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  #1  
Alt 07.08.2013, 18:21
jkorn jkorn ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2011
Beiträge: 867
Standard Auralic Vega Digital/Analog-Wandler

Hallo,

ich möchte hier nur kurz ein Gerät vorstellen, mit dem ich sehr viel Spaß habe und mich neu durch die Musiksammlung höre.

Seit einiger Zeit spielt bei mir der Auralic Vega Digital-Analog-Wandler und begeistert mich in gleicher Weise wie der Kopfhörerverstärker Auralic Taurus.

http://www.auralic.com/en/
http://www.computeraudiophile.com/co...cessor-review/
http://www.hifistatement.net/tests/i...audio-prozesso

Obwohl es sich ja bei Auralic noch um eine recht junge Firma handelt, merkt man, daß die Entwickler eine genaue Vorstellung davon haben, wie Musik nach ihrer Meinung klingen soll.
Ein gewisser Familienklang ist durchaus feststellbar, gelingt es dem Vega genau wie dem Taurus eine überragende Auflösung mit einer wunderbaren Musukalität zu paaren, die mir die Details nicht kristallklar um die Ohren haut, trotzdemzuvor nicht vernommene Details offenbart, die Musik aber als Ganzes vermittelt.
Ich habe ja in den letzten Jahren schon so manchen Digitalwandler bei mir zu Hause gehabt, aber dieses Gerät topt alles bis dato von mir gehörte.

Besonders interessant finde ich in Verbindung über USB mit dem Computer verschiedene Formate zu vergleichen, wie 16 bit/44kHz, 24 bit/192 kHz und auch DSD (Musik in DSD Format gibt es ja noch nicht soviel)

Nicht immer klingt DSD besser als PCM 192 kHz, aber der Unterschied einer gerippten CD im Vergleich zur gleichen Aufnahme in 24 bit/192kHz ist doch über den Auralic mehr als beeindruckend und erinnert mich im Vergleich dazu an analoge Wiedergabe mit Vinylplatte.
Es entseht noch mehr der Eindruck des "echten Erlebens und Dabeiseins" im Gegensatz zum Erleben einer guten Reproduktion.

Einen direkten Vergleich der Aufnahme über mein CD-Laufwerk (über ein sehr zu empfehlendes Digitalkabel von Analysis Plus Oval) entscheidet auch ganz klar der Rechner über USB für sich... dies aber erst nachdem ich die Musik über jriver Mediacenter 18 und jplay in der zwei PC-Lösung abspiele.

http://open-end-music.de/vb3/showthread.php?t=5231


Am Auralic Vega lassen sich schnell und einfach verschiedene Filtervarianten auswählen, die durchaus deutlich nachvollziehbar anders klingen und man findet schnell je nach Musikmaterial den eigenen Favoriten.
Noch beeindruckender finde ich die Umschaltmöglichkeit der internen Clock, die etwas mit dem Jitteranteil und dessen Vermeidung zu tun hat.

Auch als vollwertiger Vorverstärker schlägt sich der Auralic Vega beachtlich ( natürlich wohl nur interessant für Hörer, die auschließlich digital hören) und mein eigener Octave HP300 Vorverstärker fügt dem ganzen Klangbild lediglich etwas mehr Röhrencharme und Raumgefühl hinzu. Als Vorverstärker läßt der Vega den Auralic Taurus ganz klar hinter sich, wo das Klangbild im Vergleich etwas enger wird und etwas zusammenfällt und Flair verliert.

Die interne digitale Lautstärkeregelung ist sehr gut und ich kann keine klanglichen Nachteile erkennen, im Gegenteil, durch Reduzierung des Pegels am Wandler kann ich das analoge Poti an der Octave-Vorstufe in einem optimaleren Bereich bei sehr leisen Lautstärken fahren und damit die Kanalgleichheit etwas verbessern.

Wie ihr lesen könnt, bin ich begeistert.

Gruß Jürgen
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Geändert von jkorn (07.08.2013 um 18:54 Uhr).
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  #2  
Alt 03.05.2014, 21:10
jkorn jkorn ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2011
Beiträge: 867
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Hallo,

ich probiere gerade verschiedene Aufstellungsvarianten für den Auralic Vega, Geräteuntersetzer direkt unter dem Gehäuseboden oder unter die Gerätefüße, Gerät direkt auf den Rackboden (Creaktiv mit sandbefüllten Rohren) oder mit Schieferplatte.

Dabei war jedesmal eine etwas andere Klangbalance hörbar. Als für mich beste Lösung haben sich die Bfly Master Gerätefüsse direkt unter die Gerätefüsse des Auralic herausgebildet, noch mehr Raumgefühl und bessere Ordnung und Ruhe im Klangbild.

Verschiedene Netzkabel probiere ich auch, wie z.B ViaBlue X40 und X60, Audioplan Powercord-S, Nordost Blue Heaven, Wireworld Silver Electra.

Der Klang ist bei allen vier Kabeln deutlich hörbar unterschiedich, je nach Musik gefallen mir hier auch die beiden Viablues, aber das Wireworld spielt deutlich in einer anderen Liga und der Unterschied fällt teils deutlicher aus, als der Versuch mit verschiedenen NF-Verbindern.

Ich höre den Auralic Vega ausschließlich mit Filter 4 und mit dem clock-modus "Exact". Die jitter Vermeidung durch die hochpräzise interne Clock ist auch hier für mich deutlich nachvollziehbar.

