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Audiophile Kopfhörer In diesem Forum geht es um jegliche Kopfhörer

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  #11  
Alt 10.01.2014, 14:29
cucera cucera ist offline
 
Registriert seit: 21.04.2013
Beiträge: 1.079
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@Firefox1

Danke für deinen Bericht Oliver,

wenn man sich auf die Nebengeräusche konzentriert wie bei dir auf einigen Tracks ist der K812 wirklich überragend. Ich glaube das liegt an dem beschriebene 3-4KHz Peak.

Interessant ist dass du am Schluss dem gleichen Hörer den Vorrang gibst wie ich. Ich kenne den Auralic nicht aber am Bryston BHA-1 hätte ich den K812 vorgezogen. Doch schon am bescheidenen Trends 10.2p gefällt mir der HE-6 besser.
__________________
Beste Grüße
Dan

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parttime audiophile parttime sceptic
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  #12  
Alt 10.01.2014, 14:40
jkorn jkorn ist offline
 
Registriert seit: 12.06.2011
Beiträge: 832
Standard

Hallo Oliver,

vielen Dank für den tollen informativen Bericht...Klasse!
Da ich den gleichen Verstärker habe und auch den HE-6 kann ich mich gut in Deine Beschreibungen hineinversetzen.

Den AKG 802 möchte ich auch gerne mal zu Hause hören. (Durch Deinen Bericht bin ich etwas gelassener, da die Kombi Auralic/HE-6 so wunderbar aufspielt).Vielleicht finde ich ja hier in Berlin auch mal eine Gelegenheit.

Jürgen
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  #13  
Alt 10.01.2014, 14:48
Sam Sam ist offline
 
Registriert seit: 03.12.2008
Beiträge: 2.673
Standard

Hallo,

Zunächst möchte ich mich natürlich für beide Berichte bedanken.

Schön das wir mit dem Hagen einen Händler haben der durch diesen tollen Service solche Berichte überhaupt möglich macht.


Was ich an Olivers Bericht nicht nachvollziehen kann ist der von ihm beschriebene Hochton. Der K812 hat den schlüssigsten und ausgewogensten Hochtonbereich den ich je von einem Kopfhörer erleben konnte und dies ist unabhängig vom Musikmaterial zu verstehen. Quer durch meine Musiksammlung, auch bei eher insgesammt "dünneren" Aufnahmen kommt es niemals zu irgendwelchen Überhöhungen oder Peaks bzw. irgendeiner Form von Überpräsenz. Der Hochton bleibt immer vollkommen schlüssig eingebunden eben weil er derart fein auflöst und mit den unteren Bereichen absolut ausbalanciert auf dem Punkt harmoniert. Die daraus resultierende "Echtheit" ist es die diesen Hörer so unglaublich einzigartig macht. So gibt es das derzeit von keinem anderem System noch nicht einmal annähernd.
Natürlich kann sich jeder nach seinem Gusto für andere Kopfhörer entscheiden. Das grundsätzliche Vermögen des AKG K812 eben ohne jegliche Einmischung bzw. eigene Klangdecke die "Echtheit" herrauszustellen ist es was Ihn ohne wenn und aber zu einem Hörer macht, der sich darin klar über allen anderen Hörern positioniert.
Das ist es was sich aus meiner Sicht fernab von jedem klanglichem Geschmack als Novum darstellt.
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  #14  
Alt 10.01.2014, 14:53
Lani Lani ist offline
 
Registriert seit: 30.12.2013
Beiträge: 1.130
Standard

Wird schon wieder ein Laberthread - wo bleibt die Konsequenz, nur die 2 wirklichen Hörberichte stehen zu lassen.
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  #15  
Alt 10.01.2014, 15:12
cucera cucera ist offline
 
Registriert seit: 21.04.2013
Beiträge: 1.079
Standard

Zitat:
Zitat von Lani Beitrag anzeigen
Wird schon wieder ein Laberthread - wo bleibt die Konsequenz, nur die 2 wirklichen Hörberichte stehen zu lassen.
Ist bisher schon OK die Hörberichte dürfen gerne kommentiert werden und auch andere Eindrücke abgegeben werden.
__________________
Beste Grüße
Dan

