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Alt 26.07.2014, 13:15
wirbeide wirbeide ist offline
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Standard Sensitivität und Stress - weshalb der Mensch so hört, wie er hört

Diese Thema beschäftigt mich schon lange,

und in den letzten Tagen ist der Wunsch in mir entstanden, diese Überlegungen zum Thema zu machen(...)

Immer wieder werden die Hörempfindungen anderer in Abrede gestellt, das kann auch bei ein und demselben Setup "so" sein...
Dass dann unterschiedlichste Darstellungen aufkommen, ist das, was man später Eskalation nennt - möglicherweise ist der Ansatz in diesen Verhaltensmustern zu suchen, bedingt durch die eigenen Sensoren zum Musikhören.

Eine Analogie, dazu-----> ich laufe gerne barfuß, auch auf unterschiedlichen Untergründen (Moos, Gras, feuchter Erde, befestigten Wegen) - oftmals schütteln Menschen den Kopf, wie auch immer, das ist jedoch gut so. So kann ich nämlich sagen, dass ich alle Untergründe unterschiedlich genieße, empfinde.
Menschen, diese eher "grobschlächtig" geartet, "sehen" oftmals nicht ein, das zu probieren - für was gibt es denn Schuhe?

So kann es doch auch sein, Musik, bedingt durch die eigenen Sensoren, ganz unterschiedlich zu "empfangen", umzusetzen.

Überlege ich dann weiter in Richtung "Beweisführung" kommt ja noch der Moment der Entscheidung dazu - wann, muss ich mich auf "das" Schallereignis einlassen, um dann später Unterschiede darlegen zu können - oder unterliege ich, möglicherweise, einer Zwangshandlung?

...hören jetzt Menschen mit sensitivstem Vermögen besser?
...ist Grobschlächtigkeit zugleich Oberflächlichkeit?
...kann man Musikhören überhaupt lernen

Das Thema stellt keinerlei Angriff, gegen wen auch immer, dar, sondern kann und darf dazu benutzt werden, seine Sicht der Dinge darzustellen.

Interessant empfinde ich, dass meine Menschenfreunde, unter anderem, sehr "filigrane" Wesen sind, denen unterschreibe ich jedwede Musikempfehlung, auch das gehört´ empfundene.



m.a.e. - respect nature

Geändert von wirbeide (26.07.2014 um 13:20 Uhr).
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