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Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

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  #141  
Alt 07.01.2016, 19:54
cucera cucera ist offline
 
Registriert seit: 21.04.2013
Beiträge: 1.079
Standard

Zitat:
Zitat von FritzS Beitrag anzeigen
Genau so ist es und nicht anders!

Vor etlichen Jahren hörte ich 17er LP Kunstkopf-Stereo Aufnahmen - war mitten im Geschehen und mitten in der Natur von rundherum beschallt, bis ich die Augen auftat und den Kopf verdrehte - aus wars mit der Herrlichkeit, das Gehirn hatte den Beschiss erkannt!

Was hier helfen würde wäre z.B. der Smith Realiser mit Head Tracking, damit wird die Täuschung perfekt, das Klanggeschehen, die Ortung „wandert mit“ wenn man den Kopf bewegt.

http://www.connect.de/testbericht/ko...8-1076734.html

http://www.audio-import-hifi.de/inde...a8-hdmi-detail

http://www.releasetime.de/test-smyth...realiser-a8-2/

http://www.proaudio.de/de/tests/499-...aliser-a8.html

Beyer hatte so etwas auch schon gebaut, scheinbar aber eingestellt
http://www.beyerdynamic.de/shop/headzone-pro-xt-ht.html
De meisten alten Hasen hier kennen ja meine Berichte zum Smyth Realiser http://www.open-end-music.de/vb3/sho...ighlight=smyth
Und ja er tut vorausgesetzt man kalibriert richtig (Mikrofonplazierung ist immens wichtig) das was er verspricht er simuliert perfekt den Lautsprecher im Raum. Und genau hier liegt die Krux, ich kenne keinen Raum der so gut klingt wie die besten Kopfhörer. Deshalb verwende ich ihn meist zum Filmschauen nur äußerst selten zum kritischen Hören. Kein Lautsprecher kommt an die Auflösung und die Mikrodetails der besten Kopfhörer ran, deshalb lohnt es sich die IKL wegzutrainieren.
__________________
Beste Grüße
Dan

----------------------------------------
parttime audiophile parttime sceptic
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  #142  
Alt 07.01.2016, 20:21
Inexxon Inexxon ist offline
 
Registriert seit: 20.10.2012
Beiträge: 1.284
Standard

Zitat:
Zitat von cucera Beitrag anzeigen
De meisten alten Hasen hier kennen ja meine Berichte zum Smyth Realiser http://www.open-end-music.de/vb3/sho...ighlight=smyth
Und ja er tut vorausgesetzt man kalibriert richtig (Mikrofonplazierung ist immens wichtig) das was er verspricht er simuliert perfekt den Lautsprecher im Raum. Und genau hier liegt die Krux, ich kenne keinen Raum der so gut klingt wie die besten Kopfhörer. Deshalb verwende ich ihn meist zum Filmschauen nur äußerst selten zum kritischen Hören. Kein Lautsprecher kommt an die Auflösung und die Mikrodetails der besten Kopfhörer ran, deshalb lohnt es sich die IKL wegzutrainieren.
Hallo Dan,

ging mir ähnlich mit dem Realiser, ein sehr tolles Gerät mit den E-Staten eingemessen dachte ich immer meine LS sind noch an so realistisch klang das, man hörte komplett seinen Raum, echt beindruckend. Ich nutzte den Realiser aber dann doch nur ausschlieslich für Filme und Konzerte das war perfekt und ersetzt locker eine Heinmkinoanlage. Für die reine Musikwiedergabe war bei mir aber dann doch das Erlebniss ohne dem Smyth viel intensiver. Lautsprecherhören kann ich mittlerweile überhaupt nicht mehr, da kommt kein Spaß auf und mir fehlen gefühlte 30% an Informationen. Sowas wie IKL kenne ich erst nachdem ich darüber gelesen habe, muss aber dazu sagen das ich schon seit knapp 20 Jahren vorwiegend über Kopfhörer höre.
__________________
Viele Grüße!

Sören


Stax Gebrauchtgeräte An- und Verkauf / Zubehör / Wartung und Service
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  #143  
Alt 20.11.2016, 08:12
FritzS FritzS ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2009
Beiträge: 958
Standard Surround-Kopfhörer: Warum sie alle nichts taugen, und was man dagegen tun kann

