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Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

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  #1  
Alt 23.10.2013, 12:52
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.279
Standard audio-technica ATH-AD2000X und -AD1000X - erste Eindrücke

Hallo Kopfhörerfreunde,

Gestern war es mal wieder soweit - ein Besuch bei Attsaar stand an. Grund dafür war das Stelldichein der neuen, offenen audio-technica-Modelle.



Als ehemaliger Besitzer eines ATH-AD2000, der Vorgänger des aktuellen größten, offenen Modells, kann ich nun nicht sagen, dass bezüglich erstem Höreindruck klangcharakteristisch alles neu erfahren werden musste, dennoch liegen zwischen der damaligen und der gestrigen Begehung etliche Jahre, weshalb das Ganze in gewisser Form auch wieder Neuentdeckung bedeutet. Und da es sich bei beiden Modellen um krachneue Teile handelt - sie wurden quasi frisch ausgepackt - können die nachfolgenden Zeilen weder die endgültige Qualitätsgüte kennzeichnen, noch eine umfassende, tiefer führende Klanganalyse beinhalten.

audio-technica-Kopfhörer wollen eingespielt werden und zwar ordentlich. Es gibt Kandidaten, die gleich zu Beginn klanglich leicht analytisch auftreten - Selbigen muss durch das Einspielen etwas Bauch, Wärme und Gediegenheit einverleibt werden und dann gibt es Hörer, die von Beginn an mehr das Gediegene, Ganzheitliche bedienen und durch das Einspielen erst ihr Maß an Präzision, Definition bzw. klangfarblicher Echtheit bekommen. Die Japaner gehören der zweiten Fraktion an. Ich kenne das noch von meinem damaligen AD2000. Im krachneuen Zustand ließen Basspräzision sowie -kontrolle arg zu wünschen übrig, der Mittenbereich bot noch nicht genügend tonale Echtheit sowie der Hochton nicht die Luft, die da eigentlich hin gehört. Mit der Zeit lösten sich diese Problemzonen in nichts auf - die Wiedergabe stand, glaubwürdig, farbecht und auch präzise.

Hörspaß bekommt man gleich zu Beginn und irgendwie schaffen es die japanischen Kopfhörer auch im krachneuen Zustand, einen musikalisch und bezüglich einem bestimmten Schmiss in der Musik bei der Stange zu halten - obwohl sich aus der anfänglichen Holprigkeit kein Hehl machen lässt. Wie könnte man so etwas am besten beschreiben? Ungefähr so: Es ist die Balletttänzerin, die unaufgewärmt versucht, ihren Bewegungen Eleganz und Geschmeidigkeit einzuverleiben.

Also, einspielen, einspielen, einspielen!



Per kompletter Goldnote-Einspeisung (Laufwerk, DAC und Akkuversorgung) und Bryston-BHA-1 ging es dann an die beiden audio-technica-Modelle ran - der HD800 stand mir dabei als Referenz zur Seite. Und ja doch, ein Kaliber vom Schlage eines HD800, völlig eingespielt und per XLR verbunden, ist und bleibt eine Hausnummer. An seine klangliche Souveränität, seine Übersicht in der Bühnendarstellung sowie sein neutrales Verhalten und das erstklassige proportionieren aller Klangdetails heran zu kommen, ist richtig schwer. Und es wäre wahrlich unfair, krachneue Kopfhörer bezüglich erwähnter Tugenden zu diesem Zeitpunkt auf den Prüfstand zu stellen. Allerdings schadet es auch nicht, das Sennheiser-Flaggschiff als Maßstab, für zu Ende gedachte Prozesse hier einzusetzen.

Beachtlich war für mich die Tatsache, dass des AD2000X Raumdarstellung gar nicht großartig in Sachen Größe hinter einem HD800 positioniert war - zugegeben, der Unterschied war dar, aber nicht so doll, wie ich es vermutete. Eher hatte der Japaner noch damit zu tun, innerhalb des Raumes alles wie fest angewurzelt darzustellen - eine Arbeit, die er aber bereits nach 3 Stunden merklich besser absolvierte. Und weil das eben alles so in Sachen Präzision, Echtheit, Standfestigkeit, Souveränität noch schwankte, ertappte ich mich dabei, beim Wechsel auf den HD800, selbigen danach länger auf dem Kopf zu haben - ein untrügerisches Zeichen für den Erhalt größerer Glaubwürdigkeit. Klar und logisch. Während der erwähnten drei Stunden merkte ich dann allmählich, wie es mich aber auch zu längerem Zuhören über den AD2000X hin zog und der Senni blieb dann länger an der Seite liegen. Ebenfalls ein klares Zeichen dafür, dass der audio-technica zulegte, ich ihm tonal Stück für Stück mehr glauben konnte.

