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Quellgeräte analog und digital Alles über sämtliche Abspielgeräte

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  #1  
Alt 17.02.2016, 21:52
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 853
Standard Lampizator DAC / GG

Heute abend war es soweit, mein Lampizator Golden Gate wurde angeliefert und ich sitze völlig fasziniert vor der Performance eines kalten und uneingespielten Gerätes und kann es nicht fassen, so wahnsinnig gut spielt der DAC schon jetzt :-)

Ich habe den langen Weg von Lampizator Big5, Big6, Lite7 single ended und symmetrisch gegangen, jedes Geraet mit eigenem Charakter und absoluter Berechtigung. Doch nach dem DAC Workshop bei mir dachte ich, den Big7 ueberspringe ich und versuche es direkt mit einem Golden Gate...

Zu einem symmetrischen Golden Gate hat es nicht gereicht (4800,- Aufpreis gegenueber der single ended Version), so dass meine Krell Evo202 Vorstufe nicht das optimale Futter kriegt.

Aber meine Conrad Johnson Act2 Vorstufe ist mit dem Single Ended Signal total zufrieden :-)

Ich habe den Golden Gate mit einer EML Mesh Gleichrichterröhre spezifiziert und habe aktuell deutsche Elrog 300b Röhren eingesteckt.

Ich bekomme noch ein Paar EML 45mesh , habe aber auch noch fullmusic 300b carbon Röhren, so dass ich mir sicher bin, die passenden Röhren zu meinem set up zu finden.

Der Golden Gate kommt mit montierten Hartkunststoff und Alufüssen, die eine Ankopplung ueber eine Kugel ermoeglichen.

Aktuell nutze ich die zu meinen HRS Basen gehoerenden Füsse. Das wird bestimmt nochmal eine interessante Feinabstimmung :-)

Für meine Plattenspieler Abteilung bedeutet dies, dass ich hier auch noch einiges abstimmen muss, dass ich wieder auf aehnlichem level analog hoeren kann...

Schon faszinierend, was digital noch so geht.

....und der Vollständigkeit halber möchte ich sagen, dass ich aktuell mit
"high end" Kabeln von unserem MitForisten "Solidcore" hoere, der mit ganz viel Silber ganz toll klingende Kabel für mich gefertigt hat.

Es ist so, als wenn Stephan und Lukasz (Inhaber von Lampizator) dem selben klanglichen Ideal frönen, beides passt extrem gut zusammen und geht klanglich in eine ähnliche unspektakuläre unglaublich emotional involvierende Darstellung der Musik, wahnsinnige Mengen an Details werden hörbar, ohne dass sich diese in den Vordergrund drängen!

Jetzt erst mal weiter geniessen :-)

Gruss
Juergen
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  #2  
Alt 17.02.2016, 23:57
Bene Bene ist gerade online
 
Registriert seit: 24.06.2008
Beiträge: 141
Standard

Ich habe Jürgen und seine "Kunstwerke" bzw. Anlagen kürzlich persönlich kennenlernen dürfen und kann nur sagen, dass seine Ketten toll klingen und er zudem eine ausgesprochen angenehme Art an sich hat. Freue mich für Dich, Jürgen, und höre mir den GG beizeiten gerne mal persönlich an ;-)
Liebe Grüße
Benedikt
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  #3  
Alt 18.02.2016, 08:19
tom539 tom539 ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2013
Beiträge: 558
Standard

Hallo Juergen,

Glückwunsch auch von meiner Seite zu diesem außergewöhnlichem Gerät. Ich konnte / durfte den GoldenGate ja bereits bei Dir im Workshop hören und er hat dort wirklich eine beeindruckende Vorstellung abgegeben.
Da juckt es mich direkt in den Fingern, mal wieder bei Dir vorbeizuschauen und zu lauschen. Des Weiteren würde mich interessieren, wie sich mein KH-Set am GoldenGate macht.

