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Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

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  #1  
Alt 28.07.2014, 14:55
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.423
Standard Mobilplayer Hifiman HM-901 Review

Hallo Kopfhörerfreunde,

Mit dem Hifiman HM-901 hielt nun nach den Portis FiiO X5, Astell AK120 MKI und dem Flaggschiff aus selbigem Hause, dem AK240 ein Gerät aus einer Schmiede Einzug, dessen Entwickler uns aus dem Bereich der planaren Kopfhörer bestens bekannt ist. Eines wurde mir dann hinsichtlich der Tuchfühlung mit seinem portablen Player recht schnell klar: Wenn es einen Porti gibt, der sich ganz besonders auf die Zusammenarbeit mit den magnetostatischen Kopfhörern versteht, dann ist es genau der. Eigentlich nicht verwunderlich bei einem Chefentwickler, der sich genau mit dieser Wandlertechnik haarklein auseinander setzt. Damit war dann für mich viel Arbeit angesagt, andererseits standen aber auch unwahrscheinlich viele genussvolle Stunden an und es sollte sich lohnen, wirklich richtig lohnen. Selbst als ein Kopfhörer-Enthusiast, den so schnell nichts mehr umwerfen kann, würde ich das Erlebnis der letzten Wochen auf gar keinen Fall in meiner langen Zeit der Beschäftigung mit allen möglichen Kopfhörern missen wollen. Die Rechnung des Dr. Fang Biang, dem analogen Ausgang besondere Aufmerksamkeit zu schenken und dies in Form von austauscharen Verstärker-Modulen zu realisieren, ist aus meiner Sicht voll aufgegangen. Eine gleichwertig schlüssige Wiedergabe konnte mir bisher kein portables Gerät bieten und mit der gleichen Kraft an Bord stellte sich bis dato ebenfalls noch kein Gerät vor. Allerdings gab es auch einen kleinen Wermutstropfen – die DSD-Fähigkeit nämlich. Die DFF-Files spielt der HM-901 zu schnell ab, was sich so anhört, als würde man am Plattenspieler die Drehgeschwindigkeit erhöhen. Das betrifft jedoch nur DSD, nicht das HighRes-Material als PCM, auch nicht sämtliche anderen Formate. Hifiman arbeitet an diesem Problem und ändert gleichzeitig das komplette User Interface. Sobald das alles geschehen ist, werde ich darüber berichten.

Gruß,
Otwin
























Geändert von lotusblüte (28.07.2014 um 15:32 Uhr).
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  #2  
Alt 28.07.2014, 19:29
Dogopit Dogopit ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2011
Beiträge: 168
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Toller Bercht Otwin
Grüße Roöf
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  #3  
Alt 28.07.2014, 20:04
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.423
Standard

Zitat:
Zitat von Dogopit Beitrag anzeigen
Toller Bercht Otwin
Grüße Roöf
Hallo Rolf,

Merci. Ich möchte ein bißchen Licht in diesen Bereich bringen, da ich der Meinung bin, dieses Thema kam bisher viel zu kurz. Allerdings muss ich sagen, dass mein Hauptanliegen nicht das mobile ist - ich nutze keinen Porti mobil - sondern, der netzfreie Betrieb und die für mich daraus resultierende Klangqualität. Deshalb halte ich mich dort auf. Dass genau das für viele keinerlei Bedeutung hat, ist mir klar, aber, einfach weiter am Ball bleiben. Eine Person, die einen stationären KHV im oberen Qualitätsbereich fährt, frägt sich, was sie denn nun mit einer mobilen Umsetzung soll. Sie reicht die Daten vom PC weiter an einen stationären DAC und dann in den KHV bzw. reicht es einem stationären Gerät, das den DAC und den KHV beinhaltet. Und klar doch würde genau der Anwender fragen, was er denn mit mobil zu Hause anfangen soll, wo er doch so fürstlich bedient ist.

Ich weiß, dass das überwiegend so gesehen wird - wie sollte es auch anders sein. Völlig okay.

Wer sich jedoch mal überwindet und die Sache richtig anpackt, kann zumindest merken - die Chance dazu besteht - dass er in klanglicher Hinsicht unbeleckter bedient wird, als per stationärem Betrieb. Ich weiß auf jeden Fall für mich, wie ich einem Kleiber lieber zuhöre, ob über den gewohnten stationären Betrieb oder beispielsweise per HM-901 - gleicher Kopfhörer in beiden Fällen natürlich vorausgesetzt. Das brauche ich für mich nicht mehr abzuklären.

Das ganze ist halt ein nicht so einfaches Thema und braucht Zeit. Ich bin aber guter Dinge, wenn es darum geht, dass der ein oder andere irgendwie den Draht dazu bekommt und die Sache mal intensiver für sich auslotet. Es muss ja nicht eine Riesenbewegung erfolgen, kleine Schritte reichen auch. Und das Thema wird qualitativ weiter nach vorne transportiert, auch bezüglich der klanglichen Kompetenz.

Schauen wir mal, wie es weiter geht.

Gruß,
Otwin
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  #4  
Alt 28.07.2014, 20:29
Dogopit Dogopit ist offline
 
Registriert seit: 04.09.2011
Beiträge: 168
Standard

Hallo Otwin,

Finde das sehr gut, dass du die,Portis ins richtig Licht rückst und es ist wirklich eine sehr gute Alternative in das netzfreie Musik hören einzusteigen.

