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Grundlagen der Trinaural-Technik Beschreibungen und Grundlagen des trinauralen Hörens

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  #1  
Alt 12.07.2009, 14:05
Poison Nuke
 
Beiträge: n/a
Standard Trinaural per Software?

Hallo,

verdammt, da ist man mal fast ein paar Jahre nicht im Forum und schon gibt es den alten Useracount gar nicht mehr


ich interessiere mich in letzter Zeit ein wenig für Trinaural. 3 ideal aufgestellt Focal Solo 6 Be gibt es dafür ja, somit fehlt es also nur noch an der elektronischen Seite.

Allerdings ist ein Trinauralprozessor für meine Zwecke unpassend, da ich alles über den PC direkt an die aktiven Monitore ausgeben lassen (will), ohne weitere Umwege über andere Elektronik.


Nur ich such mir gerade schon einen Wolf nach irgendwelchen Softwarelösungen aber konnte bisher nicht so wirklich was finden. Aber vllt such ich auch einfach in der falschen Richtung.

Kennt ihr vllt eine Möglichkeit, wie man sowas per Software realisieren könnte?


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  #2  
Alt 12.07.2009, 14:15
jakob jakob ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 982
Standard AW: Trinaural per Software?

Wenn du nach Beiträgen von KSTR suchst, wirst du fündig werden.
Grundlage des Trinaural-Verfahrens ist eine Ummatrizierung der Kanäle, wie z.B. auch beim M/S-Verfahren.

Generell beschrieben z.B. in einem Artikel im JAES; KSTR hat nmE ebenfalls zunächst per Software Files bearbeitet, er kann dir bestimmt weiterhelfen.

Gruß
__________________
Gewerblicher Teilnehmer;
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik u.a.
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  #3  
Alt 12.07.2009, 14:21
Poison Nuke
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Trinaural per Software?

Ich hab auch hier im Forum schon direkt versucht was zu finden aber außer der mathematischen Beschreibung leider auch nicht viel mehr gefunden und auch wenn ich Programmieren kann, so hab ich nicht die Zeit und auch nicht so ganz die Lust mich da reinzuarbeiten, dachte ja das es da schon irgendwas fertiges geben muss


KSTR bitte melde dich
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  #4  
Alt 12.07.2009, 14:43
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.505
Standard AW: Trinaural per Software?

Lies mal diesen thread hier durch, da wird sehr vieles - auch und besonders von Klaus (KSTR) dazu erklärt: http://www.aktives-hoeren.de/viewtop...ilit=trinaural

Gruß
Franz
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  #5  
Alt 12.07.2009, 15:12
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.477
Standard AW: Trinaural per Software?

Muss ich das jetzt verstehen, Robert?

Im Allabout waren wir mit dem Thema doch schon durch, vor ein paar Tagen (am 7.7., um genau zu sein). Oder hast du da seitdem nicht mehr reingeschaut, ein Write-Only-Posting?

Es sind auch deine Rahmenbedingungen nicht klar, wobei ich für ganz elementare schon eine bis anderthalb Lösungen vorgeschlagen habe.

Das Problem am PC (unter Windows, unter Linux weniger) ist das Routing auf drei Ausgabekanäle, damit kämpfen ja alle Anwendungen dieser Art, Frequenzweiche und lauter so Zeugs. Unter Linux dürfte das mit dem Möglichkeiten von BruteFIR ein Klacks sein, weil Kanäle mischen und umverteilen kann es. Und Raumkorrektur jannst dann auch gleich machen, oder was auch immer.

Brauchst du nur eine Karte mit Linuxtreibern, ist bei der ein oder anderen hochwertigen auch gegeben.

Grüße, Klaus
__________________
"Der Metatarsus IV ist mehr als nur im apikalen Viertel skopuliert."
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  #6  
Alt 12.07.2009, 15:30
Poison Nuke
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Trinaural per Software?

Hallo,

ups, ne, ich habe beim allabout auf eine Benachrichtungsemail gewartet, wie sie sonst immer kommt. Scheint dort wohl nicht mehr zu funktionieren. Schau gleich rein.

aber Windows muss es schon sein (hab zuviele Windows-only Anwendungen).


