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Ungesichertes Audio-Wissen Hier versuchen wir, Wissen zu schaffen

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  #11  
Alt 30.03.2016, 09:21
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 437
Standard Elektonenfluss

Hallo,

den Elektronenfluss muss man sich als Anstossprinzip vorstellen. Beispiel: 10 Kugeln in einer Reihe, ich schiebe die erste an und die letzte folgt der Bewegung fast zeitgleich. Die Elektronen werden also verschoben und sind nicht fest eingebunden. Sie sind austauschbar.

Ich halte eine Einspielzeit für Kabel ebenfalls für unnötig. Je länger diese sein soll, umsomehr drängt sich der Verdacht auf, dass durch Suggestion über die lange Zeit der Nutzer dazu gebracht werden soll, zu glauben, dass sich hier was Supertolles eingestellt hat. Meist steigt die empfohlene Einspielzeit mit der höhe des Verkaufspreises.

Massivleiter haben die Eigenschaft, bei mechanischer Beanspruchung an- oder ganz zu brechen. Anbrüche sind ein Problem, da die den Querschnitt einschränken und den Elektronenfluss beeinflussen. Es hat schon seinen Grund, warum Massivleiter außerhalb der Wand bei 230V/50Hz verboten sind.

Gruss Stefan
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  #12  
Alt 30.03.2016, 09:59
Andi Andi ist offline
 
Registriert seit: 21.03.2013
Beiträge: 684
Standard

Danke den Admin´s für´s auslagern.
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  #13  
Alt 30.03.2016, 11:49
MaxMusic
 
Beiträge: n/a
Standard

Hi. Andi! Du hast ja echt eine nette Art drauf! Ich soll Dein Weltbild nicht zerstören/stören und Du erlaubst Dir, mich auf niveaulosester Art zubeleidigen! okay, wie Du möchtest. Ich kann andere Meiningen Akzeptieren, Du mußt leider gleich ausfallend werden, schade. Kabel einspielen ist Neurologisch und nicht Physikalisch belegbar.
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  #14  
Alt 30.03.2016, 11:55
MaxMusic
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von Diet. Beitrag anzeigen
Wenn ich geahnt hätte, daß mein doch recht harmloser Post solche Wadenbeissereien auslöst, hätte ich es unterlassen und werde das auch in Zukunft tun.
Gruß Dieter
Wieso solltest du dich unter Andis Wutausbrüchen zurücknehmen müssen!?
Versteh das nicht! Also Du musst Dir keine vorwürfe machen, es sind Befindlichkeiten anderer!
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  #15  
Alt 30.03.2016, 12:01
Wolli_Cologne Wolli_Cologne ist offline
 
Registriert seit: 21.01.2015
Beiträge: 703
Standard

Ich habe andere Erfahrungen gemacht. Gerade wieder beim meinem Toxic Cables Silver Widow gemerkt. Frisch eingesteckt, schon ganz ok. Aber da hat sich in der Zwischenzeit noch was getan. Zunächst mit leicht harter Spielweise, "klingt" es nun relaxter. Ist natürlich immer schwer zu beurteilen, wenn man das nicht im direkten Vergleich hört, aber ich beurteile die Klangperformance immer über einen gewissen Zeitraum. Und da hat sich für mich etwas getan. Und wenn es Einbildung ist? Eigentlich egal, wenn für mich ein eingespieltes Kabel dann besser klingt. Das Ergebnis für einen selber zählt, nichts anderes. Und wenn jemand keinen Unterschied hört? auch ok, für ihn ist das Ergebnis ja das Gleiche und er muss sich keine Gedanken über dieses Thema machen.

Wolfram
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Kopfhörer: Shure SRH1840
Player: Apple Mac Pro Workstation / Audirvana Plus
Kopfhörerverstärker / DAC: ifi micro iDSD Black Label
Sonstiges: Audioquest Forest USB, Streaming-Dienst Qobuz (Sublime) + Fritz NAS
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  #16  
Alt 30.03.2016, 12:13
MaxMusic
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von shakti Beitrag anzeigen
Enstspannt sich das Kabel in den ersten Tagen des Nutzens (auch temperaturabhaengig) stehen wieder mehr Elektronen zum Stromfluss zur Verfuegung, das Kabel macht seinen job besser, es klingt besser.
Hallo Jürgen,

