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Bildwiedergabe-Zubehör Leinwände, Kabel, Adapter, Befestigungen usw

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  #1  
Alt 01.12.2007, 19:53
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.126
Standard Die Wahl der richtigen Leinwand



Leinwand ist nicht gleich Leinwand. Die Kombination von Projektor und Leinwand bestimmt die Qualität Ihrer Videoprojektuon maßgeblich mit, denn das Leinwandtuch hat für den Projektor eine ähnliche Funktion wie die Lautsprecher für ihre Stereoanlage.

Leinwände gibt es in allen möglichen Ausführungen und Preisklassen. Sie sind erhältlich in Rahmenausführungen oder als Rollos (elektrisch oder manuell).

Bei Rahmenausführungen ist die Leinwand, wie bei einem Gemälde, auf einen Holz oder Metallrahmen gespannt und wird wie ein Bild an die Wand gehängt. Dies hat den Vorteil, dass die Leinwand weder Falten wirft, noch sich bei Luftzirkulationen im Raum bewegt. Allerdings ist sie für ein Wohnzimmerheimkino nur beschränkt zu empfehlen, es sei denn, ein langweiliges weißes Bild an der Wand macht einem bei Tageslicht nichts aus. Richtet man sich jedoch einen extra Heimkino-Raum ein, ist sie erste Wahl. Rollo-Ausführungen einer Leinwand sind wesentlich flexibler als Rahmenausführungen, da man sie an der Decke auch mitten im Raum installieren und sie bei Bedarf unauffällig "verschwinden" lassen kann. Mit ihr muss sich das Projektionsbild keinesfalls direkt an einer Wand befinden, wie dies bei einer Rahmenleinwand der Fall ist. Hängt man sie zudem direkt vor ein Fenster, so kann sie gleichzeitig die Aufgabe der Raumabdunklung übernehmen, wie ein "normales" Rollo. Denn Leinwände sind in der Regel lichtundurchlässig. Mögliche Nachteile einer Rollo-Leinwand sind eine leichte Wölbungen oder Faltenbildung. Sie hängt jedoch von der gewählten Qualität und Leinwandgröße ab.

Unabhängig von dem Typ, für den man sich entscheidet, sollte man jedoch unbedingt darauf achten, dass die Leinwand einen schmalen schwarzen Rand (ca. 5 cm) aufweist. Dies ermöglicht das perfekte Anpassen des Projektorbildes auf die Leinwandgröße, ohne dass das projizierte Bild über die Leinwandränder "hinausragt".

Bei der Platzierung ist darauf zu achten, dass sich die Lautsprecher neben beziehungsweise unter der Leinwand befinden. Auf jeden Fall sollte es vermieden werden, die Lautsprecher hinter der Leinwand zu positionieren, da die Leinwand wie eine dünne Wand den Schall dämpft. Zwar gibt es spezielle perforierte Leinwandtypen, doch diese sind in der Regel unbezahlbar und die Perforation kann sich störend auf die Bildqualität auswirken. Die Positionierung der Boxen neben und unter der Leinwand stellt klar die bessere und einfachere Lösung dar.

Geändert von Claus B (01.12.2007 um 20:04 Uhr).
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  #2  
Alt 12.12.2007, 18:26
Kellerkind
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Meiner Erfahrung nach - und ich beame seit 1991! - je teurer die Leinwand, desto schlechter und unnatürlicher das Bild.
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  #3  
Alt 12.12.2007, 19:12
Claus B Claus B ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 2.126
Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

hallo Werner,

Zitat:
Meiner Erfahrung nach - und ich beame seit 1991! - je teurer die Leinwand, desto schlechter und unnatürlicher das Bild.
Auf diesen Erfahrungsbericht von Dir ,fällt mir keine Antwort ein.
Gruss

Claus
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  #4  
Alt 12.12.2007, 19:22
OpenEnd OpenEnd ist gerade online
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Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 6.807
Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Zitat:
Zitat von Kellerkind Beitrag anzeigen
Meiner Erfahrung nach - und ich beame seit 1991! - je teurer die Leinwand, desto schlechter und unnatürlicher das Bild.
Hallo Werner,

mit einem solchen satz kann niemand etwas anfangen.
Was waren das für Leinwände? Welche Gain Faktoren besaßen die? Waren das weiße Leinwände oder Silberleinwände?
Hast du seitlich versetzt geschaut oder zentral vor der Leinwand?
Was für Projektoren hast du verwendet?
Welche Helligkeit haben die projeziert?

Grüße vom Charly
__________________
Andersdenkende denken oftmals anders als man denkt
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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  #5  
Alt 12.12.2007, 23:35
Kellerkind
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Hallo Charly,

ich habe dutzende von LCD Projektoren gehabt seit 1991 - vorher bis 1978 habe ich Super 8 projeziert. Seit 4 oder 5 Jahren habe ich DLP.

Die Leinwandbewegung ist nix Neues,gabs schon immer teuer und billig.

