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Verstärker und Vorverstärker Alles über Geräte, die elektronisch Signale verstärken

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  #11  
Alt 26.03.2016, 20:30
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 742
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Passt!
Halten wir so fest!
cu
Juergen
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  #12  
Alt 26.03.2016, 20:33
Höhlenmaler Höhlenmaler ist offline
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 3.469
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Zitat:
Zitat von shakti Beitrag anzeigen
Hallo Ingo,
der Monk hat ja glaube ich "nur" einen Uebertrager fuer MC, bei meinen Tonabnehmern ist primaer das Denon DL 103 Uebertrager tauglich, das koennen wir in der Tat mal im Vergleich probieren!

...
Sehr gerne. Ich melde mich dann mal mit PN.
Oder im FB ...
Einen Denon Übertrager aus den 70ern hätte ich auch noch ...

Der Monk:


der Denon StepUp:


... der schwere TWIN:
__________________
Gruß Ingo
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  #13  
Alt 26.03.2016, 20:35
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 742
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Hast bereits ne PN
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  #14  
Alt 26.03.2016, 20:54
Fohlenfan Fohlenfan ist offline
 
Registriert seit: 17.12.2013
Beiträge: 222
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Zitat:
Zitat von shakti Beitrag anzeigen
@Fohlenfan

der "Nightraider" sagt mir leider nichts, hast Du da ein paar infos zu?

Gruss
Juergen
Das ist ein optisches Tonabnehmersystem mit Licht.
Schau mal unter high Fidelity Studios Augsburg Dominikanergasse.

LG
Fohlenfan
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  #15  
Alt 27.03.2016, 14:07
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 742
Standard

nun habe ich den ersten intensiven und vergleichenden Hoerdurchgang mit Aesthetix , Blue Amp und vdh hinter mir ,

ich habe die drei Pre's erst mit einem Denon DL 103, danach mit einem vdh Colibri xgp verbunden, vergleichend dazu den Lampizator Golden Gate der das CD Material von einem Oracle CD 2000 bekam.

Die Unterschiede zwischen den drei PhonoPre's blieben identisch, so dass ich mich bei meiner Beschreibung Tonabnehmer unabhaengig äussern werde.

Insgesamt war die Performance aller drei Pre's am Denon DL 103 am Kuzma Stogi auf einem Acoustic Signature Masse Laufwerk deutlich schlechter als die CD Wieder gabe mit dem Golden Gate DAC und zwar in allen! Belangen. Weder in der Raeumlichkeit noch in der emotionalen Ansprache noch in der Praezision und Konturenschaerfe liess sich der GG ueberholen. In der ersten Runde war er klar der Maßstab.

Interessanter war der zweite Durchgang am VPI TNT MK IV mit Kuzma Stogi referenz und vdh Colibri.

Die analoge Welt hat hier einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht und es war klar, dass ein Denon DL 103 diese Klasse an Phono Pres nicht ausreizt.

Nun fand ein vergleichen auf Augenhoehe statt, welches jeh nach PhonoPre dazu fuehrte, dass ich beim GG die Roehren wechselte um den Klang des Phono Pre's besser zu verstehen.

Insgesamt muss ich sagen, dass alle drei PhonoPres an diesem Plattenspieler in der Lage sind dem GG problemlos Paroli zu bieten, bzw an diesem vorbeizuziehen.

Preislich lagen bei diesem Vergleich analog und digital in aehnlich hohen Bereichen, wobei analog jeh nach PhonoPre 5k bis 10k teurer als die digitale Kette war, insofern die Erwartungshaltung schon klar Richtung analoger TopPerformance war...

(diejenigen, die meinen aktuellen Werdegang kennen, wissen, dass ich einen Zeitlang einen SME 20 mit SME V und vdh Colibri am Grail SB als meine Referenz Tonquelle verwendet habe. Der neu angeschaffte Lampizator Golden Gate war aber in der Lage diese zu distanzieren, so dass ich mich entschlossen habe, analog weiterzuentwickeln und wieder zur Referenz zusammenzustellen...)



Nun aber zu den individuellen Klangeindruecken der drei Phonovorstufen:

- Blue Amp Model 42 comfort MKII

auf dieses Geraet war ich sehr neugierig, habe ich doch schon mehrere Model 42 gehabt und speziell im Sommer 2015 lange mit der vollsymmetrischen MKI StandardVersion des Model 42 gehoert.

