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Geräte zur Klangmanipulation In diesem Forum geht es um Hardware zur Klangbeeinflussung

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  #21  
Alt 27.11.2010, 02:16
marathon2 marathon2 ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2010
Beiträge: 1.047
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo,
inzwischen hatte ich etwas mehr Zeit, den V800 zu hören.
Ich bin im Moment dabei, einen ausführlicheren Testbericht zu schreiben, den ich wohl in 3 bis 4 Tagen fertig habe.

Vorab schon ein kurzes Fazit der bisher leider noch sehr kurzen Hörzeit:
Der V800 ist sowohl klanglich, ausstattungsmäßig und optisch der bisher beste DAC, den ich bisher besessen habe.
Vor allem die Verbindung mit dem KHV Violectric HPA V200 und einem Sennheiser HD800 ist ein Hörerlebnis, das ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr missen möchte.
Die Fähigkeit dieser Kombi, selbst kleinste Details in einem musikalischen Rahmen abzubilden und das Ganze in einen großen Raum zu stellen, sind außergewöhnlich und machen süchtig.
Ich habe noch selten so lange am Stück Musik genossen.

Natürlich trägt der V800 nur zu einem Teil zu diesem Erlebnis bei, V200 und HD800 stellen wohl den größeren Anteil. Doch bisher hat mich noch kein DAC in dieser Kette so begeistert.

Grüße
marathon2
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  #22  
Alt 28.11.2010, 20:36
M@rc M@rc ist gerade online
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.765
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo, das hört sich sehr gut an!!
Ich werde jetzt auch mal solch einen Violectric Verstärker plus Kopfhörer austesten aber ich habe keine Ahnung und als ich gesehen habe das dein Kopfhörer 1000€ kostet und dann wieder zwischen 500 und 1000€ für einen Verstärker..................uih juih juih!!

Das geplante Laufwerk ist vorerst gestrichen!

Gruß, Marc
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  #23  
Alt 29.11.2010, 00:11
marathon2 marathon2 ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2010
Beiträge: 1.047
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo Marc,
ja, das ist schon eine Stange Geld. Und da hast Du den V800 noch gar nicht mitgezählt.
Andererseits würde eine Anlage mit Boxen, die in der gleichen Klangklasse spielt, noch einmal ein Vielfaches davon kosten.
Aber man muss das Hören per Kopfhörer schon lieben, sonst ist es tatsächlich zu viel Geld.

Bei mir läuft Musik über Boxen in der Regel nur noch als Hintergrundmusik. Wenn ich Musik konzentriert genießen will, nehme ich nur noch den Kopfhörer.
Dann sind auch äußere Störfaktoren und Ablenkungen deutlich reduziert. Man taucht ein in eine einmalige Klangwelt, die je nach Musikrichtung zur totalen Entspannung führt. Fast schon das Paradies auf Erden.

Grüße
marathon2
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  #24  
Alt 29.11.2010, 00:20
M@rc M@rc ist gerade online
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.765
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo, gerade diese Beschreibungen machen mich sehr neugierig!
Ich habe jetzt auch einen kopfhörer hier im Forum gesehn der nicht so sehr viel kostet! Es ist dieser HifiMAN HE 5 LE! Den versuche ich mal zuhause zum probehören zu bekommen. Morgen suche ich mir einen Händler im Netz! Gruß, Marc
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  #25  
Alt 29.11.2010, 02:38
Sam Sam ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.688
Standard AW: Violectric DAC V 800

Zitat:
Zitat von Holzohr75 Beitrag anzeigen
Hallo, gerade diese Beschreibungen machen mich sehr neugierig!
Ich habe jetzt auch einen kopfhörer hier im Forum gesehn der nicht so sehr viel kostet! Es ist dieser HifiMAN HE 5 LE! Den versuche ich mal zuhause zum probehören zu bekommen. Morgen suche ich mir einen Händler im Netz! Gruß, Marc

hi,

also tu Dir selber einen großen Gefallen und warte ein wenig ab bis Du einen eingespielten Hörer bekommen kannst.

Ich spiele gerade meinen HE-6 ein und kann Dir wirklich sagen dass es extrem wichtig ist.

