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Passive Schallwandler Hier geht es um passive Boxen, Flächen, Hörner usw

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  #51  
Alt 25.11.2016, 11:30
shovelxl shovelxl ist offline
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Sehr flache Dinger.
Habe ich selber noch nicht gehabt/gebaut.
Passen prima auf das Eckhorn-Prinzip.
Ein Smith 18-Kammer hat ein Kumpel über seinen Riesen Western Electric Hörnern.
Ich persönlich bevorzuge größere Hornmünder, wie gesagt, eher Fan des Gugelwellen.
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  #52  
Alt 25.11.2016, 13:07
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Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
Sehr flache Dinger.
Habe ich selber noch nicht gehabt/gebaut.
Passen prima auf das Eckhorn-Prinzip.
Ein Smith 18-Kammer hat ein Kumpel über seinen Riesen Western Electric Hörnern.
Ich persönlich bevorzuge größere Hornmünder, wie gesagt, eher Fan des Gugelwellen.
genau, ihre Maße sind vergleichsweise klein und die Spannung wie sie klingen umso größer

Baust Du auch selbst, wie machst Du die Trichter? Negativform mit Fließ und ZK-Kleber?
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  #53  
Alt 25.11.2016, 15:56
shovelxl shovelxl ist offline
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Habe früher viel gebaut aber mehr Falthörner oder auf Basis von gebogenem Holz.
Auch mit GFK Laminieren habe ich gespielt, das war mir aber zu viel Sauerei und mir gefielen die auch klanglich meist nicht.
Z.B. die riesigen Western Electric, mächtig Fummelei, die gebogenen Flächen hin zu bekommen. (da habe ich irgendwo noch Drukkammer-Treiber rum fliegen,
Ich hatte mir da Fixierhölzer gebaut, die aufwändiger waren, wie die LS selber.
Biradial hatten wir mal mit Hartschaum gemacht.
Geschliffen (TAGELANG!!! und so präziese, wie möglich) und dann mit einem damals schwer zu bekommenden Epoxid behandelt und wieder TAGELANG geschliffen.
Super Ergebniss, ich glaube da war ein JBL Druckkammer-Treiber hinter, 3".
Der Mittelton ohne Weiche, Hochton nur mit Kondensator in die Schranken gewiesen und an den Subs irgendwelche riesigen Luftspulen, was ein Kumpel nebenbei irgendwie im Studium berechnet hatte.
War schon mega aber hat Wochen gedauert.
Sub war ein Falthorn, auch selber ausgedacht, teils errechnet, mit Bell Bässen (harte Carrington Sieke, 3-wellig), Partypegel aber mit kl. Röhren auch sehr feinfühlig gewesen.
Das ist aber gut 30 Jahre her.
Kugelwellen habe ich nie selber gebaut, da gibt der Markt eigentlich alles her, das lohnt sich nicht.
Die kann man dann lieber nach Wunsch noch anpassen.
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  #54  
Alt 25.11.2016, 18:22
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Briadial in praktisch jeder Größe schleife ich mir mit KFZ-Spachtelmasse zurecht, dauert auch ..am Ende finde ich es ganz ok

meine beiden 2x15" Bass-Falthörner haben eine sehr konturierte Basscharakteristik ...Kickbass dass sich die Hosen in andere Falten legen