Habe mir damals beim Brehm in Hechtsheim immer diverse Leinwände angeguckt, oder beim Lang in Ludwigshafen.

Ganz zu Begin machte es Sinn Leinwände zu kaufen, die das Licht verstärkt reflektieren, da waren mal so gelbe Teile in Mode für teures Geld.

Dann gabs die gebogenen usw.

Gain 1,2 oder 1,3 ist schon mehr als genug und jede weiße Hauswand reicht völlig aus.

Heute ist man nicht mehr drauf angewiesen den letzen Lichtfetzen auszubeuten.

(Mein erster LCD hatte nur 50 Ansi Lumen, das war noch eine andere Welt!)

Als ich in Frankfurt bei nem Projektorgroßhändler war, ich glaube screenmaxx, habe ich mich mal unter dem aktuellen Kram umgeschaut.

Ich kann nur sagen, wei o wei, was wird einem da alles angeboten.

Manche Teile reflektieren auch irgendwie komisch, hockst du seitlich ändert sich die Bildhelligkeit, ganz seltsame Effekte.

Ich habe mich vor 7 oder 8 Jahren für ein Billigmodell vom Bauer Verand entschieden, ist einfach nur weiß und von hinten schwarz beschichtet, hat so um 150 Euro gekostet. Bis jetzt konnte ich nix finden, was mich über einen Wechesel nachdenken läßt.

Habe mir da auch schon etliche Sachen ausgeliehen.

Ist ähnlich wie bei Kabel, wird halt ein Haufen Geschiß drum gemacht und nicht viel dahinter.

Wichtig ist ein gescheiter Projektor. Auch da habe ich den Eindruck eher technischen Rück statt Fortschritt zu sehen. Am besten, man kauft im ebay billig ne alte solide Mühle, die haben früher noch gescheite und natürliche Bilder gemacht, heute stimmt ja nirgends mehr die Schärfe oder der Schwarzwert, geschweige denn der Kontrast. Wenn man das mit dem wirklichen Leben vergleicht ist das ziemlich realitätsfremd.

Ist alles völlig übertrieben und die horrende Auflösung braucht kein Mensch, ist eh auf keiner DVD drauf.

Ich habe mir meinen Z 91 von Sharp gleich noch ein zweites Mal gekauft für 650 Euro. Das Bild ist einfach gut.

Überhaupt hat Sharp ja nicht nur die Projektoren erfunden, die haben auch schon immer wegweisend die Allerbesten gebaut.

Wenn ich Geld zum wegschmeißen hätte, würde ich mir den Z 21000 kaufen, den habe ich gesehen, da schmeißt man sich weg vor Begeisterung.

Hat mit den MIckey Mouse Farben, die einem heute als real verkauft werden nix zu tun und ist megaplastisch.

Nun ja, in 2 Jahren kriegt man den fürn Appel und Ei, dann bin ich dabei.


Geändert von Kellerkind (12.12.2007 um 23:40 Uhr).
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  #6  
Alt 12.12.2007, 23:49
OpenEnd OpenEnd ist gerade online
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Beiträge: 6.807
Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Hallo Werner,

ich bin nun nicht gerade der Spezialist für Leinwände. Allerdings denke ich, daß vom technischen Gesichtspunkt immer der Einzelfall betrachtet werden muß.
Da wäre z.B. die Frage, ob die Bildwiedergabe auch bei Tageslicht oder Raumbeleuchtung betrieben werden soll oder muß. Dann spielt auch die Projektionsfläche eine wichtige Rolle.
Die heutigen Projektoren sind zwar teilweise sehr hell, jedoch kommt auch diese Helligkeit bei Tageslich an ihre Grenzen. Daher muß man mit der Reflexionsfähigkeit der Leinwand ein wenig nachhelfen.
Allerdings muß man jeden Vorteil mit einem Nachteil erkaufen. Mit zunehmendem Gain-Faktor verringert sich auch der mögliche seitliche Betrachtungswinkel. Vermutlicherweise auch der Betrachtungswinkel von oben und unten.

Das hat jetzt auch in erster Näherung nichts mit billig und teuer zu tun. Allerdings steht zu vermuten, daß die höheren Gain Faktoren auch einen höheren Preis haben.

Wenn jemand mit seiner weißen Wand auskommt, dann gut. Persönlich habe ich aber noch keine Projektion auf die Wand irgendwo vorgefunden.

Grüßle vom Charly
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  #7  
Alt 13.12.2007, 01:52
ratte
 
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Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Für den Kinofan liest sich dieser Thread gar schrecklich

Werner, was du mit deinen Ohren gemacht hast, ist ja reichlich dokumentiert. Aber was ist mit deinen Augen geschehen?

