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Digital Digitale Quellen

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  #1  
Alt 25.12.2016, 17:40
nickchang nickchang ist offline
 
Registriert seit: 13.05.2011
Beiträge: 599
Blinzeln DAC/Streamer mit analogem flow gesucht

Hi Männers,

Ich habe mittlerweile erste Gehversuche in der analogen Welt gestartet (VPI Traveler, Sumiko Pearl, MuFi MX Vinyl) und bin als alteingesessener Digitalo total veblüfft!

Was mich wirklich bereits jetzt total fasziniert, ist dieser natürliche und sanfte Fluss der Musik, diese Geschmeidigkeit mit der man intimer an den Sänger bzw. die Realität heranrückt. Zudem wirkt das Geschehen nie aufdringlich, immer in einem homogenen Gesamtkontext, nichts löst sich störend ab, anstatt einzelner Töne hört man zusammenhängende Musik, das Klangbild bleibt dazu schön hinter den Lautsprechern, so dass man es in Ruhe beobachten kann, ohne dass man davon überrollt wird. Nichts klingt harsch oder hart, sondern immer ein wenig verrundet, so wie ich es generell mag ;-)

Im Vergleich zur digitalen Ketten fehlen natürlich einige Details, die Ortbarkeit, Trennschärfe und die Plastizität, was man aber erst mal gut verschmerzen kann, da es hauptsächlich im direkten Vergleich auffällt und die analogen Emotionen tatsächlich überwiegen.

Interessant wäre nun die Frage, ob es nicht einen DAC gibt, der diese Musikalität (ich nenne es mal den analog-flow, hoffentlich kann jemand meine Ausführungen nachvollziehen, ist ziemlich diffizil) noch besser abbilden kann, als es meiner tut? Der ECT getunte Electrocompaniet ist diesbezüglich schon viel angenehmer, als all die anderen DACs, die ich bisher hatte, aber kein Vergleich zur Platte. Kann man dieses Merkmal bei den Ladder DACs oder NOS DACs finden? Oder ist das gar der digitalen Wiedergabe vorenthalten?

Ansonsten war ich bisher eigtl. mit meiner digitalen Kette mehr als zufrieden, aber am allerbesten wäre es natürlich, die herausragend positiven Eigenschaften beider Welten zu vereinen, sonst muss ich bald meine x0000 Dateien gegen schwarze Scheiben tauschen

Viele Grüße & Schöne Feiertage!

Ps: Das ich kein analytischer Hörer bin, sollte spätestens jetzt bekannt sein, also bitte kein Studioequipment vorschlagen ;-)
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  #2  
Alt 25.12.2016, 17:47
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.192
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Auralic Mini
__________________
Windspiel-Audio
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  #3  
Alt 25.12.2016, 17:58
Inexxon Inexxon ist offline
 
Registriert seit: 20.10.2012
Beiträge: 1.313
Standard

Hallo,

ich denke eine digitale Wiedergabekette wird bzgl. dem hier genannten "musikalischen Fluß" immer eine Annäherung zu rein analoger Wiedergabe sein. Auf der anderen Seite kommt man aber diesbezüglich nach meiner Erfahrung mit NOS R2R Dac´s schon sehr weit im Gegensatz zu den mir bekannten Wandlern mit Upsampling. Wichtig ist aber neben der reinen Wandlertechnologie noch eine gute "stabilisierte" Stromversorgung der Komponenten und ein aufwendiges Reclocking der meist "suboptimalen" digitalen Schnittstellen.

Insgesamt überwiegen für mich trotz des Aufwandes die Vorteile der digitalen Technologie bzgl. Handhabung und Räumlichkeit/Auflösung gegenüber rein analoger Wiedergabe. Am besten wäre natürlich beides zu nutzen um dann je nach Laune zu wechseln.
__________________
Viele Grüße!

Sören


Stax Gebrauchtgeräte An- und Verkauf / Zubehör / Wartung und Service
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  #4  
Alt 25.12.2016, 18:10
oncle_tom oncle_tom ist offline
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 846
Standard

Threshold DAC1

z.B. hier: http://www.ebay.de/itm/262767889232?...%3AMEBIDX%3AIT

Peter
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  #5  
Alt 26.12.2016, 13:56
nickchang nickchang ist offline
 
Registriert seit: 13.05.2011
Beiträge: 599
Standard

Hallo Sören,

Das klingt erstmal nachvollziehbar!

Vielleicht sind es in der Tat auch die Umgebungsvariablen, die am Ende zu einem hörbaren Jitter führen, der den Fluss stottern lässt? Vielleicht wäre daher ein PS Audio PWD Mk2 mit seinem großen Puffer und Recklocking die Lösung? Diesen könnte ich zudem direkt, ohne Umwege per DLNA aus JRiver ansteuern. Das wird nun als nächstes getestet!

