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-   -   Mc Intosh MA 7000 AC (http://www.open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=3722)

Florat 03.06.2011 18:58

Zitat:

Zitat von emitter2006 (Beitrag 81470)
Hallo,

ich hatte vom MC auf die obere Reihe der Anschlüsse der Umschaltbox
Monster-Cable XP-HP.CI,die mittlere Reihe ist der Lautsprecher-Ausgang,
hier waren die LFD-Lautsprecherkabel angeschlossen.In dem Bericht von Werner's Besuch gibt es auch ein Bild von der Umschalt-Box inclusive der Kabel.
Die Monster-Cable stammen noch aus einer alten Anlage(circa 10 Jahre alt)und wurden von mir weiter verwertet.Als Kabelabschluß wurden
Banana-Stecker verwendet.
Für gute Kabel-Tips,2 Paar Kabel 80cm-1,0m wäre ich dankbar.

Gruß

Robert

Ich bring die mal ein paar richtig gute Kabel mit ..kannst du dann ausprobieren .. :prost:

Florat 03.06.2011 19:02

Zitat:

Zitat von hifiaktiv (Beitrag 81469)
Die "Kiste" taugt absolut!
Wo soll denn da Klang verloren gehen? Gibt es eine Logik dazu?

Taugt für was ?

Wenn du damit deine geliebten Blindtests machst ist eh alles klar ..

Hat aber im Signalweg nix zu suchen ..warum fragst du ?

Messingbuchsen / vergoldet .. Kabelschuhe.. alles schön verschraubt .. einfaches Baumarktkabel ..hm..welche Schalter sind das ? ..wie sehen die Kontaktflächen der Schalter aus .. weviel leistung halten die aus ?

Wie gesagt für ne Leuchterkette ( LED ) wirds reichen .. mehr aber auch nicht.. :zwink:

classicsurfer 03.06.2011 19:17

Die abgebildeten Schalter R13-28E haben z.B. gemäss Spezifikation einen Kontaktwiderstand von max. 50 Milliohm. Beim Dodocus-Gerät dagegen dürften es nur max. 10 Milliohm sein.

Gruss Rolf

cay-uwe 03.06.2011 19:51

Zitat:

Zitat von classicsurfer (Beitrag 81473)
Die abgebildeten Schalter R13-28E haben z.B. gemäss Spezifikation einen Kontaktwiderstand von max. 50 Milliohm. Beim Dodocus-Gerät dagegen dürften es nur max. 10 Milliohm sein.

Gruss Rolf

Wenn das stimmt ( 50 mOhm )würde es heißen, dass der Dämpfungsfaktor vom MA7000 von 40 auf ca. 30 fällt. Bei Lautsprechern bei denen die Impedanz bis ca. 4 Ohm fallen sollte, können Schallpegelunterschiede von ca. 0,5 dB auftreten. Das ist hörbar :zustimm:

Einen Emitter mit eine Dämpfungsfaktor > 1000 macht das gar nichts aus, denn da bleibt immer noch mindestens 160 übrig, angenommen, dass ein 8 Ohm Lautsprecher betrieben wird. Selbst wenn es nur 4 Ohm wäre bleibt ein Dämpfungsfaktor von 80 übrig.

Dämpfungsfaktoren von über 30 sind üblicherweise unkritisch.

Replace_David 04.06.2011 06:32

Dann macht euch einmal den Spaß und misst die Relais in den Verstärkern. Vor allem von älteren.
Wieso spielen diese Geräte überhaupt noch? Und wieso sind die Besitzer damit zufrieden?

Wieder einmal Theorie und Praxis.

Zitat:

Messingbuchsen / vergoldet .. Kabelschuhe.. alles schön verschraubt .. einfaches Baumarktkabel
Also über jeden Zweifel erhaben!
Findet man auch in den besten Geräten.

Gruß
David

Replace-Kellerkind 04.06.2011 08:43

Zitat:

Zitat von cay-uwe (Beitrag 81475)
Wenn das stimmt ( 50 mOhm )würde es heißen, dass der Dämpfungsfaktor vom MA7000 von 40 auf ca. 30 fällt. Bei Lautsprechern bei denen die Impedanz bis ca. 4 Ohm fallen sollte, können Schallpegelunterschiede von ca. 0,5 dB auftreten. Das ist hörbar :zustimm:

Einen Emitter mit eine Dämpfungsfaktor > 1000 macht das gar nichts aus, denn da bleibt immer noch mindestens 160 übrig, angenommen, dass ein 8 Ohm Lautsprecher betrieben wird. Selbst wenn es nur 4 Ohm wäre bleibt ein Dämpfungsfaktor von 80 übrig.