----------------------------------------
parttime audiophile parttime sceptic

Geändert von cucera (10.01.2014 um 15:20 Uhr).
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  #16  
Alt 10.01.2014, 15:18
Lani Lani ist offline
 
Registriert seit: 30.12.2013
Beiträge: 1.130
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Ok, dann schreib ich mal ne Frage: was ist für ein Unterschied zwischen dem 812er und dem 812 PRO ?
Mit Zitat antworten
  #17  
Alt 10.01.2014, 15:31
EnduMan EnduMan ist offline
 
Registriert seit: 26.08.2012
Beiträge: 375
Standard

Das sind Bezeichnungen für ein und dasselbe Gerät.
http://www.open-end-music.de/vb3/sho...6&postcount=21

Gruß Bernd
Mit Zitat antworten
  #18  
Alt 10.01.2014, 16:16
Amplitudensieb Amplitudensieb ist offline
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 287
Standard K 812

Zitat:
Zitat von Firefox1 Beitrag anzeigen
Sehr schöner Bericht Dan.
Da steckt viel Mühe drin.
Auch ich habe den AKG K812 von Hagen testen dürfen.
In vielen Punkten empfinde ich genau wie Du.




Hörbericht zum AKG K812

Im direkten Vergleich zum Hifiman HE6


Abhörkombi:

- Eipätt 3, Arcam r-Dock / SQUEEZEBOX Touch
( jeweils rein Digital abgegriffen und via Squeezeserver mit Wav Dateien gefüttert)

- Rega DAC

- Auralic Taurus

- AKG K812 / Hifiman HE6 ( mit 4 Pol XLR Toxic Cables "Silver Poison")

KABEL:
Cinch Kabel: Audioquest King Cobra
Digitalkabel: Straightwire Info Link

Eigentlich ist in meine Kette noch eine stark modifizierte Röhren Linestufe (Musical Fidelity X10-D) zwischen DAC und KHV eingebunden.
Mit diesem Gerät bin ich durch Röhrenwechsel in der Lage, die Musik nochmals mehr auf den Punkt zu bringen.
Die Auswahl der "richtigen" Röhren ist jedoch sehr aufwändig, weil diese zum Kopfhörer passen müssen. Die Auswahl ist sehr Zeitintensiv.
Natürlich ist die Linestufe auf die Kombi mit meinem Hifiman HE6 ausgelegt.
Um Chancengleichheit zu schaffen habe ich die Linestufe rausgenommen.



ZUM KOPFHÖRER


Was beim Auspacken auffällt.....

Alles sehr wertig, sehr schöner Kopfhörer der AKG K812. Fühlt sich gut an. Tolles Material. Der ganze Hörer sieht klasse aus.



Aufgesetzt.......

Passt !
Relativ leicht, angenehm, da drückt nichts.
Die einseitige Kabelführung empfinde ich sofort als vorteilhaft.
So stört das Kabel weniger, wenn ich mit meinem Eipätt auf dem Schoß die Musiksammlung durchforste.
Nur, ein wenig dünn ist die Strippe schon.


Mal schnell Musik an........

Wow, sehr schöner Raum, den der 812'er zeigt.
Stabil werden Instrumente und Stimmen in einem sehr weiten und tiefen Raum positioniert. Da ist nichts brüchig, das Klangbild rastet ein.
Sehr schön, der Kopfhörer weiß mich auf Anhieb für sich einzunehmen.
Der Klang ist entgegen meiner Befürchtung, daß dieser Hörer aufgrund seiner sehr neutralen Auslegung dazu neigt im Hochton evtl. harsch und nervig zu spielen, sehr angenehm.
Da sind keinerlei Frequenzüberhöhungen ausmachbar, nicht mal ansatzweise.
Das Klangbild des AKG K812 als warm zu beschreiben wäre nicht richtig. Eher im besten Sinne angenehm. Ein Klangbild , in das man sehr gerne seine Ohren ausstreckt, ohne hier und da bestraft zu werden.
Ich habe auch bei höherer Lautstärke nicht das Bedürfnis den Amp leise drehen zu wollen. Das wäre für mich ein Indiz dafür, daß irgend etwas nicht stimmt.



