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  #21  
Alt 01.06.2015, 11:10
Sepp Sepp ist gerade online
 
Registriert seit: 22.09.2008
Beiträge: 1.039
Standard

Also, ich wünsche ein langlebiges Hörvergnügen.
Vor zehn Jahren habe ich mir mit Klangmodul und Spezialischerung eine eigene Leitung gelegt. Natürlich hörte ich Klangverbesserungen. Vor zwei Jahren hat mich der Teufel geritten. Habe die Anlage normal angeschlossen. Das klang nicht schlechter. Mein Tip, einbauen solange man Verbesserungen hört.

... und sich nie von Teufel reiten lassen.
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  #22  
Alt 02.06.2015, 09:24
Klaus Klaus ist offline
 
Registriert seit: 28.02.2009
Beiträge: 139
Standard

Zitat:
Zitat von Sepp Beitrag anzeigen
Also, ich wünsche ein langlebiges Hörvergnügen.
Vor zehn Jahren habe ich mir mit Klangmodul und Spezialischerung eine eigene Leitung gelegt. Natürlich hörte ich Klangverbesserungen. Vor zwei Jahren hat mich der Teufel geritten. Habe die Anlage normal angeschlossen. Das klang nicht schlechter. Mein Tip, einbauen solange man Verbesserungen hört.

... und sich nie von Teufel reiten lassen.
Hi Sepp und andere,

ja, Selbstverarschung gemäß eigener Erwartungshaltung kann leicht passieren. Daher sollte man möglichst Vergleichsmöglichkeiten schaffen und konsequent und strukturiert nutzen.

Bei doppel-mono-Ketten, also zwei getrennten Zweigen in der Elektronik, ist dieses leicht möglich. Beispiel: ich habe seit 1995 mono-Endstufen. Und im DIY-DAC und -Vorverstärker ist auch alles (bis auf das Haupt-Netzteil) doppel-mono. Man kann wie folgt vorgehen:
- bekannte Musik hören, Räumlichkeit, Mittenabbildung, Klangeigenschaften ... genießen und einprägen
- ideal sind gute mono-Aufnahmen. Ich habe z.B. einen Verve-Jazz-Sampler, auf dem von Ende der 50er Jahre diverse hervorragend aufgenommene mono-Vocalaufnahmen sind. Echte Akustik großer halliger Aufnahmesäle, sorgfältig und distanziert um die wenigen Mikros verteilte Musiker, leidenschaftlich echte unbearbeitete Stimmen. Bei solch "komplexen" Aufnahmen hört man jede kleinste Klangänderung sofort!
- dann in einem Zweig testweise etwas ändern. Mein Standard-Vorführtest: die separate gute Stromleitung mit Ferritfilter zu einer Endstufe durch eine standard-Kaltgerätestrippe aus der nächsten Wandsteckdose tauschen.
- Testhörer waren danach irritiert: die mono/stero-Mitte ist "massiv gestört". Man hört zwei Teilräume, die nicht mehr passen. Man hört auf der gestörten Seite "plötzlich" z.B. schrillende Stimmen, S-Laut-Auffälligkeiten, dröhnigen Bass, Verhangenheit ... Alles im echten simultan-Hören anhand des Vergleichens des rechts-links-mono-Signals. Kein Voodo, kein Schlangenöl, keine Blindtestdiskussion notwendig!
- dann kann man auch getrennt recht und links hören und bei diesen gut bekannten mono-Aufnahmen die Unterschiede beschreiben.

Dieser Test zu Klangunterschieden beweist unumstößlich, dass nach der Teständerung ein "deutlicher" Klangunterschied vorliegt. Messtechnisch konnte auch ein Kollege von mir (EMV-Experte) NICHTS an Unterschieden messen. Wobei wir vermuten, dass die Messtechnik eben nur wenige -10dB tief sauber messen kann - aber auch Effekte bei z.B. -80dB führen zu deutlichen Klangunterschieden aufgrund der "Modulationseffekte". S. z.B. Tonmeister-Dither-Zugabe zum "Sounding" (Rauschen bei >-90dB).

Über solche ganz und gar nicht blinden Vergleichs-Tests habe ich all meine Klangverbesserungen gehörmäßig verifiziert - auch wenn sich die Effekte zumeist nicht messen lassen. Schade, dass nicht mehr Klangunterschied-Wegdiskutierer die Chance haben, sich über solche geeignete Vorgehensweisen mal die Augen zu öffnen. Was nicht heist, dass die Unterschiede so stark sind, dass sich der Aufwand zur Verbesserung lohnt.

