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Ungesichertes Audio-Wissen Hier versuchen wir, Wissen zu schaffen

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  #61  
Alt 24.04.2017, 14:31
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.723
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Hallo Stefan,
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Bei Cinch- und XLR Kabeln war eine Theorie darüber auch auf Haralds Website beschrieben.

Oder genauer erklärt:
1x 1mm Silberader als Bi-Wiring Brücke klang dünn und hell. 5 Adern davon zusammengelegt kam so etwa ins ausgewogene. Wobei 1x 4mm Silberader schon zu füllig klang.
Silber von minderer Qualität, meinetwegen 4N, hat die Eigenschaft, schnell zischelig, harsch oder grell zu spielen. Es sollte also schon sehr reines sein.
Das ist jetzt aber keine Theorie, sondern eher Empirie.

Da könnte ich auch was beitragen.
Erst wenn man ein Silberkabel lange genug "einspielt" (200-400 Std.), dann erst klingt es nach hier gelesenen Aussagen "richtig".
Das glaube ich unbesehen.

Wenn ich hingegen ein Kupferkabel 200 Std. lang "einrauschen" (mit Pink oder White Noise) lasse, dann klingt es hinterher dumpf, kann jeder selbst ausprobieren...
Ich hab das hier thematisiert:
"Speziell nach dem längerem "Einbrennen" von Kabeln mit Pink Noise oder anderer quasistationärer Signale klingen diese "dumpf" und "langsam". Entweder läßt man die Kabel einfach einige Zeit liegen oder man "entmagnetisiert" diese mehrmals durch einen sehr langsam gewobbelten Sinuston mit Wobbelhub 20 Hz bis 20 kHz."

Ich könnte mir daher auch vorstellen, daß nach dem "Entmagnetisieren" eines Silberkabels das Ganze wieder besonders "frisch" klingt.

Die Schlüsse daraus mag jeder selbst ziehen.
Mein Mißtrauen gegenüber Ag als Leiter ist jedenfalls im Laufe der Jahre nicht weniger geworden.
Aber für "tuning"- bzw. "sounding"-Zwecke ist es sicher gut geeignet.

Gruss

Thomas
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Gewerblicher Teilnehmer

Geändert von tmr (24.04.2017 um 14:37 Uhr).
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  #62  
Alt 24.04.2017, 14:33
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.296
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Dir Firma Lampizator hat da ein interessantes Geschaeftsmodell, indem man ein Grundgeraet in verschiedenen "Tuningstufen" anbietet.

So wird beim DAC lite 7 die 7'er DAC Plattform bereits zu 7000,-eur angeboten.

Statte ich diese Grundschaltung mit allem was an guten Teilen geht aus, kommt dieselbe Schaltung auf 18.000,-

dieses "level" System ist urspruenglich mal von Audio Note UK erfunden worden, dort kann man heute im Prinzip identische Geraete in 5 leveln kaufen und auch spaeter aufruesten.

Lernen kann man dabei ganz gut, was welcher Umbau an Kosten erzeugt und in welchen level dieser eingebunden wird.

Gruss
Juergen
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  #63  
Alt 24.04.2017, 16:33
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
Beiträge: 1.664
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Hey Thomas
Dann habe ich nach 300 Std. doch lieber ein "richtig" klingendes Kabel, als ein "Dumpfes"?
So wie Du es schreibst deute ich das so als müsse man an den Kupfer-Kabeln nach ein paar hundert Stunden unbedingt Hand anlegen, damit es wieder richtig klingt, während das Silberkabel mit der Zeit einfach nur besser wird?
__________________
...mehr Senf...
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  #64  
Alt 24.04.2017, 19:45
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 1.723
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
Dann habe ich nach 300 Std. doch lieber ein "richtig" klingendes Kabel, als ein "Dumpfes"?
So kann man sich das natürlich auch schön reden.
Eine Kabel-Einspielzeit von 200-400 Std. ist für mich persönlich, davon mal abgesehen, ein No-Go.
In dieser Zeitspanne kann sich das Hirn problemlos auch an ein schräges Klangbild anpassen, so daß hier die Differenzierung etwas schwierig wird.
Zitat:
Zitat von shovelxl Beitrag anzeigen
So wie Du es schreibst deute ich das so als müsse man an den Kupfer-Kabeln nach ein paar hundert Stunden unbedingt Hand anlegen, damit es wieder richtig klingt, während das Silberkabel mit der Zeit einfach nur besser wird?
Nur wenn du tatsächlich 300Std. ununterbrochen die Kabel mit Rauschen beaufschlagst.
Diesen Parforceritt fürs Cu-Kabel macht niemand und daher ist dies, wenn du so willst, auch nur eine Grenzwertbetrachtung. Bei Cu ist sowas in der Regel auch garnicht nötig. Normaler ein- bis zweitägiger Gebrauch reicht meistens, um einen einigermaßen zuverlässigen und stabilen Klangeindruck zu gewinnen.