Und dann stellte sich halt zusätzlich noch etwas interessantes heraus. Während ein HD800 immer noch das selbstverständlichere, das lockerere, lässigere Spiel bot, stellte sich aber für mich bei ihm bei bestimmter Musik das mehr oder weniger alt bekannte Problem ein: Bei aller Genauigkeit musste ich doch nach drei/ vier Minuten das musikalische ansprechen hinterfragen. Worüber hielt mich der HD800 eigentlich bei der Musik? Ich kenne es ja zur Genüge - das ist halt genau der Teil, wo ein HD800 gerne etwas zum Technokraten wird und man etwas den musikalischen Bezug verliert.

Das war das, was sich ein AD2000X nicht erlaubte und so war es dann auch nicht verwunderlich, dass ich ihn, nachdem er mal von der Präzision her etwas auf Kurs war, immer seltener abzog. Stück für Stück bildete sich ein schöner klarer Raum aus, alles tonale kam besser auf Linie und das Teil konnte nun im musikalischen Sinne dort punkten, wo sich ein HD800 doch etwas schwerer tut, ohne diesem Flaggschiff ansonsten zu nahe zu treten - er ist nach wie vor erste Sahne. Jedoch müßte ich mich, ginge es um die glaubwürdigere Klangfarbe, zu Gunsten des AD2000X entscheiden. Es ist ganz einfach, weil man nur darauf achten muss, wo man länger verweilt.



Jegliche weitere Klangbeschreibung lasse ich zu diesem Zeitpunkt noch außen vor - auf jeden Fall wird es interessant werden, wenn der AD2000X mal gänzlich eingespielt ist. Für den kleineren Bruder, den AD1000X gilt das Gleiche. Was man sagen kann, ist, dass er ebenfalls klanglich ein sehr interessanter Hörer ist, etwas weniger kompetent als der größere Bruder, auch mit etwas weniger Klangfülle versehen, aber direkt auf Anhieb ein entspanntes und auch vom Gesamteindruck her glaubwürdiges Klangbild bietend. Beide, sowohl der AD2000X als auch der AD1000X erlauben sich keine klanglichen Schnitzer in Form eines Haussoundes, der dann meist für Klassik nicht mehr nutzbar ist. Ganz im Gegenteil, die gute alte "Peter und der Wolf" marschierte allürenlos, ohne dass Fragen aufkommen bezüglich tonaler Ausgewogenheit. Einzig auch hier: Einspielen!

Beide Modelle bieten am Ende ihrer 3m Zuleitung den kleineren Klinkenstecker, auf welchen dann der 6,3mm-Stecker aufgeschraubt werden kann. Und ja doch, der Tragekomfort beider audio-technicas mit ihrem Klappenmechanismus ist erste Sahne und vergleichbar mit dem Tragekomfort eines HD800. Die Dinger sind Leichtgewichte und garantieren auf Grund ihrer gut durchdachten Konstruktion ein stundenlanges ermüdungsfreies Hören.



Sorry für die weniger gelungenen Fotos - ich war froh, gestern überhaupt genug Licht zu bekommen, um wenigstens halbwegs knipsen zu können.

Soweit mal das erste Schnuppern und sehr interessant. Wir kennen im Umgang mit unseren Kopfhörern unterschiedliche Tugenden. Beispielsweise steht Stax für ein sehr feinsinniges, leicht, luftiges Erlebnis, unsere Magnestotaten für stimmig, musikalisch mit viel Kraft, ein HD800 für Raum und Souveränität, ein T1 für kompakt mit viel Sensibilität und würde ich versuchen, den audio-technica's eine gute Tugend mitzugeben, wäre es das ganz sichere Händchen für eine gelungene Kombination aus Präzision und Musikalität.

