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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #11  
Alt 22.06.2014, 20:37
Firefox1 Firefox1 ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.029
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So, seit dem Wochenende werkelt hier nun der georderte 630VA Trenntrafo.
Es ist ein fest vergossener Kandidat, welcher nur ein sehr leises Summen von sich gibt. Der Voltcraft macht dagegen richtig Krach.
Nun bin ich davon ausgegangen, daß sich der "neue" T-Trafo klanglich genau so bemerkbar macht, wie der von Voltcraft.
Nix da......
Diesbezüglich hab ich auch wieder dazu gelernt. Wahrscheinlich klingt es für Jemanden, der nicht selber gleiche Erfahrung macht , irgendwie aufgesetzt.
Beschreibungen bezüglich gesteigerter Dynamik,Auflösung, Basskontrolle usw. wiederholen sich. Und jedesmal soll es dann noch besser sein.....
Doch genau so ist es.
Der jetzige T-Trafo macht sich noch positiver bemerkbar.Er bringt die Auflösung nochmals nach vorn und schafft mehr Transparenz ins Klangbild.
Den Effekt finde ich natürlich genial. Er macht mich aber auch nachdenklich .
Bei einer Anlage gibt es tatsächlich derart viele klangrelevante Stellschräubchen, daß man sehr leicht den Überblick verlieren kann und ich frage mich wo ich bis dato evtl. noch Potential verschenke. Es gibt so viele Möglichkeiten und Equipment. Meiner Erfahrung nach, ist das teuerste nicht immer das beste. Es muß einfach passen.Die richtige Kombination zu finden ist die eigentliche Kunst. Oft bleibt da nur einfaches Ausprobieren und testen.
Manche Änderung geht nach hinten los, doch vieles macht sich sofort positiv bemerkbar und dann geht die Post ab.


Gruß,
Oliver
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  #12  
Alt 22.06.2014, 23:07
modmix modmix ist offline
 
Registriert seit: 19.07.2012
Beiträge: 270
Standard

Zitat:
Zitat von Firefox1 Beitrag anzeigen
Der jetzige T-Trafo macht sich noch positiver bemerkbar.
Klasse, Oliver. Freut mich für Dich.
BTW:
Wie hälst Du es mit der Schutzerde?

Zitat:
Zitat von Firefox1 Beitrag anzeigen
Die richtige Kombination zu finden ist die eigentliche Kunst.


Zitat:
Zitat von Firefox1 Beitrag anzeigen
Oft bleibt da nur einfaches Ausprobieren und testen.
Vorschlag: ersetze "einfach" durch "begründet".
Eine Änderung, die Unruhe gleich welcher Art in eine Anlage bringt, würde ich nicht versuchen.
Eine Änderung, die eine nervöse Anlage beruhigt, ohne die Ursache anzugehen, mag zunächst feiner sein. Ist aber die Ursache behoben, wird diese Änderung u.U. zu viel des Guten sein.
Zur eigentlichen Kunst gehört daher für mich zu erkennen, was den Klang beeinträchtigt und wie dies gemindert werden kann - hier sind mir Erfahrungen anderer höchst willkommen!

Beste Grüße
Ulli
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  #13  
Alt 23.06.2014, 02:03
Firefox1 Firefox1 ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.029
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Hallo Ulli.

Bezüglich der Schutzerdung :

Alle Geräte haben Schukostecker mit Masseabgriff und finden über die Steckerleiste Kontakt zueinander, um Potentialunterschiede zwischen den einzelnen Geräten zu unterbinden.

Hinsichtlich dem Ausprobieren ist es so, daß mir gar nichts anderes übrig bleibt, als zu experimentieren.
Leider fehlt es mir an Fachwissen, um gewisse Zusammenhänge von vorn herein besser einschätzen zu können.
Ich würde nur zu gern verstehen, warum sich der neue T-Trafo nochmals anders, ja sogar positiver auf das Klangbild auswirkt.
Ich hab da eine, für mich völlig neue, unerwartete Baustelle aufgemacht.
Am liebsten würde ich noch viele weitere T-Trafos ausprobieren. Eben weil ich nun weiß, was so ein Teil hier bei mir verändern kann .
Der Einfluss ist tatsächlich größer als der von diversen NF Und Digitalkabeln, wobei deren Einfluß meiner Erfahrung nach schon sehr klar nachvollziehbar ist .