Im übrigen erreicht man mit "Einbrennen" oder "Einspielen" nach meiner Erfahrung keinen permanenten Zustand.
Einmal das Kabel im Winter zwei Tage im kalten Postauto zwischengelagert oder drei Monate nicht in Gebrauch und man darf fast wieder von vorn anfangen.

Bei Kupferkabel ändert sich nach meiner Erfahrung beim "normalen" Einspielen nicht die Klangcharakteristik an sich, indem sie vielleicht (wie beim Silberkabel) fast umschlägt, sondern die Gesamtperformance wird "nur" "geschmeidiger" und "selbstverständlicher".

Diese Unterscheidung Cu vs. Ag ist jetzt natürlich etwas pauschal (Ausnahmen bestätigen wie immmer nur die Regel), aber so ungefähr die Richtung, in der das zumeist (n. m. E.) abläuft.

Gruss

Thomas
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  #65  
Alt 24.04.2017, 20:38
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.148
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Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen
Erst wenn man ein Silberkabel lange genug "einspielt" (200-400 Std.), dann erst klingt es nach hier gelesenen Aussagen "richtig".
Das glaube ich unbesehen...()...Ich könnte mir daher auch vorstellen, daß nach dem "Entmagnetisieren" eines Silberkabels das Ganze wieder besonders "frisch" klingt. Gruss Thomas
Hallo Thomas,

aus eigenem Erleben während der letzten Wochen kann ich die erste Aussage uneingeschränkt bestätigen. Das Schlimme dabei ist nicht so sehr die ungewöhnlich lange Einspielzeit. Käme es in dieser Zeit zu einer langsamen aber kontinuierlichen klanglichen Verbesserung würde es mich nicht einmal sonderlich stören. Aber dieses ständige Auf und Ab, die extremen Qualitätssprünge von einem Tag auf den anderen, diese schnelle Verbesserung innerhalb von Stunden und die daran anschließende Verschlechterung, die sich manchmal ebenfalls in wenigen Stunden einstellt, das zehrte doch schon sehr an den Nerven..., zumindest an meinen.

Was das Entmagnetisieren anbelangt, das tut auch höchstwertigen Kupferkabeln und der an sie angeschlossenen Elektronik ausgesprochen gut. Da ich für das Einbrennen des Silberkabels am K812 zum Schluss fast nur noch eine der Purist Audio System Enhancer CDs genommen habe (sh. Foto) lag der Gedanke nahe diese auch gelegentlich mal über die parallel spielende Kombi mit dem Stax SRM-006tS und STAX Lambda Signature laufen zu lassen. Nach nur einem einzigen etwa einstündigen Durchlauf der CD war die STAX-Kombination nicht mehr wieder zu erkennen; Details zu beschreiben erspare ich mir ebenso wie Euch. Ich kann nur empfehlen: Beschafft Euch das Teil, fahrt diese CD nur ein einziges Mal über eine Kombi von der Ihr schwören würdet besser ginge es nicht mehr.

So mancher wird sich die Augen reiben angesichts der in allen Belangen enorm gesteigerten Performance. Wohl gemerkt, nach nur gut einer Stunde. Aber darum ging es mir eigentlich gar nicht, sondern vielmehr um die Feststellung, wie enorm auch ein Kupferkabel - und um ein solches handelt es sich beim STAX - von dieser (u.a.) Entmagnetisierungs-Prozedur profitieren kann. Ob diese Klangsteigerung von Dauer ist kann ich (noch) nicht beurteilen. Sollte sie es nicht sein ist das aber auch kein Beinbruch. Die CD kann in der Zeit laufen, in der sich die Geräte nach dem Einschalten der Anlage ohnehin auf Betriebstemperatur spielen sollten sofern es "um etwas geht"; dafür gönne ich Ihnen ohnehin eine Stunde.

