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Ungesichertes Audio-Wissen Hier versuchen wir, Wissen zu schaffen

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  #71  
Alt 05.03.2018, 12:00
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.541
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Hallo,
Zitat:
Zitat von Schärfer mit Senf Beitrag anzeigen
Echt nicht? Dann ist der Hinweis mit :
"Zur Beachtung:
Die Ausgangsimpedanz der Quellgeräte sollte (wie auch allgemein üblich) < 200 Ohm sein. "

...nur deswegen auf deiner Seite, weil du noch Buchstaben übrig hattest?
Ja glücklicherweise, und auch speziell für Leute wie dich, die sonst glatt Vorverstärker und CD-Player mit Ausgangswiderständen bis 1kOhm verwenden würden.
Man kann zwar alles idiotensicher gestalten, aber manchmal sind die Idioten einfach zu raffiniert.

Ich selbst würde nie ein Gerät mit einer derartig hohen Ausgangsimpedanz benutzen wollen, da liegt dann meist noch einiges mehr im Argen.

Gruss

Thomas
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  #72  
Alt 05.03.2018, 12:54
oncle_tom oncle_tom ist gerade online
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 953
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kurzes Meld:
Diese Ausgangswiderstände (>200 und vielfach sogar >1k) sind bei Röhrengeräten nicht unüblich.

Nachtrag: die 600 Ohm der damaligen Studionorm machten auch keine Probleme, allerdings gab es noch keine exotischen Kabel.

P.

Geändert von oncle_tom (05.03.2018 um 13:44 Uhr).
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  #73  
Alt 05.03.2018, 14:06
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 528
Standard Zurück zum Thema

[quote=Van den Hul;262198]Guten Morgen,

ich habe hier ein Cinch-Kabel von Audioplan ( SIC 9A ), es ist ein parallel-symetrisches Kabel - also mit zwei Innenleitern und einer Abschirmung. Nun ist mir aufgefallen das die Abschirmung auf der Empfänger-Seite einseitig aufgelegt ist ( der Pfeil auf dem Kabel zeigt auch in diese Richtung ).

Ich bekomme aber immer die Info das die Abschirmung auf der Quellen-Seite einseitig aufgelegt wird, welche Anschlussart ist denn nun richtig ( Pfeil zeigt hier natürlich von der Quelle weg ) ?

Bin mal auf gespannt wie hierbei so die Meinungen sind ...

Viele Grüße



Hallo Tom,

da es sich um ein symmetrisches Kabel handelt, werden die beiden Innenleiter aufgelegt. Einer für Signalpin, der andere für die Masse. Die Schirmung wird dann nur senderseitig aufgelegt, um zu vermeiden, dass Einflüsse, die aufs Kabel wirken, mit den Empfänger in " Berührung" kommen. Soweit die Theorie. Solche potentiellen Einflüsse sollen dann senderseitig abgeleitet werden. Das hängt dann aber vom Konzept der Geräte ab.
In diesem Fall hat die Schirmung keinerlei Potentialausgleichsfunktion. Also soll die Pfeilrichtung vom Sender Richtung Empfänger zeigen.
Wenn Du das umdrehst, dürftest Du aber nicht hören oder falsch machen.

Ich würde das so anschliessen, dass Geräte mit Schutzleiterkontakt als "Sender" betrachtet werden. Haben alle Gerät Schutzleiteranschluss, dann so anschliessen, dass der Pfeil vom tatsächlichen Sender wegzeigt.

Gruss Stefan

Geändert von Realist (05.03.2018 um 14:12 Uhr).
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  #74  
Alt 05.03.2018, 14:41
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.541
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von Schärfer mit Senf Beitrag anzeigen
Also ist derjenige mit einem Gerät (wie ansonsten gute Tuner aus den 90ern) mit >1kR ein Idiot, weil er sich für solche Werte nicht interessiert und "glaubt", jedes Kabel kaufen zu können. Man lernt doch nie aus!
Beste Grüße vom Idioten, der nur ein Gerät mit 400R Ausgangswiderstand hat, ansonsten <100R.
Jeder zieht die Hose an, die ihm passt.

Wer die BA nicht liest oder sich vorher nicht sachkundig macht, was er da für viel Geld kauft, braucht sich über Fehlfunktionen oder offensichtliche Mismatches nicht zu wundern.
Es gibt eben bei der Zusammenstellungen einer Anlage schon ein paar Regeln, die zu beachten sind.
Als Hersteller kann man nur entsprechende Hinweise geben.
Zitat:
Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
Diese Ausgangswiderstände (>200 und vielfach sogar >1k) sind bei Röhrengeräten nicht unüblich.
Ich habe übrigens nichts gegen hochohmige Röhrenverstärkerausgänge, jeder, wie er möchte, ich persönlich würde mir allerdings so ein Gerät nicht zulegen (habe ich jahrelange Erfahrung mit gesammelt).
Bei entsprechend kurzen Kabelverbindungen gibt es auch bei hochkapazitiven Leitungen kein Problem.
Zitat:
Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
Nachtrag: die 600 Ohm der damaligen Studionorm machten auch keine Probleme, allerdings gab es noch keine exotischen Kabel.
Ja, das war früher Leistunganpassung (Ri=Ra), jetzt ist man bei Spannungsanpassung (Ri<50 Ohm, Ra>5 KOhm).
Hier mal eine Erläuterung.

Als Hersteller kann man nicht jeden Exoten bedienen, das Marktangebot ist zudem dafür mehr als ausreichend.
Ich halte mich daher an die in der Studiotechnik derzeit geltenden Regeln und bin eigentlich ganz gut damit gefahren.

Gruss

Thomas
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  #75  
Alt 05.03.2018, 17:10
oncle_tom oncle_tom ist gerade online
 
Registriert seit: 11.06.2009
Beiträge: 953
Standard

Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen

Ja, das war früher Leistunganpassung (Ri=Ra), jetzt ist man bei Spannungsanpassung (Ri<50 Ohm, Ra>5 KOhm).
Hier mal eine Erläuterung.

Gruss

Thomas
Konnten es die Studiogerätehersteller damals nicht besser? Kann ich bei den vielen hervorragenden Aufnahmen aus dieser Zeit eigentlich nicht glauben.

P.
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  #76  
Alt 05.03.2018, 18:08
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.541
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von oncle_tom Beitrag anzeigen
Konnten es die Studiogerätehersteller damals nicht besser? Kann ich bei den vielen hervorragenden Aufnahmen aus dieser Zeit eigentlich nicht glauben.
Doch, aber das hatte eher historische Gründe.

Aus dem verlinkten PDF:

"Bei dem ursprünglich aus der Fernmeldetechnik stammenden Prinzip der Leistungsanpassung kommt es auf die maximale Leistungsabgabe an den Verbraucher an, d. h. Ri = Ra.
Als "magischer" Widerstandswert hat sich 600 Ohm herausgebildet.
Der Lastwiderstand als Außenwiderstand ist dabei genau so groß, wie der Quellwiderstand als Innenwiderstand.
Maximal kann 50 % der vom Quell-Generator erzeugten Leistung an den Verbraucher abgegeben werden.
Die Spannung beim Verbraucher ist nur noch halb so groß, wie die Urspannung (EMK) am Generator.
<snip>
Die in der Studiotechnik geforderte Flexibilität bei verschiedenen Leitungslängen und Anschaltungen von wechselnden Verbrauchern, ohne nachteilige Veränderung des Frequenzgangs, der Verzerrungen und des Spannungspegels, ist unmöglich bei Leistungsanpassung zu erreichen."
Zitatende.

Gruss

Thomas
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