http://www.heise.de/newsticker/meldu...n-3492067.html

Zitat:
Auf der Tonmeistertagung in Köln werden binaurale Simulationen heiß diskutiert. David Griesinger erklärt einleuchtend, warum Surround-Sound im Kopfhörer bislang nicht funktionieren konnte, und hat eine individuelle Lösung parat.
Mit dem steigenden Musikkonsum über Kopfhörer werden binaurale Simulationen für Audio-Hersteller wieder interessanter. Schon lange versuchen sie, ihren Kunden "Surround-Kopfhörer" zu verkaufen, die angeblich ein Gefühl vermitteln sollen, die Musik würde einen von allen Seiten umhüllen. Doch statt Wumms von allen Seiten gibt's meist nur Stimmen im Kopf, und ob ein Geräusch nun genau von vorne oder von hinten kommt, kann man meist nicht feststellen.
Der Grund liegt darin, dass alle bisherigen Simulationen für den Consumer-Markt auf standardisierten Formeln, so genannten Head Related Transfer Functions (HRTF) basieren. Je nachdem, aus welcher Richtung ein Geräusch kommen soll, werden die Lautstärke, die Signallaufzeit und der Frequenzgang für das rechte und linke Ohr angepasst. Doch diese Anpassungen sind immer die gleichen, egal, wer den Kopfhörer trägt. Teure Systeme bringen per Headtracking noch Bewegung ins Spiel und können die Ortung etwas verbessern. Aber auch sie lösen ein Grundproblem nicht, sodass viele Menschen selbst mit den teuersten Systemen noch immer die Klangquellen in ihrem Kopf statt drei Meter vor ihnen verorten.
Auf diesem Poster erläutert David Griesinger sein Mess-System und seine Software zum Ausgleich der Frequenzkurven
Bildquelle: David Griesinger
http://www.heise.de/newsticker/meldu...ew=zoom;zoom=1
__________________
Fritz
KH: AKG K812, K872 (new), K712, Q701, K701, K501, K550, K271 MKII, Denon AH-D7000 / HA: "Green" SOLO, WNA MK II mod. / CD/SACD Players: Marantz SA7001 KI, Philips CD650 mod. / Phono: Revox B790 + Goldring G1042 MM / PhonoPre: Graham Slee "Green" Reflex / Verkauft: Sennheiser HD600, Stax SR44
Waren zu Gast: AKG K1000, K702, Beyer T90
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  #144  
Alt 20.11.2016, 15:44
lotusblüte lotusblüte ist gerade online
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.328
Standard

Hallo Fritz,

Es gibt keine Garantie für ein völlig IKL-freies Hören, ganz egal um welche elektronische Unterstützung es sich dabei handelt. Der BAP1000 mit seinen verschiedenen Presets bildet da keine Ausnahme. Selbst bei der am nächsten liegenden Vorwahl, fiel das räumliche außer Kopf Hören bei verschiedenen Personen unterschiedlich aus: Manchem gelang dadurch ein echter Schritt und manchem blieb genau dies versagt. Das gleiche damals bei Stax mit externer Entzerrung + Kunstkopf-Aufnahmen. Ich hatte mich seinerzeit ausgiebig mit vielen Nutzern ausgetauscht und konnte so erfahren, wie unterschiedlich die entsprechenden Maßnahmen greifen.

Bei mir zum Beispiel funktioniert das außer Kopf Hören mit entsprechend gut ausgelegten Aufnahmen auch ohne unterstützende Maßnahme super - das war immer schon so, sieht man von der Zeit ab, in der ich mich an all das heran tasten musste. Mit unterstützenden Maßnahmen wie beispielsweise einem BAP1000 funktioniert das Ganze halt noch leichter und geht bezüglich Ausbeute ein Stück weiter.

Ich denke aber, alles außer Kopf Hören beginnt früher. Wer ohne spezielle Unterstützung bei einer guten One Point-Aufnahme das Orchester nicht aus dem Kopf bekommt, wird es auch mit Unterstützung nicht einfach haben. Ich hatte diesbezüglich mal das Beispiel mit dem magischen Auge gebracht - also jene Bilder, hinter denen sich dreidimensionales versteckt. Viele können es sehen, viele aber eben nicht, weil ihnen der Trick der Augenstellung und die daraus resultierende Umsetzung im Gehirn nicht gelingt. Dennoch ist dieser dreidimensionale Raum hinter dem zweidimensionalen Front-Bild gegeben.

So auch bei einer guten Aufnahme. Auch wenn die Signale rechts und links 90° verschoben gegenüber einer echten von vorne Darstellung das Ohr erreichen, baut das Gehirn dennoch eine zusammenhängende Bühne auf. Das außerhalb des Kopfes transportieren ist dabei nichts anderes als das Tiefen Hören bei der LSP-Anlage, mit dem Unterschied, dass es weil eben wirklich von vorne kommend den meisten Personen so leichter fällt.

IKL frei zu hören hat letztlich auch etwas mit Übung, Training zu tun. Es wird nicht bei jedem gleich gut funktionieren, aber es kann sich ein respektables Ergebnis einstellen. Ich kann mich da an eine Aufnahme erinnern - leider Gottes ist mir die CD abhanden gekommen, in der die Mikrofone vor einem Gleis positioniert waren und sich eine Dampflok von rechts nähert. In dem Moment, wo die Lok direkt vor einem das Gleis passiert, gingen die Augen nur noch nach oben, um das Ausmaß dieses Kolosses zu begreifen. Unglaublich war dabei das dynamische Ausmaß, dass von Stax locker, stressfrei zu Gehör gebracht wurde. Dies war eines der Beispiele, die in aller Deutlichkeit zeigten, zu was ein KH tatsächlich in der Lage ist.

Gruß,
Otwin
__________________
Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

Geändert von lotusblüte (20.11.2016 um 16:45 Uhr).
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