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  #131  
Alt 17.04.2018, 10:46
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 143
Standard

Zitat:
Zitat von Truesound Beitrag anzeigen

Es ist ja heute nun nicht mehr so das gute Sachen immer exorbitant teuer sein müssen. Dem ist ja nicht mehr so....

Grüße Truesound
Hallo Truesound,

.... "gute Sachen" sind aber auch nicht für ein "besseres Trinkgeld" zu haben. Qualität hat nun einmal ihren Preis. Das ist ein unweigerliches Gesetz. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß viele behaupten "klingt eh alles gleich, wenn man einen AVR für 300,- € kauft und mit dem verbauten DSP drüber fährt, ist der Drop gelutscht". Auch hier gilt: Erst mal schauen, was sich unter der Gehäuseabdeckung tatsächlich befindet. Schlägt einem z.B. gähnende Leere entgegen, sollte auch dem blutigen Laien klar sein, daß man da in einer völlig anderen Liga unterwegs ist als mit einem Gerät, das allein aufgrund seiner Bauteile 20 Kilo oder mehr auf die Waage bringt.
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  #132  
Alt 17.04.2018, 11:36
SolidCore SolidCore ist offline
 
Registriert seit: 12.12.2014
Beiträge: 931
Standard Tuning

Hallo Keinkombigerät

Das ein Gerät unbedingt 20 Kilo oder mehr haben muss, oder vollgestopft mit Bauteilen, sehe ich als keine Bedingung.
Schaut man sich mal die alten Threshold Vorstufen an, wundert man sich, wie diese mit den paar Bauteilen solch einen Klang erzeugen können. Und Gewicht haben die Vorstufen auch nicht. Als Gegenbeispiel wäre dann die hauseigene T-2, die bis unter den Deckel vollgestopft ist. Die aber von H. Bladelius entwickelt wurde, nicht von N.Pass. Auch die kleinen SAC Igel zeigen vielen großen und schweren Endstufen, das es auch klein und leicht funktioniert. Ich denke, das Konzept entscheidet deutlich mehr, als Gewicht und Bauteilequalität.
Ich selbst bin der Meinung, je günstiger ein Gerät ist, umso mehr lohnt es, statt Tuning in ein neues Gerät der höheren Klasse zu investieren. Und wenn überhaupt, an diesem Tuning zu betreiben. Ich habe bereits einige getunte Geräte gehört, die zwar besser klangen als ihr Original, wobei dann ein Gerät "darüber" sich locker daran vorbeispielte.

Ich wollte nochmal auf deinen Beitrag eingehen, wo nach deiner Aussage vermeintlich schlechte Tuner den Frequenzgang verbiegen oder ähnliches, um Käufer zu überzeugen. Dies kann doch eigentlich nur bei Käufern funktionieren, die keine Vorstellung haben, wie ein oder ihr Gerät eigentlich klingen soll, und deshalb jede Veränderung, auch klanglich schlechtere, als besser bewerten würden.
Besonders hier im Forum habe ich eher genau das Gegenteil kennengelernt. Sehr vielen könnte man ein Fehltuning zwar nahelegen, sie würden es aber erkennen und zurücksenden, weil es ihnen nicht gefällt. Es wird also in vielen Fällen auch nur das tatsächlich bessere als solches erkannt.
Von daher sehe ich dieses Forum auch als sehr Anspruchsvoll an.

Gruss
Stephan
__________________
Meridian 508 20Bit (modifiziert) / PC mit Singxer SU-1 (modifiziert) / Monrio 18B2 DAC (modifiziert) / Vorstufe Threshold T-2 / Endstufe Threshold T200 / Dynaudio Contour S 3.4 / Verkabelung: Eigenentwicklung. Heimkino: Lexicon MC-8 THX
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  #133  
Alt 17.04.2018, 12:54
remue remue ist offline
 
Registriert seit: 05.10.2010
Beiträge: 562
Standard

ich kann mich noch gut erinnern als Sony ihre SCD XA 333,555,777 SACD Player auf den Markt brachten, die alle ein sehr gutes Klangergebnis zu bieten hatten.

Kurze Zeit später kamen Modifikationen zu diesen Geräten von Swoboda und Clockwork auf den Markt, die wahrlich nochmals eine Schippe drauflegten, was angesichts der Materialschlacht von Sony in ihren Geräten kaum für möglich gehalten wurde.
__________________
Equịpment: M2 Tech Young, PC Win 10, Jplay, Fidelizer 8.0, Silberkabel in eigener Herstellung. Modifikation mit Biophotone.

https://www.remue-audio.de/
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  #134  
Alt 17.04.2018, 14:23
SRLIOF SRLIOF ist offline
 
Registriert seit: 16.01.2010
Beiträge: 152
Standard

Wobei Swoboda Bauteile erbessert hat und V. Bajorat Bauteile entfernt und Resonanzen beseitigt hat. Beide waren aber deutlich besser als das Original.

Gruß
Stefan
__________________
Meine Meinung steht fest und nun hört endlich auf mich mit Tatsachen zu verwirren ;-)
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  #135  
Alt 17.04.2018, 16:39
OpenEnd OpenEnd ist gerade online
OpenEnd Admin
 
Registriert seit: 27.11.2007
Beiträge: 7.129
Standard

Hallo Freunde,

jedes Gerät lässt sich im Einzelfall auf einen besseren Stand heben. Man kann auch jeden serienmäßigen Motor meßtechnisch durch Chiptuning auf einen besseren Stand heben. Es kommt nur darauf an, wie viel Ahnung derjenige hat, der es tut.

