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Passive Schallwandler Der gute Standard

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  #11  
Alt 29.08.2015, 19:02
Heartc0re Heartc0re ist offline
Nahfeld-Audionaut
 
Registriert seit: 27.08.2015
Beiträge: 6
Standard

Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
In den Adams ist unheimlich viel gesteckt. Auch im NF Signalbereich. Da wist Du Dich wundern. Von daher kommt Deine Beschreibung der regelmässig erforderlich Reinigung einem Selbstbetrug gleich.
Das ist es, was ich hier immer wieder kritisiere. Da wird viel behauptet ohne die Tatsachen zu kennen!.
Danke für deine Aufklärung, jetzt habe ich noch weniger Vertrauen zur Audioindustrie.

Ich ging stark davon aus, dass ADAM sich dem Problem gewidmet hat.
Das Gegenteil schockiert mich und ich bin sehr enttäuscht - nach wenigen Wochen gibt's dann den gleichen Mist vom Signalverlust durch Metallreaktion. Im Grunde kann ich nur unzufrieden bleiben mit diesem Steck- und Schraubmist der Audioindustrie. Es wird ja quasi so gebaut, dass man entweder neu kauft oder selbst anpassen muss... Habe von einem Kumpel gehört, dass Phonar die Kabel immer verlötet und würde gerne mal wissen, was da dran ist. Vielleicht gibt es dort die Aktivboxen, die ich suche.

Gibt es überhaupt ein Aktivboxkonzept mit komplett verlötetem Signalweg auf dem Markt? Das würde mich jetzt sehr interessieren...

Geändert von Heartc0re (29.08.2015 um 19:17 Uhr).
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  #12  
Alt 29.08.2015, 22:25
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 372
Standard DeJaWu

Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
... z.B. dass Saugkreise schlecht klingen und bestimmte Lautsprecher Verstärkerkiller sind.
Du hast einen Repeater in Deiner Tastatur.

Aber ja, die Aussage stimmt natürlich!
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  #13  
Alt 29.08.2015, 22:40
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 372
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Zitat:
Zitat von Heartc0re Beitrag anzeigen
Danke für deine Aufklärung, jetzt habe ich noch weniger Vertrauen zur Audioindustrie.

Ich ging stark davon aus, dass ADAM sich dem Problem gewidmet hat.
Das Gegenteil schockiert mich und ich bin sehr enttäuscht - nach wenigen Wochen gibt's dann den gleichen Mist vom Signalverlust durch Metallreaktion. Im Grunde kann ich nur unzufrieden bleiben mit diesem Steck- und Schraubmist der Audioindustrie. Es wird ja quasi so gebaut, dass man entweder neu kauft oder selbst anpassen muss... Habe von einem Kumpel gehört, dass Phonar die Kabel immer verlötet und würde gerne mal wissen, was da dran ist. Vielleicht gibt es dort die Aktivboxen, die ich suche.

Gibt es überhaupt ein Aktivboxkonzept mit komplett verlötetem Signalweg auf dem Markt? Das würde mich jetzt sehr interessieren...
Ich glaube Du machst da eine generelle Fehlbetrachtung.

Ich kenne die Probleme mit schlechten Verbindungen. Selbst die achsotollen WBT Spreizbananas birgen Probleme. Die Spreizung erfolgt meist genau auf Höhe der Querbohrung entsprechender Terminals und führen zu schlechtem Kontakt. Die lassen sich zwar nicht rausziehen, haben dann aber schlechte Kontakte. Die erfordern also besondere Terminals ohne Querbohrung. Und selbst dann bist Du nichts sicher, weil das Gewinde des Spreizdorns nicht selbsthemmend ist.

Wenn Du hier nach längerer Zeit eine Reinigung durchführst und die wieder festziehst, ist der Kontakt für den Moment wieder da und Du denkst: toller Hausputz!

Cinch Buchsen haben federnde Lamellen, deren Flexibilität zeitlich auch beschränkt ist. Wenn dann noch Stecker mit geteiltem Stift eingesetzt werden, hast Du zwei federnde Kontakte. Ob da noch Pressung übrigbleibt, möge jeder selbst entscheiden.