Dämpfungsfaktoren von über 30 sind üblicherweise unkritisch.


Hallo David und Cay-Uwe,

danke der Erklärungen, aber ich spreche hier nicht von Fledermausohrenunterschieden in Richtung 0,5 db.

Als wir den Kasten dazwischen hatten spielte alles wie gebremst und überanstrengt und dumpf.

Ich würde von mindestens 5 db Unterschieden im HOchtonverhalten reden.

Robert ist ein Hörertyp, dem sind 1 db hin oder her wirklich egal.
Kein Erbsenzähler, wie unsereiner und auch er nahm deutliche Unterschiede wahr
.

Daß der Dämpungsfaktor geringer wird, wäre eine Erklärung, denn in Verbindung mit den Supertweetern ist die Kensington im Hochton sicher eine Bestie, das könntest du bei Robert ja mal messen, wenn du dir das anhörst.

Ich habe mal nachgedacht, aber die Kommentare hier bringen Robert und mich nicht weiter, so mache ich mir folgende Gedanken:

1) Florat schreibt, der Kasten tauge nix für High End - auch von Belastbarkeit, ich verstehe nicht warum.

2) Wenn der Kasten nachweislich den DF vom Mc 7000 um ein Viertel heruntersetzt könnte das meines Erachtens nach klangliche Auswirkungen haben, was wir mal messen müßten.
Ich rate Robert dringend ein paar Euro in die Hand zu nehmen und Cay-Uwe noch am Wochenende die Sache MESSEN zu lassen, daß wir was greifbar haben.

3) Die Kabel machen mir Kopfweh.
Wir reden hier vom 50er Widerstand des Kastens und philosophieren über 0,5 läppische db.
Robert verwendet für die LS das teuerste LFD Reinsilberkabel Solid Core entwickelt von Dr. Richard Bews und Prof Omar Hawksford von der Uni Essex und LFD Audio. Das Kabel alleine dürfte heute so viel wert sein, wie der Verstärker:lol:

Die Umschaltbox hingegen ist mit selbstkonfektionierten stinknormalen vieladrigen (multi core) Kupferkabel von Monster verbandelt.
Wer weiß, ob sich diese Kabelkombination nicht irgendwie hochschaukelt oder was nicht durchläßt, hinzu kommen die weiteren Widerstände durch mehrere Steckverbindungen.

Ich vermute (nicht wissen) daß hier der Hund begraben ist, zumal Robert nicht an Einbrennprozesse glauben will und da keine Betriebsstunden draufjagt, sondern den ganzen Kram immer nur die paar Stunden einschaltet, wo er hört und evtl. einfach nur die Verbindungen alle mal ein paar hundert Stunden eingebraten gehören.
(samt Umschaltkiste)

4) Ich würde es gut finden, wenn Cay-Uwe und Florat ihr Wunderkabel mitbringen und sich man mal mit der Kabelfrage befaßt.
Wichtig sind akustische Messungen.


Zur Zeit sieht es so aus, daß es für Cay-Uwe ein sehr Leichtes darstellen wird, hier auch große Unterschiede zu messen.
(Kasten eingeschleift oder nicht)

5) Kann mir mal einer den Unterschied zwischen einem Relais und einem Schalter erklären?
David spricht von einem einfachen Umschalter in Verbindung mit der TK 1 Box.
Ich selber denke als Laie, daß dies doch die eleganteste Lösung sein sollte. Wie bei der Eisenbahn, die ja über eine Weiche in die eine oder die andere Richtung weitergeleitet wird. Quasi ein Verbdingungsglied, daß man in 2 Richtungen stellen kann.

Was soll daran technisch schlecht sein im Audiobereich? Was geht daran besser zu lösen?
Und wie soll ein solch passives "Stück Draht" eine Frage der Belastbarkeit darstellen? Ich meine, nichtmal ein Klingeldraht schmilzt, wenn man ihm 220 Volt aussetzt und über die Lautsprecher gehen im Extremfall, soweit ich informiert bin um 60 Volt und im Normalfall auf Robert Lautstärken (um 60-70 db)evtl. 2 Volt. Robert ist Leisehörer!

Ich verstehe da nur Bahnhof, warum ein dünner Draht im Stromnetz alles aushält und im Audiobereich nix taugt?

