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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #11  
Alt 29.05.2013, 08:58
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
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Registriert seit: 08.12.2010
Beiträge: 930
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Hallo Marc,

Deine Zweifel an der Sinnhaftigkeit des Unterfangens gingen mir auch durch den Kopf. Vor allem, wenn man bedenkt, was als "amtlich" betrachtete Austausch-Teile kosten.

@ Oliver: bevor Du teure Kondensatoren kaufst, male Dir lieber erst einmal die Schaltung heraus und miß die Spannungen - dann ergeben sich ggf. bessere Ansatzpunkte zur Erreichung des Zieles. Oder die Einschätzung, doch lieber das Gerät zu wechseln...

Gruß Eberhard

Edit: Rechtschreibung
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  #12  
Alt 29.05.2013, 09:37
modmix modmix ist offline
 
Registriert seit: 19.07.2012
Beiträge: 279
Standard ohne Zweifel ,-)

Hallo Marc,
Hallo Eberhard,

bis ich selbst (bestäigt durch Dritte) erfahren - sprich gehört - habe, wie deutlich der Klangunterschied bei verschiedenen Kondensatoren ausfallen kann, hätte ich mich den Zweifeln uneingeschränkt angeschlossen. Inzwischen bin ich ohne Zeifel sicher, daß diese Kondensatoren im Signalweg nur dann gut sind, wenn sie nicht da sind ,-). Ist ein Kondensator erforderlich, kann er nicht gut genug sein - und damit leider auch teurer.

Lötstifte, -leisten oder gar Bananenbuchsen fügen weitere Übergänge ein, die bekanntermaßen den Klang beeinflußen - für einen Versuch mag das i.O. sein, wenn man diese Beeinflußung berücksichtigt - so man das kann ,-)

Das Layout zu verändern (Bananenbuchsen nach außen) birgt das Risiko, Induktionsschleifen hinzuzufügen. Und so ein zusätzliches Stück Draht mit seinem Isolator ist ab einer bestimmten Anlagengüte leicht und deutlich zu hören.

hth
Ulli
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  #13  
Alt 29.05.2013, 12:01
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.046
Standard

Zitat:
Zitat von modmix Beitrag anzeigen
Hallo Marc,
Hallo Eberhard,

bis ich selbst (bestäigt durch Dritte) erfahren - sprich gehört - habe, wie deutlich der Klangunterschied bei verschiedenen Kondensatoren ausfallen kann, hätte ich mich den Zweifeln uneingeschränkt angeschlossen. Inzwischen bin ich ohne Zeifel sicher, daß diese Kondensatoren im Signalweg nur dann gut sind, wenn sie nicht da sind ,-). Ist ein Kondensator erforderlich, kann er nicht gut genug sein - und damit leider auch teurer.

Lötstifte, -leisten oder gar Bananenbuchsen fügen weitere Übergänge ein, die bekanntermaßen den Klang beeinflußen - für einen Versuch mag das i.O. sein, wenn man diese Beeinflußung berücksichtigt - so man das kann ,-)

Das Layout zu verändern (Bananenbuchsen nach außen) birgt das Risiko, Induktionsschleifen hinzuzufügen. Und so ein zusätzliches Stück Draht mit seinem Isolator ist ab einer bestimmten Anlagengüte leicht und deutlich zu hören.

hth
Ulli
Hallo Ulli,

umso mehr Gewicht haben darum Eberhards Worte.
Davon ausgehend das die Ingenieure in diesen Preisklassen kaum die Möglichkeit haben aus den schon verwendeten Bauteilen das Maximum rauszuholen würde ich das Geld dahingehend inverstieren mir verschiedene Geräte zum Gegencheck ins Haus zu holen. wenn ich da dran denke das es Kondensatoren gibt zu deren Preis ich mir einen M-DAC mit SABRE Chip kaufen kann sollte die Tendenz klar sein.

Gruss Marc

P.S. trotzdem aber viel Glück und Spass beim probieren...
__________________
Windspiel-Audio
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  #14  
Alt 29.05.2013, 20:37
Oliver Oliver ist gerade online
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.082
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Hallo Eberhard.