Der ATH-AD2000X ist mit knapp 1100€ VK im Handel gelistet und der kleinere AD1000X mit 678€.

Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (23.10.2013 um 13:34 Uhr).
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  #2  
Alt 23.10.2013, 14:51
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.279
Standard

Zitat:
Zitat von Hubert481 Beitrag anzeigen
Ich werde wohl nie verstehen, warum man so Geräte nicht 2 Tage durchlaufen lässt, bevor man sie jemand zum Hören gibt.
Hubert,

Weil das eben noch überwiegend der Standard ist. Die Teile kommen in ihrer Verpackung krachneu, uneingespielt beim Händler an. Nun hätte ich ein paar Tage warten können, bis sie bei Attsaar mehr Betriebsstunden hinter sich haben, aber warum? Es war mir wichtig, erste Eindrücke zu gewinnen, sowohl haptisch, optisch als auch klanglich soweit die Richtung zu erkennen.

Ein entsprechender Test, vollkommen eingespielt, sollte folgen, wenn ich die beiden offenen Hörer + den geschlossenen W1000X vom Vertrieb zur Verfügung gestellt bekomme - angekurbelt ist das Ganze.

Außerdem bin ich nicht jemand, der sich selbst krachneu, keinen Reim auf etwas bilden könnte - weshalb das alles nicht so problematisch ist.

Gruß,
Otwin
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  #3  
Alt 23.10.2013, 17:01
Sam Sam ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.553
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Na da lag ich ja auf der CanJam garnicht so falsch. Der 1000x hat mich von der ersten Sekunde an überrascht und mit seiner Ganzheitlichkeit sofort für sich vereinnahmt. Bin gespannt wie es hier weiter geht...
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  #4  
Alt 23.10.2013, 17:25
mike48 mike48 ist offline
 
Registriert seit: 20.11.2010
Beiträge: 149
Standard

Zitat:
Zitat von Sam Beitrag anzeigen
Der 1000x hat mich von der ersten Sekunde an überrascht und mit seiner Ganzheitlichkeit sofort für sich vereinnahmt.
So geht es mir schon eine ganze Weile mit dem ATH AD 2000.
Habe immer noch einen HD800 und hatte einen Denon 7000.
Mein Erleben: der AT spielt am Lehmann Linear SE so ermüdungsfrei
wie kein zweiter KH zuvor. Woran das liegt kann nicht genau sagen.
(Verzerrungsarmut?, äußerst bequemer Sitz, drückt absolut nicht
und natürlich die offene Konstruktion?)
__________________
höre derzeit sehr zufrieden mit HD 800 <img src=images/smilies/zustimm.gif border=0 alt= title=Zustimm class=inlineimg />Viele Grüße Peter
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  #5  
Alt 23.10.2013, 23:45
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.279
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Zitat:
Zitat von Sam Beitrag anzeigen
Na da lag ich ja auf der CanJam garnicht so falsch. Der 1000x hat mich von der ersten Sekunde an überrascht und mit seiner Ganzheitlichkeit sofort für sich vereinnahmt. Bin gespannt wie es hier weiter geht...
Hallo Sam,

Da kann ich auf Grund meines Umgangs mit dem AD2000, den ich übrigens damals wegen einem Tipp von Carlos Candeias orderte, ein wenig was zu sagen, obwohl mike bereits schon das Wesentliche kurz und knackig beschrieben hat.

Die Dinger sind so abgestimmt, um wirklich ermüdungsfrei bei der Musik zu sein. Was nicht ganz zu unrecht den Verdacht aufkommen ließe, in dieser Art Ganzheitlichkeit könnte das ein oder andere Detail ein wenig im Schatten landen oder im Ganzen etwas untergehen, stellte sich so nicht dar. Sicherlich wird bei einer extrem eng angelegten Messlatte am Ende immer bei den Hörern, die ein gesundes gediegenes Maß fahren, im mehr analytischen Sinne - analytisch hier nicht als überanalytisch gemeint - Details etwas weniger herausgearbeitet werden gegenüber den Hörern, die von vorne herein mehr auf das Detail verweisen.

