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  #11  
Alt 12.04.2016, 18:24
Naimitter Naimitter ist gerade online
 
Registriert seit: 13.02.2014
Beiträge: 216
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Hallo Harald,

um mehr Zeit für Familie und sich slbst zu haben, empfehle ich ja hier meinen Techniker, dann habe ich das Ergebnis und den Weg dahin sofort und preiswert.

7 Vermittlungen an ihn aus diesem Forum sind schon gelaufen.

Uwe
__________________
Neuerdings können Ostfriesen nicht nur bis 10 zählen, sondern sogar Musik genießen.

Wohnort: Osterhusen kurz hinter Emden
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  #12  
Alt 14.04.2016, 00:11
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 671
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Zitat:
Zitat von Jupiter Beitrag anzeigen
Hallo Uwe,

Das ist wie beim Hauskauf.
Die 3 wichtigsten Punkte
1. die Lage
2. die Lage
3. die Lage

und jetzt beim Hörraum

1. die Raumakustik
2. die Raumakustik
3. die Raumakustik

Da bin ich jetzt schon 1,5 Jahre dran.
Mit Acourate messen und entsprechend den Raum umgestalten.
Bücherregale, Deckensegel, Steinwolle, Lammfelle für die ersten Reflexionen am Boden.
Lautsprecher mit entsprechendem Lautsprecherständer höher aufstellen und neigen.
Und immer wieder die LS mit Acourate Einmessen und neu aufstellen.

In Bezug auf eine optimale Raumakustik ist der Weg eher lang, aber er schult auf dem Weg auch das Gehör.
Ich möchte was relativieren. Nach 200 Jahren Einmessen und Anpassen endlich erreicht man am Messpunkt einen Frequenzgang von +-3 dB. Hurraaaaaa!!! Ein Tag hört man 10 cm tiefer, höher, mehr links oder rechts und opla: Frequenzgang +- 6 db (wenn nicht mehr). Immerhin nicht +- 12 db.
Und aufpassen immer gerade aus hören und Kopf gerade halten.....
__________________
Zur Information:
Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.
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  #13  
Alt 14.04.2016, 16:34
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.150
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Wie lang der Weg wird hängt auch davon ab wie man dabei gehen kann um den Raum zu bearbeiten.
Effektive Bedämpfung von Tieftonmoden heisst fast immer hohe Materialstärken an Dämmmaterial und zwar großflächig zu verbauen...10 Zentimeter an Stärke sind da nicht viel...
Wieviel ich gegen parasitäre Erstreflektionen machen muss hängt auch von der Abstrahlform der Lautsprecher ab....
Strahlen die eher gerichteter im Mittel und Hochtonbereich ab oder mehr wie ein "Leuchtturm"....bei letzteren wird er Aufwand im Raum gegen Erstreflektionen höher etc.

Größere Sitzabstände von den Lautsprechern erhöhen tendenziell nochmal den raumakustischen Aufwand.

Das hinzuziehen eines echten Fachmanns kann unterm Strich viel Arbeit und auch Geld am Ende sparen denn ständige Veränderung auf Dauer kostet auch nicht gerade wenig Geld....
Leute die in dem Bereich schon viel gemacht haben und eine Vielzahl an Situation kennengelernt haben haben dafür ein ganz anderes Auge.

Man geht oft von der ursprünglichen Erstaufstellung aus die man nach rein optischen Gesichtspunkten zunächst so wählte und oftmals werden dann die Lautsprecher in einem Umkreis von 50 bis max. 80 Zentimeter um diesen Ursprungspunkt herum bewegt und tausend mal gemessen und der eine Vorteile jeweils gegen einen anderen Nachteil jeweils getauscht.Nicht selten liegt der beste Punkt in Verbindung noch weiterer Maßnahmen und mithilfe von DSP Technik ganz woanders....ein erfahrender dritter der mal mit "Fresh Eyes" das ganze betrachtet kann da oft richtig effektiv weiterhelfen....und erledigt mit einem richtig effektiven Schritt gleich 5 Teilschritte aufeinmal...

Wir müssen bedenken das ein normaler Wohnraum niemals unter akustischen Gesichtspunkten ausgeplant wurde. Wenn die Akustik wirklich schon so recht gut ist ist es reiner Zufall...oder jemand hat vorher drinne gewohnt und hatte in dem Raum sein Klavier stehen und hatte schonmal was machen lassen....und sei es eine Schallisolierung das die Nachbarn nicht immer auf die Palme springen wenn man Abends um 22 Uhr nochmal in die Tasten hauen möchte.......

