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Elektrisches Room-Tuning Dieses Forum befasst sich mit den elektrischen Möglichkeiten des Room-Tunings

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  #11  
Alt 06.02.2012, 12:44
uli brueggemann uli brueggemann ist offline
 
Registriert seit: 13.12.2009
Beiträge: 114
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Danke für die Sprungantwort. Sie bestätigt die Erwartung, nämlich das übliche Verhalten passiver Lautsprecher. Dabei zeigt die Spungantwort eben Hochtöner, dann Mitteltöner, dann Tieftöner in zeitlicher Reihenfolge.

Eine kleine Doku siehe http://www.acourate.com/XOWhitePaper.pdf
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Viele Grüsse,
Uli Brüggemann
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  #12  
Alt 06.02.2012, 12:56
matze81479 matze81479 ist offline
 
Registriert seit: 05.12.2009
Beiträge: 328
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Hallo Uli,

hmmm, meine LS sind allerdings ausgewachsene aktive 3-Wege Studio-Monitore: ME Geithain RL 922K (http://www.me-geithain.de/studio/ind...mid=82&lang=de)

Gruß
Matthias
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  #13  
Alt 06.02.2012, 13:11
uli brueggemann uli brueggemann ist offline
 
Registriert seit: 13.12.2009
Beiträge: 114
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Zitat:
Zitat von matze81479 Beitrag anzeigen
Hallo Uli,

hmmm, meine LS sind allerdings ausgewachsene aktive 3-Wege Studio-Monitore: ME Geithain RL 922K (http://www.me-geithain.de/studio/ind...mid=82&lang=de)

Gruß
Matthias
Das können sie auch sein, aber trotzdem gehorchen sie auch physikalischen Gesetzen.
Die Messung zeigt es denn auch.
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Viele Grüsse,
Uli Brüggemann
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Gewerblicher Teilnehmer
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  #14  
Alt 06.02.2012, 19:03
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.190
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Zitat:
Zitat von uli brueggemann Beitrag anzeigen
Das können sie auch sein, aber trotzdem gehorchen sie auch physikalischen Gesetzen.
Die Messung zeigt es denn auch.
Hallo Uli,

ich glaube die Erwartung war, das bei MEG die pysikalischen Gesetze weitreichender ausgenutzt werden.
So ein zeitlicher Versatz muss ja heute nicht mehr sein.

Gruss Marc
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  #15  
Alt 06.02.2012, 19:26
uli brueggemann uli brueggemann ist offline
 
Registriert seit: 13.12.2009
Beiträge: 114
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Hallo Marc,

in dem Augenblick, in dem ein LS-Hersteller z.B. übliche Frequenzweichen 2. Ordnung verwendet, hat er schon verloren. Wenn wir z.B. in der STEREO die üblichen Sprungantworten sehen, dann sind das hauptsächlich die Resultate der Weichen.
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Viele Grüsse,
Uli Brüggemann
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  #16  
Alt 06.02.2012, 21:04
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.190
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das stimmt,
daher favorisiere ich persönlich die von Myro praktizierte Flankenformung die diese Nachteile vermeidet. Aber das ist eine andere Baustelle

Gruss Marc
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Windspiel-Audio
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  #17  
Alt 06.02.2012, 21:16
AIR AIR ist offline
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Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.077
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Hallo Uli,
hallo Marc,

als Ergänzung:
Weitere Ausschlußkriterien für eine zeitsynchrone (signalrichtige) Wiedergabe sind
  1. unterschiedliche Wegstrecken (u. somit Schall-Laufzeiten) der einzelnen akustischen Zentren zum Hörer bzw. zum Messmikro
  2. Lautsprecherchassis, die in ihrer Kombination ohnehin nie zu einer richtigen Signalwandlung führen würden (Eigenverhalten der Chassis)
  3. Fehler in der unmittelbaren akustischen Umgebung der Chassis (Gehäusegeometrie, Kantenreflexionen (Sekundärschallwellen), Reflexionen an Chassis und von außen angeregte Membranresonanzen benachbarter Chassis
zu 1. Die aus den unterschiedlichen Wegstrecken resultierenden Startpunkte der Signale erreichen den Hörer bzw. das Mikro folglich nicht zeitgleich. Es gibt bei analogen Konzepten keine Möglichkeit die Startpunkte durch irgendein Filter zu verschieben.
Wenn die akustischen Zentren nicht durch die Konstruktion der Chassis und der Gehäuse-Schallwand eine exakt gleiche Wegstrecke zum Hörer aufweisen, ist die richtige Wandlung der Eingangssignale nicht mehr möglich (hier kommt es auf Millimeter an!).
Analoge Lautsprecher mit gerader, senkrechter Schallwand und mit Chassis (insbesondere des Höchtöners) auf Ohrhöhe wandeln definitiv falsch!
- völlig unabhängig von der Frequenzweichenschaltung.
Gleiches gilt für ineinandergebaute Chassis, deren akustische Zentren nicht ineinander an exakt dem gleichen Ort (Tiefenversatz) liegen.
Nur echte Koaxialchassis, wie man sie beispielsweise bei SEAS findet, weisen gleiche Schall-Laufzeiten von Hoch- und Mitteltieftöner auf.
Die Anregung der Membranresonanzen des Mitteltieftöners durch den Höchtöner ist jedoch maximal. Das kann man übrigens wunderbar am Hochtonfrequenzgang erkennen. Er zeigt exakt bei den Frequenzen der Mittelton-Membran-Resonanzen erhebliche Nichtlinearitäten, die auf Additionen und Subtraktionen mit den Mittelton-Membran-Resonanzen zurückzuführen sind.
Eine Hartmembran als Mitteltonmembran wirkt hier katastrophal (Klangschale).
Membranen mit extremer innerer Dämpfung wirken hier etwas weniger folgenschwer.

LG
AIR
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  #18  
Alt 06.02.2012, 21:29
bruce
 
Beiträge: n/a
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Zitat:
(hier kommt es auf Millimeter an!)
Oh, dann muß man wohl bei Myro den Kopf in die Schraubzwinge klemmen, damit es richtig einrastet ... immerhin kommt es ja auf den Milimeter an. Wird die mitgeliefert?
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  #19  
Alt 06.02.2012, 21:48
OpenEnd OpenEnd ist gerade online
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 6.935
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Hallo Bruce,

man kann einen bekannten Sachverhalt doch durchaus bei der Konstruktion berücksichtigen.

Was der Hörer nachher macht, ist eine ganz andere Sache.

Grüßle vom Charly
__________________
Andersdenkende denken oftmals anders als man denkt
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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  #20  
Alt 06.02.2012, 21:56
AIR AIR ist offline
-
 
Registriert seit: 01.12.2008
Beiträge: 2.077
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Hi Bruce,

lustig, lustig!

Ändert aber am grundsätzlichen und allgemeingültigen der Aussage nichts!

Es kann übrigens keinen Schaden anrichten, sich mal näher mit dieser Problematik zu beschäftigen.

LG
AIR
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