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Elemente zur Optimierung der Raumakustik Ideen und deren praktische Umsetzung

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  #1  
Alt 25.02.2011, 12:15
bruce
 
Beiträge: n/a
Standard Lautsprechermessung für den Hörraum und im Hörraum

Abgetrennt aus "LS Messungen statt Mono 1W/1m eben in der realen Hörsituation und mit 25 Watt"

Dirk, ist ja deine Sache, wie weit du hier die Hosen runter lässt, aber was du hier faselst, ist einfach Quatsch. Denke aber, dass da keine weitere Einlassungen zu notwendig sind. Dem interessierten Leser geb´ich dazu noch ein wenig Literatur an die Hand:

http://tech.ebu.ch/docs/tech/tech3276.pdf

http://www.irt.de/IRT/FuE/as/pdf/EBU2000Assessment.pdf

http://www.linkwitzlab.com/AES%2707/AES123-final2.pdf

http://www.madebydelta.com/imported/images/DELTA_Web/documents/TC/acoustics/av126205.pdf

http://www.irt.de/fileadmin/media/do...g_DAGA2010.pdf

http://masterclass-sounddesign.com/l...aumakustik.htm

Ich zitier mal gerade aus dem letzten Link:

Zitat:
Equalizer im Signalweg
Und noch ein Klassiker zum Schluss: Es wird oft empfohlen, raumakustische Mängel durch einen Equalizer auszubügeln. Das kuriert nicht einmal die Symptome, denn mit einem EQ im Signalweg wird der Direktschall verändert. Das wäre der falsche Weg, um raumakustische Mängel zu beseitigen. Ein EQ im Lautsprecherweg hat nur indirekt Auswirkungen auf den Raumschall und keinen Einfluss auf Erstreflexionen, Nachhallzeit oder Raumeigenmoden. Der EQ im Abhörweg ist eine Lautsprecherkorrektur und keine Raumkorrektur. Mittels EQ wird der Frequenzgang des Direktschalls beeinflusst. Das ist aber nicht gewollt. Alle Maßnahmen der Raumakustik zielen darauf ab, den Direktschall zu erhalten und auszurichten und nur den Raumschall zu beeinflussen. Die Entzerrung des Frequenzganges der Lautsprecher durch einen EQ ist absolutes Finetuning einer akustisch schon perfekten Regie und kein Mittel zur Beseitigung von Mängeln der Raumakustik.
OK, ich denke, der interessierte Leser wird noch eine Fülle von anderen Quellen finden, von mir war´s das.

Geändert von OpenEnd (25.02.2011 um 12:21 Uhr).
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  #2  
Alt 25.02.2011, 12:51
bruce
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Lautsprechermessung für den Hörraum und im Hörraum

Mmmh, so alleine steht das hier in keinem Zusammenhang. Ich fasse mal zusammen: das unten stehende Post soll Hinweise geben, dass ein guter Freifeldfrequenzgang ab dem Grundtonbereich egal in welcher Abhörsituation ein absolut notwendige (aber nicht hinreichende) Voraussetzung für guten Klang sind. D.h. Versuche, am Hörplatz durch EQing einen Summenfrequenzgang einzustellen, sind per se Unfug, wenigstens ab dem Grundton.

Ein EQ hat zwei (drei) Daseinsberechtigungen: Beeinflussung des Direktschalls ab dem Grundton, Beeinflussung des Gesamtschalls im Bass und Grundton, Einstellen einer persönliche Präferenz.
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  #3  
Alt 25.02.2011, 13:16
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 06.11.2008
Beiträge: 2.556
Standard AW: Lautsprechermessung für den Hörraum und im Hörraum

Zitat:
Zitat von bruce Beitrag anzeigen
Mmmh, so alleine steht das hier in keinem Zusammenhang. Ich fasse mal zusammen: das unten stehende Post soll Hinweise geben, dass ein guter Freifeldfrequenzgang ab dem Grundtonbereich egal in welcher Abhörsituation ein absolut notwendige (aber nicht hinreichende) Voraussetzung für guten Klang sind. D.h. Versuche, am Hörplatz durch EQing einen Summenfrequenzgang einzustellen, sind per se Unfug, wenigstens ab dem Grundton.

