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Elemente zur Optimierung der Raumakustik Ideen und deren praktische Umsetzung

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  #11  
Alt 22.12.2013, 18:13
Amplitudensieb Amplitudensieb ist offline
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 287
Standard Akkustik

Zitat:
Zitat von Flo2984 Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

nachdem ich nun seit einigen Monaten in meinem neuen Haus lebe und nochmals meine Hifigeräte upgedated habe, geht es nun an die Raumakkustik.
Anbei aktuelle Carmamessungen und Fotos mit der Bitte um Hinweise, was ich alles tun könnte und vor allem auch wie.

Am meisten stört mich, der hohe Nachhall (obwohl es laut den Messschrieben gar nicht so übel aussieht, oder?).
Ich bekomme davon bereits nach einigen Minuten einen Druck auf den Ohren bzw. leichte Schmerzen. Das nervt total!
Wenn ich zum Vergleich bei Kumbels stundenlang Musikhöre, habe ich keine derartigen Probleme. Doch die haben ihre Wohnzimmer meist mit Laminatboden gestaltet und vor allem einen Haufen Kruscht rumstehen.

Ansonsten bin ich mit meinem Equipment zufrieden, die Mittenortung passt und vor allem Heimkino macht mega Spaß. Aber leider haperts, wie gesagt, noch am stundenlangen Stereogenuss. Dabei höre ich eigtl. stets auf der niedrigsten Lautstärkeeinstellung des Vollverstärkers, also betsimmt keine Brachialpegel! Ist doch seltsam, oder???

Grüße
Flo
Hallo Florian , das wundert mich nicht , dass Du druck auf den Ohren hast.
Der Fliesenboden ohne Teppich ist eine mittler Katastophe . Den musst
Du mal als erstes mit einem gross flächigem dicken Teppich auslegen . Da ist schon viel geholfen .
An die Wände Büchregale aus Holz und jede Menge Bücher drin. Ideal
wäre natürlich auch eine Holzdecke . Ohne eine Holzdecke , wird es schwierig , dass das ordentlich kling. Je mehr schall schluckender Plunder
rum steht um so besser. Über den einen oder anderen schönen Wandteppich solltest Du auch nachdenken . Ebenso Vorhänge an den
Fenster so dick wie es geht . Der Teppich auf dem Fussboden hat aller erst
Priorität. Ohne geht da nichts.

V G
Hartmut
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  #12  
Alt 22.12.2013, 18:17
Amplitudensieb Amplitudensieb ist offline
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 287
Standard

Zitat:
Zitat von Amplitudensieb Beitrag anzeigen
Hallo Florian , das wundert mich nicht , dass Du druck auf den Ohren hast.
Der Fliesenboden ohne Teppich ist eine mittler Katastophe . Den musst
Du mal als erstes mit einem gross flächigem dicken Teppich auslegen . Da ist schon viel geholfen .
An die Wände Büchregale aus Holz und jede Menge Bücher drin. Ideal
wäre natürlich auch eine Holzdecke . Ohne eine Holzdecke , wird es schwierig , dass das ordentlich kling. Je mehr schall schluckender Plunder
rum steht um so besser. Über den einen oder anderen schönen Wandteppich solltest Du auch nachdenken . Ebenso Vorhänge an den
Fenster so dick wie es geht . Der Teppich auf dem Fussboden hat aller erst
Priorität. Ohne geht da nichts.

V G
Hartmut
PS
Ich habe heute nur einen Vorhang zum waschen abgehängt .
Das war sofort deutlich spürbar . Das mit den Bücheregalen ist gar kein
grosser Aufwand und Bücher gibt es genug.
Gruss Harmut
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  #13  
Alt 22.12.2013, 20:09
nickchang nickchang ist offline
 
Registriert seit: 13.05.2011
Beiträge: 493
Standard

Bei mir ist es kein Druck von außen, es fühlt sich eher so an, als ob es dem Ohr zuviel wird und es dann selbst einen Druck aufbaut als Schutzschild.
Das Gefühl ist ähnlich dem, wen man gähnt (also von innen her), nur dauerhaft.

Ja, der Teppich ist auch schon im Anmarsch, Vorhänge dann evtl gleich nächstes Jahr. Das muss ich dann wohl fokusieren...
Ich möchte meine Bude aber nicht mit Regalen zustellen, außerdem besitze ich keine Bücher

Dann bleiben wohl nur noch Akustikbilder, die hätten auch den positiven optischen Nebeneffekt :-)

Wandteppiche sind ein absolut nogo

Habt ihr weitere gute Ideen?


Mfg Flo
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  #14  
Alt 22.12.2013, 20:20
Amplitudensieb Amplitudensieb ist offline
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 287
Standard Raumakkustik

Zitat:
Zitat von Flo2984 Beitrag anzeigen
Bei mir ist es kein Druck von außen, es fühlt sich eher so an, als ob es dem Ohr zuviel wird und es dann selbst einen Druck aufbaut als Schutzschild.
Das Gefühl ist ähnlich dem, wen man gähnt (also von innen her), nur dauerhaft.

