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KH - Otwins Kopfhörer Olymp Hier ist der Bereich, in dem sich IKL freie Hörer über höchstwertiges Equipment austauschen können.

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  #591  
Alt 14.10.2018, 10:33
Robodoc Robodoc ist offline
 
Registriert seit: 01.11.2014
Beiträge: 123
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Sofern man Einspieleffekte tatsächlich wahrnimmt, werden diese in den ersten Betriebsstunden auffälliger erscheinen. Diese Effekte münden über die Zeit in einen Sättigungsverlauf, dort wird man Unterschiede zwischen abhängig von den Betriebsstunden kaum mehr feststellen.

Der Mysphere wird auf der Audiovista in einem abgeschlossenen Studioraum in einem besonders ruhigen Ambiente präsentiert. Dort werden neben den beiden Varianten des Mysphere (sicherlich eingespielt) auch unterschiedliche KHVs gezeigt. Man kann den Hörer, seine Eigenschaften und die Kombinationsmöglichkeiten mit Verstärkern dort gut kennenlernen und sicher auch die Einspielthematik mit Heinz abschließend diskutieren. Am Ende des Tages ist das Einspielen ja auch nicht das wichtigste, denn die ersten hundert Stunden vergehen schnell. Zur Not auch ohne Kopf zwischen den Membranen
__________________
AUDIOVISTA 2018, das große Kopfhörer Event in Krefeld am 24.und 25.11.2018.
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  #592  
Alt 02.11.2018, 12:59
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.625
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Zitat:
Zitat von Robodoc Beitrag anzeigen
Sofern man Einspieleffekte tatsächlich wahrnimmt, werden diese in den ersten Betriebsstunden auffälliger erscheinen. Diese Effekte münden über die Zeit in einen Sättigungsverlauf, dort wird man Unterschiede zwischen abhängig von den Betriebsstunden kaum mehr feststellen.

Am Ende des Tages ist das Einspielen ja auch nicht das wichtigste, denn die ersten hundert Stunden vergehen schnell.
Das Einspielen ist beim Mysphere sehr wichtig. Zu Beginn treten bestimmte Frequenzbereiche ein wenig vorlaut oder vordergründig auf. Wenn das jemand nicht weiß und einen uneingespielten Mysphere aufzieht, könnte er denken, das wäre die normale, bestehende Signatur, was natürlich nicht stimmt. Im Verlauf der Zeit, was laut meiner Erfahrung über 100 Stunden liegt, um den Vorgang sinnvoll abzuschließen, schwächt sich dieser Prozess der leichten Vordergründigkeit ab und bindet sich mit dem restlichen Frequenzspektrum komplett harmonisch ein. Das ist dann der Zeitpunkt, wo der Mysphere komplett stimmig agiert. Das liegt einfach daran, dass der Mysphere als komplett offenes System richtig Energie in die Impulse lädt. Ich konnte noch nie einen KH hören, der dermaßen viel Energie freilegt.

Vorteil ist halt eben, dass die Instrumente mit richtig Kraft am Ohr ertönen und nicht laut Abstimmung unter einer Art mundiger Klangdecke einen Teil ihrer eigenen Ausdrucksstärke einbüßen.

Deshalb einspielen, damit am Ende eine perfekte Beziehung zwischen Kraft und Harmonie besteht.

Gruß,
Otwin
__________________
Mysphere 3.1 from 1989 to 2017
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  #593  
Alt 02.11.2018, 15:55
hrklg01 hrklg01 ist offline
Mysphere
 
Registriert seit: 01.09.2015
Beiträge: 214
Standard Einspielen - Eintragen des MYSPHERE 3

Hallo Freunde,

Habe nun endlich im Rahmen der Feiertage etwas Zeit gefunden mir das Thema hier in Bezug auf das Einspielen des MYSPHERE 3 durchzulesen.
Danke erst mal für alle Kommentare sehr herzlich.

Im Prinzip liefert LB-acoustics den Hörer akustisch gesehen "leicht eingespielt" aus.
Was ich damit meine ist, dass ein ganz speziell entwickeltes Signal mit einem extrem geringen Crest-Faktor die Membrane eine Stunde lang wie "wild bearbeitet" und damit ungefähr soviel mechanische Beschleunigungen und den Weg = Leistung zuführt, wie dies bei 24 Stunden Dauerbetrieb bei der angegebenen Power Handling Capacity wäre.

