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Wonneproppen 15.11.2017 20:57

Myroklopädie - die Versionsgeschichte
 
Ich schickte mich an, allgemeine Zustimmung erwartend, dieses Kapitel erneut zu überarbeiten:

Das Einschwingen


:zwink:

Lefty 12.12.2017 03:13

Hallo Wonneproppen,

Ich hatte zwar schon lange vor mich hier anzumelden, aber deine Myroklopädie war ausschlaggebend dafür, dass ich es auch endlich mal getan habe. Bin schwer beeindruckt! Du hast hier alles sehr akribisch mitverfolgt und wie ich sehe Michael sehr gut zugehört :zwink: Ich find das gut, weiter so!

Liebe Grüße
ein neuer Myro Anhänger

KSTR 13.12.2017 12:51

Es bleibt aber zu beachten, dass dort nach wie vor viele physikalisch-systemtheoretischen Aspekte völlig falsch dargestellt werden bzw völlig falsche Schlussfolgerungen gezogen werden. Ein paar Insider hier wissen warum das so ist (nicht des Proppi's Schuld da der nur die Schnipsel kompiliert, und es liegt auch kein direkter Vorsatz der ursprünglichen Autors vor, falls das jemand vermuten sollte).
Also, Vorsicht! Nicht alles von dort ungeprüft als "Wahrheiten" weiter kolportieren!

Fraggle 13.12.2017 14:42

Zitat:

Zitat von Lefty (Beitrag 255689)
Liebe Grüße
ein neuer Myro Anhänger


Hallo Lefty,

willkommen im Club!

Ein Leben ohne myro/Weidlich ist möglich, aber sinnlos :zustimm:

Grüße


Dirk

Lefty 13.12.2017 15:35

Zitat:

Zitat von KSTR (Beitrag 255776)
Es bleibt aber zu beachten, dass dort nach wie vor viele physikalisch-systemtheoretischen Aspekte völlig falsch dargestellt werden bzw völlig falsche Schlussfolgerungen gezogen werden.

Aus reiner Neugierde würde es mich natürlich interessieren, was genau falsch dargestellt wird und wie es richtig wäre, wenn das kein Problem darstellt.


Zitat:

Zitat von Fraggle (Beitrag 255786)
Hallo Lefty,

willkommen im Club!

Ein Leben ohne myro/Weidlich ist möglich, aber sinnlos :zustimm:

Grüße


Dirk

Danke Dirk :grinser:

KSTR 13.12.2017 16:18

Zitat:

Zitat von Lefty (Beitrag 255790)
Aus reiner Neugierde würde es mich natürlich interessieren, was genau falsch dargestellt wird und wie es richtig wäre, wenn das kein Problem darstellt.

Dem werde ich irgendwann nachkommen, weil das habe ich tatsächlich schon länger auf dem Herzen. Mit Sicherheit aber nicht in *diesem* Bereich des Forums (wg. Willkür, d.h. der Gefahr dass von anderen als dem Forenadmin was gelöscht wird wenn was wem nicht passt), möglicherweise nicht mal überhaupt hier, sondern auf "neutralerem Boden".

Wonneproppen 13.12.2017 16:43

Zitat:

Zitat von Lefty (Beitrag 255689)
Hallo Wonneproppen,

Ich hatte zwar schon lange vor mich hier anzumelden, aber deine Myroklopädie war ausschlaggebend dafür, dass ich es auch endlich mal getan habe. Bin schwer beeindruckt! Du hast hier alles sehr akribisch mitverfolgt und wie ich sehe Michael sehr gut zugehört :zwink: Ich find das gut, weiter so!

Liebe Grüße
ein neuer Myro Anhänger

Danke, so viel Lob erhält man selten. :prost:

Wie man sieht, vermag z.B. KSTR seiner uneingeschränkten Bewunderung :huld: :huld: nur zwischen den Zeilen Ausdruck zu verleihen. :pst:

Ich liebe seine fundierte und verständnisvolle Art, eine andere Sicht der Dinge zu propagieren. :sexy06:

CompEx 13.12.2017 18:43

Zitat:

Zitat von KSTR (Beitrag 255794)
Dem werde ich irgendwann nachkommen, weil das habe ich tatsächlich schon länger auf dem Herzen. Mit Sicherheit aber nicht in *diesem* Bereich des Forums (wg. Willkür, d.h. der Gefahr dass von anderen als dem Forenadmin was gelöscht wird wenn was wem nicht passt), möglicherweise nicht mal überhaupt hier, sondern auf "neutralerem Boden".