Wer in nächster Zeit eh vor eine Raumrenovierung stehen sollte da ist es günstig das gleich mit ins Auge zu fassen weil dazu der ganze Raum sowieso leergeräumt werden muss und eh Schmutz entsteht...das Konzept was gemacht werden muß sollte unter Hinzunahme eines Fachmanns vorher ausgeplant werden....

Am Ende sind es Maßnahmen die sich stark ähneln als würde man von Innen eine Wärmedämmung durchführen.....


Grüße Truesound
__________________
Wer in Zukunft nur noch mit der Maus wild herumklickt und irgend etwas erzeugt, von dem er garnicht wissen will, wie es zu Stande kommt, ist leider nur ein Anfänger in einer Welt, in der alles schon einmal da war -auch Fachleute. (Karl-Hermann von Behren)

Geändert von Truesound (14.04.2016 um 16:46 Uhr).
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  #14  
Alt 14.04.2016, 18:52
Lani Lani ist offline
 
Registriert seit: 30.12.2013
Beiträge: 1.099
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Am besten ist das Raum im Raum Konzept
http://youtu.be/VOmyHGzG_lI
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  #15  
Alt 14.04.2016, 19:04
Truesound Truesound ist offline
 
Registriert seit: 29.07.2011
Beiträge: 3.150
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Zitat:
Zitat von Lani Beitrag anzeigen
Am besten ist das Raum im Raum Konzept
http://youtu.be/VOmyHGzG_lI
Wie gesagt wenn das richtig gemacht wird ist der WAF Faktor der Lösung 100 Prozent Zustimmung....schlimm kann es eher nur aussehen wenn partiell herumgebastelt wird....

Wenn es richtig gemacht wird hat das auch noch den Vorteil das nach 22 Uhr der Raum egal ob Fussballübertragung oder Musik noch richtig uneingeschränkt genutzt werden kann ohne das eben Nachbarn auf den Plan der Ruhestörung gerufen werden.....oder gleich nur die Kopfhörer aufgesetzt werden müssen....

Unterm Strich hat es viele Vorteile....man muss es sich nur mal richtig durch den Kopf gehen lassen.....
__________________
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Geändert von Truesound (14.04.2016 um 19:08 Uhr).
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  #16  
Alt 14.04.2016, 19:13
Naimitter Naimitter ist gerade online
 
Registriert seit: 13.02.2014
Beiträge: 216
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Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen
Wie gesagt wenn das richtig gemacht wird ist der WAF Faktor der Lösung 100 Prozent Zustimmung....schlimm kann es eher nur aussehen wenn partiell herumgebastelt wird....

Wenn es richtig gemacht wird hat das auch noch den Vorteil das nach 22 Uhr der Raum egal ob Fussballübertragung oder Musik noch richtig uneingeschränkt genutzt werden kann ohne das eben Nachbarn auf den Plan der Ruhestörung gerufen werden.....oder gleich nur die Kopfhörer aufgesetzt werden müssen....

Unterm Strich hat es viele Vorteile....man muss es sich nur mal richtig durch den Kopf gehen lassen.....
Hi Sven,

stimme dir voll und ganz zu, genau diesen Weg bin ich erfolgreich gegangen.

Uwe
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  #17  
Alt 26.04.2016, 11:50
sören sören ist offline
 
Registriert seit: 18.09.2013
Beiträge: 332
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Sodele,

ich habe den Dienst jetzt auch mal in Anspruch genommen.

Ausgangspunkt war der, dass ich bis vor knapp 2 Jahren einen Raum hatte, den ich akustisch gut kannte und dann umgezogen bin. Dort habe ich ein Wohn-/Esszimmer, das ich auch für Hifi nutze. Darunter leidet zwar die Wohnzimmeroptik, aber es geht nicht anders. Außerdem habe ich auch keine Lust, meine Musik zu verstecken.

Das bedingt natürlich, dass es auf jeder Seite Kompromisse gibt. Mir war klar, dass es 2, 3 kleinere akustische Schwachstellen gibt, die auszumerzen sind, aber man weiß ja nie - also habe ich den Raum mal messen lassen. In Anbetracht des einigermaßen hochwertigen Equipments ist das auch eine vernünftige Entscheidung, denn ich weiß lieber, worüber ich spreche, als über etwas zu labern, das ich irgendwie ahne ...