Gruß,
Oliver
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  #14  
Alt 19.07.2014, 08:45
modmix modmix ist offline
 
Registriert seit: 19.07.2012
Beiträge: 270
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Hallo Oliver,

neulich habe ich mir mal mit der Soundkarte und einem audioTester angesehn, was denn auf der Netzleitung so an "Information" vor und nach dem Trenntrafo ist, den ich beim Basteln zu meinem eigenen Schutz nutze - ist also nur eine Tendenzaussage, die sicher von Trenntrafo zu Trenntrafo unterschiedliche, aber sicher meist ähnlich ausfällt.



Der rechte Eingang der Soundkarte ist jeweils offen - das sind die beiden unteren Kurven. Beieindruckend, wieviel 50 Hz, aber auch 150 und vor allen 250 Hz an dem offenen Eingang anstehen - es gibt ja Leute, die offene Eingänge an ihren Verstärkern etc. mit Kappen 'verschließen'...

Die schwarze Kurve zeigt, welche Frequenzanteile auf der 50Hz-Netzleitung vorhanden sind - da gibt es deutlich über 50 Hz so einiges ,-)

Hinter dem Trenntrafo ist die Kurve bis auf den Netz-Peak abgesenkt => bei gleicher 230V-Spannung gibt es weniger Störungen => Verbesserung des Signal/Rausch-Abstands.

Daß ein Gerät besser Musik wiedergibt, daß in seiner Versorgung weniger Störungen hat, ist ja im Bereich des Denkmöglichen ,-).
Wie die oft gehörte Klangbremse solcher Maßnahmen sich hier zeigen müßte, weiß ich nicht - wie gesagt: es ist mein Trenntrafo im Labor; ich habe also keine Ahnung, wie hier der Klang sich ändert, weil ich damit schlicht nicht höre.

Hoffe, es bringt trotzdem etwas Erkenntnisgewinn.

Ulli


Hinweis:
Beim Arbeiten an der Netzspannung muß eine 2. Person anwesend sein, die unterwiesen ist, was im Fall zu tun ist, daß die ausführende Person am Strom zappelt: auf keinen Fall anfassen, sondern die Stromzufuhr unterbrechen - vorher klären, wie das geht!

Geändert von modmix (19.07.2014 um 08:51 Uhr).
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  #15  
Alt 19.07.2014, 21:35
Firefox1 Firefox1 ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.029
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Hallo Ulli.

Vielen Dank für die Veranschaulichung und den Erklärungsansätzen.
Es ist ja nur logisch , daß ein Gerät mit "sauberem" Strom besser arbeiten kann .
Da aber nicht bei Jedem die gleichen Stromverhältnisse herrschen , werden sicherlich unterschiedliche Ergebnisse erreicht werden.
Na ja, wie auch immer, bei mir hat das Teil jedenfalls richtig eingeschlagen.
Ich habe nun noch einen zweiten , identischen Trenntrafo bekommen und werde damit in der nächsten Zeit experimentieren .
Mich interessiert sehr, ob sich so ein Trafo auch vor anderen , in das Audiosignal involvierten Gerätschaften , wie meinem Notebook oder dem Router positiv bemerkbar macht.
Das Thema bleibt also weiterhin spannend.....

Gruß ,
Oliver
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  #16  
Alt 19.07.2014, 22:05
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 2.844
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Zitat:
Zitat von modmix Beitrag anzeigen
Wenn Ringkerne wg. Gleichspannungsanteilen im Netz brummen, kann auch ein DC-Blocker helfen (im Prinzip ein relativ fetter Kondensator in der Zuleitung:
Doppelter Aufwand.
Eigentlich wäre genau das eine wichtige Aufgabe für den Trenntrafo. Der Effekt kann erheblich sein, wenn durch das Ausfiltern der Gleichspannung die Trafos der Geräte nicht mehr in die Sättigung geraten und ihre volle Leistung zur Verfügung stellen.
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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