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Der PC als Ton- und Bildquelle Hier geht es um diese interessante Alternative

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  #1  
Alt 19.09.2016, 10:08
Bajano Bajano ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2016
Beiträge: 80
Standard Tidal auf HTPC/ AudioPC

Ich habe am vergangenen Wochenende Tidal (als Probeabo) auf meinem HTPC ausprobiert und möchte Euch gerne meine Erfahrungen dazu mitteilen. Vielleicht denkt ja das ein oder andere Forenmitglied ebenfalls darüber nach, wie man vor allem die Steuerung des HTPC/AudioPC mit Android realisieren kann.
Derzeit nutze ich JRiver MC 20 auf meinem HTPC (mit Fidelizer) zum Streamen meiner auf externer USB-HDD abgelegten Audiofiles (FLAC) und bin mit dem erreichten Klang wirklich sehr zufrieden. Vom HTPC geht es über ein USB-Kabel von Stephan zum USB ReGen und über einen Adapter (wieder von Stephan) in einen T&A DAC 8. Von dort über XLR-Kabel (natürlich auch von Stephan) in eine Bryston BHA-1, an der schließlich meine B&M BM 8 symmetrisch angeschlossen sind (hoffentlich bald auch von Stephan, derzeit noch Sommercable).

Zunächst installierte ich die Desktopversion von Tidal auf meinem HTPC und die App auf meinem Smartphone. Leider kann man das Programm aber nicht direkt als Renderer nutzen, sodass ich immer von der Couch aufstehen musste, um ein neues Album oder einen neuen Track zu spielen. Deshalb recherchierte ich ein wenig im Internet und fand heraus, dass man JRiver MC als Renderer nutzen kann und dann die Steuerung über BubbleUPnP möglich ist. Wirklich sehr komfortabel und auch recht übersichtlich.
Nun aber zum Klang: Nach den ersten Tracks dachte ich zunächst, dass ich keinen oder kaum einen Unterschied zwischen Tidal und den HDD-Files höre und so stand für mich bereits am ersten Abend fest, dass ich Tidal fest abonnieren werde. Die Möglichkeit, bisher mir unbekannte Interpreten in wirklich sehr guter Qualität zu hören/ zu entdecken ist ein großer Mehrwert für mich persönlich.

Am zweiten Tag habe ich dann ganz gezielt verschiedene 1:1-Vergleiche von mir gut bekannten und gerne gehörten Songs gemacht. Dabei hat sich für mich (rein subjektives Ergebnis) herausgestellt, dass der Bass über Tidal nicht so konturiert dargestellt wird wie über HDD. Stimmen werden nicht ganz so punktgenau dargestellt, dass man die Position auf der Bühne erahnt. Es handelt sich zwar nur um Nuancen, aber für mich in meiner Audiokette deutlich wahrnehmbar und auch reproduzierbar.

Fazit für mich: Ich werde Tidal abonnieren um neue Interpreten/ Alben zunächst in guter Qualität in Ruhe anzuhören und dann erst entscheiden, ob ich sie mir auch kaufe.

Heute werde ich noch einen Test HTPC/Tidal bzw. HDD gegen (geliehenen) Raumfeld Connector 2/Tidal bzw. HDD an meiner Anlage durchführen …
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  #2  
Alt 19.09.2016, 10:48
agentlost agentlost ist offline
industriespion h.c.
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 226
Standard

Hi Bajano,


welches TIDAL-Abo hast Du denn - Premium oder HiFi?

Premium kommt als MP3 rein, HiFi hingegen als FLAC in CD-Qualität.

LG


- der Jörch -
__________________
Oberste Prämisse soll sein, den chronisch unreflektierten Abusus ressortspezifizischer Terminologien zumindest während einer temporär befristeten Evaluationsphase auf ein Minimum zu reduzieren.
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  #3  
Alt 19.09.2016, 11:02
Bajano Bajano ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2016
Beiträge: 80
Standard

Ich nutze (natürlich) Tidal HiFi.
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  #4  
Alt 19.09.2016, 11:26
HenSch HenSch ist offline
 
Registriert seit: 10.08.2015
Beiträge: 56
Standard

Hi Bajano,

Ich habe im direkten Vergleich zwischen NAS (direkt verkabelt über Ethernet mit meinem Audio PC) und Qobuz (WLAN) ähnliche Unterschiede, wie von Dir beschrieben, festgestellt.

Ich habe dann mal testweise die FritzBox mit einem Linearnetzteil versorgt. Damit hat die Wiedergabequalität der gestreamten Musik hörbar zugelegt! Kann ich nur empfehlen, dies mal auszuprobieren.

