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  #1151  
Alt 17.08.2019, 21:36
Franz Franz ist offline
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 9.947
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Wenn die Abbildung seitlich über die Lautsprecher hinausgeht, also breiter als die Basisbreite der Lautsprecher selbst ist, dann handelt es sich um einen Wiedergabefehler, es sei denn, es handelt sich bei der Aufnahme um Q-Sound bzw. eine bewußte "Phasenschweinerei". Manche Aufnahmen sind so künstlerisch gestaltet. Bei "normalen" Stereo-Aufnahmen und korrekter Aufstellung der Lautsprecher in einem gleichseitigen Stereodreieck unter Beachtung der Symmetrie kann es bei korrekter Wiedergabe keine räumliche Ausdehnung über die Lautsprecher hinaus seitlich geben.


Habe bei Reiner das auch nicht so gehört. Der räumliche Eindruck deckte sich mit dem, was ich von meiner Anlage auch kannte. War aber lange nicht mehr da und kenne sein neuestes set up nicht. Würde mich aber sehr wundern, wenn das jetzt so klänge:


Zitat:
Beim Reiner/Easy hat man bei einigen Songs, die es auch anbieten, eine klanglich geschätzte Raumbreite von 10m, obwohl es in Wirklichkeit keine 5m sind.
Deshalb halte ich das für falsch und nicht für erstrebenswert:


Zitat:
Wenn links und rechts ab Boxenkante nichts mehr zu lokalisieren ist, sollte man noch ein wenig an seiner Kette optimieren.
Davon jetzt mal abgesehen: Jeder kann sich seine Anlage so aufbauen, wie es ihm gefällt. Im Sinne hoher Klangtreue möchte ich aber die Phantomschallquellenabbildung so haben, wie es stereomäßig korrekt ist.





Zitat:
Dabei frage ich mich, wie klang es denn vormals? War es bereits frei abgesetzt leichtfüssig im Raum erkennbar, und wurde danach dann "noch besser" ?
Kann man so sagen. Was vorher schon erkennbar war, wird verstärkt ausgeprägt. Insbesondere die räumliche Darstellung in der Tiefe wird noch deutlicher erfahrbar, ebenso die Lokalisierbeit feinster Details. Das gesamte Klangbild wird definierter und durchgezeichneter.


Zitat:
Ist bei jemandem hier dieser Eindruck erst durch den Einsatz von turmalin oder Ferrit entstanden ? Dann hilft mir das weiter, einige Kommentare besser zu verstehen.
Ich selbst konnte dahingehend nichts feststellen, was vorher nicht bereits vorhanden war.
Wie gesagt, ist im Ansatz alles schon da, nur jetzt deutlich ausgeprägter. Man kann das auch nur an seiner eigenen Anlage, mit dessen Klangbild man vertraut ist, verifizieren.

Geändert von Franz (17.08.2019 um 21:50 Uhr).
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  #1152  
Alt 17.08.2019, 21:51
Ostwestfale Ostwestfale ist offline
 
Registriert seit: 28.10.2013
Beiträge: 666
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Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Hallo zusammen

Ich lese im Zusammenhang mit Stromreiniger und Turmalin des öfteren, das die räumliche Darstellung oder holographische Abbildung neu definiert wird.
Dabei frage ich mich, wie klang es denn vormals? War es bereits frei abgesetzt leichtfüssig im Raum erkennbar, und wurde danach dann "noch besser" ?
Oder klebte es am Lautsprecher (virtuell) ?
Einige schrieben z.B, ihr vormaliges "gezischel", oder auch "Hallfahnen", waren nach den Maßnahmen aus diesem Threat gemindert, oder auch verschwunden.
Wurde denn wirklich lange Zeit damit gehört, bzw es so hingenommen ?
Wenn bei mir hier früher irgendwas zischelte, suchte ich sofort nach der Ursache, weil es so Null Spass machte, zu hören. Die Gründe waren vielfältig. Ein neues Gerät, das eben doch nicht so toll wie erwartet war, ein Steckernetzteil für ein Audio-Gerät, was ich dann ersetzte, ein schlechtes Lautprecherkabel, meist Feinstlitze, unpassende Stromkabel, und noch so einiges. Ich hätte auch mit Turmalin und Cleanern arbeiten können, die es damals noch nicht gab, lieber war mir aber, den Ursprung des ganzen zu finden.
Als Faustformel für eine breite Bühnenabbildung verwende ich gerne die folgende Umschreibung:
Wenn man einen 4m breiten Raum hat, und mit geschlossenen Augen die Breite allein aus dem Klangbild auf ca 6m geschätzt wird, ist man schon ganz gut unterwegs. Beim Reiner/Easy hat man bei einigen Songs, die es auch anbieten, eine klanglich geschätzte Raumbreite von 10m, obwohl es in Wirklichkeit keine 5m sind. Wenn links und rechts ab Boxenkante nichts mehr zu lokalisieren ist, sollte man noch ein wenig an seiner Kette optimieren. So hatte ich bei einigen Anlagen auch schon ein " 16:9 " Klangbild erlebt, in etwa so, das man ab Boxenkante und nur zwischen den Lautsprechern eine Bühne erkennen kann. Damit ist das Tor zur Musik natürlich etwas eng.