So ein Hörer braucht mindestens seine 150 Std. bis er wirklich auf dem Punkt spielt.
Es geht dabei auch nicht um Nuancen.

Da der Claus ja seine Hifimänner gerade unter Dauerbeschuss (Einspielbetrieb) hat damit Sie zum nächsten Wochenende vorgeführt werden können ist es wahrscheinlich die einzige Adresse wo überhaupt die Möglichkeit bestünde einen eingespielten zu bekommen. Falls er die überhaupt verleiht. Das soll jetzt bitte weniger als Werbung für den Claus verstanden werden sondern wirklich als ernstgemeinter Tipp.
Denn die Hifimänner werden gerade ausgeliefert und ich kann mir vorstellen dass die wenigsten Händler innerhalb der nächsten Zeit ein voll eingespieltes Modell parat haben.

Ein uneingespielter Hörer für ein paar Tage ausgeliehen bringt Dir nicht viel.


Übrigens harmoniert der Violectric V181 perfekt mit den Hifimännern.
__________________
Gruß
Sam
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  #26  
Alt 29.11.2010, 16:51
marathon2 marathon2 ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2010
Beiträge: 1.047
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo,
mein Erfahrungsbericht zum V800 ist fertig:


1. Einleitung

Seit einigen Wochen besitze ich zum Antrieb meines Kopfhörers HD800 von Sennheiser den KHV HPA V200 von der Konstanzer Firma Violectric (LakePeople).

Nach mehreren Versuchen mit verschiedenen Verstärkern, unter anderen dem Lehmann BCL, die mich aber nicht wirklich zufrieden stellten, habe ich nun im V200 den idealen Spielpartner für den HD800 gefunden.
So weit war jetzt also alles in Ordnung. Nur eine Sache störte mich gewaltig, dass der neue KHV neben einem silbrigen Kästchen stand, dass so gar nicht zum sehr dominant und übermächtig wirkenden V200 passte.
Dieser kleine silberne Backstein ist der Arcam rDAC, den ich mir vor einigen Monaten zugelegt hatte. Klanglich bisher der beste DAC in einer Reihe von insgesamt vier DACs, die ich im Laufe des letzten Jahres testen konnte.

In der Vergangenheit hatte ich bereits den Musical Fidelity V-DAC sowie den STAGEDAC von Meier Audio getestet. Der V-DAC gefiel mir gut, bis ich eines Tages auf die Idee kam, meinen alten Sony MD-Rekorder MDS-JB920 als DAC zu missbrauchen und gegen den V-DAC zu vergleichen.
Der Sony hatte klar die bessere Räumlichkeit, der Unterschied war ohne große Anstrengung herauszuhören. Somit musste der V-DAC gehen.

Bald darauf konnte ich einen „kurz gebrauchten“ Corda STAGEDAC erwerben.
Doch zu meiner Enttäuschung war auch nach langen Vergleichssitzungen weder über meine Boxen (Stereoplay STP200), noch über den Sennheiser HD800 ein Unterschied zum Sony hörbar.
Und da ich auch mit den Crossfeed-Filtern nichts anfangen konnte, musste auch der STAGEDAC wieder gehen.

Schließlich kam dann der Arcam. Laut Hersteller wird beim rDAC eine Jitter-reduzierende Technologie (dCS Asynchronous USB Technology) verwendet.
Und da ich meist Musik über ein Netbook von Festplatte höre, erschien mir diese Technologie sehr interessant.

Und tatsächlich hatte ich in ersten Vergleichstests den Eindruck gewonnen, dass der rDAC mit USB-Anschluss sowohl bei der Detailauflösung, als auch bei der Lebendigkeit im Vergleich zu den bisher gehörten DACs zulegen konnte.
Daher war ich eigentlich zufrieden, ja, wenn nur nicht das Problem mit der bereits beschriebenen Optik aufgetreten wäre.
Aber solche Probleme können gelöst werden.
Ich erinnerte mich wieder daran, dass auch Violectric einen DAC anbietet, den DAC V800.
Ich hatte bereits bei Markteinführung mit dem Gedanken gespielt, dieses Gerät zu testen, den Gedanken dann aber aus Preisgründen erst einmal wieder verworfen.
Jetzt gab es aber kein Halten mehr, denn allein schon die Vorstellung, wie V200 und V800 nebeneinanderstehen und optisch toll harmonieren, ließ bereits Glücksgefühle entstehen.
Andererseits nützt auch die schönste Optik bei HIFI-Geräten nichts, wenn der Klang nicht stimmt. Da ich aber bereits mit dem KHV V200 sehr gute Klangerfahrungen gemacht hatte, war klar, ich musste ihn bestellen.

