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Geräte zur Klangmanipulation In diesem Forum geht es um Hardware zur Klangbeeinflussung

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  #11  
Alt 29.03.2014, 15:45
muk68 muk68 ist offline
 
Registriert seit: 04.01.2013
Beiträge: 39
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Hallo Zusammen!


@ Revoltutioner:

Die Lautsprecher sind 30 cm vo der Rückwand entfern und ca. 45 cm von den Seitenwänden. Rechts ist ein großer Türbogen, daher ist quasi für den rechten Lautsprecher keine Wand zu sehen, während links die Gardine dämpft. Und ja, es ist ein Kompromiss mit dem Raum. Ich brauchte Monate, um die richtige Aufstellung zu finden. Ich nutze nun den Raum bewusst als Resonator mit. Die Abstimmung war schwer, führt aber zu einer trotzdem recht trockenen und tiefen (Druck bis 35 Hz hörbbar bis 25 Hz) Abstimmung mit diesem kleinen Böxchen. Die Lautsprecherkabel liegen seit ein paar Monaten auf Noppenschaumstoffstückchen.

Die Idee mit den Spikes kann man ja mal ausprobieren. Die Kisten auf dem Emitter haben noch eine andere Bewandnis als Gewicht. Es sind zugleich elektromagnetische Absorber, die wirklich funktionieren, auch berührunslos unter den Geräten. Bitte seid mir nicht böse, aber ich möchte hierzu keine Diskussion lostreten, das wäre sehr sehr mühsam.

Ich finde, dass man jede Anlage tunen kann, und dass man die Tuningmaßnahmen gerade bei den richtig guten am besten heraushört. Ich durfte mich diesbezüglich in echten High-End-Läden austoben. Selbst, wenn man meint, der Klang sei perfekt, kann man es immer noch besser machen. Man kann Tuning bis ins unermessliche betreiben. Da finde ich es schon sehr wichtig, sich einfach mal zurückzulehnen und zufrieden Musik zu hören.

Mit den geknickten Bierdeckeln für Lautsprecherkabel hätten wir jetzt noch einen Low-Budget Tuningvorschlag. Dann mal ab in die Kneipe des Vertrauens und (natürlich legal ) Bierdeckel besorgen!


@ Firefox 1:

Viele Bauteile sind mikrofonieempfindlich. Und in einem Verstärker werden die einmal entstandenen Störungen dann vieletausendfach mitverstärkt und überdecken so das Klangbild.

Nach meinem Wissen kommen in jedem Gerät Resonanzen vor, wenn auch im Idealfall sehr wenige. Unter einem resonanzoptimierten Gehäuse verstehe ich, dass Resonanzen möglichst bedämpft und die übrigen möglichst abgeleitet werden. Was dann noch überbleibt sollte man in einen Bereich wandeln, welchen unser Gehirn gewohnt ist, wegzurechnen. Hier sind natürliche Resonanzen, wie sie z.B. in Holz vorkomen, denen unserer Gehörknöchelchen schon relativ ähnlich. Wenn ein Gerätehersteller mal einen optimalen Kompromiss der Resonanzverteilung gefunden hat und jetzt ein Zusatzgewicht ins Spiel kommt, kann es sein, dass eine überhöhte und somit störende tiefere Resonanz entsteht. Das geht dann wohlmöglich in Richtung warmer, aber verwaschener Klang. Es ist auch möglich, dass die mechanischen Resonanzfrequenzen in einem Gerät verschieden sind, so dass die Gehäuseresonanz sich nicht auf die Platine übertragen kann. Mit einem Zusatzgewicht kann ich diese perfekte Abstimmung dann wieder zunichte machen.

Ist schon ´ne sensible Geschichte und garnicht so einfach, wie man vermutet.


@ wirbeide:

Da gebe ich Dir recht, ist aber leider nicht der Idealfall, und meine Böxchen sind nun mal wirklich ein wenig zu leicht. Trotz allem gefällt mir der Klang....


Viele Grüße an Alle!
Thomas
__________________
Fang die freien Gedanken nicht ein, sondern füttere sie; wenn es an der Zeit ist, kommen sie zu Dir; aber lass sie niemals zahm werden. Thomas R.

Geändert von muk68 (29.03.2014 um 16:21 Uhr).
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  #12  
Alt 29.03.2014, 16:52
oncle_tom oncle_tom ist offline
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 860
Standard

Mal 'ne Frage: Warum kauft ihr euch nicht gleich vernüftig konstruierte Geräte/LS die nicht erst noch "getuned" werden müssen um vernüftig zu klingen?

