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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #1  
Alt 26.05.2013, 21:40
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.133
Standard Mundorf MCap Evo Oil / Silver-Gold

Hallo zusammen.

Ich bin auf der Suche nach klanglich guten, bezahlbaren Folienkondensatoren für meinen Musical Fidelity X10-D.
Zwei Stück mit 4,7 uf sollen es sein.
Interessant finde ich die Mcap Evo als Aluminium Oil und Silver Gold von Mundorf .
Hat von Euch bereits Erfahrungen mit diesen Kondensatoren sammeln können?
Sind die ihr Geld wert?

Gruß,
Oliver
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  #2  
Alt 26.05.2013, 22:05
boxworld boxworld ist gerade online
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.195
Standard

Hallo Oliver,

da hilft nur ausprobieren, ein Kondensator der teuer ist muss an dieser Stelle nicht unbedingt auch den Klang verbessern.
Hiermit würde sich ein Versuch lohnen:

http://www.ebay.de/itm/Olpapier-MP-K...item337f6d2d53

Am besten legst Du einen Stecker nach "Draussen" um die Kondis bequemer wechseln zu können.
Viel Erfolg...

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #3  
Alt 26.05.2013, 22:49
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
inaktiv
 
Registriert seit: 08.12.2010
Beiträge: 962
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Hallo Oliver,

die Frage, die mir zuerst in den Sinn kommt, lautet:
welche Betriebsspannung liegt am C ?
Zahlreiche Folien sind für Röhrenelektronik oder andere HV-Technik ausgelegt. Wenn in Deinem Spieler eine Niedervolt-Schaltung vorliegt, wäre es etwas überdimensioniert, z.B. 400- oder 630V-Typen einzusetzen. Die sind dann nämlich derart groß, daß sie kaum sauber unterzubringen sind.

Ggf. wäre auch zu prüfen, ob 4,7µF benötigt werden. Manchmal kann man auch - je nach zu treibender Impedanz - auf den nächstkleineren Wert wechseln, ohne daß die untere Grenzfrequenz zu weit nach oben rutscht.
Muß aber natürlich vorher rechnerisch überschlagen werden.
Ansonsten kommt man auch durch Trial/Error ans Ziel, indem man z.B. mit 1µF beginnt und dann weitere Cs parallel lötet.

Gruß Eberhard
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  #4  
Alt 26.05.2013, 23:52
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.133
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Hallo.

Danke für eure schnellen Antworten.

Der X10-D ist mit einem Rock Grotto Upgrade gepimpt, welches auch auch die a
Ausgangskondensatoren mit einbezieht.
Orginal sind 2,2uf verbaut. Seit dem Umbau werkeln 4,7uf Folienkondensatoren.
Mit dem Uprade bin ich insgesamt sehr zufrieden, weil es sich klanglich sehr positiv bemerkbar gemacht hat.
An dem Wert will ich deshalb auch nichts ändern.
Die 400 bis 600 Volt Typen sind sicherlich überdimensioniert, aber ich finde keine anderen .
Im Anhang ist ein Foto vom derzeitigen Innenaufbau des X10-D

Ein netter Händler hat mir geschrieben:

"Evo Alu Oil= analog klingender "verschönernder" kondensator für Röhrenamps, Vinyl und evtl. zu spitz klingende Lautsprecher und /oder Räume
Evo Silver Gold Oil = mit Silber/Goldlegierung im Vergleich analytischerer Klang (exakter und besser, feiner auflösend im Mittelhochtonbereich).
Es kommt wie so oft auf die komplette Kette und natürlich auch auf das Budget an. "

Nicht das ich was gegen analog klingende Komponenten habe, aber von einem Kondensator Austausch hoffe ich eher noch bessere Auflösung.
Somit wäre der Silver Gold Oil Evo Mcap wohl die bessere Wahl.
Mit dem Ausprobieren ist das so eine Sache. kann man überhaupt gebrauchte/ausprobierte Elektronik Bauteile zurückgeben?

Gruß,
Oliver
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  #5  
Alt 27.05.2013, 13:52
Replace_WW Replace_WW ist offline
 
Registriert seit: 04.12.2008
Beiträge: 1.681
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Moin Moin

Also für Geräte würde ich,wenn Mundorf immer Zn Kondensatoren nehmen,dafür sind sie da,ansonsten Jensen

http://www.lautsprechershop.de/index...densatoren.htm
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  #6  
Alt 27.05.2013, 13:56
modmix modmix ist offline
 
Registriert seit: 19.07.2012
Beiträge: 281
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Hallo,

habe vor einiger Zeit verschiedene Kondensatoren direkt vor einem AMT (8µ2) probiert:
Empfehlung war: Mundorf Gold/Silber - habe bis zur Aktivierung mit gehört
MKT war nur ein ganz kurzer Versuch - kurzes Erschaudern und weg!
Ein Gold/Silber/Öl wäre zu spitz, habe ich gesagt bekommen (von jemanden, der weiß, wovon er redet).

Nach diesen Erfahrungen haben ein Freund und ich in der Eingangsstufe einr Silbersand den 1µ Wima MKT gegen einen Mundorf Gold/Silber getauscht - WELTEN besser.