Es ist so , daß ich schon sehr lange mit dem Musical Fidelity X10-D experimentiere.Insbesondere mit der Röhrenbestückung.Was mich das gekostet hat? Ich will's gar nicht wissen und hacke das unter Hobby ab.
Ich konnte so definitiv Erfahrungen machen, die ich mir am Anfang meines Hifi Enthusiasmus so nicht hätte vorstellen können.
Kurz gesagt, ich bin klanglich sehr große Schritte nach vorn gekommen und konnte das Klangbild sehr gut an meine Vorlieben anpassen.
Unterm Strich bin ich sicherlich günstiger weggekommen , als hätte ich dieses Gerät durch ein anderes ersetzt.
Durch einfaches Auswechseln von Geräten wäre ich niemals zum derzeitigen klanglichen Niveau meiner Kette gelangt.
Von einem besseren Kondensator erhoffe ich mir weitere Verbesserung hinsichtlich Auflösung und Spielfluß.

Und, Marc, ich bin keineswegs an "weicherem Röhrenklang" interessiert.
Mit der passenden Röhrenbestückung wird das Klangbild wesentlich echter, körperhafter und hoch auflösend, mit sehr gut konturiertem Bass.
Also kein wollig warmer, matschiger Röhrensound!

Überhaupt spielt der X10-D in einer bereits bestens ausgeloteten Kette, inclusive DAC.
In der Kette spielen keine Geräte,Kabel oder Röhren, welche sich nicht als Gewinn, bzw. als passend zum Rest herauskristallisiert hätten.

Wer mag kann das gerne in meinem Erfahrungsbericht nachlesen, den ich in diesem Forum eingestellt habe .

Ich gehe davon aus, daß sich die Ausgangskondensatoren klanglich ähnlich bemerkbar machen wie NF Kabel, Digitalkabel und Röhren.
Erfahrungsgemäß ist Equipment, welches klanglich weiter bringt nicht zum Dumpingpreis zu bekommen. Leider .
Momentan liebäugel ich mit Mundorf Silver Oil Supreme . Die liegen bei ca. 80€ das Stück.
Sollten die Kondesatoren nichts bringen, hab ich kein Problem damit auch das zu berichten.

So mancher meiner Versuche und Tests haben mich zu hervorragenden Ergebnissen geführt.
Mal sehen was passiert......

Gruß,
Oliver
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  #15  
Alt 29.05.2013, 21:00
modmix modmix ist offline
 
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Beiträge: 279
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Hallo Oliver,

Zitat:
Zitat von Firefox1 Beitrag anzeigen
Durch einfaches Auswechseln von Geräten wäre ich niemals zum derzeitigen klanglichen Niveau meiner Kette gelangt.
Ganz bei Dir. Gilt bei mir genauso.
Hatte mir verkniffen, etwas in der Art uz bemerken, weil dies ja ein wenig OT ist ,-)
So ganz nebenbei lerne ich bei all den Änderungen dazu. Heute habe ich nicht nur eine Anlage, die mir gefällt (sehr sogar) sondern auch das Wissen und die Kriterien, die mir vor wenigen Jahren noch gefehlt hätten, wenn ich mich im dem Geräte-Wirrwarr zurechtfinden müßte...

Beste Grüße und viel Erfolg!
Ulli

PS:
Magst Du etwas zu den Gründen für Deine aktuelle Präferenz sagen?
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  #16  
Alt 29.05.2013, 23:19
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
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Hallo Oliver und Ulli,

nicht, daß ich solche Experimente grundsätzlich ablehne. Meine Hinweise sollten nur anregen,

(a) sorgsam zu überlegen, welche Investition vor dem Hintergrund des Gerätekonzepts insgesamt noch sinnvoll ist,

(b) Vorsichtmaßnahmen zu treffen, damit die Testphase problemlos vonstatten geht.

Und ich stehe dazu: VOR einem Wechsel sollte man sich die Schaltung herauszeichnen. Ich weiß, daß dies etwas mühsam sein kann; habe mich selbst durch so einige wirklich komplexe (oft doppelseitig layoutete) Schaltungen geackert. Aber gerade damit erreicht man weitere Einsichten und Ansatzpunkte. Im Grunde also eigentlich eine konsequente Weiterführung des bereits beschrittenen Weges.