Weil beides zusammen beißt sich am Ende, würde es das Extrem beschreiben wollen. Zieht mich das Klangbild sehr stark über die Details in die Vermittlung, werde ich nicht daran vorbeikommen, den Schlag des Sticks auf dem Blech im selben Moment als dieses Einzelereignis zu betrachten. Das bedeutet, die Konzentration wird für einen Moment vom Ganzen auf das Einzelne gelenkt. Und so würde das hin und her gehen, von einem Detail zum nächsten. Das ist die analytische Wiedergabe.

Fehlen dem Klang selbst bei recht ganzheitlicher Darstellung Farbe, Farbschattierung, etwas Feinsinn, gerät dieser Eindruck leicht zur technischen Vermittlung.

Bekommt das Klangbild zu viel Unterstützung in Form von Fülle, entsteht ein Soundeindruck.

Es ist schwer, einen Idealfall zu zimmern. Den wird es wahrscheinlich in ganz perfekter Art, wirklich perfekt von nichts zu viel und zu wenig nie außer beim live geben. Es sind lediglich gute Annäherungen möglich bzw. ein guter Weg in diese Richtung. Ich hätte nicht für alle Personen die Frage nach dem Lot zwischen Musikalität, Ganzheitlichkeit und Präzision oder Akkuratesse bezüglich der Arbeit des AD2000 beantworten können, weil das jeder Mensch anders betrachtet. Ich weiß halt nur, dass der AD2000 sehr viel von beiden Seiten für mich auf einen Punkt brachte. Und so ist dann heute mein Interesse um so mehr gegeben, wie ein AD2000X das am Ende löst.

Gruß,
Otwin
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  #6  
Alt 04.11.2013, 21:58
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.279
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Hi,

So, nach soweit abgeschlossenem Einspielvorgang lässt sich von meiner Seite aus bezüglich dem ATH-AD2000X folgendes festhalten:

Der Hörer macht Spaß, er hat etwas, was einen bei guter Laune hält, bringt auch Farbe mit ins Spiel, so, dass man mal gerne länger damit hört, als nun unbedingt mit dem Hörer, der sich etwas technisch korrekter zeigt und er macht keinen kleinen Raum. Aber

ich bin in seinem Klang einen gewissen Grad an künstlichem Anteil nicht losgeworden. Es ist nicht viel, aber es ist auch nicht von der Hand zu weisen. Anders gesagt, sein Ton, egal wie konturiert er ihn auch hinstellt, hat nicht die Echtheit, die eigentlich bei einem Spitzenhörer ohne langes Überlegen zu sein hat. Ich meine, die Audeze's, der Hifiman, HD800, T1 sind Hörer aus dem Topbereich, die, egal der Tatsache, dass auch sie unterschiedlich abgestimmt sind, doch keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass man dem Ton an Echtheit Glauben schenken kann, vom ersten Takt an und ohne zu überlegen.

Audiotechnicas neuer X macht das so nicht. Ich komme nicht richtig an das tonal echte heran, eben bereits schon durch das Stück künstlicher Anteil. Zunächst wäre mir seine Abstimmung wurscht oder es wäre in zweiter Linie interessant, aber die Töne selbst sind es. Es spielt auch keine Rolle, welches Musikgenre bedient wird. Ich hab mir auch die Mühe gemacht, Einzelstimmen anzuhören - mit dem gleichen Ergebnis. Er macht das nicht unsauber, auch wenn er aus meiner Sicht allem etwas mehr Fülle versucht mitzugeben, aber wie gesagt - das tonal echte, tongetreue hat er so nicht ganz.

darüber hinaus bedient er von der Abstimmung her passabel mit einer leichten Senke und nicht immer völlig unangestrengtem Hochton - die Sibilanten werden zumindest streckenweise etwas bemüht. Ist aber ansonsten keine Nervigkeit festzumachen - er kann halt die berühmten kleinen s ein wenig bemühen. Die Bässe haben Volumen, vielleicht mit einer Kelle mehr als nötig, sind aber auch nicht unsauber. Höchstens eine Ansammlung von leicht zupfenden Kontrabässen würde er nicht ganz aus dem Schatten geöst bekommen - das können unsere Großen souveräner.

er geht mit Schmackes ran und drückt bei kompletten Orchestereinsätzen dann mitunter ein wenig zu viel auf die Tube, weshalb dann die Instrumente etwas größer geraten, als es zu sein hat, aber nicht so, dass es dadurch soundig wirkt. Dem ein oder anderem dürfte diese Power eher sogar gefallen.