Meine aktuellen Anforderungen an einen DAC:
– USB-Anschluss
– sowohl optischer als auch coax. Digitalanschluss
– stabiles schwarzes Gehäuse
– XLR-Analogausgänge (symmetrische Verbindung mit V200)
– zusätzlich Cinch-Ausgänge zur Anbindung an den VV Marantz PM 8003
– aus Spieltriebgründen schaltbare Filter oder unterschiedliches Resampling
– und natürlich guter Klang


2. Bestellung und Versand

Prompte Abwicklung direkt über Violectric/LakePeople.
Voran gegangen war ein lebhafter Email-Kontakt mit Fried Reim von LakePeople, der immer schnell und kompetent antwortete. Es ist schon eine Seltenheit in unserer Zeit, dass man sich als Kunde so unproblematisch mit einem Entwickler austauschen kann. Das schafft Vertrauen und gibt ein gutes Gefühl.
Auch die weitere Abwicklung und der Versand wurde von einer Mitarbeiterin von LP bestens kommuniziert.

Bereits wenige Tage nach der Bestellung wurde geliefert. Ich hatte allerdings Glück, denn im Moment können nicht alle Bestellungen, aufgrund von Lieferproblemen bei bestimmten Bauteilen, zeitnah ausgeliefert werden.
Das Gerät war in einem Umkarton mit viel Polster sicher verpackt.

Bereits bei der vorangegangenen Bestellung des V200 lief alles zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Somit muss die gesamte Bestellabwicklung mit einer glatten Eins bewertet werden.


3. Optischer Eindruck und Bedienelemente

Die Größe des Gerätes beträgt 170 x 49 x 225 mm (W x H x D), das entspricht exakt der Größe des KHV V200.
Das Gehäuse besteht aus sehr stabilem Aluminium und ist Nextel beschichtet.
Die 8mm starke Frontplatte ist glasperlengestrahlt und schwarz eloxiert, die Beschriftung ist gut lesbar.
Wie beim V200 sind die Standfüße auch beim V800 vergoldet. Das gibt den Geräten zusätzlich eine sehr wertige Optik.
Gut, das ist Geschmacksache, mir jedenfalls gefällt es sehr gut.

Sowohl die Tipptasten zum Einschalten, zur Eingangswahl und zur Wahl des Resampling, als auch der Lautstärkeregler machen einen sehr stabilen Eindruck. Anhand der vielen bunten Lämpchen lässt sich auch aus der Entfernung noch der jeweilige Einstellungsstand deutlich erkennen. Ob die Vielzahl dieser LEDs jetzt unbedingt nötig ist, sei dahin gestellt, mir gefällt es.
Spannend wird, ob sich die verschiedenen Möglichkeiten des Resampling / Upsampling mit wählbaren Faktoren x1, x2, x4 und „BEST“ auf den Klang auswirken werden.


4. Anschluss und Betrieb

Auf der Rückseite sind folgende Anschlüsse zu finden:
– 4 digitale Eingänge schaltbar: 

– trafosymmetrisch über XLR (AES 3), 24/192 

– koaxial über Cinch (S/P-DIF, AES-3id), 24/192

– optisch über TOS-Link, 24/192 

– USB 24 Bit/96 kHz
– Koaxialer digitaler Ausgang
– Analoge Ausgänge elektronisch symmetrisch über XLR und unsymmetrisch über Cinch
– Netzkabelanschluss

Alles ist gut zu erreichen und auch mehrere Kabel mit kräftigen Steckern haben genug Platz. Die Buchsen sind vergoldet.

In meiner Geräte-Konfiguration schätze ich vor allem die beiden analogen Ausgänge-Varianten.
Mein KHV V200 ist symmetrisch per XLR am V800 angeschlossen, am analogen Cinch-Ausgang hängt der Marantz PM8003.