Ein EQ hat zwei (drei) Daseinsberechtigungen: Beeinflussung des Direktschalls ab dem Grundton, Beeinflussung des Gesamtschalls im Bass und Grundton, Einstellen einer persönliche Präferenz.
Jupp .. passt schon ..

Aber wer macht denn sowas ?
* Versuche, am Hörplatz durch EQing einen Summenfrequenzgang einzustellen, sind per se Unfug, wenigstens ab dem Grundton. *
__________________
Gewerblicher Teilnehmer

www.SETA-AUDIO.de
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  #4  
Alt 25.02.2011, 13:21
bruce
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Lautsprechermessung für den Hörraum und im Hörraum

Zitat:
Zitat von Florat Beitrag anzeigen
Jupp .. passt schon ..

Aber wer macht denn sowas ?
* Versuche, am Hörplatz durch EQing einen Summenfrequenzgang einzustellen, sind per se Unfug, wenigstens ab dem Grundton. *
10000 Studios, wenn man den Aussagen glauben darf.

Geändert von bruce (25.02.2011 um 13:26 Uhr).
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  #5  
Alt 25.02.2011, 13:31
finest-mastering finest-mastering ist offline
 
Registriert seit: 12.10.2009
Beiträge: 1.668
Standard AW: Lautsprechermessung für den Hörraum und im Hörraum

100.000 Tausende wenn überhaupt noch zählbar... Lach !

Und im Hifi haben so Kisten wie Trini oder (((Accu schon längst Einzug gehalten...

Fragt mal Franz und andere... damit wird u.a. der Frequenzgang grade gebügelt und zwar nicht nur im Bass und Grundton, wenn ich das noch so recht in Erinnerung habe und das nicht mit wenig Erfolg... werdet ihr ja demnächst beim Franz hören, einmal mit und einmal ohne.

Den ((())) würde ich sogar gerne mal ausprobieren, wenn das nicht so kompliziert wäre und man Leute dafür braucht um es anzuschließen und auszumessen.

Der Trini ist bei mir massiv durchgefallen, ließ sich aber sehr schön und einfach selber ein messen, es musste nicht der Händler/Entwickler mit ins Studio. Der ((())) könnte etwas besser im Vergleich zum Trinny machen, vermute ich mal, sonst würde Franz nicht so drauf abfahren...
__________________
Vertraut euren Ohren und eurem Gefühl.
Wenn ihr testen müsst macht es so wie es weltweit Profis tun die jeden Tag unzählige und klangrelevante Entscheidungen treffen müssen und nicht so wie es ein „schrulliger“ Wiener BT fordert und ihr kommt schnell und zuverlässig zu weiterführende Ergebnisse, die auch noch untrüglich sind.
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  #6  
Alt 25.02.2011, 13:31
Florat Florat ist offline
 
Registriert seit: 06.11.2008
Beiträge: 2.556
Standard AW: Lautsprechermessung für den Hörraum und im Hörraum

Zitat:
Zitat von bruce Beitrag anzeigen
10000 Studios, wenn man den Aussagen glauben darf.
Also ich kapiere nicht , wie es zum Thema EQing kam ..

Es ging um Messungen im Hörraum .. und nicht um Korrekturen / EQs

Den Vergleich mit den Audiovolver hab ich gebracht ..der ja auch Messungen am Hörplatz als Vorlage / Grundlage nimmt um dann eine gewünschte Zielkurve zu erhalten ..

..hmm .. mehr wars nicht ..nur ganz simple Messungen am Hörplatz ..