Gruß

Klaus
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  #23  
Alt 02.06.2015, 10:24
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 427
Standard So ist dass

Zitat:
Zitat von Sepp Beitrag anzeigen
Also, ich wünsche ein langlebiges Hörvergnügen.
Vor zehn Jahren habe ich mir mit Klangmodul und Spezialischerung eine eigene Leitung gelegt. Natürlich hörte ich Klangverbesserungen. Vor zwei Jahren hat mich der Teufel geritten. Habe die Anlage normal angeschlossen. Das klang nicht schlechter. Mein Tip, einbauen solange man Verbesserungen hört.

... und sich nie von Teufel reiten lassen.

HalloSepp,

ja, so ist dass. Die Erwartungshaltung ist hoch, und man glaubt, alles zu hören. Ich habe damit auch experimentiert, weil ich mir verschiedenen Quatsch habe einreden lassen. Ergebnis: Wenn die Hausinstallation in Ordnung ist, erübrigt sich alles weitere. Selbst eine Direktleitung vom Sicherungskasten zur Anlage lies danach keine eindeutige Verbesserung erkennen. Wieso sollte das auch so sein?

Aber es gibt Leute, deren Hörvermögen über das der breiten Masse steht.
Die Hören Unterschiede bei Bypass C s im pF Bereich, bei Schukodosen, Schukosteckern und ähnlichem. Blos mit Adernhülsen ist mir bisher noch keiner erschienen, der Unterschiede der verwendeten Hülsen hört. Aber wer weiss...
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  #24  
Alt 02.06.2015, 10:30
SolidCore SolidCore ist gerade online
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 645
Standard Vergleiche

Hallo zusammen
Ich kann mich auch noch gut an meine ersten selbstgebauten Stromkabel erinnern. Ein Netzkabel hatte ich aus Abgleichspulendraht aus Amateurfunkgeräten gebaut, diese Silberspulen sollen sehr rein sein. Klang aber eher muffig matt. Nach ein paar Hörversuchen mit 2-3 Netzkabel alles wieder abgerüstet (dachte ich zumindest).
Danach hatte ich über eine Woche das Gefühl, mit meiner Anlage stimmt was nicht. Irgendwie verhangen, matt. Dachte erst es liegt an meiner eigenen Verfassung. Tagelang wurde der Klang nicht besser, war schon echt angenervt davon. Irgendwas stimmte nicht. Ich alles untersucht, bis ich den Fehler fand.
Ich hatte das Silberspulennetzkabel am CD drangelassen, statt mein altes wieder zu verwenden. Abgeklemmt, und es ging die Sonne auf. Auch die folgenden Tage. Wenn man seine anlage länger kennt, weiss man wie es spielt. Da erkennt man auch "Blind", das irgendwas nicht stimmt, wenn man zb ein schlechtes Kabel dranlässt.
Von daher habe ich gelernt, so viel Voodoo kann nicht enthalten sein, sonst hätte ich nach Tagen mit Silbernetzkabel keinen Unterschied mehr gehört, weil der Kopf ja dachte, alles wäre wie immer. Das Ohr war anderer Meinung
__________________
Meridian 508 20Bit / PC mit XMOS F-1 und optimiertem S11 Linearnetzteil an Monrio DAC / EAR 834L-SE Vorstufe / Threshold T200 / Dynaudio Contour 1.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung / Staehler / Neotech UPOCC LS-Kabel Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #25  
Alt 02.06.2015, 10:34
Rasenfan Rasenfan ist offline
 
Registriert seit: 28.04.2015
Beiträge: 82
Standard

Der Qualitätsunterschied mit einer eigenen Leitung ist nicht gering sondern sogar ziemlich gross, zu mindestens bei mir. Ich kann auch sofort den Hauptanschluss in die danebenliegende Haussteckdose einstöpseln, den Klangverlust würde ich um 2 Klassen schlechter beschreiben.
Ich finde, dass es eine der Grundvoraussetzungen ist, wenn man ein bestimmtes Niveau erreichen möchte. Wer es nicht hört, hat an anderer Stelle noch eine viel grössere Baustelle.

Wolfgang
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  #26  
Alt 02.06.2015, 10:59
SolidCore SolidCore ist gerade online
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 645
Standard Netz

@Rasenfan

Wolfgang, das gibt Sinn was du da sagst. Einige User habe ich mal besucht, um mein Netzkabel vorzuführen. Leider musste ich einigen davon sagen, das ein Weltbestes Kabel nicht im Ansatz das schafft, was ihm eigentlich fehlt. Eine ausgewogene, musikalische Anlage. Danach beginnt man erst mit Netz- und Cinchkabeln. Sonst kann man sich ganz schnell irreführen lassen.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit / PC mit XMOS F-1 und optimiertem S11 Linearnetzteil an Monrio DAC / EAR 834L-SE Vorstufe / Threshold T200 / Dynaudio Contour 1.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung / Staehler / Neotech UPOCC LS-Kabel Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #27  
Alt 02.06.2015, 11:18
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 427
Standard OK