Viele Grüße: Janus...
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Geändert von Janus525 (24.04.2017 um 20:52 Uhr).
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  #66  
Alt 24.04.2017, 20:51
shakti shakti ist gerade online
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 1.296
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@Janus

ich nutze die von Dir gezeigte CD ca 1x im Monat, da geht die "Sonne auf" allerdings mitunter mit leichten Schaerfen. So hat sich bei mir der

Gryphon Exorcist
http://www.gryphon-audio.dk/products.../exorcist.aspx


zur Nachbehandlung einen festen Platz erkämpft .

Beides zusammen , 1x im Monat, und alles "ist gut"!

Gruss
Juergen
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  #67  
Alt 24.04.2017, 21:07
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Hallo Jürgen,

nicht wahr, das ist schon verblüffend was sich da tut... Umso stärker ist die Auswirkung wenn eine Kombi wie bei mir - STAX-KHV nach dem Neukauf und STAX-KH nach dem Gebrauchtkauf (habe beide ja noch nicht so lange) noch nie mit einer solchen CD behandelt wurde. Ganz erstaunlich...

Und als letzten Durchgang noch den Gryphon hinterher zu schicken (den habe ich schon seeeeehr lange in Gebrauch), das habe ich irgendwo mal gelesen, hab´s nur noch nicht gemacht. Aber wenn Du das auch so bestätigen kannst wird es schon richtig sein. Guter Tip, Danke...! Allerdings stört mich ein Mehr an Auflösung, ein mehr an Transparenz und ein Mehr an Details in aller Regel nicht.

Viele Grüße: Janus...



.
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Geändert von Janus525 (24.04.2017 um 21:12 Uhr).
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  #68  
Alt 24.04.2017, 21:15
boxworld boxworld ist offline
 
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Beiträge: 4.690
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Zitat:
Zitat von MuSiGo Beitrag anzeigen
Da es hier laut Überschrift um eine grundsätzliche Diskussion geht und und nicht spezifisch um die Furman die ich nicht kenne, möchte ich meinen Senf auch dazu geben.

Ob bei modifizierten Geräten eine Verbesserung erreicht wurde kann man nur durch einen AB Vergleich feststellen, wobei ein originales gegen das umgebaute gehört wird. So kann man klar definieren ob es eine Verbesserung oder nur eine Veränderung gegeben hat. So war es auch bei meinem Linn DSM, den ich direkt gegen einen modifizierten gehört habe und die Unterschiede so auch deutlich hören und benennen konnte.
Potential zum modifizieren gibt es in jedem Gerät, ob und wie sich das klanglich auswirkt weiß man erst später.

Simple Beispiele beim VV sind die Polklemmen, Chinchbuchsen, innenverkabelung, Netzteil, Kondensatoren, Gehäusedämmung, Gerätefüsse usw.

Beim Lautsprecher die Polklemmen, Innenverkabelung, Gerätefüsse , Frequenzweiche usw.

Auch ein 30.000 Euro Lautsprecher hat Potential , siehe Wilson Audio Sascha. Den haben wir uns Mal genauer angeschaut, dabei die Messingpolklemmen und Innenverkabelung als Schwachstellen entlarvt. Zu den 25 er Tieftönern gehen je zwei 10 qmm !!!!!!!! dicke Seile, völlig übertrieben und Audiophil fragwürdig die angeschraubt sind wie im Maschinenbau, deren Leiterreinheit unklar ist. Sie werden doch nur 50 Watt bekommen und keine 5000.
Auch die Leiterqualität für die Hoch Mitteltöner ist nicht klar, deswegen werden sie ausgetauscht und dann gegen die original Box getestet.
Die Polklemmen sind aus Messing, nehmen keine Bananas auf und stehen viel zu dicht neben einander.
Leute, wir reden von einer 30.000 Euro Box von der man erwarten kann und muss das es solche Schwachstellen nicht gibt.

Und vergleichbares erwarte ich in jedem hochwertigen Hifigerät, keines wird perfekt sein.
Aber alles nur meiner Meinung nach.
Hallo Harald,

natürlich kann es gut sein das man bei einer 30.000€ Wilson Verbesserungspotential findet, was aber ist denn daran allgemein gültig?
Genauso könnte man jetzt reihenweise perfekt verabeitete Geräte aufzählen die bis zur letzten Schraube durchdacht sind...

Gruss Marc
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