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Ungesichertes Audio-Wissen Hier versuchen wir, Wissen zu schaffen

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  #11  
Alt 05.06.2016, 17:53
Diskus_GL Diskus_GL ist offline
 
Registriert seit: 02.03.2016
Beiträge: 85
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...aber wohl nur auf (einer) Achse....

Gruss Joachim
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  #12  
Alt 05.06.2016, 18:00
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 3.902
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Zitat:
Zitat von Diskus_GL Beitrag anzeigen
...aber wohl nur auf (einer) Achse....

Gruss Joachim
darum baue ich so was nicht mehr
__________________
Windspiel-Audio
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  #13  
Alt 05.06.2016, 18:33
Wonneproppen Wonneproppen ist gerade online
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 2.851
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Es gibt Lautsprecher, die funktionieren nur in einem Bereich von 10 - 15° korrekt und andere funktionieren nie korrekt. Welcher Lautsprecher ist besser?
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #14  
Alt 05.06.2016, 18:38
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 3.902
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Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
Es gibt Lautsprecher, die funktionieren nur in einem Bereich von 10 - 15° korrekt und andere funktionieren nie korrekt. Welcher Lautsprecher ist besser?
der besser klingende
__________________
Windspiel-Audio
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  #15  
Alt 05.06.2016, 19:53
Wonneproppen Wonneproppen ist gerade online
Missetäter
 
Registriert seit: 19.12.2013
Beiträge: 2.851
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Das ist subjektiv und taugt nicht als Zielsetzung.
Zudem kann "besserer Klang" auch bedeuten, dass der Lautsprecher Fehler verdeckt. Das kann auch nicht Zielsetzung der Entwicklung sein.
__________________
"Wer herausgeht, muß auch wieder hereinkommen."
Herbert Wehner
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  #16  
Alt 05.06.2016, 21:09
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 3.902
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Zitat:
Zitat von Wonneproppen Beitrag anzeigen
Das ist subjektiv und taugt nicht als Zielsetzung.
Zudem kann "besserer Klang" auch bedeuten, dass der Lautsprecher Fehler verdeckt. Das kann auch nicht Zielsetzung der Entwicklung sein.
Ein Beispiel:

K1,K2,K3 und 5 stellen auf dem Messbildchen gesehen erst mal wenig dar,
und klanglich?
Erst wenn man sich bewusst macht welcher Parameter welche klanglichen Auswirkungen hat kommt man weiter.
Die Sprungantwort der Myro Produkte hat so gut wie keine Auswirkungen, die nötige Plateau Absenkung und damit verbundene grosse Überlappung aber hat gravierende Vorteile. Völlig egal dabei ob der Hochtöner nun mit + an + oder mit + an - spielt.

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #17  
Alt 06.06.2016, 04:23
AIR AIR ist offline
-
 
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.111
Standard nix egal

.
Hallo Leute,

die Sprungantwort der Myro Produkte hat die Bedeutung, dass sie zeigt, dass es nahezu keine Signalverzerrungen gibt.
Deshalb hat sie eine sehr große Bedeutung!

Ich will hier nicht alles aufwärmen, was ich in den letzten 8 Jahren an Beispielen gebracht habe . . . aber es wäre anscheinend nötig.

Hier kurz:

Input: Sinus 3 kHz




Output: Signalwandlung eines Lautsprechers mit verzerrter Sprungantwort.
Das sollte ein 3 kHz Sinus werden!




Output: myro AMUR RSD



Frage: Welcher Lautsprecher kann die originalen Schallwellen, den originalen Klang richtig reproduzieren?




Das folgende Diagramm zeigt die Schallwellen / den Klang eines Percussion-Instruments.



Wenn man dieses Signal den beiden verglichenen Lautsprechermodellen als Inputsignal gibt . . . was würde wohl der Lautsprecher mit der verzerrten Schallantwort daraus machen?

Richtig: Einen völlig anderen Klang!

Sobald ein Lautsprecher eine andere Schwingung als das Eingangssignal erzeugt, verändert er den Klang!
Ein verpoltes Chassis oder eine steilflankige Weiche oder Chassis mit nicht zueinander passenden Übertragungsfunktionen erzeugen falsche Schallwellen.
Man kann keinesfalls darüber den originalen Klang hören.
Man hört definitiv etwas anderes, künstliches.


Sofern die beiden Lauscher rechts und links am Schädel funktionieren und zudem mit dem Gehirn verbunden sind, wird man das auch hören!

Was im Gehirn ansonsten so alles stattfindet kann ich an dieser Stelle nicht bewerten.


Klar soweit?

Beste Grüße aus Shanghai
AIR

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  #18  
Alt 06.06.2016, 05:00
AIR AIR ist offline
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Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.111
Standard

Zitat:
Zitat von cay-uwe Beitrag anzeigen
Ich kann jetzt nicht auf alle Kommentare eingehen, da ich gleich geschäftlich weg muss.

Was mich aber stört ist eine Unterscheidung zwischen eingeschwungenen Zustand und Transienten Zustand. Das weckt den Eindruck, dass es unterschiedliche Zustände gibt, was nicht stimmt. Nur die Übertragungsfunktion bestimmt wie ein System auf einen Sprung, oder wie auch immer geartetes Signal reagiert.