So, jetzt aber richtig ! Ohren auf, los gehts........

Jetzt wird es spannend, denn nun muß mir der AKG K812 zeigen, wie er sich im direkten Vergleich zu meinem Hifiman HE6 schlägt.
Am Auralic Taurus geht das recht gut, da der Amp zwei Kopfhörerausgänge besitzt.
Einen Klinken- und einen XLR- Ausgang.
Am XLR- Ausgang hängt der HE6, an der Klinke Der AKG812.
Den Ausgangswahlschalter von XLR auf Standart gestellt und los gehts.
Was direkt auffällt ist die zu erwartende unterschiedliche Lautstärke beider Hörer.
Der AKG ist natürlich lauter.

Andreas Vollenweider gibt den Einstand.
Wie gesagt, der AKG K812 hat mich mit seiner Räumlichkeit direkt beeindruckt und tut das auch jetzt.
Tonal alles richtig, alle Musiker auf ihren Plätzen, klasse.

Der direkte Vergleich mit dem HE6, den ich dazu lauter drehen muß, weil der einfach mehr Power braucht, fällt anders aus als gedacht.
Ich war hinsichtlich der beeindruckenden Räumlichkeit des AKG von einem klaren Punktgewinn für den 812'er ausgegangen.
Irrtum. Der Hifiman HE6 kontert mit einem ebenfalls sehr freiem Aufspielen und einem Raum, der dem des AKG K812 keinesfalls nachsteht. Ich empfinde den Hifiman sogar feiner.
Der AKG K812 erinnert mich klanglich ein wenig an den HD800.
Ein Klangbild, welches durch seine sehr durchsichtigen Mitten besticht, nur eine gehörige Spur erwachsener, vollkommener, genauer, besser auflösend und mit wesentlich mehr Bassanteil, welcher sehr sauber und durchhörbar ist.
Der Hifiman HE6 dagegen spielt das Geschehen eher gelassen betrachtend, mit mehr gelöstem, funkelndem Hochton.
So meine ersten Eindrücke, die sicherlich von meiner Hörgewohnheit mit dem HE6 geprägt sind.

Der Vergleich wird also nicht einfach, da beide Kandidaten recht unterschiedlich ausgelegt sind. Hier ist also ein detaillierterer Test nötig, um beiden Kandidaten gerecht zu werden.
Das beide absolute Hochkaräter sind, wird bei den ersten Takten Musik klar.

Cassandra Wilson - Red Guitar

AKG K812 :
Am Anfang des Songs sind im Hintergrund Menschen zu hören, die sich
in einem Staßencafé zu sitzen scheinen. Der AKG gibt das plastisch
wieder.Man kann hören, wie sich die Leute unterhalten und mit dem Geschirr und Besteck klimpern.Die Gitarre klingt schön aus. Der einsetzende Bass kommt trocken und transparent. Cassandra Wilsons Stimme klingt gut.


Hifiman HE6:
Auch hier bleibt das anfängliche Geschehen im Hintergrund nicht
verborgen.Es klingt allerdings eine Spur freier,somit für mich authentischer.
Die Gitarre besitzt mehr Klangfarbe als beim K812 und klingt besser aus.
Der einsetzende Bass hat deutlich mehr Tiefgang, welcher gut spürbar auf meine Trommelfelle drückt. Cassandras Stimme wird mit mehr Persönlichkeit dargeboten. Irgendwie voller, facettenreicher. So klingt die Stimme einer Farbigen.


#Jack Johnson - Banana Pancackes

AKG K812:
Der am Anfang einsetzende Regen ist als solcher sehr gut zu erkennen.Da fallen wirklich einzelne Tropfen, sehr plastisch von Vogelstimmen unterlegt.Der im Hintergrund grollende Donner ist sehr gut hörbar und klingt schön tief. Der einsetzende Bassläufe kommen trocken und transparent.Jack Johnsons Gitarrenspiel klingt fluffig und besitzt viel Klangfarbe.
Jack Johnsons Stimme klingt klasse.


