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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #11  
Alt 03.08.2012, 16:49
mysterendy mysterendy ist offline
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 445
Standard P.S.

Kann Dir nat. ein beliebig gestaltetes Fertiggerät aufbauen, auch mit mehreren Filtern für unterschiedliche Anforderungen.
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  #12  
Alt 05.08.2012, 19:23
Sam Sam ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.657
Standard

Zitat:
Kann Dir nat. ein beliebig gestaltetes Fertiggerät aufbauen, auch mit mehreren Filtern für unterschiedliche Anforderungen
Das machen bereits einige Firmen nur kenne ich bis heute keine die die eigentlichen Probleme löst, im Gegenteil mit den mir bekannten Lösungen schafft man sich eher noch zusätzliche Probleme.

Ich bin davon überzeugt das man schon sehr genau wissen muss was man eigentlich bekämpft bzw. wo ganz genau überhaupt etwas zu bekämpfen wäre.
Habe schon Anlagen gehört wo nachweislich erhöhte Gleichstromanteile und höherer THD im Netz vagabundierten und dennoch das Ergebnis völlig ungestörte natürliche Musikwiedergabe war.

Tja,

nur wer die Frage was genau in unserem Netz dafür sorgt das Geräte nicht mehr so arbeiten wie angedacht genauestens beantworten kann also auch was dadurch nachfolgend in den Geräten passiert, der wird auch eine tasächlich funzende Lösung anbieten können.
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  #13  
Alt 05.08.2012, 22:05
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 3.905
Standard

hast Du mal mit einem Oszilloscope gemessen ob es bei Dir überhaupt Störungen gibt? HF oder Gleicspannung sollten dann auf den ersten Blick erkennbar sein. Für den Gleichspannungsanteil gab es mal Filter von Omtec, die mal gut verkauft wurden, für HF Filter an jeder Ecke, jedoch sollte man dabei beachten das man bei Endstufen die Ladeströme nicht verlangsamt.

Gruss Marc
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  #14  
Alt 06.08.2012, 05:55
soundfanfischer soundfanfischer ist offline
Musiker und Mastering
 
Registriert seit: 01.08.2011
Beiträge: 330
Standard

Oszi- ja ich werde da mal einen Kollegen bemühen :-) das wird sicher eine aufschlussreiche Aktion.


LG Gerry
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Legastheniker

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  #15  
Alt 06.08.2012, 07:59
mysterendy mysterendy ist offline
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 445
Standard Hf + Dc

Dc Anteile, so sie im Netz vorhanden sein sollten, werden durch Netztrafos nicht durchgelassen. Ein Trafo funktioniert nunmal nur mit AC.
Somit sind wir bei HF. Hier haben Netztrafos sogar einen deutlich höheren Wirkungsgrad als bei 50 Hz. HF-Störspitzen fliegen also tatsächlich durch das Netzteil durch und kann zu gewissem störenden Anteil eben auch die Siebung passieren.
Grundsätzlich muß der Sound der Anlage erstmal stehen, Wunder vollbringt ein Netzfilter nur im letzten Feinbereich.

Zwei Hauptgründe warum Netzfilter kontraproduktiv sein können:
a) Billig-Produkte, die tatsächlich den Strom ausbremsen.
b) wenn hinter dem Netzfilter wieder ein Schaltnetzteil eingesteckt wird.
Ein einziges Handy-Ladegerät verwandelt die Lüneburger Heide in Eisberge.

Stimmt, Netfilter auf Kundenwunsch bieten auch andere Firmen an.
Das ist vom Bäcker bis zum Bauunternehmen nicht anders.

Wie gut, Mehl, Eier, Beton und Ausführung sind unterscheidet sich jedoch.


Grüße aus Berlin
Andreas

P.S. beim messen mit Oscilloskop den Trenntrafo nicht vergessen !!!
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  #16  
Alt 06.08.2012, 10:09
jakob jakob ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 973
Standard

DC-Anteile in der Netzspannung werden dann zum Störfaktor, wenn sie Netztrafokerne selbst bereits ganz, oder in Verbindung mit höher Netzspannung oder geforderter Leistung, in die Sättigung bringen.

Zum einen führt es zu mechanischen Störgeräuschen des Trafos, zum anderen fallen dei Störfelder des Trafos auch "unangenehmer" aus, d.h. sobald es einen Kopplungsweg dieser Störungen zur Audioelektronik gibt, besteht auch Klangverschlechterungsgefahr.

Für die Übertragung von HF-Anteilen sind die parasitären Wicklungskapazitäten zwischen Primär- und Sekundärwicklung verantwortlich.
Speziell bei Ringkerntrafos sind sie prinzipbedingt größer als bei anderen Typen.
(Die üblichen Kernmaterialien für Netztrafos funktionieren sind für Frequenzen oberhalb von 400 Hz nicht gut geeignet)

Große Siebelkos sind bei höheren Frequenzen nicht mehr ausreiche4nd niederimpedant und bewirken in diesen Frequenzbereichen nicht mehr viel.

