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-   Elemente zur Optimierung der Raumakustik (http://www.open-end-music.de/vb3/forumdisplay.php?f=37)
-   -   Nachhallprobleme Druck und leichte Schmerzen auf den Ohren (http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=6805)

nickchang 21.12.2013 14:06

Nachhallprobleme Druck und leichte Schmerzen auf den Ohren
 
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Hallo zusammen,

nachdem ich nun seit einigen Monaten in meinem neuen Haus lebe und nochmals meine Hifigeräte upgedated habe, geht es nun an die Raumakkustik.
Anbei aktuelle Carmamessungen und Fotos mit der Bitte um Hinweise, was ich alles tun könnte und vor allem auch wie.

Am meisten stört mich, der hohe Nachhall (obwohl es laut den Messschrieben gar nicht so übel aussieht, oder?).
Ich bekomme davon bereits nach einigen Minuten einen Druck auf den Ohren bzw. leichte Schmerzen. Das nervt total!
Wenn ich zum Vergleich bei Kumbels stundenlang Musikhöre, habe ich keine derartigen Probleme. Doch die haben ihre Wohnzimmer meist mit Laminatboden gestaltet und vor allem einen Haufen Kruscht rumstehen.

Ansonsten bin ich mit meinem Equipment zufrieden, die Mittenortung passt und vor allem Heimkino macht mega Spaß. Aber leider haperts, wie gesagt, noch am stundenlangen Stereogenuss. Dabei höre ich eigtl. stets auf der niedrigsten Lautstärkeeinstellung des Vollverstärkers, also betsimmt keine Brachialpegel! Ist doch seltsam, oder???

Grüße
Flo

nickchang 21.12.2013 14:06

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und noch 2 Bilder

and_action 21.12.2013 14:11

Moin, wie wäre es mit etwas mehr Wohnlichkeit? Vorhänge, Teppich, Bilder an die Wand... aber bitte ohne Glas (Textil auf Keilrahmen). Das sorgt schon mal für eine enorme Reduzierung der Nachhallzeit und sieht meistens auch etwas ansprechender aus als nur mit Akustikschaum zu arbeiten.

juergen192 21.12.2013 14:51

Akustik
 
Hallo Flo,
da hast Du eine Menge schallharter Flächen (Wände, Fenster und Fußboden), die reflektieren natürlich viel unangenehmer als z.B. Bücherregale, Vorhänge, Gardinen oder Bilder ohne Glasrahmen. Kuschelig sollen auch Wandteppiche wirken...aber das ist dann schon arg diskussionswürdig.
Hast Du mal in die Hände geklatscht, um den Nachhall mit einfachen Mitteln zu hören? Dann mal einen Teppich oder eine Decke auf dem Fußboden platzieren und nochmal den Klatschtest versuchen...Decke auf dem Boden ist zum hören natürlich lästig, kann aber mal einen Anfang aufzeigen. :zwink:
Optik wird sicher mit der besseren Hälfte zu besprechen sein, doch da sollte sich eine Lösung finden lassen.
Beste Grüße
Jürgen

kdrkdr 21.12.2013 15:32

wie bereits geschrieben ,

Teppiche , Wandregale , Gardinen und ein paar Bildabsorber an die Wände .

Sonst wird das nix mit Stereo Genuss .

Das Heimkino mehr spaß bringt liegt an den ganzen reflexionen , die Du aber fälschlicher weise als gut empfindest.

Sorry , ist ja alles auch ne frage des Geschmacks ! aber wie kann man sich dort wohlfühlen , das sieht nach Abstellraum oder Keller aus , Wohnfreundlich ist das nicht sehr.

:prost:klaus

Babak 21.12.2013 17:50

Hallo

manche Kollegen haben ja schon in die richtige Richtung geschrieben ...

Auch wenn die Nachhallzeiten passen, zeigt das nur einen Aspekt, aber einen, der für das von Dir geschilderte Problem nicht relevant ist.


Ich sehe zeri Punkte:
Deine Nachhallzeiten sind sehr ungleichmäßig: kurz bei hohen Frequenzen, und mit sinkender Frequenz länger werdend.

Ich kenne das Raumvolumen nicht.
Aber gefühlsmäßig würde ich auf keinen Fall über 400ms hinausgehen wollen.

Also bräuchtest Du einen Ansatz, die NHZ unter 500Hz in Griff zu bekommen.
Entsprechende Absorber gehören her.



Du hast auch viele schallharte Flächen. Kahle Wände, und ein Klinkerboden.
Das verursacht viele diskete Reflexionen und ordentlich hörbaren Hall

Dagegen nur mit Absorbern anzugehen, ist aus meiner Sicht nicht so zielführend.