Weiterhin viel Spaß beim "Einspielen"...
__________________
Gruß, Tom
... enjoy your music
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  #4  
Alt 18.02.2016, 22:28
AktivStudio AktivStudio ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1.298
Standard

Gratulation zum GG Jürgen!

Ich arbeite mich erstmal langsam runter um dann auch den GG in die Demo zu stellen

Bin gespannt was du zu den verschiedenen Röhren sagst. Ich bekomme auch die Emission Labs und dann noch PX4 von KR Audio. 2A3, 300B lege ich mir auch noch zu
__________________
Gruß Romeo


www.aktivstudio.at
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  #5  
Alt 18.02.2016, 23:47
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 853
Standard

Hi Romeo,
hatte ja lite 7 in Se und symm, habe an den Geraeten das tube Rolling schaetzen gelernt. geht bei den SE etwas besser, da auch 300b passen, da ist einfach die Auswahl groesser.
Interessant ist, dass ein GG die Unterschiede der Roehren viel extremer rausarbeitet. Hatte mich ueber dei Anschaffung von elrog 300b schon fast geaergert, da diese auf dem lite7 gar nicht so richtig gut geklungen haben, kaum besser als die WE101d, dabei kosten die Elrog das doppelte als die Psvane WE101d.
Auf dem GG ist das anders, hier zeigen die Elrog, was sie koennen ...
schon klasse :-)
Ach ja, du hast ja auch die EML mesh als rectifier, probier mal einen kleinen shun mook "mini valve resonator" auf dieser :-)

http://www.bthifi.com/images/downloa...202016_V21.pdf

Gruss
Juergen
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  #6  
Alt 19.02.2016, 00:19
AktivStudio AktivStudio ist offline
Gewerblicher Teilnehmer
 
Registriert seit: 06.05.2008
Beiträge: 1.298
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Deshalb habe ich auch die SE Version bestellt da man einfach eine größere Auswahl an Röhren hat. Aufpreis von GG SE aus XLR ist aber nicht so heftig ohne Vorverstärker. Hast dich verrechnet

Werde ich mal probieren die Resonatoren, danke für den Tip!
__________________
Gruß Romeo


www.aktivstudio.at
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  #7  
Alt 23.03.2016, 15:17
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 853
Standard

Nach einer Zeit des intensiven auseinandersetzens mit der Lampizator 7'Reihe muss ich sagen, dass ich bzgl des Preis/Klangverhaeltnisses ein grosser Fan des lite7 geworden bin. Bestuecke ich diesen mit den Top Roehren eines GG komme ich klanglich schon sehr weit. Der Lite 7 spielt, da ohne Roehrengleichrichter etwas analytischer als ein GG, was manch einem in der Tonalitaet sogar besser gefaellt.
Der Unterschied zum GG ist dennoch klar hoerbar, der GG kostet aber auch mehr als das doppelte.

So entwickelte sich auf zwei workshops zusammen mit Pawel von Lampizator die Idee einen lite7 zu bauen, der dem deutschen Beduerfnissen optimal zugeschnitten ist und mit deutschen Bauteilen ausgestattet ist, klanglich dem GG deutlich naeher kommen soll, preislich aber in der Region des lite7 bleiben soll.

Nun konnte ich es beruflich einrichten und habe lampizator am Montag in Warschau besucht um mir das Ergebnis anzuschauen !


Um einen akzeptablen Preispunkt zu realisieren wurde zB auf DSD verzichtet, da in D kaum gefragt, dafuer wurde nahezu die komplette Ausgangsstufe de GG verbaut
Das "nicht" Roehrennetzteil hat aus meiner Sicht nur bedingte Nachteile, ich mag dieses hinsichtlich der Bassaufloesung sehr gerne !