Hifiman HE6:
Der Regen ist ebenfalls als solcher gut zu erkennen.Es fallen auch mit dem HE6 einzelne Tropfen, aber nicht ganz so plastisch wie unter dem K812. Die Vogelstimmen sind schön zu hören. Der Donner ist auch mit dem HE6 gut hörbar, allerdings nicht ganz so greifbar wie beim AKG.Der Bass hat mehr Volumen und geht tiefer.
Jack's Gitarrenspiel besitzt mindestens ebenso viel Klangfarbe wie beim K812, kommt rhythmischer, mit mehr drive.
Die Stimme gefällt mir noch besser.




# Andreas Vollenweider - The golden dancing shoes

Der Anfang des Stückes klingt in etwa so wie eine sich öffnende , knarzende Türe, allerdings wesentlich voluminöser.
Ich habe keine Ahnung was das ist.Das Signal geht jedenfalls sehr weit runter
in den Basskeller.


AKG K812 Pro:

Der 812 Pro setzt den Anfang sehr gut in Szene.
Mit dem AKG klingt das sehr gut und durchhörbar. Vollenweiders Harfensaiten schwingen wunderschön aus. Das grandiose Instrument besitzt wunderbare Klangfarben und wird samt des ihm so eigenen, druckvollen Tieftons vollkommen wiedergegeben.


Hifiman HE6:
Am Anfang gehts nochmals eine ordentliche Portion weiter runter in den Basskeller als beim K812.Das gibt ordentlich Druck rüber.
Der Besen der die Drums bearbeitet, kommt besser zur Geltung.Die Harfe klingt wunderbar dynamisch und farbenprächtig.Die Saiten schwingen ebenfalls sehr schön aus.


#Loreena McKennitt - Dante's Prayer


Der am Anfang einsetzende Männerchor macht es keiner Kombi leicht, dieses wahrscheinlich in einer Kirche eingespielte Stück mit klar und detaillierten Stimmen darzustellen.


AKG 812 Pro:

Der AKG K812 schafft das sehr gut und vermittelt viel von dem Umgebenden Raum.


Hifiman HE6:

Auch er schafft die Aufgabe meisterlich.
Einzelne Stimmen höre ich noch etwas besser heraus.Die Raumdarstellung ist etwas unpräziser als die des 812'ers.Dafür hat die Darstellung mehr Farbe.


Abschließend.....

Zwei unterschiedliche Treiber Konzepte ergeben zwei unterschiedliche Arten der Darstellung.
Da ist einmal der Hifiman HE6 mit seinen Magnetostatischen Treibern, welche sehr luftig frei spielen und den Kopfhörer an sich schnell vergessen machen.
Andererseits der offene AKG 812 mit seinen dynamischen Treibern, welcher das Geschehen anders als der Hifiman. Er spielt sehr räumlich,greifbar und glaubwürdig.

Eine große Stärke des AKG K812 ist seine ultrastabile, große Bühne.Er spielt aus sehr transparenten Mitten heraus wahnwitzig hochauflösend und plastisch ohne jemals zu nerven.Seine Darstellung ist äußerst komplex und glaubhaft körperhaft.
Er bleibt immer Herr der Lage.
Dabei ist er bereits sehr gut von Leistungsschwachen Mobilgeräten anzusteuern.
Er brilliert tatsächlich schon richtig genial an einem Eipätt und macht es bereits in dieser einfachen Kombination klar wo der Hammer hängt.
Stabiler Raum, Auflösung, Tiefbass, Klangfarben, alles bereits da.
Das ist wirklich sehr beeindruckend und stellt sehr viel mehr als eine Notlösung dar.
Viele Kopfhörerketten haben bereits hier Schwierigkeiten mitzuhalten.
Wer das nicht glauben kann, sollte es ausprobieren.
Der 812'er ist bestimmt kein Discounter Angebot.Sein Preis relativiert sich allerdings in Anbetracht seiner Qualitäten.
So gut sich der 812'er bereits am Mobilgerät anhört, an einem guten KHV gewinnt der AKG K 812 nochmals in allen Belangen deutlich dazu.
Sein Bass ist druckvoll, kontouriert und reicht weit in den Basskeller hinab.
Obwohl er als Studio Kopfhörer einer neutralen Wiedergabe verpflichtet ist, verschweigt er keineswegs Klangfarben von Instrumenten und Stimmen.
Der K812 ist ein absoluter Spitzenkopfhörer, der einige Kopfhörer Spitzenmodelle hinter sich lässt und ganz bestimmt viele Fans gewinnen wird.