Warum, dies allerdings nicht ausreicht um unsere audiophilen Ohren restlos zu beglücken, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Nun können Kritiker natürlich melden, dass man einfach das Signal länger anlegen soll.... Klar - ein logischer Vorschlag, nur habe ich im MOM noch keine Ahnung was dieser Stress nun für die tatsächliche mittlere Lebensdauer der Treiber bedeuten würde.
Aber ich arbeite dran - versprochen!

Einstweilen bitte ich tatsächlich, den Hörer nach dem Kauf einfach lang einzuspielen.

Übrigens noch ein Thema ist das "Einspielen" aber diesmal am Kopf des Benutzers, dass der Bügel-Druck selbst am Anfang etwas hoch erscheinen kann, er nimmt aber nach wenigen Minuten deutlich ab.
Das liegt an den Verwendeten PU-Materialien, ist ähnlich zu sehen wie bei einem Ski-Schuh.

Vielleicht schaffe ich es bis zur Audiovista relevante Daten betreffend des Einspiel-Effektes zu zeigen. Ich versuche es, aber ist nicht versprochen! Sorry!

Herzlichst Euer heinz
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  #594  
Alt 02.11.2018, 16:57
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.625
Standard

Zitat:
Zitat von hrklg01 Beitrag anzeigen
Was ich damit meine ist, dass ein ganz speziell entwickeltes Signal mit einem extrem geringen Crest-Faktor die Membrane eine Stunde lang wie "wild bearbeitet" und damit ungefähr soviel mechanische Beschleunigungen und den Weg = Leistung zuführt, wie dies bei 24 Stunden Dauerbetrieb bei der angegebenen Power Handling Capacity wäre.

Warum, dies allerdings nicht ausreicht um unsere audiophilen Ohren restlos zu beglücken, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Einstweilen bitte ich tatsächlich, den Hörer nach dem Kauf einfach lang einzuspielen.

Herzlichst Euer heinz
Hallo Heinz,

Nicht ausreicht, um zu beglücken ... das würde ich so nicht unbedingt sehen. Das beglückt schon. Es gibt zu Beginn lediglich Energie- oder anders ausgedrückt Pegelunterschiede. Flöten oder Blechbläser zum Beispiel schießen mit mehr Pegel im Verhältnis rein als ein Kontrabass, Cello oder eine Violine. Auch wenn eine Violine frequentiell sehr hoch gestrichen wird, hat sie immer noch nicht diese leicht vordergründige Energie wie eine Flöte. (Querflöte, Piccoloflöte)

Das führt dazu, dass man zu Beginn die Lautstärke etwas runter dreht, wodurch die Impulse, die hier nicht betroffen sind, dadurch im Verhältnis ein wenig zu leise sind. Dies aber bitte im gesamten Verhältnis begreifen.

Genau dieses Verhältnis ist es, das sich im Laufe des einspielen zu einem passenden Ganzen finden muss und das tut es auch.

Wie bereits erwähnt, der Mysphere legt eine unglaublich hohe Energie frei, völlig entschlackt und tonal rein, authentisch beim Instrument. Gleichzeitig muss er die Wärme im Klang liefern, die für einen angenehmen, harmonischen Verbund sorgt. Das zusammen ist eine Mordsaufgabe. Und die stemmt er nach dem einspielen. Er ist vielleicht mit der kritischste KH in Sachen einspielen, bedankt sich allerdings nach dieser Phase mit einem in sich unglaublich natürlich stimmigen Ergebnis. 150 - 200 Stunden mit normalem Musikmaterial, Rock, Pop, Klassik. Mit der Lautstärke nicht übertreiben - etwas lauter, als man normal hört schadet nichts, allerdings nicht in der Art, wie man bei Magnetostaten vorgeht - die brauchen richtig Pegel. Zwischendurch Wobbelsignale wie auf einer Densen DeMagic (alte CD) bringen schnelleren Fortschritt und dann etwas Geduld haben.