meine Mitten und Höhen (Biradial) passen optimal zu Röhrenendstufen, an Transistorendstufen deren fo bei 100KHz liegt finde ich sie agressiv in den Höhen. Ein Bekannter von mir der Diskoteker ist, brachte mal eine PA-Endstufe und EQ mit, wo die Bässe von 20-63 gestaffelt um 8dB (20Hz) angehoben wurden und die Höhen ab 12KHz bis 18KHz (8dB) ebenso. Die sonst bei ihm an normalen PA-Boxen bewährte Einstellung war für die Hörner total übertrieben. Die Bässe haben nur straff gekiekt und gebuffffft während die Mitten und Höhen zwar detailiert aber aufdringlich agressiv waren. Er meinte wie kannst Du damit nur froh werden? Ich sagte dass die Hörner subtilere Einstellungen bzw. bei mir keine benötigen und schloss meine Röhrenendstufe an - er war sprachlos wegen dem Unterschied. Nichts ageressives mehr und eine sonore Tiefenstaffelung die angenehmes Hören erlaubt.
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  #55  
Alt 25.11.2016, 21:38
shovelxl shovelxl ist offline
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Nun, gute Hörner sind eben EHRLICH!
EQ verändern, die verbessern den Klang nicht.
Und sind auch nur nötig bei Problemen, wie Raumakusrik (gerade in Diskoteken) oder üblen LS, die von sich nicht klingen (Thema Loudness).
Vernünftige Röhren sind hochauflösend und haben eine "Seele".
Gerade Hörner legen Fehler im Zuspieler oder auch im Tonträger brutal offen.
Ein PA-Verstärker ist nicht so feinauflösend.
Wir haben im Clubhaus bis dato auch nur PA Verstärker an PA LS.
Nun hatte ich an einer Seite mich mal,durchgesetzt und ein Pärchen Bose 901 montiert (günstig bekommen).
Riesen Gemecker wegen diesen "kleinen sch... Dinger.
Angeschlossen...Riesen Aha-Effekt.
Nun geht nach 2 Wochen noch die angeschlossene Endstufe hoch.
Von mir wurde "notdürftig" eine noch vorhandene Marantz MM9000 (aus dem Keller) montiert.
Und siehe da, Wahnsinns Klang.
Die PA Komponenten, nicht billig aber einfach schon alt, waren mal hochwertig, aber noch ältere HiFi Komponenten könnten es für weniger Geld besser.
Und PA an Hörnern ist so ziemlich das Übelste.
Nur brauchbar in Pegeln, via EQ viel Bums drauf und in großen Räumen braucht man auch diese omnipräsenten Höhen und Tiefen.
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  #56  
Alt 25.11.2016, 21:40
shovelxl shovelxl ist offline
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KFZ-Spachtel, wat 'ne Sauerei inner Bude!
Hast Du mal Hartschaum mit Epoxyd getestet?
Resonanzarm aber nicht tot gedämpft, recht einfach zu bearbeiten, wenn man das Epo sauber aufträgt.
Und...es ist jede Farbe machbar!
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  #57  
Alt 26.11.2016, 12:47
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Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
KFZ-Spachtel, wat 'ne Sauerei inner Bude!
Hast Du mal Hartschaum mit Epoxyd getestet?
Resonanzarm aber nicht tot gedämpft, recht einfach zu bearbeiten, wenn man das Epo sauber aufträgt.
Und...es ist jede Farbe machbar!
ich mach das doch nicht "inner Bude"

sowas wird in sicherer Umgebung gemacht und wenn erst mal die Grundierung drauf ist, ist praktisch jede Farbe und Oberflächenglattheit machbar

Hartschaum habe ich noch nicht probiert - so hat eben jeder seins was zum gewünschten Ziel führt

in Youtube gibts ein tolles Video, welches die Wirkung eines Horns, gegenüber einem konventionellen Lautsprecher demonstriert

https://www.youtube.com/watch?v=-SgogigmKks
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  #58  
Alt 26.11.2016, 17:07
shovelxl shovelxl ist offline
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Ja wie cool.
Habe auch so ein kleines I-Phon Horn für auf den Schreibtisch.
Tja, bissigen Tröte, kleine Quelle hinten dran und schon kommt Stimmung auf.
Alle anderen Methoden wären um ein X-Faches aufwändiger.
Hörner sind doch die besseren LS...
Mit dem Epoxyd haben wir auch mal mit den Oberflächen gespielt.
Der Gedanke kam durch KFZ Tuning.
Ich war Rennen gefahren mit V8, bis zu 1200PS.
Hier hatte ich sehr viel Energie in Effizienz gesetzt, nicht in Leistung über alles.
Dies kam dem Geldbeutel und am Ende auch der tatsächlichen Leistung zugute.
Hier haben wir die Strömungskanäle nicht poliert sondern minimal raus gestrahlt.
Bei Hörnern haben wir aber dadurch weder hören noch messen können, ob es einen Einfluss hat.
War dennoch interessant.
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  #59  
Alt 26.11.2016, 20:10
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Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
Bei Hörnern haben wir aber dadurch weder hören noch messen können, ob es einen Einfluss hat.
Bei meinen ersten rauhen Holz"tüten" (1:1 Testaufbauten) habe ich zur späteren Endversion mit glatter Oberfläche keine klanglichen Auswirkungen festgestellt.
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  #60  
Alt 27.11.2016, 14:40
shovelxl shovelxl ist offline
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Dann haben wir die gleichen Erfahrungen.
Klangwellen scheint die Oberfläche, bis sicher zu einem gewissen Punkt, egal zu sein.
Anders, wie bei Gemischströmen, die dadurch noch feiner verwirbeln.
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