Ich hoffe, dass ich in den naechsten Tagen einen single ended DER7 bekomme, dann kann ich was genaueres zum Klang sagen, habe das Geraet bei Lampizator nur in fremder Kette ohne Vergleich hoeren koennen:


Dies ist ein außergewöhnlicher Digital-Analog-Wandler. Unsere strategische Entscheidung, uns um einen Einstieg in die anspruchsvollsten Märkte Deutschland und die Schweiz zu bemühen, resultierte in der Anfrage: Könnt ihr einen DAC entwickeln, den deutsche Audiophile lieben werden? Wir haben einiges getan und vermengten einen maximalen Gehalt an deutschen Teilen von WBT, Mundorf, Stannol, RFT, die in diesen Märkten überwiegend bevorzugte silberne Frontplatte mit dem passenden präzisen Klang. Dies ist ein gradliniger und simpler Kandidat für die Krone des besten Digital-Analog-Wandlers in Deutschland, der auf Überflüssiges verzichtet. Er teilt sich mit dem Lite 7 die Schlichtheit und das elegante Schaltungsdesign, den Verzicht auf Sparoptionen und die Bauteilequalität des Golden Gate.


Beschreibung:
- Das Schaltungsdesign des Lite 7 auf der gemeinsamen Plattform des Big 7
- Den gemeinsamen Digitalteil des Big 7 und des Golden Gate
- Keine serienmäßige Unterstützung von DSD
- Keine Gleichrichterröhren im Netzteil dafür ultraschnelle Dioden von Philips
- In Deutschland hergestellte Ein- und Ausgänge von WBT
- Aluminiumabdeckung des Lite 7
- In Deutschland hergestellte Mundorf MLytic Elektrolytkondensatoren des Golden Gate
- In Deutschland hergestellte Mundorf Supreme Silver Gold Ausgangskondensatoren des Golden Gate
- In Deutschland hergestelltes Stannol Kupferlot
- KRON Triodenröhren KR45 oder PS101D
- Lautstärkeregelung selbst gegen Aufpreis nicht verfügbar
- Keine Option eines chiplosen R2R PCM
- Symmetrische Schaltung des Big 7
- Keine Drosseln
- Alles wird in Warschau entworfen, hergestellt und von Hand montiert.


Klangliche Highlights:
- Großer, weitläufiger und tief gestaffelter Klang mit einer natürlichen Klangbühne
- Kontrastreiche Mikro- und Makrodynamik
- Keine Rückkopplung, natürliches Timing, flüssig und transparent
- Bass-Frequenzgang der Analogsektion erreicht 0,5 Hz
- Kohärenter, synergetischer „Mundorf“-Klang, der besser als die Summe der Einzelteile ist.


Technische Highlights:
- Analogstufe mit direkt beheizten Triodenröhren
- Anodenfolger Eintakttopologie
- Keine Rückkopplung, weder lokal noch global
- Nur ein Kondensator pro Phase in der gesamten Kette
- Reinste, echt symmetrische Topologie von der Digitalwandlung bis zum Ausgang
- Keine Signaltransformatoren, keine Operationsverstärker, keine Transistoren im Signalweg

Gruss
Juergen
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  #8  
Alt 07.04.2016, 09:30
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 853
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gestern war Peter (Pedro) bei mir, um einen Eindruck von Lampizator ueberhaupt und von Lite 7 und GG insbesondere und im Vergleich zu bekommen.

Damit dieses Hoeren auch fuer mich noch einmal einen interessanten Einblick in die Performance der beiden Geraete ermoeglicht, habe ich Lite7 und GG mit identischen Ausgangsroehren ausgestattet, so dass der zu erwartende Unterschied in der Performance einzig den besseren Bauteilen und dem andereren Netzteil zuzuschreiben ist.

Ausgestattet hatte ich die beiden Lampizator DAC's mit jehweils zwei FullMusic 300b/n Endroehren .

Peter hoert mit Silbersand 501, Tessendorf Pre und einem Playback Design DAC

(weiss gerade nicht genau welchen DAC,
aber hier bekommt man einen ganz guten Eindruck von den beeindruckenden DAC's :
http://www.gaudios.eu/pdf/Playback%20IPS-3-MB.pdf

Da mein Raum eine andere klangliche Signatur als Peter's hat, meine Anlage natuerlich auch aus anderen Geraeten besteht,

(Peter's letzter Besuch war bei Franz, entsprechend "verwoehnt" war seine Erwartungshaltung...),

haben wir mal einen audiophilen Sampler mit dem Lite7 durchgehoert, der wieder mit klarer Raeumlichkeit, grosser vermittelter Emotionalitaet und sauberer Bassdurchzeichnung zu begeistern wusste.

