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Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

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  #1  
Alt 10.07.2014, 15:06
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.344
Standard OPPO PM-1 Hörbericht






















Geändert von lotusblüte (11.07.2014 um 10:15 Uhr).
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  #2  
Alt 10.07.2014, 20:08
Nomax Nomax ist offline
 
Registriert seit: 28.10.2013
Beiträge: 6.191
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Dafür's ihr erster KH ist geb ich dem Debütant

NOMAX
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  #3  
Alt 11.07.2014, 12:25
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.344
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Zitat:
Zitat von Nomax Beitrag anzeigen
Dafür's ihr erster KH ist geb ich dem Debütant

NOMAX
Kann man so sagen. Das haben sie gut hinbekommen. Den Reiz beim PM-1 macht aus meiner Sicht die gute Zusammenarbeit zweier Welten aus. Er ist aus klang(technischer) Sicht nicht mit 100% einzustufen, aber er vermittelt Musik als ganzes richtig gut. Er vermittelt sie so, dass mir das klangtechnische, eben die Dinge, wie Auflösung, Mikrodetail und Hochton, mit denen er ein Stück unter dem Level bleibt, der bereits schon existiert und umgesetzt wird (beispielsweise K812, HE-6), nicht im Wege steht. Was er technisch umsetzt und mit einem sehr ganzheitlichen Auftritt und super Klangfarben verbindet, genügt mir völlig im Sinne einer ansprechenden Musikdarbietung. Selbstverständlich bin ich auch nicht traurig, wenn ein Modell an diesen Stellen für eine noch größere Ausbeute sorgt. Aber, erst mal lieber so, als irgendwo das Näschen zu weit rausgestreckt - dadurch vielleicht technisch noch perfekter und musikalisch schwächer. Ich find ihn so wie er ist sehr gelungen.

Übrigens macht auch er am HD53N symmetrisch betrieben eine sehr gute Figur. Das war damals schon so beim Hifiman HE-5, dem ersten Modell mit dem schönen Holz. Auch der sorgte am HD53N für eine wunderschöne Klangharmonie. Dies vielleicht noch so am Rande für diejenigen, die noch einen HD53N besitzen.

Gruß,
Otwin
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  #4  
Alt 11.07.2014, 12:39
Phonitor Phonitor ist offline
 
Registriert seit: 25.10.2011
Beiträge: 489
Standard

Hallo Otwin,
wieder mal Danke für diese aufschlussreiche und detaillierte Neuvorstellung eines außergewöhnlichen Kopfhörers.
Wenn ich nicht neben den AKG bereits den HE-6 hätte, würde der Oppo bestimmt in die engere Wahl kommen.

Viele Grüße
Karl-Heinz
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  #5  
Alt 11.07.2014, 13:48
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.344
Standard

Zitat:
Zitat von Phonitor Beitrag anzeigen
Hallo Otwin,
wieder mal Danke für diese aufschlussreiche und detaillierte Neuvorstellung eines außergewöhnlichen Kopfhörers.
Wenn ich nicht neben den AKG bereits den HE-6 hätte, würde der Oppo bestimmt in die engere Wahl kommen.

Viele Grüße
Karl-Heinz
Hallo Karl Heinz,

Dann bist du doch vorzüglich bestückt. Ein HE-6 ist nach wie vor ein erstklassiger Vertreter der planaren Zunft. Der PM-1 bietet sich auf Grund seines hervorragenden Wirkungsgrades halt auch automatisch mit für den portablen Betrieb an, was ja auch so gedacht war von Seiten OPPO. Dies ist dann für die Nutzer von audiophiler, portabler Gerätschaft wichtig. Finde ich auch klasse. So kommt man nämlich auch portabel in den Genuss eines magnetostatischen Klanges, ohne, dass die Leistung zum Problem wird.

Als nächstes steht der Hifiman HE-560 an, der mich heute erreichen sollte. Ebenfalls interessant und so gemacht, dass er auch portabel zur Hochform auflaufen soll.

Betrachtet man sich das Ganze, damit komme ich wieder ein wenig zu deiner eigenen erstklassigen Bestückung zurück, hat man keinen Grund zu meckern. Wir hören Musik mit unseren Kalibern auf allerhöchstem Niveau, egal, ob über einen K812, einen HE-6, einen LCD-3, einen PM-1, ...

Darüber hinaus sehe ich noch den zweckgebundenen Einsatz als wichtig an. Es würde ja schlecht Sinn machen, wenn man sich am Porti einen LCD3 gönnt, der einem äußerst gut gefällt, er aber seine Karten nicht mehr ausspielen kann, weil er eingebremst arbeiten muss. Dafür müssen dann Kandidaten her, die von den Werten her entsprechend ausgelegt sind - so kann man sich zielgerecht bedienen.

