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  #51  
Alt 03.12.2019, 08:29
music is my escape music is my escape ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2013
Beiträge: 859
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Guten Morgen,

Ohne Gabriels Antwort allzu sehr vorgreifen zu wollen: bei etlichen Tests hat sich gezeigt, dass eine starke CPU klanglich beinah immer im Vorteil gegenüber schwächeren Modellen ist. Spielt man dann noch ein wenig am Takt, führt das nochmals zu einer Verbesserung. Als Erklärung für diese Beobachtungen wird vereinfacht ausgedrückt gern angenommen, dass es Systemen mit größeren Leistungsreserven besser gelingt, die verschiedenen bei der Audiowiedergabe benötigten Prozesse gleichmäßig (und damit beruhigt) auszuführen als dies bei kleineren PCs der Fall ist. Einer meiner Audio-PCs mit maximal abgespeckter WinServer-Installation auf IntelXeon-Basis benötigt zur Wiedergabe konstant 1% CPU-Leistung und ermöglichst geringste Latenzen und Zwischenspeichergrößen.

VG,
Thomas
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  #52  
Alt 03.12.2019, 09:06
mannitheear mannitheear ist gerade online
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.537
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Zitat:
Zitat von HearTheTruth Beitrag anzeigen
Das DSP / DAC:

Ich hab den Streamer per Lan Kabel an den Router angeschlossen und versucht, den Streamer mit meinem DAC mit integriertem DSP zu verbinden.
Ich habe dazu wegen der vorgegebenen Anschlüsse ein Toslink Kabel verwendet mit dem Ergebniss, das der Streamer Spotify in meine Anlage überträgt, die DSP Funktion meines Anti Mode aber nicht mehr funktioniert. Es sieht also so aus, das ich Streamer und DSP/DAC nicht gleichzeitig installieren kann,was für mich ein No Go ist,weil das integrierte DSP meine Flächenstrahler korrigieren muss.
Das klangliche Ergebniss bis hierhin ist ernüchternd, es mangelt deutlich an Auflösung und der Bass ist wegen der Raummode überhöht.
Es ist also gar nicht so einfach,ein integriertes DAC/DSP System mit einem Streamer zu verbinden,es sei denn, es handelt sich um ein All in One Gerät,dann passt es auch Anschlusseitig.
Ich werd nun morgen zum Händler und sehen, ob er überprüfen kann,ob ich hier alles richtig angeschlossen habe.
Auf jeden Fall klang es mit meiner einfachen DAC/DSP Lösung deutlich High-Endiger und hörtechnisch sehr zufriedenstellend. Also mal schauen wie`s weitergeht, bin aber ganz entspannt bei der Sache,wenns nicht funktioniert,bau ich alles wieder auf Anfang
LG
Rolli
Hallo Rolf,

bist du da weitergekommen? Warum sind die analogen Anschlüsse am Blue Node? Eigentlich wäre doch der Weg recht einfach: digital Coax raus aus dem Blue Node und rein in den Antimode und dann analog weiter zum Amp.

LG
Manfred
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  #53  
Alt 03.12.2019, 09:21
tmr tmr ist gerade online
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 3.012
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Morgen,
Zitat:
Zitat von music is my escape Beitrag anzeigen
Ohne Gabriels Antwort allzu sehr vorgreifen zu wollen: bei etlichen Tests hat sich gezeigt, dass eine starke CPU klanglich beinah immer im Vorteil gegenüber schwächeren Modellen ist.
Ja, vor allen Dingen dann, wenn nebenher noch andere Dingen als reine Audiowiedergabe zu erledigen sind.
Man schaue sich nur einmal auch bei maximal runtergestrippten Audio-PCs die Anzahl der übriggebliebenen Dienste und Prozesse an.

Ich verwende einen Streamer auf Raspberry-Basis. Der ist selbst bei HiRes-Wiedergabe inkl. Transcoding kaum ausgelastet.
Allerdings endet bei mir HiRes bei maximal 192kHz PCM, mehr bringt m.E. nichts.
Selbst hier schaufelt man schon nur halbleere Files durch die Gegend.

