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Alt 12.05.2016, 17:08
Jupiter Jupiter ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2014
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Hallo Franz,

nein, Leidensdruck habe ich wirklich nicht, übrigens Danke für die Blumen.
War ein schöner Tag, sollten wir auf jeden Fall wiederholen. Im Sommer steht der Grill meist unter Feuer.

Die Korrektur mit Acourate sehe allerdings ein wenig anders als Du.

Bei Musikaufnahmen aus den 1980-1990 Jahren meist bei Rock und Pop kann ich Dir beipflichten.

Manche Jazzaufnahmen aus den 60 ziger und 70 ziger Jahren finde ich klanglich als angenehmer aufgenommen als die Pop und Rock Musik der 80-90 ziger Jahre.

Dazu muss ich mich mal vom fachkundigen Rüdiger aufklären lassen.
( Möglicherweise zieht er mir auch die Ohren lang )

Ich empfinde die meisten Aufnahmen aus dieser Zeit als sehr komprimiert, vor allem bassarm, daher funktioniert das hören dieser Aufnahmen auch ohne Acourate mittlerweile in meinem Raum.

Das war jedoch vor 1,5 Jahren noch anders. Ein überhöhter Bassbereich von ca 20-25 dB war vorhanden.

Allerdings noch mit passiven Bassreflexboxen.
Da war Acourate ein Segen, egal bei welcher Musik.

Mit den Geithains gingen dann die Moden schon ein gutes Stück in Richtung Keller.

Die Kombi RL 901 und Linn G-ADSM sowie stundenlanges Boxenschieben und viele Bücher haben mich dann zum aktuellen Stand gebracht.

Nach wie vor habe ich immer noch eine Überhöhung von ca 8 dB im Bereich von 200 Hz, naja da gehe ich vieleicht mal mit Helmholzkollegen dagegen.

Im Bassbereich bin ich mittlerweile ein wenig sensibel geworden, daher werde ich auf Acourate wohl nicht verzichten.

Acourate ist für mich immer noch die Sahne auf den Erdbeeren.
Ich kann mir nicht vorstellen den Raum akustisch so zu optimieren, dass ich auf Acourate verzichten könnte.

Im Prinzip geht es auch ohne Sahne, aber mit ist besser.

Noch eines zu deiner Aussage:

Interessanterweise habe ich für mich wieder mal festgestellt, daß mich die Musik, wenn sie ohne acourate lief, bei weniger gut aufgenommenen Stücken mehr ansprach als mit acourate, bei sehr gut aufgenommenen Musikstücken war es allerdings genau andersherum, da steigerte sich der Musikgenuß.

Entsprechend meinen Erfahrungen liegst du hier mit deiner Aussage goldrichtig.
Ich denke, da bei vielen Aufnahmen der 80-90 ziger Jahren der Bass gering angesetzt ist, vertragen diese Aufnahmen den entstehenden Bass durch die Modenanregung.

Bei heutigen Aufnahmen, speziell bei Jazzaufnahmen, bei denen ein schöner Bass enthalten ist, ist mir die Überhöhnung im Bass bei ca 200 Hz ( ca. 8 dB) in meinem Raum ein Dorn im Auge.

Sodele jetzt bin ich mal gespannt auf Ende Juni wie die Silbersänder aufspielen.

Da wir uns in Bezug auf Raumbearbeitung einig waren, wird bei deinem Raum sicherlich eine tiefe Bühne vorhanden sein.

Gib auf die Felle acht, meine Freundin möchte die Dinger immer auf die Gartenstühle legen.

Der Tip mit den Fellen stammt übrigens von Uli und Buschel ( Andree)

Bis dahin Franz, und schönen Urlaub.
Gruß Harald
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