Und am Ende muss man aufpassen, dass man sich nicht verzettelt oder die Übersicht verliert, denn es entstehen, wie man ja sieht, weitere Modelle ohne Ende in Sicht. Man kann aber abends nicht mehr, als genussvoll Musik hören und halt eben nicht gleichzeitig mit 25 Kopfhörern.

Der PM-1 ist insofern eine aus meiner Sicht sehr gelungene Ergänzung. Magnetostaten, wenn richtig gut gemacht, haben musikalisch halt etwas unter der Haube - weißt du ja selbst im Wechsel zwischen HE-6 und K812. Und das verhält sich auch bei ihm so. Im Prinzip geht das ganz flott von der Leber weg. Ich spiele the doors riders on the storm an, es braucht nicht unbedingt Klassik, und der Kopfhörer sagt mir ganz genau, wann es mich stärker an das eigentliche, was diese Musik ausmacht, heran führt. Ist genügend technisch ausgereiftes mit an Bord, so dass dem Klassenanspruch genüge getan ist, geht der Rest satt über den Bauch.

Das ist das, was Mister Levitsky versucht hat, umzusetzen und was ihm aus meiner Sicht sauber gelungen ist. Deshalb mein Schlusssatz mit der viel zitierten Insel.

Gruß,
Otwin
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  #6  
Alt 11.07.2014, 15:34
tom539 tom539 ist offline
 
Registriert seit: 26.09.2013
Beiträge: 559
Standard

Hallo Otwin,

ich kann mich nur den Worten von Karl-Heinz anschließen:
Danke erneut für den ausführlichen Bericht und die optisch sehr gelunge Aufmachung

Der Oppo wäre ebenfalls ein Kandidat für mich - gewesen, wenn ich nicht seit kurzem den LCD2 Rev.1 hätte. Dieser stellt in meinen Augen bzw. Ohren die perfekte Ergänzung zum K812 dar - nicht besser oder schlechter, sondern eben ganz anders. Auch wenn er sicher nicht der "Beste" Planar ist, bin ich sehr begeister vom Ami (erst recht nach dem Wechsel auf die Alcantara-Pads).

Aber wie Du bereits geschrieben hast: man kann leider immer nur mit einem KH seine Musik genießen...

Btw. - mobiler Betrieb:
der LCD2 sowie der K812 machen sich auch ganz hervorrangend am Hifi M8.
Für den Lehmann brechen schwere bzw. arbeitslose Zeiten an.
Bericht hierzu folgt noch...
__________________
Gruß, Tom
... enjoy your music
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  #7  
Alt 11.07.2014, 16:00
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.344
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Zitat:
Zitat von tom539 Beitrag anzeigen
Hallo Otwin,

Der Oppo wäre ebenfalls ein Kandidat für mich - gewesen, wenn ich nicht seit kurzem den LCD2 Rev.1 hätte.

Für den Lehmann brechen schwere bzw. arbeitslose Zeiten an.
Bericht hierzu folgt noch...
Hallo Tom,

Man kann halt nicht alles haben - geht mir auch keinen Deut anders. Nächste Woche verabschiede ich mich vom OPPO und danach vom HE-560 und HM901 und der K812 bekommt endlich mal wieder seinen Einsatz am FiiO.

Außerdem ist der LCD2 Rev1 nach wie vor für mich musikalisch ein Traum - sei froh, dass du den dein eigen nennen kannst. Du weißt ja, ich sag nur: Es war einmal in Amerika ...

Nun ja, nicht nur für deinen Lehman brechen arbeitslose Zeiten an, da können wir uns die Hand reichen. Auch bei mir brach schon für so manches eine arbeitslose Zeit an. Du weißt doch, wer einmal auf diesem Hifi-Karussell landet ... es dreht sich immer weiter. Das Karussell bleibt niemals stehen. Aber wir sind alle am Ende von dem gleichen Virus befallen und das schmiedet uns wieder zusammen.

Vielleicht noch ergänzend, da es ja auch das Hauptthema ist: Der PM-1 ist kein Kopfhörer, der es einem Interessenten so auf die erste Begehung hin einfach macht. Man darf das wirklich nicht unterschätzen, weil hier komplett andere akustische KH-Verhältnisse herrschen. Schon alleine die Tatsache, dass man beim PM-1 auf die äußeren Gitter die Hände auflegen kann und es passiert im Klangbild des Hörers akustisch nichts an Veränderung, zeigt dies in aller Deutlichkeit auf. Im Umkehrschluss bedeutet das halt, dass das anfängliche Klangbild dieses Hörers stark beeinflusst ist von akustischer Dämpfung, die sich sowohl räumlich als auch tonal als größere Enge oder Dichte darstellt - bis hin zur Bedeckung oder Belegung. Und das hält beim anfänglichen Einspielen eine gute Zeit an, bis es sich Stück für Stück löst und der PM-1 klanglich komplett frei wird.