Mein geliebter Hifiman HE6 trumpft mit spielerischer Luftigkeit.Der Bass ist wuchtiger und reicht tiefer.
Er besitzt durch seine Art der Darstellung für mich eine Magie, welcher ich total verfallen bin.
Der Hochtonbereich ist sehr schön seidig klar, im besten Sinne präsenter und spielt wesentlich freier.
Beim direkten Wechsel vom AKG K812 zum Hifiman HE6 könnte man meinen, der Hifiman besäße einen extra Hochtöner.
Leistungsbedingt reichen mobile Zuspieler nicht mal ansatzweise aus, um den nimmer-Watt-satt gescheit zu betreiben.
Auch der HE6 besitzt die Fähigkeit komplexe Strukturen bis ins kleinste Detail aufzudröseln, spielt sehr dynamisch und kann Klangfarben prächtig darstellen.Seine Bühne ist ebenfalls groß.
Symmetrisch angesteuert, legt er sogar nochmals eine Schippe drauf.
Für meine Ohren (ich möchte nochmal betonen: MEINE OHREN ), ist der HE6 vor dem AKG 812 einzustufen. Ich liebe einfach dieses freie, funkelnde, gelöste Klangbild des HE6.
Es scheint mir fast Konzeptbedingt, also dem Magnetostatschen Prinzip geschuldet zu sein. Bis jetzt konnten mir das in dieser Art nur die Staxe , Audeze und der große Hifiman ans Ohr bringen.
Im direkten Vergleich fehlt es dem 812'er da meiner Meinung nach etwas an ungebundener Hochtonenergie.
Hochton ist da, klar, jedoch nicht so losgelöst und fein wie beim HE6.
Der AKG 812 bleibt somit für mich trotz aller Auflösung und raumfüllender Spielfreude ein wahrnehmbarer Kopfhörer.
Natürlich ist das Geschmacksache, doch so ist eben mein Empfinden und nur davon kann ich in diesem Bericht schreiben.
Bezüglich Tragekomfort, Material und Verarbeitungsqualität sehe ich den AKG klar vor dem Hifiman.
Der AKG 812 ist für mich der beste dynamische Kopfhörer, den ich bislang gehört habe.
Ein HD800, welcher selber einer der besten ist, konnte mir in der sehr guten Kombination mit dem Bryston KHV nicht das vermitteln, was der AKG 812 auf Anhieb mühelos schaffte.
Ein Denon D 7000, welcher ebenfalls hier zu Gast war und mit meinem Auralic Taurus und einem Lehmann BCL SE richtig gut konnte, hinkt auch hinterher.
Ein Grado GS1000 scheint mir total abgeschlagen.
Nun, diese Kandidaten sind alles richtig gute Kopfhörer, welche alle auf ihre eigene Art zu gefallen wissen.
Dem AKG 812 müssen sie sich dennoch geschlagen geben.
Dafür ist die Darbietung des AKG zu komplett und schlüssig.

Interessant wäre für mich noch der Vergleich zum Fostex TH-900.
Das werde ich sicher noch nachholen.



Mein Rat zum AKG K812:

Unbedingt selber anhören.Der AKG 812 ist ein ganz toller Kopfhörer, der es verdient, daß man sich über ihn ein eigenes Urteil bildet.
Dieser Kopfhörer ist leistungsbezogen recht leicht anzutreiben.
Einen guten KHV honoriert er aber unüberhörbar.
Der AKG vermag es alle Stärken, aber auch Schwächen einer Einspielung zu zeigen.
Der K812 hat sich in meiner Kombi hörbar wohl gefühlt.
Ich bin mir aber sicher, daß dieser Ausnahmehörer nochmals weiter zulegen kann, wenn er in einer für ihn noch optimaleren Kombination spielt.



