open-end-music-professional

open-end-music-professional (http://www.open-end-music.de/vb3/index.php)
-   McIntosh (http://www.open-end-music.de/vb3/forumdisplay.php?f=116)
-   -   Mc Intosh MA 7000 AC (http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=3722)

Replace-Kellerkind 29.05.2011 09:35

Mc Intosh MA 7000 AC
 
Hallo Leute,

ich sehe gerade, hier gibt es auch ein Mc Intosh Forum.

Ich habe ja an anderer Stelle ein Tannoyforum.

Dort schilderte ich gestern mein einschneidendstes Erlebnis in fast 40 Jahren Hifi Liebhaberei-

mir begegnete der ultimative MC AC 7000 amp.

Ihr könnt es euch hier mal durchlesen, falls es euch interessiert.

http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=3721

Hervorgegangen ist dieser Thread aus einen generellen Tread über Mc Intosh mit Tannoy:

http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=3669


Bilder habe ich auch dabei gemacht.

Viel Spaß!

Wahrscheins interessiert das diesem oder Jenen von Euch!
:prost:

matadoerle 29.05.2011 09:49

Hallo Werner,
habe deine Berichte mit Wonne genossen - ganz egal wie subjektiv oder objektiv deine Eindrücke auch waren, ob du unter dem Eindruck maßlos übertrieben hast oder was auch immer: dein Bericht rockt und führt lebendig vor Augen, worum es bei HiFi geht: Emotion pur!

Wünsche dir recht bald und ohne finanzielle Klimmzüge deinen Zug ins klangliche Nirvana zu erreichen :prost: ..
Gruß Thorsten

OpenEnd 29.05.2011 11:21

Hallo Thorsten,

das mit den Emotionen werden in dieser Richtung unbegabte Menschen nie verstehen.

Grüßle vom Charly

Replace F 29.05.2011 11:43

Zitat:

Zitat von OpenEnd (Beitrag 80989)
Hallo Thorsten,

das mit den Emotionen werden in dieser Richtung unbegabte Menschen nie verstehen.

Grüßle vom Charly

Emotional unbegabt ist kaum einer, nur wenige vermögen das aber auch so anderen zu vermitteln. Ich bin sicher nicht emotional unbegabt, wenn ich je nach Stimmung die passende Musik höre, kann ich auch kaum auf der Couch ruhig bleiben. Dazu muss das Equipment aber auch eine Mindestanforderung erfüllen, die Illusion so perfekt wie möglich zu transportieren.

Das kann ich allerdings kaum schriftlich so darstellen wie Werner, ohne Gefahr zu laufen, als einer betitelt zu werden, "den A**** offen" zu haben....oder international gesprochen: OPEN END zu sein.:lol:

PS: den 7000er kenne ich nicht, wohl aber den 6900er. Wenn die LS passen, kann man sich McIntosh schwerlich entziehen. Einigen LS könnte aber die letzte Kontrolle fehlen, was andere Vertreter (ML 383, Emitter bspw.) besser können, alles eine Frage des Geschmacks. Die Ausgangsübertrager sind für die "Seele" verantwortlich, ohne sich gänzlich wie eine reine Röhre zu verhalten.

Replace-Kellerkind 29.05.2011 12:17

Hallo Bernd,

Zitat:

Die Ausgangsübertrager sind für die "Seele" verantwortlich, ohne sich gänzlich wie eine reine Röhre zu verhalten.
ich kapiere von dem Mc noch rein gar nix, was ist ein Ausgangsübertrager überhaupt, was macht der?

Warum haben die Anschlüsse mit unterschiedlichen Ohmzahlen (2,4 und 8 Ohm) ?

Wie können die so viel Watt haben und angeblich nur 40 Dämpfungsfaktor und mich dennoch fast zerreißen?

Wie schaffen die das 250 Watt rauszuhauen, egal ob 1 Ohm oder 8 Ohm anliegen?

Ist mir als Hifiheini alles unbegreiflich.

:prost:

HearTheTruth 29.05.2011 12:25

Hallo Zusammen

Als ich "damals" noch auf Verstärkersuche war, hatte ich mir -
bevor ich den Emmi gekauft habe -
auch 2 Mc`s angehört , 6500 und 6900 .
Der 6900èr hat mich schon angesprochen, aber der Emmi hat mir schlussendlich doch besser gefallen. Eine Gemeinsamkeit in der Wiedergabe hatten beide Marken, sie klangen eher vollmundig als analytisch, mehr zur Wärme tendierend und nicht unterkühlt, wenn ich das mal kurz und einsilbig beschreiben darf.
Diese tendenzielle Art der Wiedergabe mag ich immer noch, auch wenn ich heute
auf andere Art und mit anderen Geräten,meine Musik höre.
LG
Rolli

OpenEnd 29.05.2011 12:31

Hallo Werner,

Mc Intosh verwendet ähnlich wie bei ihren früheren Röhrenverstärkern Transistoren in Spannungssteuerung und passen erst am Ende mit dem Ausgangsübertrager auf Lautsprecherlevel an.