Die Rahmenbedingungen muss ich selbst auch erst noch ein wenig abstecken. Ich suchte überhaupt erstmal eine Software die das kann. Allerdings sollte diese Software gleich selbst in Echtzeit arbeiten und sozusagen einen beliebigen Input auf drei beliebige Outputs ausgeben können. Erst konvertieren und dann abspielen ist definitv ausgeschlossen, da es verschiedene Quellen gibt.
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  #7  
Alt 12.07.2009, 15:46
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.477
Standard AW: Trinaural per Software?

Dann wird es auf ein Gefrickel mit Console oder ähnlichem hinauslaufen. Ob sowas mit Foobar geht bin ich grad am ausloten -- glaube aber eher nicht (weil die Plugs sind alle 2in->2out), auch mit dem VST-Wrapper, wobei man sich wohl in jedem Fall (wohl mit Console ebenso) ein kleines GUI-loses VST-Plug dann noch selber schreiben muss, das VST-SDK gibt es ja zum Glück offen. Wenn das alles kein so'n Büro wär, hätte ich das schon längt gemacht, weil die eigentlich Tri-Rechnung passt in genau drei Zeilen, wie wir gesehen haben.

Wohin man sich wenden kann in solchen Sachen, als Anwender aber auch als Programmierer:
http://www.kvraudio.com/forum/


Ich würde mir einen kleine-barebone-Linux-Büchse hinstellen, so á la Audiovolver (SPDIF in --> Audio out), plus Brutefir und fertig is (kein Stress). Eben auch wg. Raumkorrektur und/oder Softwareweichen etc.

Grüße, Klaus
__________________
"Der Metatarsus IV ist mehr als nur im apikalen Viertel skopuliert."
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  #8  
Alt 12.07.2009, 15:53
Replace_02 Replace_02 ist offline
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 451
Standard AW: Trinaural per Software?

Für Windows gibts dann Programme ala console.jp oder energyxt die ein ziemlich freies Routing möglich machen.
Natürlich muss die Soundkarte auch "passen".

console.jp kostet glaube ich ~80 Euro.

Da kann man dann "beliebige" Module einfügen.
Also z.B. Delays, XOs, EQs, Limiter, M/S Stückler,....

In letzter Insatanz kannst du dann z.B. komplett auf externe Weichen, EQs,... verzichten.
Wird alles per PC gemacht.

Einzig noch unnmöglich oder seeeehr kompliziert und teuer ist es eine Konsole einzubinden, ala PS3/Xbox.

Wenn man das nicht hat und PC mäßig fit ist - ist das wohl die beste Lösung.
Wenns dann auch noch High-Endig werden soll, dann nimmt man eine X- Kanal digital Soundkarte die per entsprechenden Digitaler Schnittstelle einen externen DAC + Masterclock beliefert.
Besser gehts dann eigentlich nicht mehr.

Klanglicher Gewinn gegenüber halbwegs sauberem konventionellen System "gefühlte" 5%

mfg

P.S. Klaus hat sich zwischengeschummelt!

Geändert von Replace_02 (12.07.2009 um 15:56 Uhr).
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  #9  
Alt 12.07.2009, 17:34
Poison Nuke
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Trinaural per Software?

Zitat:
Zitat von schauki Beitrag anzeigen
Klanglicher Gewinn gegenüber halbwegs sauberem konventionellen System
das was am Ende rauskommen soll hat mit einem konventionellen System noch ungefähr soviel zu tun wie ein iPhone mit einem Intel Xeon Server. Also so ziemlich gar nichts mehr :D

Traumziel wäre, 34 bis 40 (digitale) Studiomonitore und ein paar Firewiresoundkarten entsprechender Kanalzahl (Echo Audiofire 12 scheint das einzig brauchbare zu sein davon ein paar mehr angeschlossen hat man schnell genug Kanäle zusammen), naja und dann sollte da halt am Ende aus 7.1 diskreten Kanälen von BluRay (Softwareplayer), oder Spielen mit EAX oder auch ganz normaler Stereomusik dann halt Surround mit ein paar mehr (Zwischen-) Kanälen herauskommen.

