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-   -   Aktuelle K812 - veränderter Klang? (http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=12579)

headache7504 22.09.2017 15:56

Aktuelle K812 - veränderter Klang?
 
Hallo liebes Forum!

Ich hätte da mal eine Frage und hoffe, dass mir einer von Euch helfen kann.

Und zwar hatte ich mir in 2016 einen AKG K812 gekauft und war eigentlich ganz glücklich mit ihm. Auflösung war gut, aber ok, er war etwas pieksig oben herum und der (Sub-)Bass erschien auch einen Tick zu soft.

Nun denn - letzteres war dann auch der Grund gewesen, den KH wieder zu verkaufen.

Den Verkauf bereute ich dann aber, da ich die "akustische Lupe" sehr genossen hatte und so kaufte ich mir letzte Woche einen niegelnagelneuen AKG K812.

Aber oh schreck: Dieser AKG klingt definitiv anders als mein 2016er Modell. Er hat mehr Sub-Bass (was gut ist, d.h. der Sub-Bass "reicht" mir jetzt) aber er scheint auch Auflösung und "Schärfe" verloren zu haben.

Ich betreibe den K812 an einem Chord Mojo und wie wir ja alle wissen, schafft der Mojo seine ganz eigene Interpretation von "detailliert" aufgenommenen Streichern und auch Klavier.

Wenn ich jetzt z.B. ein HiRes-Cello auf den IE 800 Kopfhörern anhöre, dann kann ich mir visuell sehr klar vorstellen, wie der Bogen langsam über die Saiten "kratzt". Die Texturen werden klar spür- und sichtbar.

Beim AKG war das mE nach in 2016 auch so gewesen - bei meinem aktuellen Modell klingt das aber alles eher "weich". Quasi so als ob zu viel "Hall" (Reverb) im Cello mitschwimmt so dass man die Mikrodetails ("Kratzen auf den Saiten") nicht mehr vermittelt bekommt.

Also im Prinzip das, was man so gerne als "akustische Lupe" bezeichnet - ein trennscharfes Darstellen von Audio-Details. Die "Konturen" von durch Klavierseiten produzierten Tönen, das Kratzen auf Streicher-Saiten, Texturen in Flächen bei Ambient-Stücken.

Ist mal wieder schwierig zu beschreiben aber mein aktuelles Modell klingt viel softer (und weniger "unbarmherzig") als noch mein 2016 Modell. Ich finde mein aktuelles Modell ehrlich gesagt "langweilig", da es weder für's "Headbangen" taugt (nicht dynamisch/warm genug), noch für das genießen von Mikrodetails (da zu soft).

Preisfrage: Gab's da ein Facelift und haben andere ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich vermute einfach mal, dass die Höhen etwas zurückgenommen wurden und dass dadurch die Heraushebung von Details leidet (vermutlich ähnliche Diskussion wie bei HD 800 und HD 800S).

Zum Vergleich: Der "dunklere" Audioquest Nightowl arbeitet MEHR Mikrodetails heraus als der K812. Das Gesamtbild wirkt auch "tiefer" (durch das längere Ausklingen von Instrumenten/Hall) als beim K812 - das hatte ich ganz anders in Erinnerung.

Freue mich auf eure Meinung/Erfahrungsberichte. Stehe kurz davor, den KH zurück zu schicken da er mir so irgendwie wenig Freude macht (ich steh' halt einfach auf Details :grinser:).

Grüße
headache

Nomax 22.09.2017 16:00

.....nun ja das wissen nur die Götter:pfeif::zwink:

NOMAX:prost:

headache7504 22.09.2017 16:05

Zitat:

Zitat von Nomax (Beitrag 249437)
.....nun ja das wissen nur die Götter:pfeif::zwink:

NOMAX:prost:

Also gab's 'nen Facelift (z.B. ab Seriennummer 16xxx)?

Michaonline 22.09.2017 17:09

Eventuell hilft das? https://www.open-end-music.de/vb3/sh...&postcount=124

remue 22.09.2017 17:44

AkG 812 Serienstreuung
 
ich hatte vor kurzem zeitgleich drei AKG 812 aus verschiedenen Serien zum Modifizieren hier. Alle drei waren bestens eingespielt und doch klangen sie recht unterschiedlich. Schulnote 2+, 3+, 4- Die klanglichen Unterschiede zwischen den KH waren schon sehr extrem. Die Variante 4- klang derart brummelig im Bass, dass eine weitere Modifikation zwar Verbesserung brachte, aber das Grundproblem nicht 100% zu lösen war.

Lani 22.09.2017 18:36

Und welche waren aus Österreich bzw. Slowakei?

scott 22.09.2017 21:15

Ein AKG K-812pro "brummelig im Bass? :eek:
Da muß aber gehörig etwas schief gelaufen sein.

Auch ich höre den 812 in Verbindung mit diesem kleinen Wunderding Chord mojo und es scheint tatsächlich, als ob beide füreinander geschaffen wurden.
Das hochauflösende des 812 in Kombination mit der Dynamik und der leichten "Wärme" des Chord mojo.
Selbst mein Phonitor 2 oder der Bryston BHA-1 haben nicht dieses (aus meiner Sicht) herausragende Ergebnis in Verbindung mit dem 812 erbracht, wie es der mojo erreicht.
Manchmal ist die Summe zweier Komponenten scheinbar größer als ihre beiden Einzelteile.

Mein K-812 stammt aus 2015, eine "extreme" Serienstreuung würde mich aber schon verwundern.

Nomax 22.09.2017 22:29

....hat alles sein für und wieder:pfeif:

NOMAX:prost:

PS.:zwink:

musikverein 22.09.2017 23:10

Zitat:

Zitat von Nomax (Beitrag 249489)
....hat alles sein für und wieder:pfeif:

NOMAX:prost:

PS.:zwink:

Wie Du meint?:zwink:

Habe nämlich den K812 dreimal gehört, (ohne Foam alle)
- Einmal klang er für mich halbwegs rund
- Enmal unharmonisch, wie zerfallen in die einzelnen Frequenzbänder zB obere Mitten vs Höhen und wie parallel dazu der Bass, wenig Körper/Grundton
- Einmal mehr Körper, besser ausbalanciert, dafür diesmal -eh, "schal"

:pf:

Nomax 23.09.2017 00:48

.......nun ja drei Gattungen sind es nicht:pfeif:

NOMAX:prost:

Ps.aber dafür zwei:zwink:


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