Den oftmals als etwas kritisch betrachtete digitale Lautstärkeregler habe ich auf Rechtsanschlag stehen, so gehen keine Bits verloren.
Hilfreich, um trotzdem eine optimale Lautstärke fahren zu können, sind die Dip-Schalter auf der Platine. Leider muss zur Verstellung das Gerät geöffnet werden, was etwas haklig ist.
Ich habe die jetzt die leiseste Einstellung +6 dBu (bal.) / -3 dBu (unbal.) gewählt.
Dies erlaubt mir sowohl am KHV als auch am VV einen optimalen Regelbereich.

Verbindet man den USB-Port mit dem Rechner wird unter Windows 7 automatisch ein neues Standardgerät für Sound „TE7022 Audio“ eingerichtet.
Der DAC ist damit betriebsbereit. Als Abspielprogramm verwende ich Foobar über WASAPI.

Insgesamt ist der Anschluss eine Sache von wenigen Minuten.

Der DAC V800 wird im Betrieb nur handwarm.

Einen kleinen Minuspunkt gibt es aber doch:
Das Gerät verursacht sowohl beim Einschalten als auch beim Ausschalten ein leichtes Knackgeräusch in der Ausgabe. Wenn man es weiß, ist es natürlich kein großes Problem, man schaltet den DAC einfach als erstes Gerät ein und als letztes aus.



5. Klang

Einbrennen
Die folgenden Klangeindrücke beziehen sich auf das wenige Tage angeschlossene Gerät. Ob sich der Klang nach längerem Betrieb noch verändert, bleibt abzuwarten. Ich glaube aber eigentlich nicht, dass sich das hörbar noch wesentlich auswirkt.


Klangvergleich (Detail-Auflösung, Tonalität, Lebendigkeit, Räumlichkeit)
Ich verwende den V800 sowohl über den elektrischen Digitaleingang in Verbindung mit dem SACD-Spieler Marantz SA7003, als auch in der direkten USB-Verbindung mit einem Asus-Netbook.

S/P-DIF, Cinch
Ich habe den V800 anhand vieler verschiedener Klangbeispiele aus meiner bevorzugten Musikrichtung Rock mit dem Arcam rDAC verglichen. Da ich in diesem Fall direkt ohne Zeitverzug umschalten konnte, war der Vergleich relativ einfach. Allerdings muss unbedingt auf einen exakten Pegelabgleich geachtet werden. Selbst minimale Lautstärkeunterschiede lassen das lautere Gerät sofort klanglich besser erscheinen.

Aber so sehr ich mich auch bemühte, ich konnte zunächst keinen direkt hörbaren Klangunterschied feststellen. Bei manchen Stücken meine ich beim V800 eine bessere Räumlichkeit zu erkennen.
Nach weiteren Hörsitzungen konnte ich schließlich reproduzierbar mit dem V800 eine verbesserte Tiefenstaffelung wahrnehmen. Die Raumabbildung in Breite und Tiefe ist homogener, es entsteht ein realistischeres Klangbild.

In der Detail-Auflösung sind sich beide Geräte sehr ähnlich.
Ich konnte bisher keine wiederholbaren Differenzen erkennen, die auch in einem Blindtest verifizierbar wären.

Als Fazit dieses Vergleichs würde ich dem V800 eine leichte klangliche Überlegenheit zugestehen, die sich in einem realistischeren und musikalischeren Klangbild zeigt, dass auch auf Dauer glücklich machen kann.

Die Resampling-Einstellung des V800 stand übrigens während aller Vergleiche auf „Best“.
Bei allen anderen Varianten, vor allem bei „OFF“, klang der V800 weniger harmonisch, manchmal fast schon harsch und mit Zischlauten (OFF).
Ein DAC sollte meiner Meinung nach nicht „klingen“, sondern möglichst neutral von digital nach analog wandeln. Und das tut der V800 in der Einstellung „Best“ am Besten.


Es bestätigte sich aber auch bei diesem Vergleich von DACs wieder, dass hörbare Unterschiede nur in Nuancen erkennbar sind. Bei Unzufriedenheit mit dem Klangbild der eigenen Anlage sollten erst einmal andere Komponenten geprüft werden, bevor ein DAC ausgetauscht wird.