größtes Problem wird wohl, dass es offenbar keine Chance gibt eine erste D/A und dann wieder A/D Wandlung zu vermeiden, da die entsprechenden Surround-Soundkarten mit EAX Unterstützung nur analog ausgeben, also 8 Kanäle anlog in eine der großen Soundkarten rein und dann war meine Überlegung ich starte so eine Trinauralsoftware einfach ein paar mal öfters und erzeuge so dann einmal einen Center-Left, Center right, SurroundLeft+FrontLeft mitte, die Surrounds würden eh ein SurroundArray werden und dann wollte ich noch per EQ und Halleffekten ein paar Pseudo Höhenkanäle erzeugen, für vorn zwei und hinten auch noch ein paar, die dann kurz unter der Decke hängen.


Ist halt mehr oder weniger auch keine superLösung aber IMHO der brauchbarste Übergang Richtung Wellenfeldsynthese und vorallem in Anbracht des ganzen Murks was einem die Tonmeister bei den heutigen Filmen andrehen muss man eh aufpuschen ohne Ende um das zu ertragen. Von denen versteht leider keiner mehr was Surround überhaupt ist.


Aktuell hab ich es übrigens so, dass ich zumindest Center-Left und Center-right per Mischpult erzeuge. Dabei hat man dann halt maximal 3dB mehr an Pegel wenn ein identisches Signal anliegt. Klingt an sich auch schon nicht übel. Da ich vorrangig nur elektronische Musik höre ist das wegen der "Bühne" mir persönlich noch nicht so wichtig. Darum mach ich mir erst wieder einen Kopf wenn ich ein Wellenfeldsynthesesystem habe und wenn die inkompetenten Entwickler bei Dolby und DTS entlassen wurden und stattdessen ein paar "helle" Köpfe endlich das richtige machen (weil nämlich die für WFS nötigen Tonformate in jeder Hinsicht für sämtliche Wiedergabesysteme besser geeignet sind als sämtliche anderen heutigen vorhanden Tonformate, aber das ist den Entwicklern wohl zu kompliziert).


ok, genug aufgeregt


also ich könnte das ganze halt auch grundlegend weiterhin mit den Mischpultfunktionen von der Soundkarte machen, hätte den Vorteil das Null CPU Leistung gebraucht würde. Aber irgendwie faziniert das mit Trinaural bei sowas halt auch schon und technisch sollte es ja schon irgendwie möglich sein.


das mit console...hui, das sieht wirklich nach gefrickel aus. Vorallem braucht man da ja noch die Plugins selbst, kosten die nicht auch noch ordentlich Geld?
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  #10  
Alt 12.07.2009, 18:03
Replace_02 Replace_02 ist offline
 
Registriert seit: 27.10.2008
Beiträge: 451
Standard AW: Trinaural per Software?

Ich bin da - warum auch immer - puristisch veranlagt.
Zumidnest was das Signal selbst angeht.

D.h. 2 Kanal höre ich 2 Kanal.
7.1 höre ich 7.1 unsw..

Der "übergang" zur Wellenfeldsynthese ist imho ein für den Nutzen zu großer Aufwand.
Vor allem welche Software gibt das her?
Okay hier schlägt wieder mein Purismus druch.

Mir sind auch bisher nicht Zwischenkanäle abgegangen.
Eben auch weil ich ein als Phantomquelle gedachte Schallereginis nicht als Realquelle hören will.
Auch wenns besser klänge, da steht eben mein "Tick" im Weg.

Bzgl. console:
es gibt freie Plug-ins aber auch kostenpflichtige.
Wenn mans kann, kann man sich die natürlich auch selbst basteln.


Auf der anderen Seite wäre es ja auch möglich sich nach Anleitung z.B. von KSTR ein Trinaural "kastl" zu basteln welches du dann halt in gewünschter Anzahl und Position in den aktuellen analogen Signalweg vor den LSP einschleifst. Ist wohl unterm Strich die einfachste Lösung.

mfg
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