Ich möchte dem lieben Hagen nochmals dafür danken, daß er mir seinen Probehörer überlassen hat.
Ein sehr kompetenter und netter Mensch, mit dem ich im Vorfeld ein sehr nettes Gespräch geführt hatte.


Gruß,
Oliver
Hallo Oliver , meinen Glückwunsch zu Deiner Beschreibung des k 812
im Vergleich zu Magnetostaten . Man freut sich natürlich , wenn man
einen Gesinnungsgenossen findet , der nahezu gleich empfindet. Ich habe
den K 812 mit einem Audeze LCD 2 verglichen . Muss dazu sagen , dass
ich zu 80 % Klassik und artverwandte Musik höre , kein Rock etc.
Der K 812 reiht sich für mich in die Klasse der dynamischen Kopfhörer
ein , welche ich mir kaufen würde , wenn es die Magnetostaten wie
Audeze oder Hifi Man nicht geben würde. Die Faszination der Magnetostaten im Vergleich zu dynamischen Kopfhöreren ,
ist dieses schweben auf Wolke sieben , was ein dynamischer nach meinem dafürhalten nicht kann .Klangfarben und Körperhaftigkeit der Instrumente empfinde ich bei Magnetostaten auch richtiger im Vergleich zum Original als bei dynamischen Kopfhörerern . Auch die IKL , nicht zu verwechseln mit HKL ,lach ,
ist mit einem Magnetostaten deutlich weniger spürbar , achtung meine Meinung , andere können das anders sehen. Im Grunde ist es der alte Streit zwischen einem Klipsch Horn und einem Quad ELS 63 . Die beiden Lager
wird man vermutlich nie an einen Tisch bringen . Macht ja auch nix , wenn
man nach dem Streit einen , oder ??? , Schoppen Riesling trinkt. Nach dem 3. Schoppen gibt es eine allgemeine Verbrüderung und die feindlichen
Lager fallen sich fröhlich um den Hals .

Gruss von Hartmut

PS , beim Kopfhörer ist das Problem vergleichsweise leicht lösbar , indem
man sich einen dynamischen und einen Magnetostaten kauft. Beim
Klipsch Eckhorn und beim ELS 63 ist das Problem mangels Platz schon
komplizierter.
Mit Zitat antworten
  #19  
Alt 10.01.2014, 18:01
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.064
Standard

Ja,

So haben wir alle unsere Vorlieben und Gewohnheiten.
Deshalb ist es ja auch so toll, daß es für jeden das passende Deckelchen gibt.
Eindrücke sind individuell und subjektiv.
Sein eigenes Urteil muß sich deshalb eben jeder selber bilden.
Das bleibt einem nicht erspart.


Was mich noch brennend interessiert ist, wie sich der AKG an meinem Röhren KHV macht.
Wenn ich das noch schaffe, werde ich berichten.



Gruß,
Oliver
Mit Zitat antworten
  #20  
Alt 10.01.2014, 19:08
Amplitudensieb Amplitudensieb ist offline
 
Registriert seit: 12.07.2012
Beiträge: 287
Standard

Zitat:
Zitat von Firefox1 Beitrag anzeigen
Ja,

So haben wir alle unsere Vorlieben und Gewohnheiten.
Deshalb ist es ja auch so toll, daß es für jeden das passende Deckelchen gibt.
Eindrücke sind individuell und subjektiv.
Sein eigenes Urteil muß sich deshalb eben jeder selber bilden.
Das bleibt einem nicht erspart.


Was mich noch brennend interessiert ist, wie sich der AKG an meinem Röhren KHV macht.
Wenn ich das noch schaffe, werde ich berichten.



Gruß,
Oliver
Hallo Oliver , genau das habe ich schon über den LCD 2 gedacht.
Ich hatte mal eine Shindo 300 B . Wenn ich gewusst hätte , dass ich mal
ein Kopfhörer Fan würde , hätte ich sie sicher nicht verkauft. Röhre und
Kopfhörer , könnte besser funktionieren als Röhre und Lautsprecher .
Das ist das nächste was ich demnächst mal probiere.

Gruss Hartmut
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