Wie ich gesagt habe, die Reaktion auf eine Sinushalbwelle, genau wie die Sprungantwort, rühren daher, dass es eine eindeutige Übertragungsfunktion gibt.

Wenn man sich in der Übertragungstheorie etwas auskennt, wird man wissen, dass für ein System wie ein Lautsprecher ist, der eine untere und obere Grenzfrequenz besitzt, die Wiedergabe von ein Rechtecksignal bei unterschiedlichen Frequenzen, nicht ein ideales Rechteck ist oder sein kann.

Das hat gar nichts mit "zeitrichtig" zu tun

Hallo Cay-Uwe,

die Übertragungsfunktion beschreibt das Einschwingverhalten und den Unterschied der ersten zu den nachfolgenden Halbwellen, dem quasi eingeschwungenen Zustand!

Denk mal an die Resonanzfrequenz eines Basslautsprechers.
Bei der Messung mit einem Sinus-Burst kannst du sehen, dass die erste Halbwelle viel kleiner und kürzer ist als die nachfolgenden Wellen.
Eine Resonanz muss einschwingen um den Pegel zu erreichen, der z.B. im Frequenzgangdiagramm dargestellt wird.
Das Verhalten entspricht der Übertragungsfunktion.
Dennoch zeigt es, dass es eben doch einen gravierenden Unterschied zwischen Einschwingen und eingeschwungenem Zustand gibt.

Die Tiefpassfunktion am oberen Übertragungsende zeigt ein entgegengesetztes Verhalten und selbst die Resonanzen einer Membran müssen einschwingen.
Bei komplexen Resonanzerscheinungen versagt eine einfache Übertragungsfunktion allerdings kläglich.


Zum Rechteckverhalten:
Wenn der Tiefpass des Systems erst bei sehr hohen Frequenzen wirkt, wie zum Beispiel bei der AMUR D mit dem Diamanthochtöner, dann ist das Einschwingen (die Startflanke der Sprungantwort) derart schnell, dass man nahezu eine Rechteckflanke bekommt.
Ein tieferer Tiefpass bewirkt eine Verzögerung der Energie und somit ein zeitlich verzögertes Aufaddieren und somit die typische Rampe eines typischen "zeitrichtigen" Lautsprechers.
Den Hochpass sieht man natürlich immer noch im Abfallen des Graphen.
Dazwischen ist der Lautsprecher sehr breitbandig phasenlinear.

Ich arbeite schon seit einiger Zeit daran, dass meine Lautsprecher derart weit auseinandergezogene und flache Hoch-/Tiefpässe haben, dass sie ein immer besseres Rechteckverhalten zeigen.

Das ist der nächste Entwicklungsschritt nach der "einfachen Zeitrichtigkeit".

Gruß
AIR



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  #19  
Alt 06.06.2016, 07:28
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 3.902
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Moin Michael,

das Problem dabei (gutes Beispiel, der Sinus oben), würde man das gesehene 1:1 aufs Gehör übertragen dann dürfte der Sinus gehörtechnisch nicht mehr als solcher zu erkennen sein.
Das ist eben nicht der Fall, es ändert sich tonal gesehen erst einmal nichts.
Selbst mit Lautsprechern die 24dB gefiltert sind kann man prima Sinustöne hören (und erkennen).
Der gravierenste Unterschied liegt aber darin das steil gefilterte Lautsprecher lahm und leblos klingen.

Wie würdest du erklären wollen dass trotz völlig verzerrtem Impuls (z.B. 24dB Lautsprecher), gehörtechnisch so gut wie keine Verzerrungen zu hören sind?

Beispiel:
https://m.youtube.com/watch?v=LDcqfAGUuLk

Gruss Marc
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Windspiel-Audio
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  #20  
Alt 06.06.2016, 07:47
AIR AIR ist offline
-
 
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.111
Standard logisch

.
Moin Marc,

Verzerrungen im Einschwingen hört man im Einschwingen, nicht beim Dauerton!

Der Sinus als kurzes Signal (≈ 0,5 oder 1 Periode) ist bei verzerrter Wiedergabe tatsächlich gehörtechnisch nicht mehr als solcher zu erkennen, bzw. er ist ein völlig anderes, künstliches Geräusch.

Das ist unmittelbar beim Hören während der Messung zu erleben.

Als Dauerton ist er zu hören, da es dann diese Einschwingverzerrungen nicht mehr gibt.

Hörbar ist dieses Verhalten auch eindeutig mit Rauschen oder ebenfalls sehr deutlich beim Applaus.
Schalte dabei mal zwischen verschiedenen Lautsprechern um und du wirst hören, dass der Applaus extrem variiert.

Warum? . . . Weil jeder Lautsprecher ein anderes Verzerrungsprofil hat.

Das steil gefilterte Lautsprecher lahm und leblos klingen ist ja gerade der Beweis dafür, dass die Einschwingvorgänge verzerrt werden. Die Impulse verlieren an Lautstärke und Kontur und verändern den Klang ins künstliche.

Deine Aussage, "dass trotz völlig verzerrtem Impuls (z.B. 24dB Lautsprecher), gehörtechnisch so gut wie keine Verzerrungen zu hören sind" hast du gerade selbst widerlegt ("steil gefilterte Lautsprecher klingen lahm und leblos").

Gruß
AIR






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