Ist bei jemandem hier dieser Eindruck erst durch den Einsatz von turmalin oder Ferrit entstanden ? Dann hilft mir das weiter, einige Kommentare besser zu verstehen.
Ich selbst konnte dahingehend nichts feststellen, was vorher nicht bereits vorhanden war. Dafür aber ein "mehr" an Analogität", es wirkt natürlicher, echter. Was auch schon ein schöner Effekt ist.

Gruss
Stephan
Hi Stephan,
geh mal davon aus es war schon alles da und man konnte sich nicht wirklich vorstellen das viel mehr zu erreichen sei. Der Raum ist gut, die Anlage stimmig zusammengestellt und dann beginnst Du spasseshalber KONSEQUENT mit HF-Schirmung zu „spielen“. Bei jedem Schritt wird die Wiedergabe „ehrlicher und analoger“ und jeder Rückbau bringt Dir die „Sicherheit“ auf dem richtigem Weg zu sein. Und wenn Du dann „fertig“ bist spielt es eben, bei noch mehr „realistischem“ Raum mit teilweise holografischer Auffächerung des Raumes in allen Dimensionen. Nix Aufgeblähtes, keine Gitarren in Raumgröße aber ein Flügel der mit seiner vollen Energie in angemessener Größe im Raum steht (z.B. Chie Ayado, La vie en rose). Raum ist eine Illusion, aber diese Illusion hat mit einer guten HF-Schirmung eine andere Qualität.
Ist mir gerade von einem „HF“-Skeptiker nach einer 2-Stündigen Musiksession in meinem Keller bestätigt worden.
Man muss einfach mal ein paar Tage so hören und dann, falls man es braucht, in den Urzustand zurückbauen. Ich möchte so NIE mehr hören.
VG, Volker

Sehe gerade Franz war schneller
__________________
Wichtig ist was hinten rauskommt!
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  #1153  
Alt 17.08.2019, 22:13
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
Beiträge: 2.639
Standard

Hallo,
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Ich lese im Zusammenhang mit Stromreiniger und Turmalin des öfteren, das die räumliche Darstellung oder holographische Abbildung neu definiert wird.
Dabei frage ich mich, wie klang es denn vormals? War es bereits frei abgesetzt leichtfüssig im Raum erkennbar, und wurde danach dann "noch besser" ?
Ich kann da nur für mich und meine Anlage sprechen.

Die war vorher schon so gut, daß ich damit bis zum Lebensende hätte völlig stressfrei und zufrieden hören können.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Oder klebte es am Lautsprecher (virtuell) ?
Einige schrieben z.B, ihr vormaliges "gezischel", oder auch "Hallfahnen", waren nach den Maßnahmen aus diesem Threat gemindert, oder auch verschwunden.
Wurde denn wirklich lange Zeit damit gehört, bzw es so hingenommen ?
Da war nichts zum Hinnehmen, die Aufnahmen klangen halt unterschiedlich.
Wenn der ganze HF-Dreck weg ist, klingen die Aufnahmen immer noch unterschiedlich, aber die "Durchhörbarkeit" bzw. "Transparenz" hat sich deutlich erhöht.
Es gibt einfach keinen Zweifel mehr, wo sich was vor einem auf der virtuellen Bühne abspielt.
Man schaut dem Toningenieur beim Abmischen quasi über die Schulter.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Wenn bei mir hier früher irgendwas zischelte, suchte ich sofort nach der Ursache, weil es so Null Spass machte, zu hören. Die Gründe waren vielfältig. Ein neues Gerät, das eben doch nicht so toll wie erwartet war, ein Steckernetzteil für ein Audio-Gerät, was ich dann ersetzte, ein schlechtes Lautprecherkabel, meist Feinstlitze, unpassende Stromkabel, und noch so einiges. Ich hätte auch mit Turmalin und Cleanern arbeiten können, die es damals noch nicht gab, lieber war mir aber, den Ursprung des ganzen zu finden.
Ich denke mal, die meisten hier sind schon wesentlich weiter.
Wenn was irgendwo "zischelt", dann höchstens auf bestimmten Aufnahmen, aber nicht durchgehend auf allen Aufnahmen.
Dann würde ich mir tatsächlich Gedanken über meine Hardware machen müssen.
Aber zumindest bei mir hat schon ewig nichts mehr "gezischelt".