Besser ist aus meiner Erfahrung, wenn Du die Begrenzungsflächen (Seitenwände und Wand hinterm Hörplatz) zumindest rund um die Spiegelppunkte Diffus gestaltest.

Die Fenster kannst du gut mit Vertikaljalousien entschärfen und diffuser gestalten (Vorhänge wären nur Absorber).

Den Rest würde ich mit speziellen Produkten bearbeiten, z.B. mit Vixoustic Wave Wood-Panels.
Das sind Absorber und Diffusoren zugleich.

Wie viele wo anzbringen wären, müsste Dir der Fachmann bei einem Termin vor Ort sagen.

LG
Babak

Truesound 21.12.2013 20:40

Zitat:

Zitat von Flo2984 (Beitrag 142992)
Hallo zusammen,

nachdem ich nun seit einigen Monaten in meinem neuen Haus lebe und nochmals meine Hifigeräte upgedated habe, geht es nun an die Raumakkustik.
Anbei aktuelle Carmamessungen und Fotos mit der Bitte um Hinweise, was ich alles tun könnte und vor allem auch wie.

Am meisten stört mich, der hohe Nachhall (obwohl es laut den Messschrieben gar nicht so übel aussieht, oder?).
Ich bekomme davon bereits nach einigen Minuten einen Druck auf den Ohren bzw. leichte Schmerzen. Das nervt total!
Wenn ich zum Vergleich bei Kumbels stundenlang Musikhöre, habe ich keine derartigen Probleme. Doch die haben ihre Wohnzimmer meist mit Laminatboden gestaltet und vor allem einen Haufen Kruscht rumstehen.

Ansonsten bin ich mit meinem Equipment zufrieden, die Mittenortung passt und vor allem Heimkino macht mega Spaß. Aber leider haperts, wie gesagt, noch am stundenlangen Stereogenuss. Dabei höre ich eigtl. stets auf der niedrigsten Lautstärkeeinstellung des Vollverstärkers, also betsimmt keine Brachialpegel! Ist doch seltsam, oder???

Grüße
Flo



Oh da muss noch einiges gemacht werden! Die Nachhallzeiten im Bereich 1-6 kHz sind nicht gerade kurz. Im Tieftonbereich hat jeder Raum so seine Probleme.... Der Raum sieht sehr nackt aus... Gefahr Flatterechos etc..... Die Nachhallzeit besser über den gesamten Frequenzbereich unter ca. 0.3 Sekunden halten sind meine Erfahrungen... Der Pegel fällt oberhalb 10 kHz auch merkwürdig ab... sind die LS okay?

Vielleicht mal bei Hörzone anklingeln:

http://www.hoerzone.de/Hersteller/Vi...mium_over.html

nickchang 22.12.2013 15:30

Danke für die vielen tollen Rückmeldungen!
Ich hatte ja erwähnt, dass wir erst eingezogen sind und daher noch alles karg und kahl ist, wobei ich das schöner finde als total zugestellt. Aber zu gunsten der Raumakkustik kommt demnächst der große Langfloorteppich. Vorhänge wird es sicherlich auch irgendwann einmal geben und dann notfalls noch Akkustikbilder (sind ja auch schön anzuschauen, wenn man ein entsprechendes Motiv wählt).

Doch denke ich, laut Ersten recherchen, dass ich damit zb den Bassbereich nicht in den Griff bekommen werde. Hier bestände sicherlich die Möglichkeit mit Eckabsorbern zu arbeiten. Welche Auswirkung haben die auf meine Kennlinie, bzw. könnten diese soviel verbesserung bewirken, wie ich benötige?

Ab 1 khz sind doch die NHZ unter 400ms, wäre das nicht OK?

Das mit den Diffusoren verstehe ich gar nicht, bei so einem Raum habe ich doch mehr als genug Diffusschall??

Mfg und danke
Flo

PS: bevor jemand über meine Verkabelung und mein Rack herzieht, auch das steht irgendwann noch auf dem Plan...aber zuerst muss es technisch bzw klanglich passen :-)

werner enge 22.12.2013 17:15

.
Zitat:

Ich hatte ja erwähnt, dass wir erst eingezogen sind und daher noch alles karg und kahl ist, wobei ich das schöner finde als total zugestellt. Aber zu gunsten der Raumakkustik kommt demnächst der große Langfloorteppich. Vorhänge wird es sicherlich auch irgendwann einmal geben

....... dann solltest du das alles zuerst mal arrangieren -

dann sieht man weiter ...........

:prost:

.

nickchang 22.12.2013 17:17

Zitat:

Zitat von Hubert481 (Beitrag 143214)
Wodurch unterschieden sich eigentlich deine vielen Wasserfalldiagramme - hab ichw as übersehen?

Links Rechts je mit und ohne Subwoofer.


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