Dieser musste sich aber vom vdh Grail SB deutlich geschlagen geben, so dann ich mir im Herbst 2015 den vdh Grail SB als Phono Referenzvorstufe zulegte und den model 42 verkaufte.

Doch mir wurde die MKII Comfort Version dringend empfohlen, so dass diese und aufspielte.

Als erstes fällt auf, es ist eindeutig ein Model 42 der spielt. Der Klang baut sich aus grosser Schwaerze auf, das Klangbild hat eine extreme Ruhe und Konturenschaerfe. Im Vergleich zur MKI habe ich das Gefuehl, dass Detaills etwas praeziser rausgearbeitet werden und dadurch das Klangbild etwas dreidimensionaler wirkt. Man meint tatsaechlich um die Instrumente herumgehen zu koennen...
Insgesamt ist die Buehne aber eher kompakt , auch wenn die Groessenverhaeltnisse durchaus korrekt erscheinen.
Ueberhaupt ist der Bereich der ruhigen und praezisen Darstellung die grosse Staerke des Model 42 MKII. Das dies dem Hersteller am Herzen liegt, merkt man daran, dass genau diese Eigenschaften der MKII Version noch einmal deutlich besser gelingen.

Fuer diejenigen, die sich mit Roehren auskennen: der Model 42 PhonoPre klingt dem GG am aehnlichsten, wen dieser mit Psvane Western Electric Replica Roehren bestueckt ist (101d und 274).

(Den im Januar 2016 erschienenen MKIII konnte ich noch nicht hoeren, diese soll aber der MKII Version sehr aehnlich sein.)


als naechster Phono Pre wurde jehweils der

- Van Den Hul The Grail SB (aktuelle Version ohne! Akku, neues externes Netzteil)

gehoert. Konnte dieser den Blue Amp Model 42 MKI in der Standard Version letztes Jahr noch deutlich distanzieren, war der Unterschied dieses mal kleiner geworden. Im Bereich der raeumlichen Praezision ist der Model 42 in den Qualitaetsbereich des Grail SB vorgestoßen, doch ist (zumindest fuer mich) eine ruhige, raeumlich praezise und konturenreiche Wiedergabe ja noch nicht alles. Mit dem von Juergen Ultee im Auftrag von vdh stetig weiterentwickelten Grail SB haben die Musiker ploetzlich Spass am spielen, der sogenannte Fusswippfaktor ist beim Grail SB deutlich ausgepraegter. Man hat den Eindruck die Feindynamik, die eine musikalische Auspraegung/Wiedergabe so ermoeglicht, dass Seele und Gefuehl angesprochen werden beherrscht der Grail SB deutlich besser.

Dies ist auch der Punkt, an dem der Grail SB in der Lage war den Golden Gate DAC zu distanzieren, so dass ich , um wieder eine tonale Aehnlichkeit und somit bessere Vergleichbarkeit herzustellen, den GG mit Elrog 300b Roehren ausgestattet habe.

Auch so behaelt der Grail SB die Nase vorne, aber es wird klar, dass hinsichtlich Spielfreude und Quirligkeit der Grail SB eher zur etwas euphorischen 300b Fraktion, denn zur nuechternen 101d gehoert.

Der Grail SB baut die Buehne minimal groesser als der Model 42 auf, Stimmen und Instrumente behalten aber identische Dimensionen zu Model 42.

Im direkten Vergleich kommt mir der Blue Amp etwas rauschaermer vor (es wurde mit 72db Verstaerkung gehoert)

Ich persoenlich wuerde den vdh Grail SB klanglich dem Blue Amp Model 42 MkII comfort klar vorziehen, doch weiss ich aus meinem Umfeld, dass es Hoerer gibt, die speziell auf die Ruhe und Schwaerze in der Wiedergabe des Model 42 schwoeren. Ich persoenlich mag das emotional involvierende ja eher mehr....

Insofern wohl eine Luxusfrage auf hoechstem Level..., beide Geraete sind ja nahezu Preisgleich, beide wurden in Deutschland entwickelt und gebaut!


