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Hörempfindung Wie werden Musik und Geräusche empfunden

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  #11  
Alt 08.06.2009, 21:35
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo Titian,

Die Frage ist, was möchtest du?

Meine Lieblings Caps sind derzeit: Mundorf Silber / Gold und Silber / Gold / Oil sowie die Duelund VSF Cu-foil/paper. Die Duelund CAST Cu-foil/paper habe ich leider noch nicht ausprobiert aber das könnte auch noch spannend werden.

Lange heißt: Es hängt mit der Leistung zusammen. Wenn "nur" feinste kleine Ströme da durch laufen, kann das locker mal bis über 300 Std. dauern. Bei den CU von Jensen dauert das locker drei Monate bis zu einem Jahr!!!

In einem LS verbaut geht das natürlich viel schneller und ist bei einem Lauthörer schon nach wenigen Tagen eingebrannt.

Spannung x Ampere und Zeit :-)

Die kleinen Bypass Caps, ca. 10% der µf Größe, solltest du unbedingt dazu löten, wirst sofort den Unterschied hören und spüren. Das Steroebild wird tiefer und mehr 3D und die Feinstauflösung geht spürbar nach oben.

Ich selber packe da noch gerne einen kleinen Silber/Mica dazu. Hoffendlich gibt es bald einen Silber/Gold Mica von z.B. Mundorf.


Gruss,

Dirk

Geändert von replace_03 (08.06.2009 um 21:39 Uhr).
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  #12  
Alt 09.06.2009, 10:53
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 672
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von Jambor Audio Beitrag anzeigen
Die Frage ist, was möchtest du?
Vorher wollte ich weniger Verzerrungen, ein klarer Bild, wo die Kontouren der Instrumenten ein Bisschen deutlicher sind.
gestern Abend / Nacht beim Hören der 3. Sinfonie von Bruckner, habe ich mich gesagt, ich muss aufpassen, dass es nicht zu klar und wie eine Klang-Lupe wird.


Zitat:
Zitat von Jambor Audio Beitrag anzeigen
Die kleinen Bypass Caps, ca. 10% der µf Größe, solltest du unbedingt dazu löten, wirst sofort den Unterschied hören und spüren. Das Steroebild wird tiefer und mehr 3D und die Feinstauflösung geht spürbar nach oben.

Ich selber packe da noch gerne einen kleinen Silber/Mica dazu. Hoffendlich gibt es bald einen Silber/Gold Mica von z.B. Mundorf.
Wie sehen sie aus diese kleine Bypass Caps? Sind die Orange Drops auch Bypass Caps? Hast du einen Link zu den Silber/Mica ?
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  #13  
Alt 09.06.2009, 11:28
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo Titian,

Grundsätzlich ist der Silber/Gold oder Silber/Gold/Oil in ca. 0,01 bis 0,1 µf der wichtige Bypass Cap, also in etwa *10% von deinem großen Cap. Der SIlber Mica wird nur noch als "Verfeinerung" beigefügt und auch hier sollte der Wert etwa *10% Größe des "Bypass" Kondensators haben.

*10% ist ein vereinfachter Wert der aber je nach Kondensatortyp und Klang variert werden kann.

Ich selber tendiere bei S/G oder Mica eher in Richtung 5-7,5% bei Styroflex eher in Richtung 15%.

Hier noch ein Link zum Silber Mica:
http://ch.farnell.com/glimmer-versilbert

Gruss,

Dirk
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  #14  
Alt 09.06.2009, 11:37
cay-uwe cay-uwe ist offline
Sonus Natura
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.424
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Letztes Jahr haben Florat und ich MUNDORF besucht, da es darum ging die Bauteile für die SETA AUDIO BESA auszusuchen.

Die Silber / Gold / Oil waren definitv hörtechnisch gesehen die beste Wahl für Florats Lautsprecher. In diesem Zusammenhang diskutierten wir mit Raimund Mundorf die Paralellschaltung von mehren Kondesatoren. Laut seiner Aussage, und diese sind technisch sehr fundiert, ist bei den Silber / Gold / Oil das Paralellschalten von kleineren oder mehreren Kondesatoren nicht notwendig. Er begründete dies unter anderen mit der speziellen Wicklungsform in diesen Kondesatoren.
__________________
Happy listening, Cay-Uwe

http://www.sonus-natura.com/
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  #15  
Alt 09.06.2009, 12:24
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo Cay-Uwe,

Die Aussage vom Raimund ist exakt richtig und natürlich technisch belegbar, dass ist eben das besondere an der Supreme Wickeltechnik, aus dem gleichem Grund ist es auch völlig bei dieser Art Kondensator auch völlig egal in welche Richtung er eingebaut wird.

Aber das alles hat mit dem "Grundsätzlichem" eines Kondensator nichts zu tun.
Ein kleiner Kondensator der gleichen Baureihe ist "immer" schneller als ein größerer. Es ist da dabei auch völlig egal welcher Kondensator von welcher Firma, es bleibt beim Gleichem.