Jeder, der daran nicht denkt oder dies nicht einschätzen kann, kommt genau dadurch mit einem Hörer in Kontakt, den er gemäß dem, was er so erfahrungsgemäß mitbringt und darauf seine Erwartungen aufbaut, verhalten einschätzen wird.

Wenn der PM-1 durch diese Phase durch ist, hat er eine tonale Gesamtschlüssigkeit, die - das kann ich nur erneut betonen - sehr schwer von einem anderen Kopfhörer zu knacken ist. Das hat ein Levitsky außerordentlich gut und sauber hinbekommen und das ist aus meiner Sicht Weltklasse. Dementsprechend hoch ist der Grad der völligen Entspannung beim zuhören. In diesem hohen Vergleich würde selbst einen AKG K812, den ich, wie jeder weiß, gerade was die Balance anbelangt sehr hoch einschätze, bereits schon punktieren. Also sehr hoch betrachtet oder gemeckert, damit man sich eine Vorstellung davon machen kann, wie geschlossen und schlüssig des PM-1 Wiedergabe ausfällt. Aber ohne, dass er deshalb mit einem verrunden tricksen würde. Nein, das macht er nicht. Er fährt in dieser Schlüssigkeit so viel feinen Zwirn und Detail, dass die audiophilen Ansprüche darüber gesättigt sind. Ich schau ihm diesbezüglich sehr genau unter die Haube.

Bezüglich der erwähnten Wärme: Die ist nicht wirklich dominant. Sie ist eher vom Standpunkt einer so weit möglichen rein neutralen Betrachtung aus gesehen etwas stärker vertreten, aber immer so, dass eine kerngesunde Balance bestehen bleibt.

Wer sich also für dieses kleine werte Teil interessiert, wird kaum eine Chance haben, sich dem eigentlichen Wesen dieses Hörers angemessen auf typischen Messen oder ähnlichen Präsentationen zu widmen. Das war noch nie anders. Wenn die Teile dort landen, sind die fast nie stärker eingespielt. Hat man mit einem Hörer zu tun, so sind die meisten, der nicht mit den akustischen Verhältnissen eines PM-1 daherkommt, ist das auch kein Problem, kein wirkliches, weil sich diese Hörer immer erkennbar offen zeigen. Vielleicht noch nicht ganz satt auf dem Punkt, aber dennoch ihren Klangcharakter zeigend.

Beim PM-1 ist genau das so leider nicht der Fall, was die Sache halt ungemein erschwert.



Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (11.07.2014 um 17:51 Uhr).
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  #8  
Alt 11.07.2014, 16:32
wagnerianer wagnerianer ist offline
 
Registriert seit: 20.01.2010
Beiträge: 144
Standard

Hallo Otwin,

dat haste mal wieder jut jemacht.

Danke!
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  #9  
Alt 14.07.2014, 13:03
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.344
Standard

Hi,

Der Vollständigkeit halber noch zwei Grafiken, die das Magnetfeld des PM-1 betreffen. Die zweite Grafik ist von Tyll Hertsens gemäß der Vorstellung, die sich für ihn ergab, entworfen - und von Igor Levitsky, dem Chef-Entwickler, auch so abgesegnet worden. Er hat mir die Grafik gemailt, weshalb ich sie hier ohne weiteren Quellen-Hinweis einstelle.

Gruß,
Otwin




Geändert von lotusblüte (14.07.2014 um 13:10 Uhr).
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  #10  
Alt 05.08.2014, 19:57
maldix maldix ist offline
 
Registriert seit: 14.05.2014
Beiträge: 113
Standard

Bericht finde ich wie alle Berichte von Otwin bestens aufbereitet, da gibt es keinerlei Klagen, nur Lob!!!

Da ich den Oppo ähnlich wie Tom auf der High-End gehört hatte und diese Teile, scheinbar noch nicht Ihre vollen Möglichkeiten entfaltet hatte, war ich noch nicht so angetan von diesem KH. Da gefiel mir der bekannte AKG812 besser. Scheinbar sollte ich mir den Oppo nochmal mit Ruhe antun und Ihn dann auch mal gegen meinen Stax-SR007 hören.

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