Je nach Stellung greift der Stift mit dem Schlitz genau an den Lamellen. Daraus folgt ein schlechter Kontakt. Liegt der Schlitz dann senkrecht zu den Lamellen denkst Du nach dem Putzen auch wieder an einen Putzerfolg.

Die Stecker in den Boxen sind gleiches Material, einseitig federnd und arretiert. Da die nicht betätigt werden, ergeben sich keine Probleme,

Lötverbindungen birgen bei schlechter Ausführung genausoviel Probleme. Seitdem das alte Lot aus Gesundheitsgründen verboten wurde, häufen sich da Probleme. Die Ersatzprodukte haben ein anderes thermisches Verhalten und laufen auch nicht so gut.

Jeder Verbindung kann nur so gut sein, wie sie erstellt ist.

Gruss Stefan
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  #14  
Alt 30.08.2015, 11:24
Heartc0re Heartc0re ist offline
Nahfeld-Audionaut
 
Registriert seit: 27.08.2015
Beiträge: 6
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Zitat:
Zitat von Realist Beitrag anzeigen
Ich glaube Du machst da eine generelle Fehlbetrachtung.

Ich kenne die Probleme mit schlechten Verbindungen. Selbst die achsotollen WBT Spreizbananas birgen Probleme. Die Spreizung erfolgt meist genau auf Höhe der Querbohrung entsprechender Terminals und führen zu schlechtem Kontakt. Die lassen sich zwar nicht rausziehen, haben dann aber schlechte Kontakte. Die erfordern also besondere Terminals ohne Querbohrung. Und selbst dann bist Du nichts sicher, weil das Gewinde des Spreizdorns nicht selbsthemmend ist.

Wenn Du hier nach längerer Zeit eine Reinigung durchführst und die wieder festziehst, ist der Kontakt für den Moment wieder da und Du denkst: toller Hausputz!

Cinch Buchsen haben federnde Lamellen, deren Flexibilität zeitlich auch beschränkt ist. Wenn dann noch Stecker mit geteiltem Stift eingesetzt werden, hast Du zwei federnde Kontakte. Ob da noch Pressung übrigbleibt, möge jeder selbst entscheiden.

Je nach Stellung greift der Stift mit dem Schlitz genau an den Lamellen. Daraus folgt ein schlechter Kontakt. Liegt der Schlitz dann senkrecht zu den Lamellen denkst Du nach dem Putzen auch wieder an einen Putzerfolg.

Die Stecker in den Boxen sind gleiches Material, einseitig federnd und arretiert. Da die nicht betätigt werden, ergeben sich keine Probleme,

Lötverbindungen birgen bei schlechter Ausführung genausoviel Probleme. Seitdem das alte Lot aus Gesundheitsgründen verboten wurde, häufen sich da Probleme. Die Ersatzprodukte haben ein anderes thermisches Verhalten und laufen auch nicht so gut.

Jeder Verbindung kann nur so gut sein, wie sie erstellt ist.

Gruss Stefan

Es ist ja nicht so, als würde ich das wöchentlich oder monatlich machen - ich reinige in einem 2-3 Tagesrhythmus, denn beim Marantz merke ich, dass der räumliche, detaillierte und klare Klang nach nur 1Tag stark nachlässt. Es liegt wahrscheinlich an heftigeren Amperezahlen im Vergleich zu den Denons.
Das Phänomen habe ich mittlerweile wie gesagt über 600 mal beobachten dürfen. Habe zum Vergleich auch ohne Isopropanol gereinigt und dabei waren die Hörresultate nicht im Ansatz so gut.

Bitte probiert es aus, es wird euch wundern :D

Mittlerweile denke ich an ein komplett geschlossenes Wiedergabesystem nach, wie etwa
z.B. ein FiiO x3 Player verlötet mit Focal Spirit oder B&W P7. Diese mechanischen Verbindungen sind der Tod der Signaltreue.

Geändert von Heartc0re (30.08.2015 um 11:30 Uhr).
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