Ansonsten stößt man im Netz auf eine ganze Reihe NOS DACs: Metrum, Aqua, Audio-GD,...dann wäre weiterhin der EMP3 meine Bridge mit Coax Verbindung.

Alternativ werden gerne Linn Streamer ( ggf. mit G-Tuning) gekauft, wie wandeln/fließen diese?

Grüße
Flo
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  #6  
Alt 26.12.2016, 14:31
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 888
Standard

Linn streamer klingen (auch mit G update) eher analytisch neutral und mit Schwerpunkt auf hoher Aufloesung. PS Audio mag ich persoenich nicht so sehr... , Audio GD spielt auch eher analytisch, der analogen Wiedergabe naeher kommen zB Lampizator, Aqua oder wenn es guenstig sein soll , ein Schiit Gungnir.
Gruss
Juergen
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  #7  
Alt 26.12.2016, 15:42
nickchang nickchang ist offline
 
Registriert seit: 13.05.2011
Beiträge: 599
Standard

Der auch von dir vorgeschlagenen Lab12 könnte in der Tat auch gut passen:

Zitat: Monoandstereomagazin:
"
Listening fatigue

Perhaps the most important thing connected with NOS DAC's is the lack or small percentage of phenomena called listening fatigue. When dealing with the transfer of digital files to sound there is always a flavour carried across the processing. It comes in the form of digitalis that brings some sort of unease feeling after listening for a certain time period. This is one of the things that sets digital audio experience from vinyl or analog in general. Even top state of the art DAC's are not prone to this. With vinyl there is a continuing flow of unrestricted audio energy that rarely brings along artifacts that would make a listening unpleasant. DAC1 SE from LAB12 carries an ammount of vinyl like character that puts many of rival DAC's costing much more to an envious asylum. "

Oder halt echt ein kleiner/alter Lampi, der Gungiir und La Scala scheinen selten zu sein, die anderen großen Brocken leider zu teuer.
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  #8  
Alt 26.12.2016, 16:48
Andi Andi ist gerade online
 
Registriert seit: 21.03.2013
Beiträge: 709
Standard

Moin,

die La Rosita Streamer könnten auch interessant sein, oder wie Jürgen schon sagte die Lampis.

VG Andi
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  #9  
Alt 26.12.2016, 18:33
AM5 AM5 ist offline
 
Registriert seit: 13.11.2016
Beiträge: 60
Standard

Hi,

hier liegt m.E. nach ein Missverständnis vor. Der Streamer, richtiger Renderer selbst ist für den Flow weniger verantwortlich, das ist etwas, dass mehr vom Dac (mit Filter, analoger Ausgangsstufe etc) dargestellt wird. Für die Detailauflösung ist in erster Linie mal der Renderer zuständig, dann der DAC.
Somit kann man eben z.B. einen Linn oder G-Linn nehmen, der eben sehr detailiert spielt, der Dac ist hier eingebaut. Man kann diesen dann auch als "Datenlieferanten" nutzen und an einen anderen Dac hängen, der entsprechend dem individuellen Hörgeschmack entspricht, z.B. einen Lampi.
Rositas waren mir pers. immer eher zu wenig detailiert, auch die Lampis unterhalb des GG fand ich eher undifferentiert. Ich mag die Detailtiefe der G-Linns. Aber das ist Geschmacksache. Wenn man flexibler sein möchste kann man z.B. mit Aries Femto einen reinen Renderer nehmen und dann über Afi USB einen DAC nach persönlichem Hörgeschmack wählen und muss nicht auf Detailtreue verzichten (,sofern der DAC es denn auch kann).

Grüsse Jürgen
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  #10  
Alt 26.12.2016, 19:21
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 888
Standard

wenn Du die Detailltiefe der G-Linns magst, dann hast Du ein komplett anderes "hoerprofil" als Flo das gerne haette (zumindest beschreibt er es so)

Insofern waere ein G Dac nicht die Loesung sondern eher ein Problem...

Dass sich auf dem level von Golden Gate und G Akurate die Kreise wieder schliessen und man mit beiden Geraeten gut Musik hoeren kann....

Ist aber halt auch ne hohe Preisklasse.

Im "bezahlbaren" Rahmen muss ich einen Kompromiss gehen.

Ich selbst mag die Linn Geraete hinsichtlich ihrer Benutzeroberflaeche und soliden updates.

Insofern nutze ich einen Linn streamer (G-Majik) als renderer und digitalen Signallieferanten fuer einen DAC nach meinem klanglichen Gusto, dh Golden Gate oder ANK 5.1 Silver Edition oder Aqua Formula.

Das Signal vom Linn schicke ich noch mal durch einen digitalen Signalverbesserer , zB Mutec clock oder was aehnliches.

Gruss
Juergen
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