Konkret zum Vorhaben:
ich vermute angesichts der in Rede stehenden Bauteilwerte (2,2 bzw. 4,7µF), daß es sich um die Auskoppel-C´s eines Kathodenfolgers handelt.
Bei den Preisen der Edelteile empfehle ich (erneut), auszurechnen, ob tatsächlich 4,7µF erforderlich sind, um keine Beschneidung im Bass in Kauf nehmen zu müssen. Sollten noch weitere C´s im Signalweg liegen - insbes. vor den Gittern haben sie deutlich kleinere Werte (!)- sind auch diese der Betrachtung wert. Der Einfluß auf den Klang kann sich dort genauso stark manifestieren, aber ein Wechsel ist für deutlich weniger Pfennige zu bewerkstelligen.

So - genug der Denkanstösse. Ich wünsche besten Erfolg beim Tunen und hoffe, wie Ulli, auf den einen oder anderen Bericht.

Viele Grüße
Eberhard

Geändert von Zwodoppelvier (29.05.2013 um 23:24 Uhr).
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  #17  
Alt 30.05.2013, 11:47
Oliver Oliver ist gerade online
 
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Hi Eberhard.

Ich danke Dir für Deine Anregungen. Das meine ich ganz ehrlich !
Leider bin ich in Elektronik nicht so bewandert wie Du, kann Deine Denkanstöße aber recht gut nachvollziehen und behalte diese im Hinterkopf.
Der X10-D wurde wie bereits beschrieben mit einer Reihe von neuen Kondensatoren, Dioden usw. umgebaut.
Der Umbausatz stammt von "Rock Grotto" , einem Freak, der sich speziell mit Umbauten für die Musical Fidelity X-Serie Röhrengeräte beschäftigt.
Ich bin mit dem Umbausatz sehr zufrieden.
Deshalb zweifel ich auch nicht an den von ihm verbauten Werten.Der Mensch hat mir ganz sicher was vorraus und weiß warum er wo welche Dinge verbaut.Da hilft es mir leider auch nicht, wenn ich mir die Schaltung ansehe.
Ich finde die Rock Grotto Seite sehr interessant.
Mein Versuch ist es , eben genau die Kondensatoren, welche für den Klang als besonders auschlaggebend angegeben wurden, gegen noch hochwertigere zu ersetzen .
Ich denke das schlimmste was passieren kann ist, das nichts passiert.
Ok, aber dann hab ich Ruhe und muß nicht mehr darüber grübeln.
Das nennt sich wohl learning by doing.

Gruß,
Oliver

Geändert von Oliver (30.05.2013 um 12:00 Uhr).
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  #18  
Alt 30.05.2013, 11:57
Oliver Oliver ist gerade online
 
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Hi Ulli.

Ich hab mich durch die Humblehomemadehifi Seite gewühlt. Die Silber Oil Supreme sind sicherlich nicht die günstigsten, scheinen von der Charakteristik her aber sehr gut zu passen.
Verlockend finde ich auch die Evo Alu Oil. Die kosten nur einen Bruchteil, wären aber nur ein Kompromiss , denn ich bin mir sicher, daß, wenn sich der Umbau wie erhofft positiv auswirkt, ich eh noch die Supreme hören will.
Deshalb lieber direkt in die Vollen.
Dank Dir nochmal für den tollen Link.
Ich werde berichten, wenn ich schlauer bin.

Gruß,
Oliver

Geändert von Oliver (30.05.2013 um 12:55 Uhr).
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  #19  
Alt 30.05.2013, 16:25
Oliver Oliver ist gerade online
 
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Soooo....

Die Mundorf an diesem langen Wochenende zu bestellen macht wahrscheinlich eh kaum Sinn und ich hab Zeit zum überlegen.
Ich hab Mike von Rock Grotto angemailt und gefragt was er von einem Austausch hält.
Bin mal gespannt was er meint und werde berichten.

Gruß,
Oliver
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  #20  
Alt 30.05.2013, 17:22
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
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Hallo Oliver,

was für Typen sind eigentlich diese roten C´s auf der Platine?
Hab mal zwischenzeitlich nach einem Schaltplan gefahndet und bin fündig geworden ->http://rockgrotto.proboards.com/thread/3184/musical-fidelity-10d-schematic

Die roten C´s sind dann wohl die 0,22µF-C´s vor den Gittern - nur: WIMA MKS oder MKP ??

Zu erkennen ist auch, daß meine Vermutung bzl. Kathodenfolger falsch war - ausgekoppelt wird an den Anoden.

Btw.: es wurde nicht angesprochen und ich hatte auch vergessen zu fragen: das Gerät ist schlicht ein "Tube Buffer", also kein DAC mit Röhrenausgangsstufe - korrekt?

Gruß Eberhard


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