gutes Stichwort "temperaturabhaengig" ist auch in meiner Kette gut nachvollziehbar. Ich habe das bei einer neuen Lieferung eines (Digital aus Kupfer) Kabels im Winter festgestellt, welches ich nicht erst gelagert hatte, sondern gleich eingesteckt habe. Es klang leblos und tatsächlich wie eingefroren. Könnte man schön selber testen, Kabel ab in Gefrierfach und nach ein paar Stunden frieren frisch an die Audio Kette stöpseln. Wer den Test macht, kann ja hier mal berichten.
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  #17  
Alt 30.03.2016, 12:39
Deichgraf Deichgraf ist offline
 
Registriert seit: 15.04.2013
Beiträge: 404
Standard

Zitat:
Zitat von MaxMusic Beitrag anzeigen
Hi. Andi! Du hast ja echt eine nette Art drauf! Ich soll Dein Weltbild nicht zerstören/stören und Du erlaubst Dir, mich auf niveaulosester Art zubeleidigen! okay, wie Du möchtest. Ich kann andere Meiningen Akzeptieren, Du mußt leider gleich ausfallend werden, schade. Kabel einspielen ist Neurologisch und nicht Physikalisch belegbar.
Hallo!

Wenn Du andere Meinungen akzeptieren könntest, würdest Du Deine - höchsteigene - Meinung auch als solche darstellen.
Du tust jedoch so, als wäre es Fakt, dass Kabel einzuspielen nichts bringt.
Aber wenn es irgend etwas nicht ist, dann Fakt - es ist halt Deine Meinung.
Hättest Du geschrieben : Ich bin der Ansicht, dass das nichts bringt, dann würde sich dein Text auch nicht so provokativ lesen.
Ich selbst bin auch der Ansicht, dass Kabel sehr wohl eine mitunter lange und spannende Einspielzeit haben können und habe in den letzten 30 Jahren sehr viele Beispiele dafür erlebt.
Und wer da nix hört, der hört's halt nicht - einerseits vielleicht manchmal schade, weil manch interessanter Eindruck nicht gewonnen wird, andererseits wird vielleicht auch öfters Geld für nicht gekaufte Komponenten gespart.
Wichtig ist es aber m.E. im Umgang in einem solchen Forum auf jeden Fall, sich mit "absoluten Fakten" zurück zu halten und anderen nicht seine Meinung aufdoktrieren zu wollen.
Es kann dann nämmlich schon mal passieren, dass sich jemand aufregt, wenn man ihm indirekt vorwirft, er würde sich seine Höreindrücke nur einbilden.

Schönen Gruß
Carsten
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Geändert von Deichgraf (30.03.2016 um 12:56 Uhr).
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  #18  
Alt 30.03.2016, 12:41
Wonneproppen Wonneproppen ist offline
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 2.957
Standard

Es ist wieder herrlich unterhaltsam hier.

Kann mir bitte jemand erklären, warum sich das Dielektrikum nicht verändern kann und darum ein Einspielprozess entfällt?
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #19  
Alt 30.03.2016, 12:56
OpenEnd OpenEnd ist offline
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 6.839
Standard

Ich habe jetzt gerade keine Zeit, kann aber für die Gebildeten unter euch schon mal "Verhalten an Korngrenzen", "Verhalten von Elektronen an Grenzflächen", "Materialmigration" und "Rauschverhalten an Kontakten" ins Spiel bringen.

Wer dann immer noch behaupten will, dass es keine Einspieleffekte gibt, kann sich ja noch ein wenig auf der Jungviehweide tummeln.

Wie viel die gesamten Effekte ausmachen, zeigt sich beim hören.

Grüssle vom Charly
__________________
Andersdenkende denken oftmals anders als man denkt
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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  #20  
Alt 30.03.2016, 13:08
Wolli_Cologne Wolli_Cologne ist offline
 
Registriert seit: 21.01.2015
Beiträge: 703
Standard

Zitat:
Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
Ich habe jetzt gerade keine Zeit, kann aber für die Gebildeten unter euch schon mal "Verhalten an Korngrenzen", "Verhalten von Elektronen an Grenzflächen", "Materialmigration" und "Rauschverhalten an Kontakten" ins Spiel bringen.
Danke für die Stichworte, habe ich wieder was zu lesen

LG aus Kölle

Wolfram
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