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  #31  
Alt 16.12.2016, 11:39
cinematic cinematic ist offline
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ich meinte das auch eher ironisch weil mir hier die Forenregeln um die Ohren gehauen wurden, nur weil ich mal etwas leicht hinterfragt habe.

zurück zum CD-Rippen
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  #32  
Alt 31.01.2017, 16:40
St. Martin St. Martin ist offline
 
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Zitat:
Zitat von cinematic Beitrag anzeigen
Das mit der "erhöhten CPU Last" halt ich für ein immer wiederkehrendes, gern genommenes "audiophilen Gerücht"

Jede heutige CPU langweilt sich fast zu Tode wenn sie einen Flac-Container in Echtzeit auspacken muss. Wenn die Datei vorher sogar schon in den Speicher entpackt wird, ist das eine Sache von Sekunden.
Und selbst wenn eine CPU immer auf 90% laufen würde, wer kann denn belegen, dass dadurch irgendetwas schlechter klingen sollte?

Für mich gehören da einige "Expertenmeinungen" ins Reich der Fabel.

Grüße
tom

Theoretisch stimmt das auch!!!
Wer am PC / Mac eine WAV ind FLAC und wieder Retoure wandelt, bekommt immer dasselbe Ergebnis, selbst wenn man es immer wieder wiederholt...

In der Praxis ist es aber so, dass es durchaus Player gibt, welche bei Flac nicht so gut klingen, als wenn eine WAV oder AIFF abgespielt wird.

Aktuell habe ich das bei einem Auralic Aries Mini beobachtet. Meine Freundin und Kumpels haben mich bestätigt.
Seltsamerweiße macht es einen Unterschied, ob Flac in der Stufe 8 oder in Stufe 0 komprimiert wurde.
Je höher die Kompression, umso mehr Details gehen bei der Wiedergabe irgendwo verloren.
Flac 0 und Flac Uncompressed klingt fast identisch. Flac 8 klingt dagegen eher flach.

Die Unterschiede hört man besonders bei älteren CD´s im Tiefbassbereich, wo noch ein hoher Dynamikumfang beinhaltet.
In unserem Test "It feels like rain" von Aaron Neville und "Always" von Bon Jovi.

Bei neuen Aufnahmen kann ich es aber nicht mehr ausmachen. Die haben leider oft gar keine gute Qualität mehr


Aber mal zum Thema rippen, worum es hier ja geht:

Ich nutze an meinem iMac das Apple SuperDrive (von LG) und rippe meine CDs mit "XLD".

XLD habe ich so konfiguriert, dass es meine CDs:
1.´AccourateRip´ ripped
2. sortiert in "Albumartist - Album/Track-Albumartist-Title"
3. den Multi-Encoder nutze und mit Funktion %f verschiedene Ordner im Ausgabeverzeichnis erstellt werden (z.B. XLD - AIFF und XLD - AAC).

Den automatischen Import erstellt man entweder per Häckchen oder man gibt im Multi-Encoder dem gewählten Dateiformat den iTunes-Mediathek-Ordner an.

So wird AAC als Ordner abgespeichert und die AIFF wird automatisch nach iTunes kopiert, sobald ihr iTunes öffnet.



dBpoweramp kann man auch nutzen, aber eigentlich bringt es keinen wirklichen Mehrwert.
XLD ist wirklich ein tolles Programm, man muss es nur anständig konfigurieren.

Ach ja: an XLD habe ich auch mal 2 Euro per PayPal "gespendet". Ne App im AppStore kostet meist auch so viel.

Geändert von St. Martin (31.01.2017 um 16:45 Uhr).
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  #33  
Alt 31.01.2017, 17:03
cinematic cinematic ist offline
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so nen Multi-Encoder gibt es für dbpoweramp auch als PlugIn um gleich mehrere Formate gleichzeitig zu erstellen, kann man natürlich bei lossless auch später extra machen ohne Verluste. (von der Zeit mal abgesehen )

Ich habe auch mal Flac Kompressionsstufen verglichen und keinen Unterschied gehört bei mir (mit Aries Femto), deshalb nehme ich beim Rippen einfach die FLAC Standardeinstellung (5)
Das mag ja von Gerät zu Gerät und Ohr zu Ohr vieleicht anders wahrgenommen werden.