Grüßle vom Charly
__________________
Andersdenkende denken oftmals anders als man denkt
Wohnort: Obertraubling bei Regensburg
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  #136  
Alt 18.04.2018, 08:22
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 143
Standard

Guten Morgen zusammen,

erst mal kurz etwas grundsätzliches: Ich finde es toll, daß hier im Forum nicht auf der Welle "alle Verstärker klingen gleich" herumgeritten wird.

Mein Beispiel bezog sich (da war ich wohl etwas ungenau) in erster Linie auf die typischen Massenprodukte die (fast) nichts kosten und "Watt-Orgien" ohne Ende versprechen. Nicht auf die "kleinen feinen". Wer von vorneherein innerhalb einer gemäßigten Ausgangsleistung wertig baut, kann selbstverständlich auch kleiner dimensionieren. Ähnlich wie beim Mezger: Kauft man 300g Filetsteak ist die Packung ja auch kleiner als bei 1 kg.

Nur versuchen die dann aber auch erst gar nicht, ihre Konstruktion in fast endstufengroße Gehäuse zu pflanzen und mit geschönten Daten (praxisfremd gemessen) zu punkten. Und auch der dazugehörige Preis ist in der Kategorie, wo er tatsächlich hingehört.

Wo mir halt immer die Haare zu Berge stehen sind Schönredereien von typischen 300 €-AVRs, die sich klanglich angeblich nicht z.B. vom teuersten Accuphase unterscheiden sollen.
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  #137  
Alt 18.04.2018, 13:41
boxworld boxworld ist offline
 
Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 4.550
Standard Tuning

Tach,

es gibt in jeder Preisklasse Geheimtipps und Nieten.
Ein Geheimtipp ist z.B. dieser hier:

https://de.yamaha.com/de/products/au...602/index.html

da wird es nicht viel geben was wirklich viel besser klingt, natürlich aber viele Geräte die anders klingen.

So ist es auch beim Tuning, man hat schnell etwas "anders" gemacht aber wer will denn beurteilen ob es dann besser ist?

Beispiel der Automotor, für den Hersteller ist besser wenn der Motor wenig CO² ausstösst und möglichst viele Tausend KM hält, für den Tuner zählt die letzte Sekunde auf der Nordschleife.
Man muss halt wissen wohin man will...

Gruss Marc
__________________
Windspiel-Audio
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  #138  
Alt 18.04.2018, 17:04
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 143
Standard

Zitat:
Zitat von boxworld Beitrag anzeigen
Tach,

es gibt in jeder Preisklasse Geheimtipps und Nieten.
Ein Geheimtipp ist z.B. dieser hier:

https://de.yamaha.com/de/products/au...602/index.html

So ist es auch beim Tuning, man hat schnell etwas "anders" gemacht aber wer will denn beurteilen ob es dann besser ist?


Gruss Marc
Hallo Marc,

genau das ist der Punkt. Viel mehr Möglichkeiten als anhören und messen gibt es da nicht. Um so wichtiger ist es aber, daß man wenigstens eine der beiden Maßnahmen ergreift.

Schon deshalb, weil auch eine ganz lapidare Sache hinzu kommt, die häufig vergessen wird: Die analoge Eingangs-Signalanpassung. 2V hat sich zwar inzwischen als "gängig" eingebürgert, dennoch sind kleinere Abweichungen in der Praxis gar nicht mal so selten. Es gibt zwar immer einen "optimalen" Wert X, aber genau dieser lässt sich aufgrund unterschiedlicher Pegel bei der Aufnahme im Studio und Zuspielgerät leider nicht grundsätzlich "mikroskopisch genau" vereinheitlichen, da situationsbezogen. Tatsache ist, daß Werte unterhalb dieses Optimums zu mehr Rauschen und einer abgeschwächten Dynamik führen, Werte oberhalb zu stärkeren Verzerrungen. Zugegeben alles recht überspitzt formuliert, je nach Signalquelle und Aufnahme kann sich so etwas aber durchaus klanglich bemerkbar machen. Für den Hersteller heißt das: Er muß bei der Konstruktion einen bestmöglichen "Kompromiss" finden, den er selbst für optimal hält. Was im Endeffekt auch Klangunterschiede bei bestimmten Gerätekombinationen erklärt.

Oftmals mag auch das eine Ursache dafür sein, daß der eine auf Produkt XY schwört, ein anderer hingegen mit einem anderen Gerät glücklicher wird. Der Teufel steckt manchmal im Detail.

Daher: "ausprobieren" ist hier, genau wie bei Boxen, das A und O

Was den Yamaha anbelangt: Unabhängig von der grundsätzlichen Klangunterschieds-Diskussion..... in seiner Receiver-Preisklasse spielt dieses Gerät in der Tat sehr manierlich auf.

Als AS-2100-Besitzer bin ich da aber möglicherweise vielleicht nicht objektiv genug

Geändert von keinkombigerät (18.04.2018 um 17:12 Uhr).
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