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  #11  
Alt 22.05.2019, 14:31
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 1.160
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Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen
Hallo,
Was hast du denn über die Wirkweise herausbekommen?
Ich bin da leider noch nicht weiter.
Um ehrlich zu sein: ich habs noch nicht verstanden.

Gruß

Thomas
Hallo Thomas

Da mir die technischen Belege dafür fehlen, kann ich auch nur "schätzen", und gelernte Gesetzmässigkeiten, die sich in der Praxis zeigen, sinnvoll einsetzen.
Ich nenn mal einfach eine, um das Verständnis zu wecken. Turmalin als 2cm große Steine in einer Groundingbox wirken anders, als 0,5cm Steine, und diese anders als "Mehl" daraus. Gut, nun weiss man, es "kann" an der Ausrichtung liegen. Aber reicht es nicht ebenso, einfach mit dieser Erkenntnis weiterzuarbeiten?

Einige Theorien dazu habe ich mir zwar zurechtgereimt, besonders dann, wenn dessen Erfolg sich wiederholt.
Wenn ich damit aber nun anfange, weisst du wohl besser als ich, wie es hier im Beitrag enden würde. Eigentlich könnte ich die dann die nächsten 10 Beiträge vorraussagen. Und wir wären keinen Deut weiter. Ich kann sie dir jedoch gerne per PN, ohne Anspruch auf Richtigkeit, nennen.

Somit beschränke ich mich im Beitrag auf eigentlich genau das, was wir wohl alle wollen. Eine bessere Musikwiedergabe. Und wenn man sich meine gezeigte Groundingbox in den Intel Nuc steckt, hört man sofort eine Verbesserung. Diese ist auch nicht identisch zum einer selbst herbeigeführten Zwangserdung, wie der Vorredner als alternative dazu sah.
Die Frage selbst ist natürlich berechtigt, da sie günstiger und einfacher wäre.
Somit war es auch mein erster Versuch. Erklärend dazu nannte ich das Beispiel eines geerdeten Gehäuses, woran eine Groundingbox dennoch Vorteile zeigt. Eine neue Denkweise zeigte mir löblicherweise auch das Audio Optimum Stromkabel, mit der Lösungssuche: Was macht der Kondensator am Ende der Schirmung anders, als wenn ich den gleichen Schirm einfach direkt auflege. In beiden Fällen müsste ja, erstmal platt betrachtet, das gleiche passieren. Und dennoch wird das Thema in Fachbüchern behandelt. Wie immer ein Riesen-Fass von denkbaren Erklärungen.
Somit stelle ich gerne in der Praxis ausgeknobelte Projekte vor, die, so eingesetzt, die gewünschte Wirkung zeigen.
Meine eigene, große Groundingbox gefiel mir ebenfalls erst in der sechsten Versuchsanordnung, mit leicht geänderten Parametern. Die erste davon würde ich so nicht mehr hören wollen. Nun ist sie fertig, wovon ich im AH Forum bereits berichtete. Ich kann den gleichen Beitrag auch hier kopieren, gehe aber davon aus, die meisten sind auch dort angemeldet.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / DAC Meitner MA-1 / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX

Geändert von SolidCore (22.05.2019 um 14:42 Uhr).
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  #12  
Alt 22.05.2019, 16:24
Ostwestfale Ostwestfale ist offline
 
Registriert seit: 28.10.2013
Beiträge: 625
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Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Meine eigene, große Groundingbox gefiel mir ebenfalls erst in der sechsten Versuchsanordnung, mit leicht geänderten Parametern. Die erste davon würde ich so nicht mehr hören wollen. Nun ist sie fertig, wovon ich im AH Forum bereits berichtete. Ich kann den gleichen Beitrag auch hier kopieren, gehe aber davon aus, die meisten sind auch dort angemeldet.

Gruss
Stephan
Hallo Stephan, bitte kopieren
VG, Volker
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Wichtig ist was hinten rauskommt!
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  #13  
Alt 22.05.2019, 18:38
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 1.160
Standard thematik Groundingbox

Hallo Volker

Hier also die Kopie vom AH-Forum:

Hallo zusammen

Weiterführend zum Thema habe ich sehr viel experimentiert, und würde gerne mal davon berichten.
Meine ersten Versuche sahen so aus:




Die Füllung war also aus 1-2cm großen Turmalin-Steinen, mit einem Kühlkörper (damit sich mehr Fläche ergibt). Box V2 war dann baugleich, jedoch statt Kühlkörper eine Kupferplatte 1mm. Ergebnis: Sie klang entspannter, sauberer als V1. Natürlich immer unter gleichen Bedingungen, d.h. ich habe das gleiche Anschlusskabel verwendet, am gleichem Gerät gegengehört, usw. In dieser Zeit fand ich auch heraus, das die Kabel vom Aufbau absolut nicht gleich klingen. Reiner Silberdraht hat keinerlei Höhenbedämpfung, wie es ein dicker Kupferdraht zeigt, ein versilberter Draht klang irgendwie nervig. So bedämpft ein Kupferdraht besser Restnervösitäten, wie sie z.B Schaltnetzteile erzeugen, wobei ein Silberdraht sich mehr auf die Stimmigkeit des Gesammtklangbilds auswirkt. Stimmen wirken noch echter, Musik wird noch mehr "am Stück" transportiert. Und ja, wir reden von Größenordnungen von Klangunterschieden bei Feinsicherung. Keine Welten, aber dennoch hörbar.