Der Sampler hat sehr unterschiedliche Musikbeispiele die in ihrer Zusammenstellung darauf ausgelegt sind aufzuzeigen, ob das zu bewertende Geraet in der Lage ist , die sehr unterschiedlichen Aufnahmesituation und Masterings herauszuarbeiten oder ob die Unterschiede verschliffen werden und die Musik sehr einheitlich klingt.

Der Lite 7 machte dies sehr gut, mit jedem Stueck betrat man einen anderen Aufnahmeraum, bei jedem Stueck wurrde die jehweilige Intention des Schaffenden deutlich.

Es hat mich auf jeden Fall gefreut, dass Peter nach kurzer Eingewoehnung dies auch meiner, ihm fremden Anlage so wahrnehmen konnte.

Gegen Ende der CD haben wir auf den Lampizator Golden Gate gewechselt, der trotz indentischer Roehren in wenigen Sekunden seine Ausnahmestellung klarmachte.

ich muss zugeben, dass ich diesen Vergleich selten so eindeutig erlebt habe, da die bisherigen Vergleiche immer mit unterschiedlichen Roehren stattgefunden hatten und somit bei jedem Vergleich immer eine etwas andere Tonalitaet mit im Spiel war.

In diesem Fall war der Unterschied so, als wuerde man von 2-dimensionaler Wiedergabe , dh einem Abbild der Wirklichkeit, in den realen 3-dimensionalen Raum treten:

Die Instrumente, die Saengerin bekamen ploetzlich einen Koerper um den man haette "rumgehen" koennen", so realistisch wurden die Musikschaffenden dargestellt.

Peter brachte es auf den Punkt, als er meinte, dass mit dem Lite 7 ein tolle Stimme gesungen und entsprechend wiedergegeben wuerde, beim GG hingegen die Saengerin selber den Raum betreten haette, man wuerde fast die koerperliche Anwesenheit spueren, sehen koennen.

So haben wir dann mit einem schoenen musikalischen Eindruck den Abend bei einem leckeren essen ausklingen lassen, dabei debattierend, wie man seinen Raum Wohn- und! Hifi tauglich gestalten kann...

Gruss
Juergen
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  #9  
Alt 07.04.2016, 14:07
sören sören ist offline
 
Registriert seit: 18.09.2013
Beiträge: 354
Standard

Hallo Jürgen!

"So haben wir dann mit einem schoenen musikalischen Eindruck den Abend bei einem leckeren essen ausklingen lassen, dabei debattierend, wie man seinen Raum Wohn- und! Hifi tauglich gestalten kann..."

Und, seid Ihr zu einem Schluss gekommen?

Meine Lösung lautet:

- Lautsprecher deutlich geringer als mannshoch
- viele Möbel statt Studioabsorber o.ä. als Absorber/Diffusor nutzen
- Geräte (Rack) verstecken und eben nicht prominent zwischen die Lautsprecher

Am Ende bleibt aber alles nur ein Kompromiss, leider ...

Beste Grüße
Sören
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  #10  
Alt 07.04.2016, 14:37
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 853
Standard

@Sören
ich denke, dass jeder Raum eine andere Lösung erfordert/ermöglicht,
spannend ist fuer mich, ob ich den Raum auf einen Hoerplatz hin optimiere oder verschiedene Zonen sehr guten Hoerens erzielen möchte.
Aber das Thema Hoeraumoptmierung wird glaube ich schon in einigen anderen threads besprochen, hoer soll es ja um die Lampizator DAC's gehen.
Zumindest ist mein Raum so gestaltet, dass die Unterschiede der DAC'S gut hoerbar sind.
Gruss
Juergen
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