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Hörempfindung Wie werden Musik und Geräusche empfunden

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  #21  
Alt 09.06.2009, 15:38
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Nein, musst einfach anrufen und nachfragen welche Werte die auf Lager haben. Bei den S/G und S/O haben die diese Werte...
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  #22  
Alt 09.06.2009, 21:06
Klaus Klaus ist offline
 
Registriert seit: 28.02.2009
Beiträge: 139
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von cay-uwe Beitrag anzeigen
Hallo Dirk,

genau das ist was uns Rainmund erläutert hat, es gibt keine "schnellen" oder "langsame" Kondesatoren innerhalb dieser Baureihe.

Trotzdem, probieren geht immer
Hi Cay-Uwe,

klangentscheidend sind feinste Dinge an der Meßbarkeitsgrenze. Probiere es, Du wirst mächtig staunen. Wenn R. Mundi auch mal getestet hätte, müßte er sich anders äußern.

Ich habe bei meinem Projekt z.B. Thel KP Kondis, 2 x 10uF parallel. Habe neulich in der Firma mal an einer netten 16kEuro Meßbrücke die Impedanz und Güte bis zu 100kHz hoch gemessen. Praktisch perfekt - auch dieser Kondi bräuchte klassisch ingenieurmäßig keinen Bypass. Dennoch gewinnt die Durchzeichnung beim Parallelschalten von 0,1uF deutlichst an Klang. Rechnerisch bringt es so +0,0xdB bei z.B. 4kHz...

Wer sich ernsthaft mit Bauteilklang beschäftigen will, muß sich völlig frei machen von einer Meßwert-Klang-Erwartungshaltung. So meine Erfahrung nach 15 Jahren Suche nach bezahlbar-guten Bauteilen...

Gruß

Klaus
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  #23  
Alt 09.06.2009, 21:16
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Danke Klaus... Respekt
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  #24  
Alt 09.06.2009, 23:29
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 672
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Gut
Ihr habt mir überzeugt. Ich werde das ausprobieren aber mit dem gleichen Typ von Kondensator. Ich muss zuerst anschauen, ob es überhaupt Platz hat. Es könnte sein, dass ich für den 8 uF Kondensator kein Bypass machen kann, dafür die anderen schon.

Ich werde das kontrollieren nach meinem nächtlichen Hörsession (ich möchte mich für das Konzert morgen vorbereiten).

Inzwischen habe ich die Daten der Kondensatoren herausgefunden, die in einem Paar NA-1 parallel zu den Elkos geschaltet sind.
Sie sind Polyprophylene 0.33 uF 10% 250V. Für dieses mit Mundorf-Kondensatoren modifiziertes Paar könnte ich entweder die MCap oder MCap Supreme verwenden. Diese Elkos sind nicht im Signal-Weg, wenn ich das richtig gesehen habe.
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  #25  
Alt 10.06.2009, 02:04
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Hallo Titian,

> aber mit dem gleichen Typ von Kondensator
Ja natürlich, der S/G/Ö als Bypass.

> Inzwischen habe ich die Daten der Kondensatoren herausgefunden
Hast du die Schematics?

Welche Elkos waren vorher drin und welche sind jetzt verbaut?

Zu den Elkos, vom Prinzip reichen schon MCap oder die RFX aus.

Gruß,

Dirk
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  #26  
Alt 10.06.2009, 08:28
cay-uwe cay-uwe ist offline
Sonus Natura
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.442
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Zitat von Titian Beitrag anzeigen

...

PS: übrigens das mit der Verwendung eines kleinen Kondensator in Parallel, hat Nestorovic bei den grossen Elkos (600 / 800 uF) verwendet. Dort in einem Upgrade hat er einen Orange Drop Kondensator (??) verwendet. Ich weiss aber die Werte nicht und ich will ihn nicht entlöten. Der Orange Drop ist ein kleines Kondensator und es hat Platz neben den grossen Elkos!

PS2: wenn ich mich nicht täusche, parallel zu jedem ersetzten Kondensator ist ein Widerstand.
Titian,

bei den ELKOS macht es Sinn, damit hochfrequente Anteile besser abgeleitet werden können.

Ich bin gespannt auf Deine weiteren Test.
__________________
Happy listening, Cay-Uwe

http://www.sonus-natura.com/
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  #27  
Alt 10.06.2009, 08:47
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.298
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Also, Titian,

wahrscheinlich handelt es sich bei "Drops" um Tantal-Elkos > in meiner Endstufe waren die auch im Signalweg, jetzt sind halt die legendären MKLs von Siemens drinnen > im Signalweg haben die mal gar nix verloren...

Volkhart
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  #28  
Alt 10.06.2009, 08:49
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
bei den ELKOS macht es Sinn, damit hochfrequente Anteile besser abgeleitet werden können.
Ich kombiniere hier gerne eine 0,15µf (Folie) und einen 120p Mica. Sind es größere Elkos kann man noch gerne 10 bis 50µf MCap, RFX oder M_TubeCap verbauen, muss aber nicht.

Gruss,

Dirk
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  #29  
Alt 10.06.2009, 08:58
wirbeide wirbeide ist offline
it´s only m.a.e.-admin
 
Registriert seit: 29.11.2007
Beiträge: 5.298
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Achso,

in meinen Vorgänger-Hörnchen spielte ein Sperrkreis die erste Geige, und diese Bypass-Oilis haben in der Tat mehr Details ans Tageslicht gebracht.

Das ist zwar nicht messtechnisch belegt, ist auch nicht mein Anstreben...



me
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  #30  
Alt 10.06.2009, 10:14
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Meine erste Erfahrungen mit Mundorf

Zitat:
Das ist zwar nicht messtechnisch belegt, ist auch nicht mein Anstreben...
Ja du hast es ja auch selber hören und erfahren können. Messtechnisch im Sinne von Frequenz- und Phasengang ist das nicht so zu sehen, sobald man aber Frequenz selektierte Impulsmessungen vornimmt und die Transientenantwort betrachtet, wird man es schon sehen können. Das ist auch das was man hört, die Impulsantwort und Reaktion in der Frequenz und Zeit.

Deswegen auch immer wieder meine Meinung das ein "perfekter" Schalldruckverlauf praktisch nichts über die Klangqualität aussagt, aber da wären wir wieder bei der Myro...

Gruss,

Dirk
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