Eine DR. Arbeit sollte das bestimmt nicht werden ..
__________________
Gewerblicher Teilnehmer

www.SETA-AUDIO.de

Geändert von Florat (25.02.2011 um 13:36 Uhr).
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  #7  
Alt 25.02.2011, 13:48
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.611
Standard AW: Lautsprechermessung für den Hörraum und im Hörraum

Zitat:
Den Vergleich mit den Audiovolver hab ich gebracht ..der ja auch Messungen am Hörplatz als Vorlage / Grundlage nimmt um dann eine gewünschte Zielkurve zu erhalten ..
Richtig Florat. Die Messungen erfolgten mit je einem logarithmischen Sinussweep (10 Hz - 22.5 kHz, 60 s Dauer) separat für den linken und rechten Lautsprecher am Hörplatz. Aus dem gemessenen Signal wurde durch Faltung mit der Inversen des logarithmischen Sinus die Impulsantwort errechnet.
Zur Weiterbearbeitung wird die Frequenzgangmessung zunächst mit dem gehörphysiologisch optimierten Verfahren FDW von Acourate geglättet. Als Zielfrequenzgang wurde eine lineare, zu den Höhen sanft fallende Kurve gewählt, wie sie für normale Hörentfernungen vorteilhaft ist. Zusätzlich wurde der Tieftonbereich unterhalb von 125 Hz minimal angehoben und ein Hochpassfilter bei ca. 15 Hz integriert, welches unnötig große Membranauslenkungen der aktiv geregelten Bässe im Tiefsttonbereich verhindert. Durch den Einsatz des AudioVolvers II wurde ein sehr ausgeglichener Frequenzgang erreicht. Die Raummode bei 29 Hz ist nahezu verschwunden, der Bass- und Grundtonbereich ist jetzt sehr ausgeglichen. Die Senke bei 2 kHz wurde aufgefüllt, die Präsenzbetonung beseitigt. Zudem wurde der jenseits von 10 kHz bereits abfallende Höchsttonbereich lineasrisiert.

Das Ergebnis: Nahezu perfekte Frequenzganglinearität von rund 20 Hz bis über 20 kHz und weitestgehende Symmetrie der beiden Stereokanäle. Die Sprungantwort wurde dem Ideal angenähert, was vorher nicht der Fall war.

Soweit die Maßnahmen und Auswirkungen bei mir. Die Auswirkungen ohne / mit audiovolver kann jeder sofort hören.

Und zum Abschluß von mir noch eine Bemerkung von Uli Brüggemann:

Zitat:
Raumkorrektur ist ein Kompromiss. Es wird nicht 100% korrigiert, weil man nicht den Hörer am Platz festnagelt. Also wird Glättung betrieben. Oder eine frequenzabhängige Fensterung im Zeitbereich (Acourate). Es zeigt sich dabei, dass die Frequenzgänge im gesamten Frequenzbereich nicht ideal glatt sind und dass sie auch "verbogen" verlaufen. Das Ohr ist nun nicht in der Lage eine "Kurzwellige" Welligkeit des Frequenzganges z.B. bei 2 kHz wahrzunehmen. Das Auf und Ab ist hier praktisch unhörbar. Gottseidank, wir würden verrückt, weil sich durch den Raum bewegen ein ständiges Ändern des Frequenzganges bewirkt.

Es ist aber nun etwas anderes wenn man sich beispielsweise eine Anhebung von 1 kHz ansteigend zu 2 kHz und danach wieder abfallend bis 4 kHz vorstellt. Kennt jeder, der sich einmal mit dem Thema Klangregelung oder Equalizing beschäftigt. Die Auswertung der Messung zeigt im allgemeinen nun wunderbar solche verbogenen Frequenzgänge. Und siehe da, eine Korrektur wird auch hier sinnvoll. Ein trivialer Zusammenhang, jedoch von einigen nicht verstanden, die über das Auf und Ab im Frequenzgang sinnieren und daß das Ohr nichts wahrnimmt und man es deshalb nicht benötigt...

Klare Lage: Korrektur über den gesamten Frequenzgang. Und falls sich herausstellt dass der Frequenzgang wunderbar ist wird auch automatisch nichts korrigiert.
http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=28&t=864

Bruce, danke auch für die links, sehr interessante Lektüre.

Gruß
Franz

Geändert von Franz (25.02.2011 um 13:59 Uhr).
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