Zitat:
Zitat von Rasenfan Beitrag anzeigen
Der Qualitätsunterschied mit einer eigenen Leitung ist nicht gering sondern sogar ziemlich gross, zu mindestens bei mir. Ich kann auch sofort den Hauptanschluss in die danebenliegende Haussteckdose einstöpseln, den Klangverlust würde ich um 2 Klassen schlechter beschreiben.
Ich finde, dass es eine der Grundvoraussetzungen ist, wenn man ein bestimmtes Niveau erreichen möchte. Wer es nicht hört, hat an anderer Stelle noch eine viel grössere Baustelle.

Wolfgang

Hallo Wolfgang,

das glaube ich Dir auch. Ich gehe aber schwer davon aus, dass auf dem indirekten Weg zur Anlage was nicht ganz koscher ist.

Gruss Stefan
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  #28  
Alt 02.06.2015, 11:18
Wolli_Cologne Wolli_Cologne ist offline
 
Registriert seit: 21.01.2015
Beiträge: 698
Standard

@Stephan

An dem Punkt bin ich jetzt und freue mich schon auf das USB-Kabel

Gruß, Wolfram
__________________
Kopfhörer: Shure SRH1840
Player: Apple Mac Pro Workstation / Audirvana Plus
Kopfhörerverstärker / DAC: ifi micro iDSD Black Label
Sonstiges: Audioquest Forest USB, Streaming-Dienst Qobuz (Sublime) + Fritz NAS
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  #29  
Alt 02.06.2015, 11:55
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 927
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Messtechnisch konnte auch ein Kollege von mir (EMV-Experte) NICHTS an Unterschieden messen. Wobei wir vermuten, dass die Messtechnik eben nur wenige -10dB tief sauber messen kann -
Nö, man muß nur den richtigen Parameter messen.
Alle angeblichen "Beweismessungen für nichtverschmutztes Hausnetz" (werden immer wieder in Foren gepostet) beruhen auf einer Spannungsmessung, eigentlich nicht sehr sinnvoll bei einer Konstantspannungsquelle wie dem öffentlichem Versorgungsnetz.

Um "was zu sehen" (und es gibt hier sehr viel zu sehen), muß man den Strom messen.

Allerdings ist dies nicht mehr so trivial wie eine Spannungsmessung.
Die üblichen Stromzangen haben einen zu niedrigen Frequenzumfang, man muß sich also etwas selber basteln oder eben klassisch den Strom über den Spannungsabfall eines Vorwiderstandes mit einem HF-Spektrumsanalysator beobachten.
Das ist aufwändig, teuer und nicht ungefährlich für den Hobbyisten.
Man muß dazu die Netzzuleitungen der Geräte auftrennen und einen geeigneten Hochlast-Vorwiderstand zwischenschalten oder sich entsprechende Adapter bauen..
Habe noch nie gehört, daß dies irgendjemand aus den Foren gemacht hat.

Gruss

Thomas
__________________
http://www.highfidelity-aus.berlin/
Gewerblicher Teilnehmer

Geändert von tmr (02.06.2015 um 11:59 Uhr).
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  #30  
Alt 02.06.2015, 14:29
Zwodoppelvier Zwodoppelvier ist offline
inaktiv
 
Registriert seit: 08.12.2010
Beiträge: 930
Standard

Vor vielen Jahren hatte ich in unserer damaligen Mietwohnung die Netzspannung mit einem Oszilloskop angeschaut.
Anlaß war (bei bekannter Elektrosensibilität) ein sehr starkes Unwohlsein, wenn im Keller ein bestimmter Wäschetrockner lief - die Wohnung befand sich 2 Ebenen darüber im ersten OG.

Man konnte zu bestimmten Zeiten sehr schön nadelartige Zipfel auf dem "Sinus"verlauf erkennen. Aufgrund ihrer Form ist der Energiegehalt sicher gering, aber die steilen Zacken enthalten natürlich Oberwellen, die evtl. durch die im Haus verlegte Installation wie von einer Antenne abgestrahlt werden könnten (?).

Leider hat der Oszi zwischenzeitlich den Dienst quittiert. Wenn ich mal irgendwann die Zeit finde, das gute Stück instand zu setzten, werde ich die Messung mit einer Kamera festhalten. Damals war noch nix mit Digicam, PC, Forenwelt; maximal könnte eine Skizze auf Pauspapier im Archiv liegen...
Ich bin sicher, daß sich auch hier im Haus etwas zeigen wird - die hochempfindliche menschliche Sensorik meldet zuverlässig, wann die Helferlein im Keller aktiv sind (leider).
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