Viele Grüße,
Henning
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  #5  
Alt 19.09.2016, 12:46
agentlost agentlost ist offline
industriespion h.c.
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 226
Standard

Moin Henning,


Zitat:
... Ich habe dann mal testweise die FritzBox mit einem Linearnetzteil versorgt. Damit hat die Wiedergabequalität der gestreamten Musik hörbar zugelegt! Kann ich nur empfehlen, dies mal auszuprobieren...
So betreibe die FB auch ich und kann diese Anschlussart ebenfalls wärmstens empfehlen. Durch jedes eingesparte SNT (auch: Energiesparlampen!!!) verbessert sich - als Nebeneffekt - automatisch die Stromqualität für den Rest der Wiedergabekette.

Immer besser ist, Störungen erst garnicht entstehen zu lassen als sie anschließend aufwändig und eher schlecht als recht herausfiltern zu müssen.

LG

- der Jörch -
__________________
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  #6  
Alt 19.09.2016, 13:50
Bajano Bajano ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2016
Beiträge: 80
Standard

Der Tipp mit dem Linearnetzteil hört sich sehr interessant an - vielen Dank dafür.

Habt Ihr mal einen Tipp für ein nicht allzu teures Netzteil, dass ich sowohl am HTPC als auch am Speedport Hybrid ausprobieren könnte?

Bei mir sind übrigens alle Geräte ausschließlich über WLAN am Router angebunden.
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  #7  
Alt 19.09.2016, 15:29
Ferrit
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Henning,

kenne jetzt nicht genauer Deinen HTPC aber fürs erste sollte man einfach mal das hier Testen: iPurifier DC High End Upgrade-Netzfilter für Netzteile von 5 - 25 V / 3,5 A

Grüße
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  #8  
Alt 19.09.2016, 18:46
HenSch HenSch ist offline
 
Registriert seit: 10.08.2015
Beiträge: 56
Standard

Der iPurifier löst leider nicht das Problem, dass das speisende Schaltnetzteil negativ in das Stromnetz zurück wirkt.

Daher würde ich das Geld lieber gleich in ein ordentliches Linearnetzteil investieren. Dieses hier ist preisgünstig und gleichzeitig ordentlich aufgebaut. Ich habe es selber nicht im Einsatz, aber unser geschätzter Kollege Soildcore.

http://www.ebay.com/itm/ZEROZONE-SUP...cAAOSw4UtWTUN8

Bei der Bestellung muss man die gewünschte Ausgangsspannung mit angeben, siehe Beschreibung.

Die Basis ist die in audiophilen Kreisen sehr angesehene Schaltung Sigma11, auch im Angebot als Platine bei AMB Audio in USA. Die Platinen habe ich mir kürzlich bestellt und werde mir damit in den nächsten wochen ein neues Netzteil für meinen Audio PC aufbauen. Ich bin schon sehr gespannt!
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  #9  
Alt 19.09.2016, 21:32
Ferrit
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Der iPurifier löst leider nicht das Problem, dass das speisende Schaltnetzteil negativ in das Stromnetz zurück wirkt.
Sorry, blödsinnig!
Da wirkt nix zurück
Das ist nur Marketing geschrubbel.

PS:
Was machst Du wenn Dir die Bude von dem China Netzteil abgefackelt ist?
Was erklärst Du der Versicherung - Elektrogerät ohne CE TÜV und sonst was Zeichen dürften mehr Probleme machen als einem lieb ist.

Meine Grußmutter sagte immer: Mit Netzteilen spielt man nicht

Na gut, wenn es dem guten Ton zuträglich ist, dann bitte das Teil hier:
http://www.audiophonics.fr/en/hi-fi-...a-p-11375.html
(Kauf in der EU und nicht direkt beim China-Mann fördert zudem unsere EU-Wirtschaft)
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  #10  
Alt 20.09.2016, 04:09
agentlost agentlost ist offline
industriespion h.c.
 
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 226
Standard

Hi Ferrit,


sorry, blödsinnig... um Deinem Einwand mal mit eigenen Worten zu begegnen. Das widerspricht meinen Hörerfahrungen.

Das funktioniert sogar andersrum. Einem überkompensiertem und leblos totfrisiertem Klangbild lässt sich entgegen der reinen Lehre durch den gezielten und behutsamen Einsatz von SNT sogar wieder etwas Leben, Swing und Drive einhauchen. Also quasi Maggi an die fade Suppe geben. Es ist lediglich eine Frage, aus welcher Richtung man sich seinem persönlichen Klangideal annähert.

Einfach mal ein Ladegerät für Smartphone/Laptop in die selbe Steckerleiste geben oder meinetwegen auch einen Baumarkt-DVD-Player mitlaufen lassen (nicht als Quellgerät, dessen bloße Anwesenheit reicht bereits aus...) - und schauen was da klanglich passiert.

LG

- der Jörch -
__________________
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