Gesamttonal ist es kein übler Hörer. Er ist nicht lahm und gelingt es, etwas über das leicht künstliche, nicht ganz tonechte hinwegzuhören, hält er einen auch bei der Stange. Ich hatte ihn ja oft länger auf, als den HD800. Er bringt seine eigene Faszination mit in die Musik, auch wenn er meines Erachtens nach klanglich etwas weniger erdig, denn schwebender ausgelegt ist. Vielleicht gilt auch hier die Devise: Sehr leichtes Gewicht kann zu leichter Klang werden. Spaß bei Seite, aber es kommt einem schon mal in den Sinn.

Ein Wechsel zum HD800 zeigt dann halt ganz schnell, wie die Orchesterproportionen zu sein haben und wie sich alles aus einer Präsentations-Vordergründigkeit in ein Ganzes einbindet. Eben so, wie es sich gehört und wie es unsere Flaggschiffe auch durch die Bank tun.

Also, ich bin auf Grund meiner Erinnerung der Auffassung, dass mein damaliger AD2000 nicht das Stück künstlichen Klang mitgepflegt hat - mit ihm hatte ich nicht das Problem eines in sich nicht ganz waschechten Tones. Über die Abstimmung bezüglich der Topmodelle hätte man sich bei ihm im Sinne von mehr Neutralität unterhalten können, aber ich hatte mit diesem Hörer meinen Spaß und nicht dieses Problem.

Dann kommt noch die Tatsache hinzu, dass dieser Kopfhörer einen Preis in Höhe von 1100€ aufruft. Ich muss zumindest da spätestens passen, weil er das aus meiner Sicht nicht wert ist. Da müßte er auf Anhieb die Tonqualität fahren unserer üblichen Verdächtigen in dieser Preisklasse und das kann er nicht.

Aus meiner Sicht hat sich Audio technica mit ihrem X keinen Gefallen getan - der Buchstabe, der schon mal bei einem Getränk als Formelgeheimnis herhalten mußte, bedeutet hier aus meiner Sicht nicht unbedingt eine Verbesserung zum AD2000. Ich komme auf jeden Fall mit diesem Kopfhörer bei wirklich ernster Betrachtung nicht ganz hin.

Gruß,
Otwin
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  #7  
Alt 04.11.2013, 22:08
Trance_Gott Trance_Gott ist offline
 
Registriert seit: 07.12.2011
Beiträge: 1.473
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Otwin,

alle ATs die ich kenne verfärben in den Mitten außer der W3000ANV der das Prädikat "klingt authentisch" mitbringt. Das ist der einzige AT der an die großen T1, Audeze etc. heranreicht. Einer der besten KH die ich habe und wohl auch niemals hergeben werde.
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  #8  
Alt 04.11.2013, 22:13
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.279
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Zitat:
Zitat von Trance_Gott Beitrag anzeigen
Otwin,

alle ATs die ich kenne verfärben in den Mitten außer der W3000ANV der das Prädikat "klingt authentisch" mitbringt. Das ist der einzige AT der an die großen T1, Audeze etc. heranreicht. Einer der besten KH die ich habe und wohl auch niemals hergeben werde.
Du meinst den L3000 ANV, oder?
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  #9  
Alt 04.11.2013, 22:14
Nomax Nomax ist offline
 
Registriert seit: 28.10.2013
Beiträge: 5.610
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Ja der 3000 ANV is ganz nett!!

Geändert von Nomax (04.11.2013 um 22:20 Uhr).
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  #10  
Alt 04.11.2013, 22:18
Trance_Gott Trance_Gott ist offline
 
Registriert seit: 07.12.2011
Beiträge: 1.473
Standard

Zitat:
Zitat von lotusblüte Beitrag anzeigen
Du meinst den L3000 ANV, oder?
Nein, nicht den L3000 aus Leder, sondern den aktuellen limitierten Woodie W3000 ANV.
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