USB-Anschluss
Interessant wurde dann die zweite Vergleichsrunde mit dem direkten USB-Anschluss:
Problem beim Vergleichen ist hierbei, dass eine direkte Umschaltung auf den Arcam rDAC nicht möglich ist, da in Windows/Foobar jeweils das Soundgerät umgeschaltet werden muss.
Nach den ersten Vergleichstests habe ich aber den Eindruck gewonnen, dass der V800 über USB-Anschluss klanglich dem rDAC in nichts nachsteht, im Gegenteil. In der Resampling-Einstellung „Best“ erscheint mir das Klangbild spürbar musikalischer.
Keinerlei Schärfe durch überspitze Höhen stört den Klangeindruck.

Die gehörten Unterschiede sind aber auch hier nicht gravierend. Trotzdem würde ich ihn am USB-Anschluss klangbezogen auf jeden Fall über dem Arcam rDAC einordnen und damit an die erste Stelle aller bisher von mir gehörten DACs stellen.

Da die Zeit zum Hören bisher noch relativ kurz war, wird sich wohl erst in den nächsten Wochen zeigen, ob noch weitere Klangnuancen unterschieden werden können.


6. Fazit

Der Violectric V800 ist ein klanglich und optisch ansprechendes Gerät mit einem vernünftigen Preis-/Leistungsverhältnis.
Besonders beeindruckt hat mich der stabile Geräteaufbau und der gute optische Eindruck, vor allem in Kombination mit dem V200.

Auch klanglich bietet er nach den ersten Tests sowohl über den USB-Eingang als auch über den koaxialen Digitaleingang eine Aufwertung meiner Anlage.
Am optischen Digitaleingang habe ich bisher noch gar nicht gehört.

Je länger ich über den V800 höre, desto besser gefällt er mir. Ich kann das schwer in Worte fassen. Es ist einfach stimmig, der Topf hat den passenden Deckel gefunden. Auch längeres Hören, egal ob über Boxen oder über Kopfhörer, wird nie lästig, sondern ich bin immer wieder überrascht, wie gut manche CDs jetzt klingen und welche neuen Geheimisse sie offenbaren.


Meine Suche nach dem für mich optimalen DAC hat nun erst einmal ein Ende gefunden.
Endlich steht wieder das Genießen von Musik im Vordergrund und nicht das ewige Testen und Vergleichen.
Vor allem die Kombination V800 mit V200 am Kopfhörer HD800 kann jedem Musikliebhaber und HIFI-Freund nur ans Herz gelegt werden. Besser geht es kaum.

Die hier gemachten Aussagen gelten allerdings nur für die Musikrichtungen Rock/Elektronik (von Apocalyptica bis Yes), da ich weder Klassik noch Jazz in meiner Musiksammlung habe.
Mangels Hörerfahrung in diesen Bereichen kann ich mir hier auch kein Urteil erlauben.
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Geändert von marathon2 (29.11.2010 um 16:54 Uhr).
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  #27  
Alt 29.11.2010, 21:47
Naimitter
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo Marathon 2,

toller Bericht, wäre schön, wenn du uns mal deinen
Vornamen mitteilst, ist einfach persönlicher.

Da ich den DAC 800 auch im Blick habe, folgende Fragen.

Klingt er eher neutral oder warm.
Wie ist die Darstellung in den unteren Frequenzen,
macht er dort ausreichend Duck ?

Schöne Grüße

Uwe
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  #28  
Alt 29.11.2010, 22:08
jkorn
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo Marathon 2,

danke für den schönen und ausführlichen Bericht.
Ich möchte nur kurz anmerken, daß der Arcam rdac mit 399 Euro natürlich nur ungefähr halb so viel kostet und damit schon ein unschlagbar gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.
Der Violectric klingt eben anders und ich gebe dir recht, in deiner Anlage sieht er neben dem tollen Kopfhörerverstärker einfach viel besser aus.

Mich würde sehr interessieren , ob du mit dem Einsatz von Asio-Treibern und einem guten USB-Kabel den Violectric am Rechner zu noch besserer Leistung treiben könntest?