Das Thema rund um Netzfilterung wäre eigentlich einen eigenen Grundlagenartikel wert.

Gruß
__________________
Gewerblicher Teilnehmer;
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik u.a.
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  #17  
Alt 06.08.2012, 11:49
mysterendy mysterendy ist offline
 
Registriert seit: 13.01.2009
Beiträge: 445
Standard

Zitat:
Zitat von jakob Beitrag anzeigen
Das Thema rund um Netzfilterung wäre eigentlich einen eigenen Grundlagenartikel wert.

Gruß
Ganz sicher!
Nicht umsonst umfasst allein der EPCOS-Katalog über 500 Artikel
bereits für div. Anwendungen optimierter und vergossener Filtermodule.
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  #18  
Alt 06.08.2012, 14:50
Sam Sam ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.657
Standard

Genau das meinte ich ja.

Ich muß zunächst die genaue Ursache kennen um Sie dann gezielt zu bekämpfen.

Es nützt nach meinen Erfahrungen überhaupt nix mal eben irgendein Filter oder gar Netzsynthesizer vor die Kette zu stellen in dem Glauben nun perfekte Bedingungen zu haben. Streng genommen verschlechtern die Geräte meist mehr als einem lieb ist.

Leider,leider ist es eben nicht so einfach! Allerdings will die Audiomaschinerie uns genau dies glauben machen und beglückt uns mit diversen Komplettlösungen die in den meisten Fällen eben nichts am eigentlichen Problem ändern und sich tatsächlich eher kontraproduktiv auswirken!!!
MfG

Geändert von Sam (06.08.2012 um 15:00 Uhr).
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  #19  
Alt 28.12.2015, 19:47
cosinus cosinus ist offline
 
Registriert seit: 09.10.2014
Beiträge: 29
Standard Netzfilter Module ...

Hi zusammen,
da ich nun ein paar Tage frei habe will ich mich endlich an das seit über einem Jahr geplante Projekt der Stromversorgung der Anlage heran wagen.

Nun wollte ich mal hier in die Runde Fragen, ob jemand industrielle Netzfiltermodule wie Schaffner FN 2070, Siemens SIFI C , Epcos B8414....
usw ... erfolgreich eingesetzt hat.

Da ich in einem Gebiet mit einem großen Supermarkt direkt neben an wohne, der etliche Kühltruhen, Klimageräte und Sonstiges was für knacksen und sicherlich auch HF Störungen sorgt, möchte ich beim Aufbau der Stromversorgung gleich auch Nummer "sicher" gehen.

Ein Osci zum Messen des Sinus habe ich leider nicht...
Einen alten Philips Spannungsstabilisator PE 1611, aber ich weiß nicht, ob er den Sinus auch neu aufbaut, wie der PS Audio ...

Ich weiß, es gibt teure fertige Geräte wie den Powerplant und auch die Filter mit Tenntrafo wie Murdra und Co., aber ich denke dass die Standard Industrie Module, die ja auch in hochpräziser Messtechnik und Medizingeräten eingesetzt werden, auch nicht schlechter sein können?

Einen Trenntrafo von Thel habe ich gerade hier und möchte damit ein paar Versuche fahren, vor der Phonostufe evtl, DAC und so....
Ein Versuch an der Mastersound Röhre war kein Erfolg, da gefiel mir das Klangbild nicht... aber das muss noch in Ruhe versucht werden-

Ich freue mich auf Antworten....

Cosinus
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  #20  
Alt 18.01.2016, 10:49
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 593
Standard Netzfilter

Hallo

Ich kann dir nur den Tip geben, nicht " zu " Theoretisch an das Thema heranzugehen. Mit einer perfekten Filterung kann man auch schnell perfekt den Klang ruinieren. Und Filtern nach Hifi-Gesichtspunkten steht nicht in Lehrbüchern. Am besten ausprobieren, und kritisch Hören obs passt.
Filter haben schonmal die Eigenart, das Klangbild müde oder leblos zu machen.
Auf diesen Punkt besonders achten.

Hier mal ein Beispiel wie es aussehen könnte. Im Text steht, jede Filterkomponente wurde in Hörtests geprüft:
http://www.6moons.com/audioreviews/vibex/3.html

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit / PC mit XMOS F-1 und optimiertem S11 Linearnetzteil an Monrio DAC / EAR 834L-SE Vorstufe / Threshold T200 / Dynaudio Contour 1.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung / Staehler / Neotech UPOCC LS-Kabel Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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