6) Meine Erfahrung mit meiner Quellgeräteumschaltbox von Dodocus war:

a) ich mußte gleiches/identisches Kabel nehmen an Ein und Ausgang, sonst kam nur Matsch raus, verschiedene Kabel kombinieren funktionierte nicht.
b) in den ersten 3 Tagen schluckte die Box viel weg, nach 3 Tagen gab sich das und als ich nach einer Woche nochmal zwischen Direkt und Box umschaltete, waren keine Unterschiede mehr hörbar. Obwohl das ein passives Teil ist mußte es rund 100 Stunden eingebrannt werden, das schlimmste war nach 50 Stunden überstanden.

7) Was Roberts FRage anbelangt: Welches Kabel
Auf Grund Punkt 6 meiner Erfahrungen würde ich entweder ein paar Tausender locker machen und alles mit LFD Silber verkabeln (was mir zu teuer wäre) oder aber das LFD Silber aus der Kette schmeißen und mit einem Vernunftkabel wie das Via Blue die ganze Kette samt Box verbandeln.

Das LFD könnte dann in die Bucht:lol:

Ich hatte selbst früher die ganze Kette voller LFD Kabel, mir ist dieser Spaß einfach zu teuer geworden.

Außerdem empfehle ich dir dringend über deinen Schatten zu springen und die Anlage endlich mal einzubrennen (sprich 2 Wochen Tag und Nacht auf Dauerrepeat laufen zu lassen bei möglichst hoher Lautstärke- und nicht nur auf Flüsterton).

Gar nicht auzudenken, wohin dich das akustisch bringt, denn weder Boxen noch Kabel geschweige denn Verstärker sind bei dir bisher eingebrannt.

Klar, wenn es so geil klingt, daß man dann keinen Bock hat, aber probiers mal!

Was ich die letzten 4 Wochen mit meiner futschneuen Glenair im Keller erleben durfte war der WAHNSINN! Die lief Tag und Nacht.

8) Zu Davids Argumenten
ich sehe es prinzipiell ähnlich und bin da Pragmatiker. In meinem Emitter ist sicher kein Voodoorelais verbaut, ASR geizen wo sie können - und es hat absolut keinen negativen Einfluß auf den Sound!

Von überteuerten Schmarn wie High Tech Voodoobuchsen halte ich persönlich nichts, an meinen eigenen Geräten habe ich das nicht verbauen lassen, weil ich feststellte, daß das anfangs anders und besser klingt- aber nach ein paar hundert Betriebsstunden und einbrennen hörst du dann im Direktvergleich 100 % keinen Unterschied mehr.

Nicht umsonst verbauen Mc Intosh an ihren amps funktionelle Larifari Buchsen und keinen überteuerten High End Quatsch, der einem nur das Bankkonto leer räumt.
Gerade das macht mir Mc Intosh doppelt symphatisch.

(auch wenn Robert als Materialfreak und Techniker darüber weint)

:prost:

cay-uwe 04.06.2011 08:54

Wenn es Robert passt könnte ich am Dienstag mal vorbeikommen. Florat würde bestimmt gerne mitkommen und sein Kabel mitbringen :pfeif:

emitter2006 04.06.2011 09:17

Hallo Cay-Uwe,

Dienstag wäre OK,müssen nur noch eine Zeit ausmachen.

Gruß

Robert

cay-uwe 04.06.2011 09:31

Ich muss meine Berechnung nochmals ergänzen. Je nach dem wie geschaltet wird z.B. nur + Pol, oder + und - Pol vom Lautsprecherausgang, kann der Übergangswiderstand der Schaltbox 50mOhm oder auch 2x 50 mOhm betragen.

Wenn beide Pole geschaltet werden, dann ist der Gesamtübergangswiderstand 0,1 Ohm. Bei einem Emitter, der einen sehr hohen Dämpfungsfaktor hat, würde dieser ungefähr auf ca. 80 bei 8 Ohm, oder 40 bei 4 Ohm fallen. Das kann eventuell zu Klangunterschieden führen, die aber wirklich minimal wären.

Allerdings, bei einen MA7000, würde der DF auf ca. 27 bei 8 Ohm, oder ca. 13 bei 4 Ohm fallen. Das hat klanglich Einfluß :teach:

Worüber wir nicht gesprochen haben, sind typische Übergangswiderstände von Kontakten, die auch eine Rolle spielen würden. Typische Übergangswiderstände bei Kontakten sind ca. 10 mOhm. Ach, und Kableinnenwiderstände haben wir auch noch nicht in Betracht gezogen :pfeif:

Robert, Termin machen wir über PN aus.