Gruß Jürgen
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  #29  
Alt 29.11.2010, 22:18
esche esche ist offline
 
Registriert seit: 29.11.2010
Beiträge: 2
Standard AW: Violectric DAC V 800

Hallo,
ich höre seit ca.3 Wochen auch mit dem Violectric V800.
Für mein Hörempfinden ein ausgezeichneter DAC mit einem superben, sehr dynamischen, eher neutralen und lebendigen Klangbild.
In erster Linie habe ich ihn über SPDIF angeschlossen.
Höre viel Musik DVDs und CDs.
Die Verarbeitung ist tadellos, die Optik gewöhnungsbedürftig.
In meiner Kette, mir Röhrenverstärker und offenen Schallwänden von Bastanis passt er optisch nicht wirklich dazu.
Am Freitag habe ich ihn kurz mit einem Audio GD NFB-2 vergleichen können, den ich mir in UK mit Rückgaberecht bestellt habe.
Über Audio gd wird viel Positives in den Foren berichtet.
Nun, was soll ich sagen ?
Der Audio gd Dac vertrug sich offenbar nicht mit dem Coaxausgang meines CD Players.
Die Einstreuungen fühten innerhalb von Minuten über ein Knistern hin zum unerträglichem Rauschen.
Der Violectric bleibt hier übrigens unberührt.
Die beiden Dacs klangen sehr unterschiedlich.
Der Audio gd DAC war im Grundton sehr füllig und dickte den Bass für mein Hörempfinden etwas zu sehr auf.
Ich musste meine wohl austarierten, aktiv batriebenen Dipolbässe runterdrehen, damit es nicht dröhnt.
Die Entscheidung für den Violectric und gegen den Audio gd fiel nicht zuletzt auf Grund der Einstreuung .
Fairerweise muss ich sagen, daß der NFB-2 nur die Hälfte des Preises des Violectric gekostet hat.

Als Fazit bleibt für mich:
Der Violectric macht einfach Musik. Er klingt sehr stimmig . Mein DAC- Bedarf ist b.a.W gedeckt.

Roman
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  #30  
Alt 29.11.2010, 22:39
marathon2 marathon2 ist offline
 
Registriert seit: 02.09.2010
Beiträge: 1.047
Standard AW: Violectric DAC V 800

@Uwe
Die Frage nach der Klangrichtung ist schwer zu beantworten. Was für den einen neutral klingt, ist für den anderen vielleicht schon zu bassarm/hochtonlastig.
Was für den einen warm ist, ist für den anderen schon zu detailarm.
Ich tue mich da schwer mit einer Festlegung.

Geübtere Tester in diversen Zeitschriftentest bezeichnen in als neutral, das ist auch das Credo der Entwickler des V800. Ein DAC soll nicht klingen, sondern das was reinkommt wieder genauso ausgeben.

Was ich aber definitiv sagen kann ist, dass der V800 im Bassbereich genügend Druck aufbauen kann. Da fehlt nichts, aber es wird auch nichts überbetont.

Deine erste Frage nach dem Vornamen ist leichter, siehe unten.

@Jürgen
Du hast recht, der Arcam hat einen sehr gutes Preisleistungsverhältnis.
Wenn es nicht auf alle von mir genannten Anforderungen an einen DAC ankommt und die Optik gefällt, ist er wirklich ein empfehlenswertes Gerät.
Und gäbe es den V800 nicht, hätte ich ihn vielleicht auch behalten, versteckt hinter anderen Geräten.

Den Arcam hatte ich mit Asio-Treibern und Foobar angesteuert. Diese Treiber haben beim Anschluss des V800 aber nicht mehr funktioniert. Ich habe das Problem aber nicht weiter verfolgt, da ich unter Windows7 auch auch ganz gut mit den WASAPI-Teibern leben kann. Es dürfte sich dadurch keine Klangbeeinflussung ergeben.
Wahrscheinlich hätte ich die Asio-Treiber einfach noch einmal neu installieren müssen. Bei Gelegenheit werde ich das noch mal testen.

Grüße
Dietmar

PS. Den Arcam rDAC verkaufe ich jetzt. Bei Interesse PM.
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