Da wäre ich auch sehr interessiert dran. Und außerhalb des Herstellerforums wäre das auch m. M. n. besser.


LG

CompEx

Wonneproppen 14.12.2017 23:13

Neues Kapitel:

Betrachtung von Einschwingverzerrungen

Wer möchte, kann in der Myroklopädie auch nach Karpfen und Krapfen suchen. :grinser:

:zwink:

KSTR 15.12.2017 00:46

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Und wieder passt da so einiges nicht zusammen.

Aber der Reihe nach : die FFT einer einzelnen Sinushalbwelle sieht so aus :

Wie man sieht, ein kontinuierliches(!) Spektrum, mit Nullstellen bei 3*f, 5*f, 7*f, usw.
(ich habe hier als Frequenz f, die ein Dauersinus hätte, 3428.57...Hz genommen (96kHz/28)).
Denn, merke, eine Sinushalbwelle hat *keine* Frequenz! Durch die Nullstellen hat so eine einzelne Sinushalbwelle, gehört als "Klick", aber dennoch eine empfundene Tonhöhe (das hier aber nicht das Thema).

Schickt man das Testsignal duch einen Allpass (der die Phasenverzerrung erzeugt, welche man in der Sprungantwort sieht), ändert sich an dem Spektrum *nichts* (weil es ja nur den Betrag zeigt).

Nun kann man aber nicht hergehen und einfach aus der phasenverzerrten Antwort auf einem Puls (eine Sinushalbwelle ist praktisch so gut wie ein Puls, was man ja auch gut an seinem Spektrum sieht) einen willkürlichen Teil einfach ausschneiden (hier: vom Start bis zum vierten Nulldurchgang), und davon eine FFT machen (und mit welcher Fensterung überhaupt? bzw wenn nicht -- als rechteckiges Fenster -- mit Zero-Padding bis zur nächsten 2er-Potenz -- weil eine FFT idR Sampleblöcke als 2er-Potenz erwartet), dabei Periodizität annehmen, und sich dann wundern dass da "irgendwas" bei rauskommt und die Frequenz des Dauersinus nicht mehr vorkommt.

Und selbst wenn, es passt das Bild nicht zum Text. Wenn der Ausschnitt besagte rund 2 Perioden (der enstprechenden Dauersinusfrequenz von 3521Hz) sein soll, kann die tiefste Spektrallinie nicht unterhalb von der Hälfte, also 1760Hz liegen.
Was wir dagegen in dem Spektrum sehen, ist die FFT eines Dauersignals(!) von 1ms Periodendauer (da die unterste Linie bei 1kHz liegt), also ein als repetitiv angenommener 1ms-Schnipsel der beliebig irgendwo ausgeschnitten wurde. Entsprechend zeigt die FFT dann auch scharfe Spektrallinien bei allen 1...N.ten Vielfachen von 1kHz (scharfe Spektrallinien gibt es nur bei als unendlich -- bzw ausreichend lange -- periodisch angenommenen Signalen).

Hätte man den Auschnitt nun kürzer oder länger gewählt (kann man, da ja eh willkürlich), dann hätten sich Vielfache von Frequenzen größer oder kleiner als 1kHz gefunden. Und hätte man als Ausschnitt zufällig ein Vielfaches der Periode von 3521Hz genommen, zB drei Perioden (0.852ms), dann hätte sich, oh Wunder, genau die dritte Spektrallinie auf 3521 Hz befunden.

Das was der Autor eigentlich zeigen wollte, nämlich dass verschiedene Frequenzanteile nicht gleichzeitig kommen, sondern irgendwie zeitlich versetzt, kann man *so* jedenfalls nicht zeigen. Der Graph der Wahl für sowas ist die Gruppenlaufzeit, bzw deren weit anschaulichere Darstellung als Wavelet-Transform, am besten als Multiresolution-Wavelet.(http://elias.altervista.org/html/Wavelets.html)


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 11:15 Uhr.

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