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Passive Schallwandler Hier geht es um passive Boxen, Flächen, Hörner usw

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  #11  
Alt 10.02.2016, 11:41
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
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auch bei mir haengt der Breitbaender direkt an der Hauptendstufe.
Da ich die Klangfarbe der jehweiligen Hauptendstufe mit zur Subwooferendstufe ziehen moechte, geht bei mir noch ein LS Kabel von der Hauptendstufe in die subwooferendstufe, die wiederum auch die Frequenzweiche mit den notwendigen Einstellmoeglichkeiten zur Subwooferanpassung zur Verfuegung stellt. Somit kann auch ich die Hauptendstufe aendern, ohne dass ich an der subwoofereinstellung was aendern muss.

Da ich ein vollanaloges System betreiben moechte, sind die Mogelichkeiten der Raumanpassung natuerlich begrenzt, dafuer habe ich einen 100% analogen Klang.

Ich werde in den naechsten Tagen aber auch noch mal mit einer passiven Weiche vor der subwooferendstufe experimentieren, da ich eine Basskompetente Roehrenendstufe (Koda Cosmos) bekommen habe, mit der ich mir das Gesamtklangergebnis sehr gut vorstellen kann :-)

Gruss
Juergen
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  #12  
Alt 28.07.2016, 23:56
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 888
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Heute abend mal wieder eine feine Kette in meinem Musikzimmer ans Laufen gebracht und trotz der neuen und uneingespielten Produkte total entspannt Musik hoere...

In den letzten Tagen ist doch so einiges angeliefert worden, so dass ich mich heute ans aufbauen im Musikzimmer und dem anschliessenden komplettieren machen konnte.

als da waeren ein Paar NAT SE1 mono Endstufen in der 2016 Edition. Diese sind zwar Roehrenmonos mit 211'er Leistungsroehren, kommen aber dennoch ohne Treiberroehren aus. Dazu habe ich mir ein Paar Kron 211 und ein Paar Psvane 211 T2 kommen lassen, dazu kommen als Bezugspunkt die NAT SE3 mit GE 211 als NOS Ware.

Als Lautsprecher habe ich ein Paar RDAcoustic Evolution

http://www.rdacoustic.cz/en/evolution-speakers/

neben meinen YG stehen. Es handelt sich um meine "Shindo Edition", dh die Lautsprecher sind in Shindo Bottlegreen lackiert und mit dunkelbraunem Leder abgesetzt. Dieses Paar ist zum EInsatz von AER treibern optimiert (Druckkammer und internes Lautsprecherkabel) Als Chassis habe ich bis jetzt von AER die Treiber MD1 oder MD1B (nahezu baugleich mit BD1 und BD1B) verwendet, was schon viel Spass gemacht hat.

ich habe die AER Treiber in meinen frueheren ORIS Hoernern von BD Design kennengelernt und hatte dort von MD1 auf MD2 aufgeruestet, was bereits einen sehr grossen QualitaetsUnterschied ausgemacht hat.

Auf Grund dieser unterschiedlichen Erfahrungen weiss ich, dass bei mir in den RDAcoustic die B version der AER Treiber besser passt und sich nur die hoeheren Versionen der AER Treiber signifikant mit der YG Anat II hinsichtlich Aufloesung und Praezision messen koennen.

Insofern habe ich mir zum ultimativen Aufruesten der RDAcoustic Lautsprecher ein Paar der AER BD3B Signature Chassis von Filip Keller anfertigen lassen.

http://www.bd-design.nl/contents/en-...dspeakers.html
(Preise ohne Mehrwertsteuer)

Um die Menge der Variablen etwas einzugrenzen habe ich mit der mir gut bekannten Phono Quelle gearbeitet
(VPI TNT MKIV Laufwerk, Kuzma 4point Tonarm, vdh XPW Tonabnehmer, Aesthetix IO Signature double PSU)

als Vorverstaerker lief meine bewaehrte Conrad Johnson ACT.

Zum Start hatte ich die AER MD1B montiert und in den NAT SE1 die Kron 211 Roehren.

Das Klangbild nahm mich sofort gefangen und ich habe direkt zum Start weg eine komplette Plattenseite Musik gehoert!, Aus meinen Versuchen mit der Lab12 Suono KT150 Endstufe wusste ich, dass sich mit 2x20w und diesem Lautsprecher bereits grosse Raeume gut beschallen lassen. Entsprechend hatten die 2x25w der SE1 kein Problem mit einem ueberzeugenden Auftritt. Insbesondere die Bassdynamik erstaunte mich , da macht die Kron 211 Roehre doch etwas mehr Druck und Kontur, als eine KT150.

Dennoch war mir speziell der obere Mitteltonbereich und der Hochtonbereich etwas zu zurueckhaltend. Die Kron Roehren sind im Familienklang am Anfang (dh noch nicht eingespielt) zumeist etwas dunkler im Auftritt.