Jürgen
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Geändert von jkorn (03.05.2014 um 21:14 Uhr).
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  #3  
Alt 04.05.2014, 15:38
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.274
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Hi Jürgen,

welche DAC hattest du denn zuvor?

LG
Manfred
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  #4  
Alt 04.05.2014, 16:32
jkorn jkorn ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2011
Beiträge: 867
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Hallo Manfred,

die Liste ist relativ lang, aber der Auralic Vega hat einen Ayre QB-9 abgelöst, gleichzeitig hatte ich auch mal einen modifizierten Parasound DAC 1100 HD und einen kleinen HRT Music Streamer 2 im Besitz, davor war mein Haupt -Dac ein PS-Audio Digilink III, davor ein CEC....usw.

Um den Ayre abzulösen, habe ich etwas gezögert, hat er ja als ausschließlicher USB-Wandler durchaus besondere musikalische Qualitäten.
Aber als der Auralic Vega seine ersten Takte spielte, war die Entscheidung klar und eindeutig.
Jetzt benutze ich den Auralic als USB-Wandler und gleichzeitig über 75 Ohm-Kabel mit einem Musical Fidelity-CD-Laufwerk als CD-Spieler.
Die Vergleiche sind so relativ einfach und immer klingt es mit meinen Ohren mit jriver MC19 / jplay dual PC-modus besser als direkt vom CD-Laufwerk.
Ich bin hier aber etwas zurückhaltend, da ich diese Seite durch ein noch besseres CD-Laufwerk und Digitalkabel noch etwas aufwerten könnte (eigene Vergleiche mit einem Hoerwege modifiziertem CEC-Laufwerk bestätigen dies)

Jürgen
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  #5  
Alt 04.05.2014, 19:14
mannitheear mannitheear ist offline
 
Registriert seit: 23.10.2011
Beiträge: 1.274
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Hallo Jürgen,

danke für die Info. Von dem Auralic hört man viel Gutes.

LG
Manfred
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  #6  
Alt 11.05.2014, 13:44
jkorn jkorn ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2011
Beiträge: 867
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Hallo,

da der Auralic Vega ja auch DSD fähig ist, spiele ich gerade mal mit den Einstellungen im JRiver MC19 rum und lasse alle flac-files im DSP in 2 mal DSD umrechnen und an den Auralic ausgeben.
Das Klangbild ändert sich deutlich hörbar, gefühlt in etwas mehr Luftigkeit, Natürlichkeit, Echtheit.Außerdem kann man dann noch mit den Auralic DSD-Filtern rumspielen. Ich probiere aber noch etwas, denn anders muß nicht auch auf lange Sicht besser sein.

Es macht auf jeden Fall Spaß hier noch etwas zu probieren.
Weiterhin läuft sich noch das JCAT USB-Kabel warm.

http://www.highfidelity.pl/@main-439&lang=en
http://jplay.eu/jcat/

Sehr interessantes USB-Kabel. Es spielt auf jeden Fall in der obersten Liga (wie z.B. Audioquest Diamond oder Wireworld Platinum Starlight) mit, klingt bei mir aber im Gegensatz zu den beiden Kabeln etwas voller und bassbetonter, aber auch mit vergleichbarer Auflösung.

Schönen Sonntrag
Jürgen
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  #7  
Alt 11.05.2014, 15:22
Raal Raal ist offline
 
Registriert seit: 30.01.2011
Beiträge: 765
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Der DAC ist erste Sahne. Bin gespannt ob der Auralic Streamer ARIES auch so gut wird. Der Preis mit 999€ ist zumindest sehr ansprechend.
__________________
Aktiver "zeitrichtiger" 2-Wege Lautsprecher mit Manger Schallwandler und Wavecore Langhub Tieftöner in D'Appolito Anordnung
powerd by Hypex Electronics BV.
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  #8  
Alt 10.09.2014, 14:59
M@rc M@rc ist gerade online
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.574
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Hallo, ich habe mich nun endgültig für den Vega entschieden. Mein letzter Kandidat war der Mytek DSD in Verbindung mit dem neuen Violectriv V281. Mein Problem mit dem Mytek: Er klingt mir zu kompakt in der Räumlichkeit und hat einen sehr hellen und analytischen Klangcharakter. Er spielte mir zu kühl und emotionslos. Als ich gestern den Vega angeschlossen habe klang der im Vergleich schon fast langweilig behäbig gegen den Mytek aber nach einer Weile aufwärmen am Netz kam endlich wieder Musik. Glaubhafter dargestellt und mit einer so angnehmen Gangart wie ich sie so noch nie gehört habe, höchstens von meiner le audiophil. Hinzu kommt die Bedienung. Optik ist kein Thema für mich. Raum und glaubhafte Größe gepaart mit der tollen Auflösung haben mich jetzt zum Veganer gemacht. Gruß Marc
__________________
LG
Marc
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  #9  
Alt 10.09.2014, 20:10
jkorn jkorn ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2011
Beiträge: 867
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Hallo Marc,

gratuliere! Ein tolles Gerät. Viel Spaß damit.

Jürgen
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  #10  
Alt 10.09.2014, 20:23
M@rc M@rc ist gerade online
 
Registriert seit: 19.11.2010
Beiträge: 2.574
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Zitat von jkorn Beitrag anzeigen
Hallo Marc,

gratuliere! Ein tolles Gerät. Viel Spaß damit.

Jürgen
Hi Jürgen, danke! diese Untertellfüsse in deinem Avar. Sind die auch unter dem Vega?
__________________
LG
Marc
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