Da Flac uncompressed genau die Größe von Wav hat, kann man ja auch gleich dabei bleiben. Das Tagging geht aber besser mit Flac, weil ich das Cover immer in den Tag mit einbette. Das wird dann in jedem Abspielprogramm richtig angezeigt, was mir wichtig ist.

Grüße
tom
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  #34  
Alt 31.01.2017, 17:12
St. Martin St. Martin ist offline
 
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Gut das du den Aries ansprichst!

Wir haben auch den Aries LE, hier sind ebenfalls keine Unterschiede zwischen flac/Apple Lossless und wav/aiff zu hören!

Nur bei dem Aries Mini.

Das betrifft wirklich nur den Aries Mini!

Auch wenn der Mac am Wandler angeschlossen ist: kein Unterschied (wobei über CoreAudio leider alles auf die ein- und selbe Abtatsrate gerechnet wird ohne Zusatz-Software).

Insgesamt macht uns die kleine Kiste aber mehr Spaß, weil wir oft an der Anlage bedienen (pure Gewohnheit).


Ja, dBpoweramp ist aktuell als Beta (Ref. 16 Beta 18) verfügbar. Schöne Software (so kostenlos). Die Möglichkeit auf verschiedene Pfade zu speichern finde ich interessant!
Aber knapp 40 Euro bin ich nicht bereit auszugeben. Das geht ja dann auch manuell.

XLD ist weiterhin mein Favorit.
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  #35  
Alt 31.01.2017, 17:41
cinematic cinematic ist offline
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ich nutze dbpoweramp auch unter Windows, da ist es eine der besten Möglichkeiten zum Rippen, umwandeln usw.

Warum Du nur mit dem Mini Unterschiede beim Format hörst, kann ich Dir leider auch nicht fachgerecht und wirklichkeitsnah erklären.

Falls Du den internen DAC vom Mini nutzt, könnte es sein, dass sich die Filter im Mini verschieden auswirken, ne nach Format und/oder Bitrate.
Mein Vega DAC vorher hatte auch Filter und die sind verschieden laut Auralic, ja nach Bitrate.
Daran könnten Deine Klangunterschiede liegen beim Mini.

Grüße
tom
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  #36  
Alt 31.01.2017, 18:34
St. Martin St. Martin ist offline
 
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Ja, entweder liegt es am internen DAC des Mini oder daran, dass er weniger "Power" hat. Der RAM ist hier ja begrenzt. Eventuell treten Verzerrungen beim Decodierungsprozess auf?
Oder es liegt an der Software. In der Vergangenheit hat sich die Firmware ja ständig verändert (Memory-Playback-Engine oder wie die das nennen).
Alles nur Mutmaßung.
Jedenfalls klingt flac über den Mini nicht 100 Prozent so, wie es ein AIFF tut. Unabhängig von den Filtern.

AIFF, ALAC ist vom Tagging genauso nutzerfreundlich wie FLAC. WAV hingegen hinkt etwas hinterher. ID3 v2.3 ist zwar den PCM-Datein beigefügt und am Mac kann ich auch die Tags auslesen, aber es ist halt mit vielen Geräten nicht kompatibel.
Oft sind es die Server auf NAS-Systemen die dann die Daten nicht korrekt bereitstellen.

Ob man nun XLD oder dBpoweramp am Mac nutzt, ist Geschmackssache. Beides nutzt AccourateRip, beide sind sehr präzise und sollten immer zu dem identischen Ergebnis führen.
Ich find beide echt gut. Aber XLD ist mein Favorit.
Hier und da können sich Dateien wegen den Meta-Daten in Ihrer Größe unterscheiden, aber die Audiodaten sind gleich.