Klanglich haben die Kleinen die Großen (stationären KHV ) schon übertroffen.
Für mich ist das bisher der größte Schritt nach vorne, für relativ wenig Geld in der Topklasse Musik zu hören.

Viele Grüße Rolf
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  #5  
Alt 28.07.2014, 21:15
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.423
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Zitat:
Zitat von Dogopit Beitrag anzeigen
Hallo Otwin,

Finde das sehr gut, dass du die,Portis ins richtig Licht rückst und es ist wirklich eine sehr gute Alternative in das netzfreie Musik hören einzusteigen.

Klanglich haben die Kleinen die Großen (stationären KHV ) schon übertroffen.
Für mich ist das bisher der größte Schritt nach vorne, für relativ wenig Geld in der Topklasse Musik zu hören.

Viele Grüße Rolf
Hi Rolf,

Jo, ich gehe es vorsichtig an und ohne Zwang. Es soll der Faden zwanglos, frei von der Leber weg entstehen. Wer Lust dazu hat, soll es angehen, wer nicht, bleibt weg davon. All unsere Wege, die wir einschlagen, all die Möglichkeiten, an denen wir teilhaben können, sind immer am besten, wenn man sich aus freiem Willen und ohne Druck annähert.

Klanglich haben die das übertroffen. Das passiert deshalb schon, weil jedes Gerät am Netz klangfarbliche Einbußen verzeichnet. Die gleiche Oboe über einen unserer wirklichen Top-KHV's gehört und die gleiche Oboe beispielsweise über einen HM-901 oder auch AK240 gehört, sind farblich zwei paar Schuhe. Auch wenn die mobile Ausgangstufe nun mal noch nicht ganz mit der Ausgangsstufe eines stationären Kollegen mithalten kann - der bietet noch eine andere Leistung, was sich dann schon ein wenig in Richtung Kompetenz auswirkt am Ende - ist der Grad des unbeleckten, farblich echteren ein höherer bei der beschriebenen Mobilklasse gegenüber dem stationären Teil. Und in Sachen Leistung und Kompetenz geht der Weg nach vorne - siehe der im FiiO-Thread erwähnte iDSD Micro.

Egal ob ich einer Friedemann Aquamarin Live zuhöre oder einer Ella Fitzgerald, ich bin tonal unverblümter, unbeleckter, einfach waschechter und direkter per derzeitig mobiler Situation als beispielsweise per BHA-1, wofür der BHA-1 nichts kann. Der ist nach wie vor so exzellent wie er ist, kann aber aufgrund seines Netzbetriebes nicht noch weiter gehen. Sein Ton wird wegen Netz nicht noch farblich echter und das Geschehen präsentiert sich nicht noch unverblümt direkter.

Deshalb, für mich ist die Sache abgeklärt - ich musste lediglich auf die heutigen Möglichkeiten warten, die ich vor 10 Jahren, so zu Beginn meiner mobilen Begehungen, nicht bekam. Die sind nun da, weshalb für mich auch kein Weg mehr zurück führt, hin nach stationär und Netz. Das Netz halte ich raus, so gut es irgendwie geht.

Betrachtet man sich die Situation am Markt etwas genauer, stellt man fest, dass sich der sogenannte portable Bereich und der stationäre Bereich immer mehr überschneiden. Lediglich die Gerätegröße hält viele User davon ab, diesen Bereich im stationären Sinne zu akzeptieren. Würde auf der Tischplatte neben dem Hörsessel akkubetrieben nicht ein Gerät liegen mit der Größe von ca. 12cm x 7cm, eben so, wie sich die Portis ungefähr präsentieren sondern ein Gerät mit den Maßen 25cm x 15cm, dann wäre im selben Moment das Thema mobil oder portabel an der Stelle erledigt und die gesamte Betrachtung würde mit dem gleichen Ernst einhergehen, mit dem man stationär bei der Sache ist. Und dann würde der Kopf schon die normalen Dinge abtasten, wie klangliches ganz weit oben, Power, Stabilität und Raumgröße - eben alles das, was im stationären Bereich auch als Messlatte genutzt wird.

Ich bin aber guter Dinge, dass sich die Sache zukünftig mehr in diese Richtung bewegen wird und irgendeine Firma wird als erste den Mut haben und ein Akku basierendes Teil bringen mit Tablett naher Größe. Und dann ist der Sprung geschafft und es werden dann damit mehr Augen sich dieser Sache annehmen, weil eben im stationären Sinne eher akzeptiert.

Gruß,
Otwin

Geändert von lotusblüte (29.07.2014 um 20:31 Uhr).
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  #6  
Alt 30.10.2014, 23:32
Phonitor Phonitor ist offline
 
Registriert seit: 25.10.2011
Beiträge: 515
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Allerdings gab es auch einen kleinen Wermutstropfen – die DSD-Fähigkeit nämlich. Die DFF-Files spielt der HM-901 zu schnell ab, was sich so anhört, als würde man am Plattenspieler die Drehgeschwindigkeit erhöhen. Das betrifft jedoch nur DSD.


Hallo Otwin,
hat sich in Sachen DSD schon von Seiten Hifiman (Update) etwas ergeben?

Viele Grüße
Karl-Heinz
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