Nun durfte die

- Aesthetix IO Signature, 2 externe Netzteile


ran. Nimmt der Blue Amp als mittelgrosses One Box Geraet ja kaum Platz im Regal weg, nimmt sich der Grail SB zumindest eine volle GehaeuseBreite Raum, ist das aufstellen einer Aesthetix IO schon eine groessere logistischen Aufgabe. Wollen doch drei sehr schwere fullsize Gehauese irgendwie Platz finden. Ich kann verstehen, dass dies bereits ein Ausschlusskriterium fuer die meisten Nutzer sein wird.
Heute abend far ich mit meiner IO mit einem Netzteil zu einem Freund, der die passende Aesthetix Vorstufe besitz, man muss sich mal vorstellen, im Extremfall hat man 6 grosse Gehaeuse nur fuer den Vorverstaerker...

Die IO wurde von mir im Phonobereich mit Top Roehren ausgestattet, zb den 6sn7 von Psvane
http://www.tubeampdoctor.com/en/shop_Oth…tched_Pair_3722

die Netzteile laufen noch aelteren Roehren, diese muessen noch neu bestueckt werden.

Was beim Anschluss der Aesthetix als erstes auffaellt ist das im Vergleich klar zu hoerende Grundrauschen. Werden doch bis zu 80db Verstaerkung durch drei hintereinander geschaltete RoehrenVerstaerkungsstufen erreicht.

Wer also krasser Leisehoerer ist, muss an dieser Stelle nicht mehr weiterlesen....

Ich hoere recht normale Lautstaerken, dh mich stoert dieses erhoete Grundrauschen nicht. Bin ich ja auch von anderen Komponenten mit Roehren gewoehnt, dass diese mitunter etwas mehr Rauschen, als Transistor Verstaerker.

Denn was jetzt klanglich passiert ist schon krass...,

Die Buehne oeffnet sich deutlich, die emotionale Zugaenglichkeit der Musik hat extrem zugenommen, speziell der Bassbereich hat an Klangfarben und Kontur gewonnen. Haette nicht gedacht, dass dies auf dem hohen level nochmals moeglich ist.

Allerdings verliert die Wiedergabe etwas von der Konturenschaerfe der Einzelinstrumente, die in den vorherigen Durchlaeufen Model 42 und Grail SB ausgezeichnet haben.

Aber mit der IO habe ich einfach die Seite durchgehoert...., so mag ich hoeren, auch wenn ich verstehen kann, dass sich Hoerer mit anderen Praeferenzen anders entscheiden moegen...

Ich habe den Golden Gate wiederum die Roehren wechseln muessen und bin nun bei EML 45 und EML 5u4g mesh Roehren angekommen, die mit ihrer schwelgerisch involvierenden Art am ehesten der IO nahekommen, ohne an diese ranzukommen.

Fuer mich ist im Moment die IO der PhonoPre, der meinem persoenlichen Geschmack am naechsten kommt, bin mir aber sicher, dass mit entsprechenden Kombinationen auch Grail SB und Model 42 noch naeher an "meinen Geschmack" zu bringen sind. Speziell das Colibri liegt ja an sich schon auf der sehr hochaufloesenden Seite, welche den Charakter der beiden deutschen PhonoPres stark unterstreicht.

Sobald ich meine Koetsu Rosewood Signature bekomme, werde ich diesen Vergleich noch mal durchfuehren, kann mir vorstellen, dass das Koetsu sehr gut mit den beiden deutschen Pre's hamoniert.

heute abend geht es weiter, dann wird die Aesthetix IO Signature mit einem Netzteil mal mit einer "grossen" BAt RoehrenPhonovorstufe verglichen...

Gruss Juergen
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  #16  
Alt 27.03.2016, 15:07
tom539 tom539 ist offline
 
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Hallo Juergen,

das liest sich ja traumhaft - freue mich schon auf Morgen

Mal sehen, wie sich mein Lehmann im Vergleich mit den Entwicklungen von Matej schlägt - gegen Deine Referenzen wird er wohl keine Chance haben...

Trotzdem genieße ich aktuell meine Vinyl-Sammlung mit bzw. durch den Colibri komplett neu und hatte gerade eine weitere Sternstunde der Musikgeschichte auf dem Teller - eine original Half-Speed gemasterte audiophile Pressung von "Wish you were here".
Dagegen können alle anderen Versionen, auch die ganzen Remaster der letzten Jahre, einpacken

Euch noch einen schönen Sonntag - ich mach jetzt mal Pause und geh laufen, damit heute Abend die Ohren wieder frei sind
__________________
Gruß, Tom
... enjoy your music
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  #17  
Alt 28.03.2016, 23:29
shakti shakti ist gerade online
 
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nach ein paar spannenden und netten Stunden mit Tom und seinem Lehmann Decade phonoPre nun noch etwas entspannt Musik hoere...

wir haben den lehmann im Vergleich zum Blue Amp Model 42 mit einem Denon DL 103 und im Vergleich zum PhonoPre von Matej am Goldring Eroica LX gehoert, anschliessend noch mit der Aesthetix IO Musik genossen.

