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Alt 31.12.2010, 02:04
finest-mastering
 
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Standard AW: Super Subwoofer oder Männer Bass

Warum in Gottes Namen bauen diese Verrückten nur solche Trümmer wenn es doch mit jedem Sub und Brüllwürfel mit langen Hub, und per DSP auch geht, wenn auch nicht mit diesen Pegel...


Ziel ist es für mich und mein Mastering Studio, das verzerrungsfreieste Super Subbass System zu entwickeln, um Fehler und Störungen auch im Super Subbass entdecken und bereinigen zu können.


Der Frequenzgang als solches mag für viele, neben dem Abstrahlverhalten eines der wichtigsten Kriterien sein, aber sehr viele, in der Praxis erprobten und aufgebauten, aber auch gekaufte Subs, haben gezeigt, „bei ein und dem selben Frequenzgang und Pegel“, passieren dennoch für mich, gravierende Unterschiede in der Bassdarstellung. Von gedrungen, blubbernd, modulierend hin zu dröhnend, um nur einige der gröbsten Schwächen zu erwähnen.

Das besonders freie, staubtrockene und völlig aus dem nichts kommende, und, wie soll ich es ausdrücken, natürliche Klangerlebnis, neben dem „Echtem“, also „vor der Aufnahme“ im Tiefstbass, hatte ich damals vor vielen Jahren nur mit 2 sehr großen TMLs mit je 2 x PSL/320 ALU gehört, und bis heute nicht mehr vergessen, und auch nie mehr gehört, und ich habe nun wirklich sehr (!) viele Subs gehört. Jetzt 2010/11... was kann man heute so machen... Fläche, TML, Tiefstbass... Richtig 2 x 21“ in TML...Lach!

Klar, 130 dB Schalldruck am Hörplatz braucht niemand, besonders nicht bei diesen Frequenzen, wird einem nur Angst, bange und auch übel, wirklich!

Aber, schaut euch mal den „realen“ Frequenzgang einer großen Anlage an, selbst mit Subs... da ist bei 16,4 Hz max. bei 40-70 dB Schluss selbst wenn die Box 104 dB ausspuckt. Ich möchte aber eine Anlage, die von 16,4 Hz bis 24 kHz „natürlich“ also „ohne“ Prozessoren, geradlinig 93 dB abliefert.

Da der Bass, besonders bei diesen extrem tiefen Frequenzen wirklich mechanisch und elektrisch massiv belastet wird und der Klirr sehr schnell nach oben steigt und die Kompressionserscheinungen auch schnell dem Spiel ein Ende setzen, habe ich mich für ein System entscheiden, was am Hörplatz, auch im Falle vom Tief-Bass selbst bei den brutalsten Pegeln bei diesen tiefen Frequenzen nie (!) wirklich nie nachgibt.

Man darf nicht vergessen, ein RMS von 12 bis 4 dB nach dem Mastering, so wie ihr das hört, stellt kaum noch Probleme für „normale“ Anlagen dar, selbst 8 oder 25 Watt Class A Trioden reichen für die meisten im Wohnzimmer locker aus.

Ich aber bekomme das ungemasterte Material, das nicht nur stärkere Pegelsprünge enthält, also Dynamik, sondern auch Peaks, die ein vielfaches an Leistung verlangen, elektrisch wie mechanisch. Auch sind bei der Suche nach störende Resonanzen mit z.B. einem Kerbfilter mit + 10 bis + 28 dB auch massive (!) Sprünge vorhanden, wenn es eine Resonanz trifft, was wirklich alles zum scheppern bringen was nur scheppern kann. BR System scheiden alleine aus diesem Grund aus, ich muss die, in der Aufnahme vorhanden Resonanzen hören und beseitigen, nicht die von den LS kommenden.

Aber völlig unabhängig von beruflichem „Werkzeug“ mit gewünschten Ziel/Wunsch, wer einmal ein echtes Subbasssystem gehört hat, und dieses an/aus schalten kann, wird sofort verstehen wenn ich sage, es ist nicht nur Müll da unten, da passiert eine ganz große Welt, die eine Aufnahme/Wiedergabe erst so richtig groß, sonor und erwachsen macht.

Ich kann es wirklich nur sehr schwer in Worte fassen, wenn man so etwas abschaltet, wirkt auch die teuerste Box irgendwie, kleiner mit weniger erdigem und massiven Fundament und erwachsener Reife, egal ob nun ein Flügel oder eine Bassdrum läuft,

Klar, ich habe natürlich auch sehr viele, in dem Fall sehr spannende Aufnahmen selbst erstellt, die den 6 bis 12 dB Rolloff bei 5 bis 10 Hz haben, u.a hatte ich z.B. Jasper Van't Hof am Flügel und an der Orgel aufgenommen, da geht noch mal was ganz anderes ab.

Normale Produktionen, auch die meisten „audiophilen“ (!) haben ja immer mehr oder weniger einen Basscut drin... aber wer mal das „Echte“ gehört hat, dem wird immer etwas fehlen.

Und, ich teile natürlich nicht die Meinung von David, es ist bei tollen Produktionen kein (!) Müll was da unten passiert, sondern was sehr wichtiges, was dem realitätsnahen nicht nur zuträglich ist, sondern notwendig ist!

LG, Dirk
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