Peter
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  #13  
Alt 29.03.2014, 17:33
Titian Titian ist offline
 
Registriert seit: 27.03.2009
Beiträge: 673
Standard

Zitat:
Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
Mal 'ne Frage: Warum kauft ihr euch nicht gleich vernüftig konstruierte Geräte/LS die nicht erst noch "getuned" werden müssen um vernüftig zu klingen?
Einfach:
Weil ab und zu die vernünftig konstruierte Geräte/LS klingen schlechter als die Geräte, die erst noch "getuned" werden müssen.

Ich kaufe ein Gerät, um gut Musik zu hören und nicht um mich zu loben, dass ich etwas gut oder besser konstruiert als andere Geräte gekauft habe.
__________________
Zur Information:
Bei der Musik-Wiedergabe (Hifi, usw) interessiere ich mich nicht für die Technik.
Ich habe keine Lieblingsmarke oder Wiedergabe-Konzepte.

Geändert von Titian (29.03.2014 um 17:38 Uhr).
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  #14  
Alt 29.03.2014, 18:13
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
Beiträge: 1.148
Standard

Na ja, also einfach ist das bestimmt nicht .
Die besagten Geräte klingen wohl auch so von der Stange bereits klasse.
Beim Tuning geht es eigentlich immer um den Feinschliff, hin zu noch mehr Abstimmung auf den persönlichen Geschmack und das häusliche Umfeld und nicht darum ein Gerät grundlegend zu verändern.
Das sollte schon klar sein.
Das ist sicher zu vergleichen mit einem Maßanzug.
In der richtigen Größe mag der schon super passen und gefallen.
Auf Maß geschnitten sitzt das Dingen aber nochmals wesentlich besser.
Sowas ist so leider nicht von der Stange zu bekommen.

Tuning hat also Sinn.

Mit den Geräteresonanzen komme ich leider immer noch nicht klar.
Ok, durch Beschwerung mache ich das Gehäuse unempfindlicher gegen hochfrequente Resonanzen.
Tieffrequente Resonanzen bleiben dann in einem gewissen Maße für die Gehäuseschwingung relevant.
Alleine das " Wegfiltern" der höheren Resonanzen kann sich dann negativ auswirken?

Gruß,
Oliver
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  #15  
Alt 29.03.2014, 18:33
muk68 muk68 ist offline
 
Registriert seit: 04.01.2013
Beiträge: 39
Standard

Meine Erfahrung ist, dass gerade sehr hochwertige Geräte auf Tuning ansprechen, da genau diese Geräte die nötige Sensibilität besitzen, um diese Veränderungen überhaupt deutlich zu machen. OK, wäre natürlich trotzdem besser, wenn meine Lautsprecher von vornherein schwerer wären. Was solls, ich bin zufrieden.

Meiner Meinung nach gibt es keine allgemeingültigen Gewichtstuningempfehlungen. Das ist eben individuelle Abstimmarbeit. Manchmal kann es dann sogar kontraproduktiv sein. Als ich mal das Netzteilgehäuse schwerer machen wollte, verschlimmbesserte ich es nur, denn jetzt brummte das Gehäuse (augrund der Resonanzverschiebung nach unten) lustig mit dem Trafo um die Wette.

Viele Grüße
Thomas
__________________
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Geändert von muk68 (29.03.2014 um 18:38 Uhr).
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  #16  
Alt 29.03.2014, 23:12
Ted Ted ist offline
 
Registriert seit: 30.10.2013
Beiträge: 1.804
Standard

Zitat:
Zitat von muk68 Beitrag anzeigen
Meine Erfahrung ist, dass gerade sehr hochwertige Geräte auf Tuning ansprechen, da genau diese Geräte die nötige Sensibilität besitzen, um diese Veränderungen überhaupt deutlich zu machen. OK, wäre natürlich trotzdem besser, wenn meine Lautsprecher von vornherein schwerer wären. Was solls, ich bin zufrieden.

Meiner Meinung nach gibt es keine allgemeingültigen Gewichtstuningempfehlungen. Das ist eben individuelle Abstimmarbeit. Manchmal kann es dann sogar kontraproduktiv sein. Als ich mal das Netzteilgehäuse schwerer machen wollte, verschlimmbesserte ich es nur, denn jetzt brummte das Gehäuse (augrund der Resonanzverschiebung nach unten) lustig mit dem Trafo um die Wette.
Ich stimme da wirbeide zu. Ein Gehäuse hat nicht zu schwingen. So gesehen muss bei dem Thema Gewicht "viel hilft viel" gelten.