Hier mein Eindruck:

- Lehmann PhonoPre "Decade:


Wenn ich mein drei eigenen Pre's im Vergleich betrachte koennten der Blue Amp und der Lehmann aus der selben "schule" sein, die Grundtonalitaet ist sehr aehnlich, man scheint denselben Idealen zu frönen. Daher ein eher nuechterner sauber aufgeloester Klang in korrekter Raeumlichkeit ist das Ziel. Wobei der Lehmann deutlich Preisklassen konform spielte, im Vergleich zum fast 10fach teurereren Blue Amp ist dan Klangbild koerniger, der Raumeindruck ist kleiner und mehr auf die Lautsprecher fixiert, dh ein Loslösen des Klangbildes von selbigen ist im Vergleich zum Model 42 deutlich schwaecher ausgepraegt. Der Schmelz, der Fluss der musikalischen Wiedergabe geht dem Lehmann im Vergleich auch ab.
Dies soll sich jetzt bitte niccht zu negativ anhoeren, preisklassenbezogen spielt der Lehmann ganz vorne mit und ich mag das Geraet durchaus. aber im auf dem Weg zu Phonovorstufen Olymp ist halt auf Basis des Lehmann noch deutlich Luft nach oben.

Interessant in Vergleich war auch, dass in meiner 3'er Gruppe der Model 42 am statischsten spielt und nun der Model 42 im Vergleich zum Lehmann deutlich spielfreudiger ist. Das laesst auf einen noch groesseren Unterschied zum Grail SB bei diesem Kriterium schliessen:


- Matej PhonoPre


Matej hatte mir freundlicherweise seinen PhonoPre Prototypen zum testen geschickt, diese soll als Kleinserie mal ca 1500,- eur kosten, daher wollte ich diesen mal im Vergleich zum aehnlich teuren Lehmann hoeren. Leider spielte der Matej Phonopre nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, spaeter im Vergleich fing das Geraet stark an zu rauschen, so dass es nun zurueck zu Matej geht, augenscheinlich hat das Geraet den Transport zu mir nicht 100% ueberstanden uns ist womoeglich defekt, zumindest moechte ich mich so nicht zum Klang aeussern.


bzgl der Fragen, nein , ich habe nichts gegen Uebertrager, meine fruehere PhonoVorstufe war eine Audio Note M7 silver signature mit ANS 7 Uebertrager an einem Audio Note IO Limited (fremspannungserregter MC Tonabnehmer mit 6 Tonarmkabeln) , dies hat wunderbar gespielt.

Mein aktuelles vdh Colibri xpw kommt mit 500ohm innenwiderstand aber mit den ueblichen Uebertragern nicht klar, dh ziehe ich aktuell vollverstaerkende Pre's vor.

Ein Pass XP25 habe ich leider noch nicht hoeren koennen, wuerde diese doch gut ins Vergleichsfeld passen, fruehere Pass Vorstufen habe ich durchaus schon geniessen koennen, da mit die klangliche Signatur von Pass sehr gut gefaellt.

Sollte also jemand eine Pass XP 25 besitzen oder Zugriff auf eine haben , ist er herzlich eingeladen diese mal im Vergleich zu den anwesenden PhonoPres zu hoeren. Dies gilt natuerlich auch fuer den Lehmann Silvercube!, auch wenn ich glaube, dass dieser sich immer noch in einer anderen Liga bewegen wird, als die drei hier zum Vergleich stehen Vorstufen, liegt preislich doch immer noch mindestens ein Faktor 4 dazwischen, was zumindest eine Unterschiedserwartung aufkommen laesst.