Replace-Kellerkind 04.06.2011 09:56

Zitat:

Zitat von cay-uwe (Beitrag 81493)
Ich muss meine Berechnung nochmals ergänzen. Je nach dem wie geschaltet wird z.B. nur + Pol, oder + und - Pol vom Lautsprecherausgang, kann der Übergangswiderstand der Schaltbox 50mOhm oder auch 2x 50 mOhm betragen.

Wenn beide Pole geschaltet werden, dann ist der Gesamtübergangswiderstand 0,1 Ohm. Bei einem Emitter, der einen sehr hohen Dämpfungsfaktor hat, würde dieser ungefähr auf ca. 80 bei 8 Ohm, oder 40 bei 4 Ohm fallen. Das kann eventuell zu Klangunterschieden führen, die aber wirklich minimal wären.

Allerdings, bei einen MA7000, würde der DF auf ca. 27 bei 8 Ohm, oder ca. 13 bei 4 Ohm fallen. Das hat klanglich Einfluß :teach:

Worüber wir nicht gesprochen haben, sind typische Übergangswiderstände von Kontakten, die auch eine Rolle spielen würden. Typische Übergangswiderstände bei Kontakten sind ca. 10 mOhm. Ach, und Kableinnenwiderstände haben wir auch noch nicht in Betracht gezogen :pfeif:

Robert, Termin machen wir über PN aus.

Wow,

ja da scheint sich einiges zu summieren und in der Praxis ist dann die Einspeisung einer Umschaltbox eine Sache, die gut durchdacht und durchmessen werden muß.

Danke Cay-Uwe,

daß du, wenns brenzelt immer so schnell zur Stelle bist und schon am Dienstag bei Robert einschlägst.

Klanglich kann ich dir ein Erlebnis der Sonderklasse versprechen, mein Hearing ist heute eine Woche her und ich bin immer noch kribbelig:lol:

Das liebe ich an dir so, daß du, wenn man Daten braucht immer schnell zur Stelle bist für ganz kleines Geld - kann deine Firma nur 200% empfehlen.

Ein Experiment mit Florat samt seinem Kabel wäre natürlich auch sehr hilfreich, um den Klangfresser einzukreisen - sind es mehr die Verbindungen oder die Box?

Und evtl. läßt sich mit Meßdaten der EQ von Robert noch besser pimpen, wie ich das via Gehör auf die Schnelle hinkriegte.

Zumal ich davon ausgehe, daß der Mc 7000 Urgigant klanglich mit dem Einbrennen wieder ein bißchen verändert hat - die Emitter jedenfalls legen nach ca. 1 Woche Betrieb nochmal mächtig im Bass drauf und das könnte ich mir vorstellen macht der Mc bei Robert nun auch. Da könnte meine leichte 30 hertz Anhebung jetzt im Extremfall sogar zu viel werden.

Aber das werdet ihr am Dienstag alles sehen.

Robert kann ja mit Büroklebezetteln meine alten Einstellung vorsichtshalber markieren, damit ihr in Ruhe drehen könnt.

Eins ist jetzt schon sicher, so viel (Hör)Spaß, wie bei Robert werdet ihr kaum woanders geboten bekommen.

Laßt euch unbedingt von Robert mal die Flower Kings live auflegen, da stellt man glatt nen Sterbeantrag:mussweg:

Ich bin jetzt schon gespannt, wie bei Robert die Meßdaten ausfallen und wie seine Spaßhörkurve im Vergleich zu meiner Spaßhörkurve daherkommt.

Apropros lese ich gerade in der Stereoplay, daß Mc Intosh einen pimped to hell supergeilen Raumprozessor für 5.900 Euro im Programm haben der gleich 7 Spaßhörkurven abspeichern kann und zusätzlich PLatz bietet für focussed (ein Hörer) und global(über den ganzen Raum fürh mehrere Hörer optimiert) Adjustments.

Das dürfte dann die technische Revolte sein und hätte ich das Kleingeld hier rumliegen - tät ich den gleich bestellen.

Das Ding muß wohl alles bisher Dagewesene wegballern und bietet sogar die Möglichkeit Subwoofer einzubinden und die HJauptlautsprecher nur noch als gecuttete Satelliten zu benutzen.

Meine Güte juckt mir das unter den Fingern:traurig:

:prost:


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