Bei deinem Netzteilgehäuse war es dann einfach nicht genug Gewicht.

Dass Hersteller das nicht von Haus aus machen, ist auch nur verständlich. Ein schweres Gehäuse kostet einfach mehr Geld. Nicht nur bei der Herstellung, sondern evtl. auch beim Versand. Verschickt mal einen 25 Kilo CD-Player nach Dänemark - nur als Beispiel.

LG
Jörg
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  #17  
Alt 29.03.2014, 23:29
muk68 muk68 ist offline
 
Registriert seit: 04.01.2013
Beiträge: 39
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´Nabend Ted,

Glasklar, 25 Kg für einen CD-Player sind deutlich (!) von Vorteil, da gebe ich Dir recht. Hier gibt es dann kaum noch möglichkeiten für Gewichtstuning. Klar ist das ´ne Kostenfrage. Aber trotzdem musste ich bei seehr hochwertigen HiFi-Komponenten feststellen, dass diese sensibel beinahe jede Form von Tuning quitierten.

Theoretisch müsste ich meinem Netzteil ein neues schweres Gehäuse gönnen. Aber so lange ich mich nicht an diesen Aufwand traue, optimiere ich lieber die Resonanz. Das ist mir bequemer. Der Emitter I und sein Netzteil sind von 1988 und wurden überholt. Ich dachte erst, dass es wohl ideal sei, die Trafos auszutauschen, bis mir ein alter Techniker-Hase erklärte, dass die alte Bauweise für die HiFi-Wiedergabe besser sei, während die neuen Trafos dafür so gut wie kein mechanischen Brumm mehr hätten. Mittlerweile habe ich durch optimale Gewichts- und Resonanzanpassung den kleinen mechanischen Brummbären in den Trafos zum Flüstern verholfen. Wenn man dem Netzteil mit dem Ohr langsam nahe kommt, dann hört man sie noch leise.

Viele Grüße
Thomas
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Geändert von muk68 (29.03.2014 um 23:40 Uhr).
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  #18  
Alt 29.03.2014, 23:38
Ted Ted ist offline
 
Registriert seit: 30.10.2013
Beiträge: 1.804
Standard

Tuning geht immer, wieso sollte das auch nicht so sein? Gewichtstuning ist ja sogar recht leicht nachvollziehbar. Ich habe ja einen Thread zu den "SteinMusic E-Pads" aufgemacht, da wird es mit der Nachvollziehbarkeit schon schwieriger.

LG
Jörg
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  #19  
Alt 29.03.2014, 23:44
muk68 muk68 ist offline
 
Registriert seit: 04.01.2013
Beiträge: 39
Standard

Ja, auch ich kenne einige Tuningmaßnahmen, die Definitiv wirken und außerhalb der autosuggestinsschwelle liegen. Ich habe diesbezüglich viele Experimente hinter mir und war teilweise sehr erstaunt, über Dinge, die ich mir nicht erklären konnte. Ich will immer alles so schön logisch sehen. Aber manchmal muss man halt akzeptieren, dass man nicht alles Weiß.....

Ich Schaue mal in Deinen Thread rein!

Viele Grüße
Thomas
__________________
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  #20  
Alt 29.03.2014, 23:53
Ted Ted ist offline
 
Registriert seit: 30.10.2013
Beiträge: 1.804
Standard

Zitat:
Zitat von muk68 Beitrag anzeigen
Ja, auch ich kenne einige Tuningmaßnahmen, die Definitiv wirken und außerhalb der autosuggestinsschwelle liegen. Ich habe diesbezüglich viele Experimente hinter mir und war teilweise sehr erstaunt, über Dinge, die ich mir nicht erklären konnte. Ich will immer alles so schön logisch sehen. Aber manchmal muss man halt akzeptieren, dass man nicht alles Weiß.....

Ich Schaue mal in Deinen Thread rein!
Mach das. Ich habe auch so einen kleinen Logiker in mir, der manchmal sogar schreit "Alter, was du da hörst, KANN NICHT SEIN!". Darum nehme ich dann immer meine Freundin dazu, die mit Hifi nix am Hut hat und der egal ist, was sein kann und was nicht.

LG
Jörg
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