In den naechsten Tagen wird dann hoffentlich der Vergleich zwischen BAT VK P10 und Aesthetix IO stattfinden koennen, dieser wird dann mit einem Brinkmann EMT Derivat am VPI TNT durchgefuehrt :-)

Gruss

Juergen

ps
und nocheinmal ein grosses Dankeschoen an Tom, dass er mit seinem Lehmann vorbeigekommen ist und neben Knabbereien noch schoene Platten mithatte!
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  #18  
Alt 29.03.2016, 08:24
Suedalpler Suedalpler ist offline
 
Registriert seit: 15.09.2013
Beiträge: 473
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Zitat:
Zitat von shakti Beitrag anzeigen
...
- Matej PhonoPre


Matej hatte mir freundlicherweise seinen PhonoPre Prototypen zum testen geschickt, diese soll als Kleinserie mal ca 1500,- eur kosten, daher wollte ich diesen mal im Vergleich zum aehnlich teuren Lehmann hoeren. Leider spielte der Matej Phonopre nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben, spaeter im Vergleich fing das Geraet stark an zu rauschen, so dass es nun zurueck zu Matej geht, augenscheinlich hat das Geraet den Transport zu mir nicht 100% ueberstanden uns ist womoeglich defekt, zumindest moechte ich mich so nicht zum Klang aeussern....
Hallo zusammen,
na, wenn das mal kein Traumstart ist? Ich Danke Juergen und Tom jedenfalls für die Mühe, und das er sich bei so einem Fehler nicht weiter zum klanglichen äussert.

Sollte Juergen (oder Tom) noch Interesse haben das Gerät nochmal zu hören, würde es mich freuen. Ist ja nicht so das ich mich vor einem Vergleich fürchte.

Ok, mehr fällt mir im Augenblick nicht dazu ein, später dazu mehr, auch im eigenem Thread zu dem Gerät.
Gruß

Matej
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  #19  
Alt 29.03.2016, 22:27
tom539 tom539 ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2013
Beiträge: 529
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Hallo Juergen,

ich hab zu danken für den wie immer sehr unterhaltsamen und interessanten Abend .

Du hast die Ergebnisse unserer Tests schön beschrieben, ich möchte trotzdem noch ein paar Worte ergänzen...

Den Anfang machte das DL103 auf dem Masselaufwerk, was ich ja aus dem Workshop schon kannte und klanglich nicht so ganz mein Fall war. Als Teststück hatten wir uns hier Lemontree von Peter,Paul & Mary ausgesucht (180gr. Ausgabe im DMM-Verfahren):



Das sehr minimalistische Stück eignet sich hervorragend zur Ermittlung der Räumlichkeit, da die Stimmen wechselseitig rechts bzw. links (von den beiden Herren) sowie mittig von Mary aufgenommen sind. Bei hochauflösenden Systemen hört man sehr gut die Atemgeräusche / das Luftholen der Protagonisten.

Zunächst mit dem Model 42, dort probierten wir u.a. verschiedene Auflagegewichte und Füße - die mittelschwere Auflage sowie die Ersatzfüße haben uns dabei am besten gefallen.

Dann der Wechsel auf meinen Decade, der diesmal lose auf SSC100-Pucks ruhte und auf einem extra Racks nebeneinander platziert war. Auch hier probieten wie das Auflagegewicht aus, was dem Lehmann aber gar nicht gefallen hat - das Klangbild wirkte deutlich stumpfer und lebloser als ohne Gewicht.

Und beim Wechsel zurück auf den Blue Amp wurde dann der Unterschied wirklich sehr deutlich - hier wirkte der Lehmann wie ein Grobmotoriker, der zwar ein wenig forscher zu Werk ginge als der Model 42, aber den Schmelz in den Stimmen sowie den musikalischen Fluss nicht so überzeugend rüberbringen konnte.

Tonal liegen die beiden jetzt nicht so weit auseinander, der Blue Amp macht seine Sache aber einfach in allen Belangen deutlich besser.
Nur - die von meinem Setup zu Hause bekannten Atemgeräusche waren zwar mit beiden Pres zu hören und beim Blue Amp auch deutlich ausgeprägter - trotzdem "fehlte" da noch eine ganze Menge. Hier war eindeutig der Tonabnehmer der limitierende Faktor.

Das Masselaufwerk hatten wir übrigens mit der Kunststoff-"Zange" aus dem Workshop versehen.


Als nächstes Teststück hatten wir Every Morning sowie Tell Everybody I Know aus dem Debut-Album von Keb Mo ausgesucht:



Das hörten wir kurz mit dem DL103 am Lehmann, bevor wir auf den Micro Seiki wechselten - und da war dann Musik drin!