Die Leinwand ist weitgehend unabhängig vom Projektor, nichtsdestotrotz aber von enormer Wichtigkeit. Deine LW muss nicht schlecht sein, vom Aufbau bringt sie das wichtigste mit: vorne weiss, hinten schwarz, also lichtundurchlässig.
Wers mal erleben will, gehe zum Beamerdealer, nehme ein gutes kalibriertes Gerät aus dem Regal, stelle 2 Leinwände verschiedenen Types nebeneinander und projiziere auf beide gleichzeitig. Man achte v.a. auf weisstöne (Wolken) und Schwarzwert.

Wers nicht glaubt, kann ja einen Blindtest machen
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  #8  
Alt 13.12.2007, 02:00
ratte
 
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Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Zitat:
Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
Die heutigen Projektoren sind zwar teilweise sehr hell, jedoch kommt auch diese Helligkeit bei Tageslich an ihre Grenzen. Daher muß man mit der Reflexionsfähigkeit der Leinwand ein wenig nachhelfen
Viel wichtiger als ein heller Projektor ist ein dunkles Zimmer ohe helle Flächen. Für die Powerpoints im meetingraum darfs gerne eine Lichtkanone sein. Helle Projektoren im Heimkino werden eher mit einem Graufilter versehen bzw eine eventuelle Blende zugunsten des Schwarzwertes geschlossen.
Man sitzt dort in der Dunkelheit. Was willst denn da mit einem 2000 Ansi Lumen Flutlicht? Brauchst ja ne Sonnenbrille!
Zitat:
Zitat von OpenEnd Beitrag anzeigen
Allerdings muß man jeden Vorteil mit einem Nachteil erkaufen. Mit zunehmendem Gain-Faktor verringert sich auch der mögliche seitliche Betrachtungswinkel. Vermutlicherweise auch der Betrachtungswinkel von oben und unten.
Es gibt m.E. keinen guten Grund, von Gain 1 weit abzuweichen. hat man nun 3m Breite, dann 1,1, evtl 1,2. Aber das wars dann auch schon.
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  #9  
Alt 13.12.2007, 09:40
Replace_01 Replace_01 ist offline
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 954
Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Hallo,

eigentlich dachte ich man kann mich nicht mehr überraschen.
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  #10  
Alt 13.12.2007, 09:48
replace_03 replace_03 ist offline
 
Registriert seit: 30.11.2007
Beiträge: 1.070
Standard AW: Die Wahl der richtigen Leinwand

Der Lichtstrom F
gemessen in Lumen (lm), ist die von einer Lichtquelle abgegebene und vom Auge wahrgenommene Strahlungsleistung im sichtbaren Bereich des gesamten Spektrums.

Beispiele:
100 W Glühbirne - ca. 1.400 Lumen
40 W Leuchtstofflampe - ca. 3.000 Lumen

Die Beleuchtungsstärke E
gemessen in Lux (lx), ist das Verhältnis von Lichtstrom F zu beleuchteter Fläche A.

In der Fachwelt wird zwischen der Innenbeleuchtungsstärke Ei und der Außenbeleuchtungsstärke Ea unterschieden. Um eine Vorstellung von der Beleuchtungsstärke E zu bekommen, hier zwei Beispiele für die bei uns im Freien herrschenden Außenbeleuchtungsstärken Ea:

Wolkenloser Sommertag (Juli):
Ea = ca. 100.000 lx
Trüber Winternachmittag (Dezember):
Ea = ca. 3.000 lx

Dies bedeutet, dass zwischen der hellen Julisonne und dem Dezember-Grau-in-Grau in unseren Breitengraden ein Lux-Unterschied von 30 : 1 liegen kann.

Die Außenbeleuchtungsstärke oder auch „Horizontalbeleuchtungsstärke Ea“ bei freiem Himmel lässt sich mit folgender Gleichung nach DIN 5034 T. 2 berechnen:
Ea = (300 + 21000 sin gs) × lx,
wobei gs die Sonnenhöhe ist.

Standardwert: 5000 Lux nach DIN 5034-6

Für den Tageslichttechniker beginnt und endet der Tag, wenn die Außenbeleuchtungsstärke 5000 Lux beträgt, alles darunter ist Dämmerung. 5000 Lux entsprechen etwa der Außenbeleuchtungsstärke in Höhe Kassel bei gleichmäßig bedecktem Himmel am 10. Dezember gegen 10 Uhr.

Die tatsächliche Außenbeleuchtungsstärke ist allerdings breitengradabhängig.

Für genaue Lichtwertberechnungen kann man diese Unterschiede berücksichtigen.


Leuchtstärke
Ein wesentliches Kriterium für die Nutzbarbarkeit von Videoprojektoren bei größeren Projektionsabständen, was gleichbedeutend mit der großen Projektionsflächen ist, ist die Helligkeit, die durch den Einsatz von Metalldampflampen (= Entladungslampen) erreicht wird.

Handelsübliche Videoprojektoren verfügen über Leuchtstärken zwischen 1.000 und 3.000 ANSI-Lumen, große Modelle für Konferenzräume durchaus auch 4000 bis 18000 ANSI-Lume

Geändert von replace_03 (13.12.2007 um 09:57 Uhr).
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