Ich gebe aber gerne zu, daß man bei originären 192kHz-Files (davon gibt es allerdings nicht soviele) bei kritischen Aufnahmen das Herunterrechnen auf 96kHz schon hören kann (wenn man die Aufnahmen genau kennt, bzw. sogar selbst gemacht hat).


Gruß

Thomas
__________________
http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer
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  #54  
Alt 03.12.2019, 12:50
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 997
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Hallo Rolf,

wir habe scheinbar nicht nur den selben Amp (und den selben KH) , sondern sogar das gleiche DSP

Nach meinen persönlichen bisherigen Erfahrung spielt das "datentransportierende" Gerät bei gleicher Samplingfrequenz selbst viel weniger eine Rolle, als die externen Einflüsse vom "Absender" bis zum DAC.

Im wesentlichen habe ich hier zwei Ursachen als Signalverschlechterung lokalisieren können:

- Jitter
- schlechte Umkonvertierungsqualität von "gerade auf ungerade" oder umgekehrt (= z.B. 44,1 auf 48 kHz)

Seit ich das Lake People DAT RS05 vor den Eingang des AM2DC geklemmt habe, konnte ich nicht nur die genannten Probleme komplett aus dem Hörbereich verbannen, sondern habe nun endlich auch ein paar Anschlussmöglichkeiten mehr https://www.cma.audio/kategorien/dig...ople-dat-rs-05

Wer das Kistchen einmal an der eigenen Kette gehört hat, wird es nicht mehr missen wollen. Denn damit ist es im Prinzip dann nahezu tatsächlich völlig egal, was woher an digitalen Audiodaten reinkommt. Hauptsache kein MP3 oder so Zeuchs

Geradezu drastisch war die Verbesserung bei Sat-Radio und digitalem Fernsehton.

Mein Vorschlag: ruf doch einfach mal Herr Reim von LP in Konstanz an und frag ihn, ob er dir ein Gerät zum unverbindlichen Testen schicken kann. Hab ich auch so gemacht.

Der "Eigen-Jitter" des AM 2 DC beträgt laut DSPeaker übrigens 175ps bzw. 0,175 Ns, liegt also im Bereich eines halbwegs vernünftigen CDPs. Aber wenn du es auf die Spitze treiben möchtest, kannst du ja ein zweites DAT RS05 mit optionalem FEMTO zusätzlich an den Ausgang des AMs hängen und synchronisierst die beiden DAT-RS05 per BNC-Kabel. (über diese Art der Dekadenz denke ich sogar tatsächlich nach )
__________________
Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung

Geändert von keinkombigerät (03.12.2019 um 13:06 Uhr).
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  #55  
Alt 03.12.2019, 19:54
HearTheTruth HearTheTruth ist gerade online
 
Registriert seit: 04.09.2008
Beiträge: 4.599
Standard

Hallo Patryk
Na Du bist ja ein richtiger Dekadenzler😀
Was Du alles noch mit Deiner Anlage anstellen wirst...
Mir reicht dies eine „Kistchen“ glaub ich. Und Mp3 ist nicht Mp3 und wie
Spotify das umsetzt ist schon richtig richtig gut. Klanglich empfinde ich zur CD Qualität ein wenig mehr Ruhe im Klangbild, zugegeben! Aber m.Mn kann ich auch ohne die letzten 1% gut Musik hören ohne ewig drüber nachdenken zu
müssen wie’s noch besser ginge. Und mit weniger Aufwand. 👍
Dir aber trotzdem weiterhin viel Freude beim „Kistchen stapeln“ Hauptsache
Du hast Spaß dabei
LG
Rolli
__________________
AKG 701; AKG 712Pro, AKG 812PRO; Grado GH-4;
Focal Utopia;

SPOTIFY; ACER Aspire E17; Kenwood KD 990;
Yamaha As-2100; Anti-Mode 2.0

LS Sonus Natura Monitor Aktiv;
Magneplanar 1.7

Basen "The Rest" Creaktiv; Groneberg Netzleisten und Verkabelung
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