So kommt man am Ende zu einem einzigartigen KH-Klangerlebnis. Diese Authentizität ist mit einem ohrumschließenden Modell nicht zu erreichen - ich hab's bereites zigmal erwähnt. Ohrumschließende Modelle können klanglich zusagen, was okay ist, werden aber nie die Impulskraft bzw. die Energie freisetzen, um ein Instrument mit voller Power wiederzugeben. Es wird immer eine klanglich zwar gutmütige, aber eben nicht authentische, kraftvolle Darbietung bleiben. Es wird eine Art Weichzeichner bleiben, der der Kraft und letztlich auch der Klangfarbe entgegen wirkt. Das führt dazu, dass solche Hörer zwar im Sinne highendiger Wiedergabe ihre Punkte sammeln, jedoch nicht die Kurzweil an den Tag legen, die von Musikszene zu Musikszene für das eigentliche musikalische Erlebnis sorgt, nicht den Spannungsbogen hält, der die unterschiedlichen Facetten in voller Güte präsentiert. Ein Mysphere ist von Grund auf so konstruiert, dass er das kann. Mehr Kurzweil, Spannung und Erlebnis geht nicht per KH.

Gruß,
Otwin
__________________
Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

Geändert von lotusblüte (02.11.2018 um 21:12 Uhr).
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  #595  
Alt 05.11.2018, 09:50
hrklg01 hrklg01 ist offline
Mysphere
 
Registriert seit: 01.09.2015
Beiträge: 214
Standard Ein "Youtuber" über MYSPHERE 3

https://www.youtube.com/watch?v=58Oo...em-uploademail
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Name:	K1000 and MYSPHERE.jpg
Hits:	12
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  #596  
Alt 05.11.2018, 15:37
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.625
Standard

Hi,

Eine kurze Zusammenfassung eines HeadFi User (Post 838):

https://www.head-fi.org/threads/mysp...819658/page-56

Besonders die Bemerkung, dass alle Kopfhörer eine eigene Signatur haben, der Mysphere zu natürlich klingt, um mit einer eigenen Signatur zu dienen, ist für mich mehr als nachvollziehbar. Das ist letztlich der Verdienst der Herren, die dem Mysphere seine Konstruktion spendiert haben. Dort liegt der Casus knaxus bzw. die Überlegenheit. Ohne konstruktions bedingte Einflüsse so nah wie möglich an die authentische Darstellung, die Quellen seitig geliefert wird, heran zu kommen. Das war der Auftrag. Der Auftrag, das klanglich ehrlicher zu machen, als das, was es bis dato per KH gibt. Und das ging voll auf. Ich bin 40 Jahre in diesem Thema zu Hause. Eine ehrlichere Wiedergabe und auch eine, die den klanglichen Verbund in sich stimmiger gestaltet, gibt es in der KH-Landschaft nicht - nicht mal in gleicher Form. Der Mysphere stellt die Messlatte, an der sich jeder andere KH messen muss. Sei es die echte Klangfarbe, die Impulsschnelligkeit, die Energie oder Power, das absolut stoische Fundament ... er ist der Maßstab. Was nützt es mir denn, wenn ich bei Firma XY eine leichte Verbesserung in Sachen Präzision mitbekomme, das Gesamtbild aber immer noch so ausfällt, dass das Authentische der Impulse nach wie vor mit einem weichen Schleier belegt ist, der mich nicht an klanglichen, entschlackten Kern eines Instrumentes oder einer Stimme heranführt? Selbst wenn die gesamte Darbietung selbstverständlicher abläuft. Das ist genau das, was etliche Firmen anführen. Weil sie nicht in der Lage sind, das Problem am Kern, an der Konstruktion selbst anzupacken.

Sie setzen nach wie vor auf Ohrkissen, beeinflussen damit den Klang in negativer Richtung. Es muss nur in etwa gefällig sein.