Ja, der Teppich ist auch schon im Anmarsch, Vorhänge dann evtl gleich nächstes Jahr. Das muss ich dann wohl fokusieren...
Ich möchte meine Bude aber nicht mit Regalen zustellen, außerdem besitze ich keine Bücher

Dann bleiben wohl nur noch Akustikbilder, die hätten auch den positiven optischen Nebeneffekt :-)

Wandteppiche sind ein absolut nogo

Habt ihr weitere gute Ideen?


Mfg Flo
Hallo Florian , die Akkustischen Anforderungen lassen sich leider oft nicht mit den Visuellen Wünschen unter einen Hut bringen . Es gibt auch schallschluckende Tapeten und Folien . Aber warten wir mal ab , was
der Teppisch und die Vorhänge bringen
Gruss
Hartmut
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  #15  
Alt 23.12.2013, 23:43
nickchang nickchang ist offline
 
Registriert seit: 13.05.2011
Beiträge: 493
Standard

Im Tieftonbereich werden diese ja sicherlich nichts bewirken, da werde ich bestimmt nicht um Kantenabsorber herumkommen, oder?
Diese hätten natürlich den Nebeneffekt, dass sie auch MT und HT dämpfen. Vorne rechts und links würde das eigtl optisch ganz gut passen, muss mal den WAF checken
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  #16  
Alt 24.12.2013, 12:33
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 859
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Hallo Flo,

Du hast Dir mit den vielen Diagrammen viel Arbeit gemacht, ab er es gibt einfachere Darstellungen (zweidimensional, y=Nachhallzeit / x=Frequenz, plus DIN Toleranzkurven), die zum Thema Nachhall leichter und mehr Aussagen machen lassen. Hier nur als Beispiel eine solche Messung meines unbehandelten Raumes aus Acourate:



Ob Dein Programm diese Darstellung bietet, weis ich nicht...

Soweit in aller Kürze.

Gruß,
Winfried
__________________
Perception is Reality!
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  #17  
Alt 24.12.2013, 14:40
Babak Babak ist offline
 
Registriert seit: 24.01.2008
Beiträge: 526
Standard

Hallo

ich sehe das Hauptproblem nicht in den Nachhallzeiten, sondern in den Reflexionen.

Eine Messung der Raumimpulsantwort würde da mehr bringen, zB. über die ersten 100 oder 200 ms

LG
Babaj
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  #18  
Alt 24.12.2013, 15:22
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 859
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Babak,

mein Vorschlag wäre unbedingt beides (Nachhall und Reflektionen) anzusehen und den Raum und die großen, schallharten Flächen entsprechend der gefundenen Erkenntnisse zu behandeln.

Gruß und frohe Feiertage,
Winfried
__________________
Perception is Reality!
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  #19  
Alt 24.12.2013, 15:36
Babak Babak ist offline
 
Registriert seit: 24.01.2008
Beiträge: 526
Standard

Hallo Winfried,

die Messungen des Nachhalls liegen ja mit den Wasserfaldiagrammen schon vor.

Ich bevorzuge an sich auch die Darstellung in Terzbändern mit den eingezogenen Toleranzen entsprechend des Raumvolumens, aber das geht so auch ...

Dieser Druck auf den Ohren und die schnelle Ermüdung kommen aus meiner Erfahrung von allzu starken und diskreten Reflexionen.

LG und Frohes Fest ebenfalls



LG
Babak
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  #20  
Alt 24.12.2013, 19:03
wgh52 wgh52 ist offline
Aktiv-LS Fan
 
Registriert seit: 16.12.2007
Beiträge: 859
Standard

Zitat:
Zitat von Babak Beitrag anzeigen
...die Messungen des Nachhalls liegen ja mit den Wasserfaldiagrammen schon vor...
Stimmt schon, ist aber mühsam und RT60 ist nicht abzulesen

Zitat:
Zitat von Babak Beitrag anzeigen
...Dieser Druck auf den Ohren und die schnelle Ermüdung kommen aus meiner Erfahrung von allzu starken und diskreten Reflexionen...
Meine Erfahrung/Empfindung ist etwas ansders: Druck auf den Ohren kommt eher von tieffrequentem Nachhall und Raummoden, Nervigkeit eher (und unter anderem...!) von Mittel-Hochtonreflektionen. Ich gehe mal davon aus, dass bei Flo beides zusammentrifft, denn er schrieb:
Zitat:
Zitat von Flo2984 Beitrag anzeigen
.... Am meisten stört mich, der hohe Nachhall (obwohl es laut den Messschrieben gar nicht so übel aussieht, oder?).
Ich bekomme davon bereits nach einigen Minuten einen Druck auf den Ohren bzw. leichte Schmerzen....
Wie dem auch sei, eine Kombination aus Einrichtungsmaßnahmen,
Diffusoren, Absorbern und/oder Akustikwände dürften nach fachgerechter Analyse und entsprechender Dimensionierung sehr hilfreich sein.

Fröhliche Weihnacht!
Winfried
__________________
Perception is Reality!
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