Heraus kam, dass es eine relevante Deckenreflektion gibt. Das hatte ich mir gedacht, aber jetzt weiß ich es und weiß auch ziemlich genau, wo. Außerdem, das war von vorn herein klar, störte die Reflektion einer Seitenwand, die durch einen einfachen Absorber unterbunden werden konnte.

Aber es kam auch etwas heraus, was mir so nicht klar war. Ich sitze ca. 1,5 Meter von der Rückwand entfernt - nur teils eine Wand, in Ohrhöhe eigentlich ein Fenster nebst dünnem Vorhang. Von dort kommt Schall zurück (das war klar) und stört (das war mir vorher nicht klar. Fazit: nicht genug nachgedacht ). Dort zwei Absorber aufgestellt, die man hinter Gardine/Vorhang verstecken kann und schon geht die Sonne auf. Außerdem noch ein wenig was an die Seitenwand neben mein Ohr (Entfernung von diesem vielleicht 1 Meter) gepappt und schon hört man deutlich (!!) mehr von dem, was auf der Bühne abgeht.

Wir haben also die korrekte Absorbierung mit hingestellten Absorbern simuliert (ohne Deckenabsorber) und schon wurde aus Matsch Musik. Nein, weit übertrieben. Aber alles wurde besser, klarer, greifbarer. Wenn ich mal überschlage, was die Absorber so kosten .... da hat schon manches Kabel mehr gekostet als Messung + Absorber.

Fazit: Wenn es nicht von vornherein zum Niederknien gut klingt: messen (lassen). Das gilt um so mehr, je mehr vorn investiert wurde oder werden soll ...

Dann hat der Meister noch eine Kleinigkeit herausgefunden: man könnte evtl. den Bassbereich (ich meine so zw. 50 und 100 Hz) verbessern, wenn die Boxen 10-15 cm mehr an die Wand kommen. Aber das kost' was: Räumlichkeit. Also bleiben die Dinger stehen, wo sie stehen ... War aber eh nur ein Problemchen im Bereich von 3db, also für Korinthenausscheider

O.k., weitermachen!

Beste Grüße
Sören

Geändert von sören (26.04.2016 um 11:54 Uhr).
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  #18  
Alt 26.04.2016, 22:49
Ted Ted ist offline
 
Registriert seit: 30.10.2013
Beiträge: 1.804
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Was kostet so eine Messung denn? Dreistellig ist ja recht dehnbar.

LG
Jörg
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  #19  
Alt 27.04.2016, 06:05
Naimitter Naimitter ist gerade online
 
Registriert seit: 13.02.2014
Beiträge: 216
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Schick mir eine PN, ich schicke die die Kontaktdaten und du stimmst dann die Kosten ab. Hängen natürlich auch von der Entfernung von Nord-NRW zum Testort ab.

SG. Uwe
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  #20  
Alt 20.05.2016, 17:40
rolodex rolodex ist gerade online
 
Registriert seit: 11.02.2013
Beiträge: 79
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Am Pfingstmontag hat sich Uwes geheimnisvoller Messtechniker auf den Weg zu mir gemacht. Dafür schon mal meinen Dank an Dich, lieber H.
Verschweigen will ich auch nicht, dass Du an diesem Tag mal eben 800 km gefahren bist, um mir bezüglich meines Raumes Gewissheit zu verschaffen.
Die habe ich nun und Spaß hat es auch noch gemacht. Ich durfte Kabel einstöpseln und ein Messband halten.

H. Arbeit war exzellent. Seine Erklärungen hatte ich sofort und schon zwei Tage später die Auswertung schriftlich. Dass ich jetzt trotzdem nicht ganz glücklich bin hat andere Ursachen.
Ich hatte mich nämlich schon im Vorfeld auf ein Produkt der Firma artnovion festgelegt. Wohl hauptsächlich des Designs wegen und der Kombination aus Absorber und Diffuser. Nur Uwes Vorstellung hatte mich dazu bewogen mit der Bestellung zu warten bis die Messergebnisse vorlagen. Und die besagten eindeutig, dass genau dieses Produkt für meinen Raum nicht geeignet ist.
Damit hat mich H. auch noch vor einer Fehlinvestition bewahrt. Und damit nicht genug, brachten seine Messungen auch noch zutage, dass an meinem Verstärker ein Fehler vorliegen müsse. Der geht demnächst zur Inspektion zum Hersteller.

Mein Resümee kann also nur lauten "erstklassig und unbedingt empfehlenswert". Preis/Leistung: überragend!

Gruß, Gerd
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