Für Windows gibt es ja auch Exact Audio Copy, also EAC. Der Hersteller hat auch ein sehr Nutzerfreundliches Tool namens Easy Audio Copy rausgebracht (kein Freeware).

Und wer iTunes zum Rippen nutzt, sollte mindestens in Apple Lossless ohne Lesefehler-Korrektur rippen.

Ich reinige meine CDs immer vorher mit Brillenputztüchern oder einem ganz weichen Mikrofasertuch, um alle Staubkrümelchen wegzubekommen. Ne Dose Druckluft hat sich auch schon bewährt.

Dazu hab ich ein externes Laufwerk, welches auf Gummidämpfern steht (in der Hoffnung es bringt was)
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  #37  
Alt 31.01.2017, 18:42
cinematic cinematic ist offline
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die Filter behandelt verschiedene Formate aber anders.

also zB Filter 1 eingeschalten, dann ist die Art des Filters bei AIFF, FLAC und auch bei verschiedenen Bitraten trotzdem anders.

hier erklärt es Auralic
http://www.auralic.com/download/flex...ilter_mode.pdf

Der Mini sollte genug Power haben für so eine schnöde Formatwandlung

Gruß
tom
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  #38  
Alt 31.01.2017, 20:02
St. Martin St. Martin ist offline
 
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Hi Tom!

Erst mal danke für das Dokument.

Dieses Dokument beschreibt aber hauptsächlich die Auswirkung der Filter-Mode 1 bis 6 im Auralic Vega (den separaten D/A-Wandler von Auralic).
Ich bin mir nicht sicher, ob das auch auf den Mini (resp. den Altair) zutrifft.
Ich werde mir morgen mal die Dokumente von ESS Sabre 9018K2M anschauen, dessen Typ in den Beiden genannten verbaut ist.

Aber heute Abend steht trotzdem nochmal ein Hörtest an. Der Mini muss nochmal beweisen, was er kann.
Also vergleichen werde ich die Songs zwischen AIFF und Flac Level 8 im Filter-Modus "Sanft", was dem Mode 4 entsprechen sollte.

Ich berichte dann
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  #39  
Alt 19.02.2017, 06:48
St. Martin St. Martin ist offline
 
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Moin!
Dieser kleine Bericht von mir ist bestimmt auch für euch interessant, speziell für den Themenersteller.

http://www.open-end-music.de/vb3/sho...097#post234097


@Tom
Hast du meine Mail bekommen?
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  #40  
Alt 19.02.2017, 23:07
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 749
Standard Flac

Hallo zusammen

Schön zu lesen, das auch jemand Unterschiede hört zwischen Flac/Wav/aiff.

Hatte die gleiche Erkenntnis auch bereits 2-3 mal in Foren geschrieben, worauf ich meist nur mit Höhrgestört betrachtet wurde, hehe.

Wieso an meinem Win-PC über Foobar Flac immer etwas flacher im Hochton, und farbloser klingt, ist mir technisch betrachtet ein absolutes Rätsel.
Ich weiss auch, das es nicht am Flac liegen kann, recoded man es zu wav, klingts wieder wie das wav. Hatte nur geraten auf die Abspiel-API getippt.
Spiele ich z.B flac oder Wav mit Winamp ab, klingt alles schlechter als mit Foobar. JRiver hingegen hat einen anderen Klangcharakter, ein bisschen "smoother". Foobar 1.0 klingt wiederum in den Höhen bedeckter als Foobar 1.1.6. Schon verwunderlich. Und nebenbei bemerkt, es sind absolut keine riesigen Unterschiede, man muss schon genau hinhören.

Wundern tut mich nun auch, wieso nach deinen Ausführungen der Aries Mini ein ähnliches Verhalten zeigt, das größere Model jedoch nicht. Das es aber durchaus so sein kann, schliesse ich absolut nicht aus.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / Netzteile mit Super-Regulatoren / Monrio 18B2 DAC / Vorstufe Esoteric Audio Research 834L-SE / Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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