Mysphere macht das nicht. Dort setzt man darauf, die Authentizität von vorne herein konstruktionsbedingt so wenig wie möglich zu beeinflussen. Und genau das zahlt sich aus. Man kann nicht an die farbliche und präzise Darstellung von Tönen heran kommen, wenn bereits Kissen dafür sorgen, dass der Klang immens beeinflusst wird. Nehme ich mir einen HD800 oder einen HE1, um zu vergleichen, so wirkt es von der Impuls-Farbe oder - Kraft gegenüber einem Mysphere wie eine Art "weicher Käse", obwohl diese Kopfhörer bereits eine Menge gesunde Analytik besitzen. Nur leider ist diese Analytik nicht wirklich echt. Es ist das Ergebnis der Entwicklung bei diesen Firmen. Sie haben konstruktionsbedingt keine Möglichkeit, mehr Authentizität zu erzeugen. Es bleibt ein in sich recht stimmiges Gesamtergebnis, richtig Power wird jedoch nicht aus den Instrumenten heraus geholt. Alles sehr nett.

Die Personen, die 1989 für einen K1000 verantwortlich waren, haben es geschafft, authentisch näher bei Instrument und Stimme zu sein, als es zu dieser Zeit irgend ein anderer KH, egal ob Stax oder Jecklin zu Tage förderte. Und was wir heute erleben, ist die logische Konsequenz. Es ist die Erfahrung aus vergangenen Tagen, die mit den heutigen Möglichkeiten zum Abschluss gebracht wird. Und dieser Abschluss ist der Mysphere.

Gruß,
Otwin
__________________
Mysphere 3.1 from 1989 to 2017

Geändert von lotusblüte (05.11.2018 um 18:09 Uhr).
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  #597  
Alt 06.11.2018, 08:36
musicman12 musicman12 ist offline
 
Registriert seit: 20.03.2015
Beiträge: 20
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Habe jetzt einen Mysphere 3.2 bestellt. 6-8 Wochen Lieferzeit, 200h Einspielzeit, dann bin ich im musikalischen Himmel?
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  #598  
Alt 06.11.2018, 10:51
icarni icarni ist offline
 
Registriert seit: 14.01.2015
Beiträge: 348
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Zitat:
Zitat von musicman12 Beitrag anzeigen
Habe jetzt einen Mysphere 3.2 bestellt. 6-8 Wochen Lieferzeit, 200h Einspielzeit, dann bin ich im musikalischen Himmel?
Hoch- oder niederohmig bestellt?

@Otwin, (allzu) niedrige Lasten versetzen den Spannungsregler in jeder Schaltung in Eigenschwingungen, diese arbeiten gegen die Transienten, schnell klingt es dann unnatürlich.

Wie schaffen es die Konstrukteure um den MySphere niederohmig, dass dies hier nicht passieren soll? ... oder ist es letztlich nur ein (durchaus zulässiger) Kompromiss zwischen Bequemlichkeit/portabel und nicht grösstmöglicher Klangnatürlichkeit?

Geändert von icarni (06.11.2018 um 10:59 Uhr).
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  #599  
Alt 06.11.2018, 11:00
musicman12 musicman12 ist offline
 
Registriert seit: 20.03.2015
Beiträge: 20
Standard

Nach Rücksprache mit dem Hersteller meines Verstärkers (DNA) habe ich mich für den MS 3.2 entschieden.
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  #600  
Alt 06.11.2018, 11:18
lotusblüte lotusblüte ist offline
 
Registriert seit: 10.07.2008
Beiträge: 5.625
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Zitat:
Zitat von icarni Beitrag anzeigen
Hoch- oder niederohmig bestellt?

@Otwin, (allzu) niedrige Lasten versetzen den Spannungsregler in jeder Schaltung in Eigenschwingungen, diese arbeiten gegen die Transienten, schnell klingt es dann unnatürlich.

Wie schaffen es die Konstrukteure um den MySphere niederohmig, dass dies hier nicht passieren soll? ... oder ist es letztlich nur ein (durchaus zulässiger) Kompromiss zwischen Bequemlichkeit/portabel und nicht grösstmöglicher Klangnatürlichkeit?
Hi,

Also mit meinem ehemaligen Solaris und meiner jetzigen WA33 gab und gibt es diesbezüglich keine Probleme am niederohmigen Mysphere. Ich bin aber kein Techniker und denke, der Heinz, wenn er das liest, wird dir deine Frage anständig beantworten können.

Gruß,
Otwin
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Mysphere 3.1 from 1989 to 2017
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