Spannungssteuerung in der Form, dass sie mit höheren Spannungen operieren, die dadurch bei der geforderten Leistung weniger Strom bewegen müssen.
Dadurch kommt es zu einem recht offenen Klangbild, einer Röhre ähnlich. Die Kunst dabei ist der Ausgangsübertrager, der zusammen mit der Spannungssteuerung zuvor dieses tolle Mc Intosh Klangbild ergibt.

Ein Ausgangsübertrager ist so ähnlich wie ein Netztrafo zu sehen. Um einen Ausgangsübertrager richtig zu betreiben, ist es notwendig, die richtige Lastimpedanz abzugreifen. Daher die verschiedenen Abgriffe beim Ausgangstrafo.

Grüßle vom Charly

Replace-Kellerkind 29.05.2011 12:33

Zitat:

Das kann ich allerdings kaum schriftlich so darstellen wie Werner, ohne Gefahr zu laufen, als einer betitelt zu werden, "den A**** offen" zu haben....oder international gesprochen: OPEN END zu sein.
So werde ich schon immer bezeichnet.

Ist der Ruf erstmal ruiniert,
blamiert es sich ganz ungeniert.

Das ist mein Motto.

Lieber der ehrliche Chaot von nebenan,
als der seriöse Superhengst, der nicht sagt was er fühlt um cool zu sein.

Meine Erfahrung hinter den Kulissen zeigt immer wieder,
die Leute mögens, wenn man offen ist,
selbst dann, wenn sies selber nicht können oder wollen.

:prost:

Replace F 29.05.2011 12:53

Zitat:

Zitat von OpenEnd (Beitrag 81000)
Hallo Werner,

Mc Intosh verwendet ähnlich wie bei ihren früheren Röhrenverstärkern Transistoren in Spannungssteuerung und passen erst am Ende mit dem Ausgangsübertrager auf Lautsprecherlevel an.

Spannungssteuerung in der Form, dass sie mit höheren Spannungen operieren, die dadurch bei der geforderten Leistung weniger Strom bewegen müssen.
Dadurch kommt es zu einem recht offenen Klangbild, einer Röhre ähnlich. Die Kunst dabei ist der Ausgangsübertrager, der zusammen mit der Spannungssteuerung zuvor dieses tolle Mc Intosh Klangbild ergibt.

Ein Ausgangsübertrager ist so ähnlich wie ein Netztrafo zu sehen. Um einen Ausgangsübertrager richtig zu betreiben, ist es notwendig, die richtige Lastimpedanz abzugreifen. Daher die verschiedenen Abgriffe beim Ausgangstrafo.

Grüßle vom Charly

Stimmt so weit. Die "Autoformer", wie sie bei McIntosh genannt werden, habe eine durchgehende Wicklung und mehrere Abgriffe, wohingegen bei Netztrafos eine Primär- und eine (oder mehrere) Sekundärwicklungen zum Einsatz kommen. Dadurch ist er nicht durchgehend magnetisch gekoppelt und hat im unteren Leistungsbereich praktisch keine zusätzlichen Klirrkomponenten, die er dem Ausgangssignal auferlegen könnte.

Man hat also an den verschiedenen Abgriffen praktisch immer zum Bezug der Impedanz die gleiche Leistung.

Replace-Kellerkind 29.05.2011 15:05

Hallo Charly und Bernd,

danke der infos.

Zitat:

PS: den 7000er kenne ich nicht, wohl aber den 6900er. Wenn die LS passen, kann man sich McIntosh schwerlich entziehen. Einigen LS könnte aber die letzte Kontrolle fehlen, was andere Vertreter (ML 383, Emitter bspw.) besser können, alles eine Frage des Geschmacks. Die Ausgangsübertrager sind für die "Seele" verantwortlich, ohne sich gänzlich wie eine reine Röhre zu verhalten.
Wieso könnte es an Kontrolle fehlen bei manchen speakern?

Wo ist da die Achillesferse?

Kurzum- was mag so ein amp nicht?

Ich bin ja derweil etwas ängstlich, ob das mit meiner Glenair funzt und ihrem 1 Ohm Loch ab 10.000 hertz, was Cay-Uwe da gemessen hat.

Sonst tät ich den Mc einfach so bestellen.

LIebe Grüße

Werner


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