Entsprechend war ich auf die Psvane Tresury 211 T2 neugierig.
Habe ich Psvane Roehren doch eher als hochaufloesend und etwas schlanker in Erinnerung. So war es denn auch in diesem Fall. So gefiel mir die tonale Balance spontan besser als mit der Kron. auch wenn die Psvane nicht die Bassaufloesung und Kontur der Kron 211 hat, werde ich in dieser Konfiguration erst einmal weiter mit den Psvane 211 T2 hoeren, zumal Psvane Roehren mit der Zeit an Durchzug im Bassbereich gewinnen.

Zum Vergleich habe ich dann die NAT SE3 mit 2x75w und GE 211 Roehren angeschlossen.
Der Unterschied war verblueffend gering. Die SE1 spielt an LS mit sehr gutem Wirkungsgrad einfach auf den Punkt. EIne Roehre pro Kanal ist halt einfacher und damit womoeglich "besser" als eine Schaltung mit 4 x 211 pro Kanal. (An den YG mit immerhin 92db Wirkungsgrad sieht der Vergleich schon anders aus)

Nun stand der Wechsel von den AER MD1B zu den neuen AER BD3B Signature an. Gebe zu, dass mich das hantieren mit diesen nicht ganz leichten und teuren Chassis schon etwas nervoes gemacht hat. Die RDAcoustic kann man nicht einfach auf den Ruecken legen, so dass man am stehenden Lautsprecher versucht die Chassis an die kurzen Lautsprecherkabel zu bekommen...

Aber letztendlich hat alles gut geklappt und die Treiber waren ueberraschend schnell montiert.

Filip Keller hatte mir versprochen, dass die Chassis von Anfang an "vernueftig" klingen, aber erst nach ca 100h stabil spielen, nach ca 500h langsam die Endphase der Entwicklung erreichen. Grund sei der verwendete Klebstoff, der diese Zeit benoetigt...

Hier ein paar Daten zu dem Treiber:

https://docs.google.com/document/d/1...t?pref=2&pli=1

Nun denn , die Roehren und die Endstufen sind ja auch neu...

Also Musik an!

Was als erstes auffaellt, ist der groessere Wirkungsgrad. Nominell zwar nur ca 2bis3db, diese machen sich aber sofort bemerkbar! Also etwas leiser gedreht und geniessen. Das BD3B Chassis oeffnet die Musik im Bereich der Frequenzenden deutlich mehr, ein spuerbares mehr an Details wird hoerbar. Dadurch gewinnt auch die Praezision im Mitteltonbereich.

Filip Keller hatte also Recht gehabt, das BD3B Chassis ist bereit frisch aus dem Karton in der Lage den MD1B Treiber zu distanzieren.

Man hoert an der Geschmeidigkeit extremer Frauenstimmen, dass der MD1B fertig eingespielt ist und der BD3B in diesen Bereichen noch etwas angestrengt klingt.

Insgesamt bestaetigt das sehr zufriedenstellende Gesamtergebnis meine Vermutung, dass einige der mich stoerenden minimalen Verfaerbungen der Oris Hoerner an der frontloaded Konstruktion gelegen hat.

Die Chassis , speziell das BD3B, spielen im RD Acoustic Back Loaded Horn deutlich ausgeglichener und insgesamt mit extremer Selbstverstaendlichkeit.Dies kenne ich eigentich sonst nur von Lautsprechern mit deutlich mehr Membranflaeche. Aber augenscheinlich koppelt das BD3B dermassen gut an das gewaehlte Druckkammervolumen, dass der Eindruck entsprechend "maechtig" ist.

Es macht im Moment einfach spontan sehr viel Spass, von laut gespielten Apocalytica auf beschaulich leisen Johnny Cash hin zu Dead can Dance zu wechseln und beim BD3B keine Begrenzungen zu spueren.

Der empfundene Im Raumfreqzenzgang laesst im Moment auch keinen Bass vermissen, was mich sehr erstaunt. doch kommt der Bass bei diesem Back Loaded Horn so intgriert , dass man ihn kaum separieren kann und mag.

Dies ist auch eine generelle Erfahrung mit dem BD3B Treiber. Man hoertauf die Musik in ihre Frequenzbereiche zur Beurteilung des Klangerlebnisses aufzudroeseln sondern geniesst einfach den Gesamteindruck! ich muss sagen, dass dies eine Eigenschaft ist, die ich an Breitbaendern extrem schaetze.

Wenn dann noch eine solche Antrittsgeschwindigkeit dazu kommt, wie sie der BD3B Treiber in der Lage ist zu realisieren, klingen selbst die YG Lautsprecher traege, obwohl diese eigentlich eher zu den schnelleren Vertretern gehoeren.

Waehren ich diese Zeilen schreibe, werde ich immer wieder von der Wiedergabe eigentlich bekannter Schallplatten in den Bann gezogen und ich muss den Rechner beiseite legen.

Macht einfach Spass!

Vielleicht muss ich doch man nach Stuttgart zu Filip Keller fahren und mit die AER Arcadia Pnoe anhoeren.

http://aer-loudspeakers.com/aer-pnoe/

Dieses Horn entwickelt das Konzept der RDAcoustic radikal weiter!

Nun habe ich auf jeden Fall genug gebastelt und geschleppt und freue mich auf die Schallplatten, die ich mir bereits rausgelegt habe!

Gruss
Juergen
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