Prima Klangfarben, das Gitarrenspiel schön detailiert und deutlich spielfreudiger als auf bzw. mit dem Acoustic Signature - das gefiel mir schon erheblich besser.

Anschließend haben wir dann auf den Pre von Matej gewechselt, der sich leider nicht so wie erhofft präsentieren konnte - schade.

Zum Abschluss und quasi nach "erfolgreichem" Test ging es dann auf den VPI mit der Aesthetix IO und zwei Netzteilen.
Juergen hatte es ja bereits geschrieben, dass die Röhrengeräte ein deutliches Grundrauschen produzieren - das wäre mir persönlich eindeutig zu viel und ein Ausschlusskriterium.
Das tut der übrigen musikalischen Darbietung aber keinen Abbruch - hier ist einfach großes Vinyl-Kino angesagt und man bekommt eine Vorstellung davon, was in Sachen analoger Wiedergabe möglich ist

Dabei war ich mal wieder über die musikalische Vielfalt der Plattensammlung überrascht, die von unbekannter und elektronischer Musik über Black Sabbat bis hin zu einer japanischen Jazz-Kombo in einer superben Aufnahme reichte.
Leider haben wir den VPI nicht dazu überreden können, Platten mit 45RPM abzuspielen - er blieb nach Umstellung an der Steuereinheit einfach stehen...


Als ich zu späterer Stunde wieder daheim war und der Decade seinen angestammten Platz eingenommen hatte, "musste" ich die verwendeten Teststücke doch noch einmal auf meinem Setup und mit dem neuen Tonabnehmer (Colibri XPG) gegenhören - und ich war/bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis.

Vermutlich wird ein Model 42 auch in meinem Setup den Klang aber noch einmal deutlich nach vorne bringen. Der Abend bzw. der anschließende Vergleich hat mir aber auch noch mal gezeigt, dass die Kombination schon ein hohes Level erreicht.

Klar, der Lehmann hat als Phono-Pre seine Grenzen, die im der Blue Amp sehr deutlich aufzeigen konnte - hier muss man allerdings auch den fast 10-fachen UVP der beiden Geräte berücksichtigen.
Und auch ein SilverCube wird meiner Meinung nach nicht in die Regionen eines Model 42 aufsteigen können - ich hatte ihn mal in einem Workshop beim Händler im Vergleich mehrerer Lehmänner gehört.

War es vor dem Uprade des Tonabnehmers das ACE SL, welches den Decade vielleicht nicht richtig ausreizen kann, ist es nun der Decade, welcher dem Colibri vielleicht nicht ganz gerecht wird...


Also Juergen - Danke für den Abend und noch viel Spaß mit den weiteren Vergleichen
__________________
Gruß, Tom
... enjoy your music
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  #20  
Alt 29.03.2016, 22:34
tom539 tom539 ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2013
Beiträge: 529
Standard

Zitat:
Zitat von Suedalpler Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
na, wenn das mal kein Traumstart ist? Ich Danke Juergen und Tom jedenfalls für die Mühe, und das er sich bei so einem Fehler nicht weiter zum klanglichen äussert.

Sollte Juergen (oder Tom) noch Interesse haben das Gerät nochmal zu hören, würde es mich freuen. Ist ja nicht so das ich mich vor einem Vergleich fürchte.
Hallo Matej,

wirklich schade, dass Dein Pre sich nicht so wie erhofft präsentieren konnte - wäre sicher ein spannender Vergleich gewesen.

Für mich persönlich wäre das Gerät auch eher ungeeignet, da mein Rega ein festes Anschlusskabel hat und ich somit auf einen Chinch-Eingang angewiesen bin - mit den von Dir verwendeten Mini-XLR käme ich also nicht zurecht.

Des Weiteren finde ich das fest verbaute Netzkabel etwas ungewöhnlich - hier kann man nicht seine "gewohnten" Stromkabel verwenden.
Wird denn das Seriengerät Füße haben? Die hatte ich nämlich bei dem Testmuster vermisst...

Trotzdem Danke an Dich für Deine Bereitschaft, Juergen das Gerät für einen Test zur Verfügung zu stellen

Vielleicht ergibt sich ja an anderer Stelle noch mal die Möglichkeit für einen Test.
__________________
Gruß, Tom
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