Ein Duelund hat dann noch eine Schippe draufgelegt (feineres Ausklingen) - ist aber natürlich eine Frage von Platz und Geld...

Mein Lernergebnis: bestes Dielektrikum und geringe Mikrophonie sind hilfreich für guten Klang; höhere zulässige Spannung helfen offenbar beim Punkt Mirkophonie (Vermutung: bei absolut gleicher Bewegung wird die relative Bewegung bei größeren Plattenabständen und damit die Kapazitätsänderung kleiner).

Die Seite http://www.humblehomemadehifi.com/Cap.html kann ich sehr empfehlen - meine Versuche und die dort genannten Verdicts passen recht gut zueinander.

hth
Ulli


Bei Liberty gibt es Beispiele zum AudioDiffmaker, bei dem der Klangunterschied verschiedener Kondensatoren durch Differenz hörbar gemacht wird ,-)
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  #7  
Alt 27.05.2013, 21:36
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
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Hi Ulli.

Klasse Seite.
Ich hab mich dort mal durchgelesen und weiß nun eine ganze Menge mehr.
Danke.

Gruß,

Oliver
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  #8  
Alt 27.05.2013, 22:37
modmix modmix ist offline
 
Registriert seit: 19.07.2012
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Freut mich, Oliver.

Noch ein Nachtrag:
Von kompetenter Seite empfohlen, aber leider nicht selbst probiert, sind da noch Film-Foil (KP) Kondensatoren auf meiner Liste der wohl besseren Kondenstatoren. Lt. Thel ( http://www.thel-audioworld.de/bauteile/WPP/WPP.htm ) sind die ziemlich 'schnell'.

Hier ein Bild, das 'dicke' Mundorfs in einer von mir gebauten Eingangsplatine für eine Silbersanf FM 501 MKII zeigt:

Quelle: http://www.aktives-hoeren.de/viewtop...p=50392#p50392

Bin an Deinen Erkenntnissen sehr interessiert!

Beste Grüße
Ulli
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  #9  
Alt 28.05.2013, 09:33
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
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Hallo miteinander,

ich wollte gestern eigentlich noch einen launigen Kommentar nachgeschoben haben - von wegen, den größten Effekt wird eher eine Analyse der Schaltung, der Arbeitspunkte, Gegenkopplung etc. und ggf. Änderungen dort haben...

Mich hat immer gewundert, wieviele Uralt-Geräte aus der "goldenen Ära" ganz hervorragend spielen, obwohl da relativ einfache Bauteile zum Einsatz kamen. Jedenfalls definitiv nichts HiEndiges, so weit war man damals gar nicht. Damit möchte ich aber nicht sagen, daß an dieser Stelle "nichts zu holen" wäre.

Ohnehin ist es nicht einfach, den o.g. Weg zu beschreiten; benötigt man doch fundierte Elektronikkentnisse, Meßequipement und reichlich Zeit.
Insofern steht dem Hobbyisten eigentlich nur das Trial/Error-Verfahren offen.

Aus eigener Erfahrung mit Platinenaufbauten (gerade bei Röhrenelektronik) möchte ich dringend raten, die Anschlüsse der betreffenden Kondensatoren auf externe Lötstützpunkte zu verlegen, die mit kurzen Drähten Verbindung zur Platine erhalten. Andernfalls halten die Leiterbahnen und Lötaugen der Platine maximal zwei Wechsel aus, bevor sie sich ablösen. Weitere Vorteile sind, daß ein Wechsel viel leichter vonstatten geht und die Bauteile ohne Kürzung der Anschlußdrähte ausprobiert werden können - somit später noch bestens weiter verwendbar sind.

Schöne einreihige Lötleisten unterschiedlicher Länge habe ich in der eBucht gesehen (Suchbegriff "Turrent Board"), aber es gibt auch bei diversen Anbietern im Netz passende. Teilweise auch doppelreihig, was hier wohl nicht erforderlich ist.

Gutes Gelingen !

Gruß Eberhard

Nachtrag: es ist sicher NICHT verkehrt, die Schaltung der vorliegenden Platine zu entnehmen und auch zu messen, welche Spannungen/Arbeitspunkte vorliegen.
Motto: "Jou - da wer´n Se nich dümmer von" (Intro zum WDR2 U-Punkt "Neues aus Stenkelfeld" Mitte der 90er )

Geändert von Zwodoppelvier (28.05.2013 um 09:41 Uhr).
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  #10  
Alt 28.05.2013, 21:09
boxworld boxworld ist gerade online
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.195
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Hallo Eberhard,

ich würde sogar so weit gehen (für mich eben) ein paar gute Bananenbuchsen nach "draussen" zu legen und die Kondis zwecks Wechsel mit Hohlbananas zu verbinden.
Was mich hier jeck macht ist die Tatsache das hier wohl mal wieder Röhren im Spiel sind mit dem Zweck den Klang "weicher" zu machen.
Für das ganze Tuning Geld liesse sich auch bestimmt ein Wandler finden der die o.g. Wünsche schon von Haus aus erfüllt

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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