In diesem Fall kann eben zu einem ca. 8µF Supreme S/G/O ein 0,1 bis 0,8 µF Supreme S/G/Ö parallel geschaltet werden und jeder kann das sofort akustisch nachvollziehen bzw. hören. Wenn also zum Hauptkondensator ein wesentlich kleinerer dazu geschaltet wird, besonders wenn es um die Transientenwiedergabe und die zeitliche Raumauflösung geht, wird man es hören und spüren können, probiere es einfach mal aus.

Gruss,

Dirk

Geändert von replace_03 (09.06.2009 um 12:59 Uhr).
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  #16  
Alt 09.06.2009, 13:58
cay-uwe cay-uwe ist offline
Sonus Natura
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.424
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von Jambor Audio Beitrag anzeigen
Hallo Cay-Uwe,

Die Aussage vom Raimund ist exakt richtig und natürlich technisch belegbar, dass ist eben das besondere an der Supreme Wickeltechnik, aus dem gleichem Grund ist es auch völlig bei dieser Art Kondensator auch völlig egal in welche Richtung er eingebaut wird.

Aber das alles hat mit dem "Grundsätzlichem" eines Kondensator nichts zu tun.
Ein kleiner Kondensator der gleichen Baureihe ist "immer" schneller als ein größerer. Es ist da dabei auch völlig egal welcher Kondensator von welcher Firma, es bleibt beim Gleichem.

In diesem Fall kann eben zu einem ca. 8µF Supreme S/G/O ein 0,1 bis 0,8 µF Supreme S/G/Ö parallel geschaltet werden und jeder kann das sofort akustisch nachvollziehen bzw. hören. Wenn also zum Hauptkondensator ein wesentlich kleinerer dazu geschaltet wird, besonders wenn es um die Transientenwiedergabe und die zeitliche Raumauflösung geht, wird man es hören und spüren können, probiere es einfach mal aus.

Gruss,

Dirk
Hallo Dirk,

genau das ist was uns Rainmund erläutert hat, es gibt keine "schnellen" oder "langsame" Kondesatoren innerhalb dieser Baureihe.

Trotzdem, probieren geht immer
__________________
Happy listening, Cay-Uwe

http://www.sonus-natura.com/
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  #17  
Alt 09.06.2009, 14:09
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo Cay-Uwe,

sehr wahrscheinlich ist da irgend etwas falsch verstanden worden, am besten du probierst das einfach mal selber aus. Wirst ja hören ob du oder deine Freunde einen Unterschied hören können oder nicht.

Sage Bescheid wenn du es in Ruhe mal so ausprobiert hast.
Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben alle denen ich das empfohlen habe alleine in den letzten Jahren, das akustisch nachvollziehen können. Also probiert es einfach selber aus, macht Spaß auf Entdeckungstour zu gehen...

Gruß,

Dirk

Geändert von replace_03 (09.06.2009 um 14:11 Uhr).
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  #18  
Alt 09.06.2009, 15:25
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 672
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Dirk,
wenn ich richtig verstanden habe, ich sollte folgende Änderungen auszuprobieren:
- bei jedem 4 eingebauten 0.47 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator parallel auch einen 0.01 (oder 0.1 ?) uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einzubauen

- bei jedem 2 eingebauten 1.0 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator parallel auch einen 0.1 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einzubauen

- beim eingebauten 8.2 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator parallel auch einen 0.6 (oder 1.0 ?) uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einzubauen

Da werde ich ziemlich grosse Probleme mit Platzmangel haben. ... aber alles ist machbar.


PS: übrigens das mit der Verwendung eines kleinen Kondensator in Parallel, hat Nestorovic bei den grossen Elkos (600 / 800 uF) verwendet. Dort in einem Upgrade hat er einen Orange Drop Kondensator (??) verwendet. Ich weiss aber die Werte nicht und ich will ihn nicht entlöten. Der Orange Drop ist ein kleines Kondensator und es hat Platz neben den grossen Elkos!

PS2: wenn ich mich nicht täusche, parallel zu jedem ersetzten Kondensator ist ein Widerstand.

Geändert von Titian (09.06.2009 um 15:33 Uhr).
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  #19  
Alt 09.06.2009, 15:32
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo Titian,

ich würde folgendes ausprobieren, aber auch nur bei denen, die auch direkt im Signalweg liegen:

Bei jedem 0.47 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator parallel einen 0.047 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einbauen

Bei jedem 1.0 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator parallel auch einen 0.1 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einbauen

Beim 8.2 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator parallel auch einen 0.82 (oder 0,47 ?) uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einbauen.

Gruss,

Dirk
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  #20  
Alt 09.06.2009, 15:35
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 672
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von Jambor Audio Beitrag anzeigen
0.047 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einbauen

einen 0.82 uF G/S/Oil-Mundorf-Kondensator einbauen.
nicht gefunden auf der Mundorf-Seite!
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