!Wobei eine gut konstruierte Groundingbox, alleine betrachtet, mühelos Klangunterschiede in der Größenordnung von verschiedenen Cinch, XLR, und Digitalkabeln erzeugt. Also weder Voodoo, noch Vernachlässigbar!

Box V3 bekam dann statt dicker Steine deutlich feinere, Trommelsteine mit vielleicht 0,2-0,5 cm. Und siehe da, die Wirkung der Box verstärkte sich, bei ansonsten gleichem Aufbau. Box V4 bekam dann zusätzlich zu den kleinen Steinen eine "Beschichtung" der Kupferplatte aus feinem Turmalinmehl. Auch hier wieder eine klar hörbare Verstärkung, als Vergleich diente immer die Vorgängerbox.
So kam ich also zu Box V5. Wieder identisch, doch nun statt der 1mm Kupferplatte eine aus 0,1mm. Potzblitz ! Siehe da, man erhält zusätzlich Geschwindigkeit und Feinauflösung, mit einem Zugewinn an Raumtiefe. Nochmal erwähnt: Keine Welten, aber im direktem Vergleich zur Vorgängerbox hörbar.
So kam ich also zu Box V6. Diesmal verbaute ich statt einer Kupferplatte 5 Stück, Turmalin-Mehl beschichtet, und mit Trommelsteinen befüllt. Die Erhöhung der Fläche wirkt sich massiv auf die Wirkstärke aus ! Wirklich sofort hörbar. Damit bin ich nun so zufrieden, das ich die Testreihen beendet habe. Ihr seht aber, es ist immer ein langer Weg, bis zu einer penibel optimierten finalen Version.
Mit Remmers Wohnraumlasur fand ich auch eine geeignete Farbe, um nicht das Wohnzimmer mit Lösungsmittel und Dämpfen zu "verpesten". Sie riecht absolut nicht, ist für Kinderspielzeug geeignet, und hat eine ansprechende Farbe.


Zwischendurch kam ich dann auf eine Sondervariante. Ich entdeckte, das die Groundingbox eine sehr positive Wirkung erzielt, wenn ich sie an USB-Masse meines Intel NUC anschliesse. Aber ganz ehrlich, wie sieht das denn aus, eine Box am NUC anzuklemmen, die 4x größer ist als der PC selbst. Durch die ganzen Testreihen kann ich ja nun das Box-Volumen deutlich verkleinern, und dennoch eine sinnvolle Wirkung erzielen. Ich fand einen Holzhändler, der leere Holzboxen anbot, die vom Maß perfekt waren, und mit dem Farbton "Gun Metallic" eine ideale Farbkombination zum NUC. Ein fest angebrachtes Kabel mit USB-Stecker erschien mir am sinnvollsten. Das ganze sieht dann so aus:

Die Wirkung ist natürlich etwas schwächer als bei einer 3kg Box, erzeugt aber ganz klar die erwünschte Wirkung, und fällt optisch überhaupt nicht als Störenfried auf.

Viel Spass beim Tüfteln.

Gruss
Stephan
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  #14  
Alt 23.05.2019, 16:32
Andy Andy ist offline
 
Registriert seit: 22.11.2012
Beiträge: 63
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Hallo
Stephan,eine Frage habe ich noch Die V 6 Box wo du mehrere Kupferfolien eingebracht hast. Sind die zusammenhängend oder durch Kabel miteinander verbunden ? Oder geht das Kabel von aussen nur mit einer Folie eine Verbindung ein ??

Gruss Andreas
__________________
Mal bist Du der Hund Mal der Baum
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  #15  
Alt 23.05.2019, 19:12
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 1.160
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Zitat:
Zitat von Andy Beitrag anzeigen
Hallo
Stephan,eine Frage habe ich noch Die V 6 Box wo du mehrere Kupferfolien eingebracht hast. Sind die zusammenhängend oder durch Kabel miteinander verbunden ? Oder geht das Kabel von aussen nur mit einer Folie eine Verbindung ein ??

Gruss Andreas
Hallo Andreas

Die Folien stehen hochkant nebeneinander, und sind Eingangsseitig alle mit einem Draht untereinander verlötet, der Mittig an der Anschlussklemme angelötet wird. Ähnlich einem Kamm.
Du kannst sie aber auch an einem Ende alle zusammen an den Anschluss löten, und dann kammförmig zurechtbiegen. Zwischen den Folien ist immer eine Turmalinschicht, das andere Ende der Folien endet frei, ohne sich zu berühren.

Gruss
Stephan
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