Audio- und Anlagenentwicklung heißt bei mir die Suche nach dem roten Faden, der sich durch alle Aufnahmen hindurchzieht.
Finde ich einen, dann ist er durch die Anlagenhardware, Aufstellung oder Raumakustik bedingt und muß beseitigt werden.

Neutralität (das ist mein Ziel) heißt bei mir: kein roter Faden, also keine spezifische Eigenschaft oder Charakteristik der Anlage.
Dazu ist mein Musikgeschmack einfach zu breit gefächert.

Der Klang soll idealerweise nur durch die Aufnahmetechnik bestimmt werden.
Eine Geschmacksabstimmung (damit die Anlage auf meinen Lieblingsplatten besonders gut klingt) lehne ich ab.

Wenn die Anlage/Raum/Aufstellung stimmen, bleiben dann jedenfalls bei mir keine Wünsche offen.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Als Faustformel für eine breite Bühnenabbildung verwende ich gerne die folgende Umschreibung:
Wenn man einen 4m breiten Raum hat, und mit geschlossenen Augen die Breite allein aus dem Klangbild auf ca 6m geschätzt wird, ist man schon ganz gut unterwegs. Beim Reiner/Easy hat man bei einigen Songs, die es auch anbieten, eine klanglich geschätzte Raumbreite von 10m, obwohl es in Wirklichkeit keine 5m sind. Wenn links und rechts ab Boxenkante nichts mehr zu lokalisieren ist, sollte man noch ein wenig an seiner Kette optimieren.
Nö, das kann man pauschal garnicht so sagen, dazu sind die Aufnahmen zu unterschiedlich.
Wenn der Hörraum an den Seiten einigermaßen reflexionsfrei ist, dann spielt sich normalerweise das Klanggeschehen zwischen den Lautsprechern ab.
Nur bei speziellen Phaseneffekten weitet sich das Klangbild über die Lautsprecherbasis hinaus auf.

Nur wenn ich die Seitenreflexionen des Hörraums "mitnutze", bekomme ich bei normalen Aufnahmen eine Basisbreite, die über die Basisbreite der Lautsprecher hinausragt.
Das mag einem vielleicht oberflächlich geschmacklich entgegenkommen, zerstört aber in der Regel jede echte Phasen- und damit Rauminformation der Aufnahme.
Zitat:
Zitat von SolidCore Beitrag anzeigen
Ist bei jemandem hier dieser Eindruck erst durch den Einsatz von turmalin oder Ferrit entstanden ? Dann hilft mir das weiter, einige Kommentare besser zu verstehen.
Ich selbst konnte dahingehend nichts feststellen, was vorher nicht bereits vorhanden war. Dafür aber ein "mehr" an Analogität", es wirkt natürlicher, echter. Was auch schon ein schöner Effekt ist.
Ich will hier niemandem zu nahe treten, aber die "Turmalin-Effekte" sind umso deutlicher, je besser und sauberer die Anlage spielt.

Ein umgekippter Mülleimer fällt in einer Messi-Behausung weniger auf als in einem durchgestylten Schöner-Wohnen-Ambiente.

Mich bringt der Turmalin-Stromreiniger jedenfalls ziemlich zum Nachdenken, nämlich darüber, was alles in einer Micro-Rausch-Struktur, wie sie durch demodulierte HF-Störungen generiert wird (und anscheinend durch den Stromreiniger beseitigt wird), an Signal-Informationen anscheinend alles verdeckt und verfälscht wird.

Da muß man wohl über bestimmte Zusammenhänge noch mal ganz neu drüber nachdenken.

Gruß

Thomas

P.S.
Sehe gerade, ich habe mit meinem Beitrag zu lange getrödelt, Franz und Volker waren schneller, deswegen sorry für eventuelle Wiederholungen.
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Geändert von tmr (17.08.2019 um 22:24 Uhr).
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  #1154  
Alt 17.08.2019, 22:26
Franz Franz ist offline
 
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Zitat:
Man schaut dem Toningenieur beim Abmischen quasi über die Schulter.
Diesen Eindruck bekomme ich auch oft. Ich habe z.B. bei einer alten Doors-Aufnahme von DCC im Hintergrund gegen Ende eines Liedes ( Riders on the storm) ein Vorbandecho gehört, das ich zuvor so deutlich wahrnehmbar nicht gehört habe. Und so habe ich etliche Details auf sehr vielen Aufnahmen in der jetzigen Ausprägung und Deutlichkeit auch noch nicht wahrgenommen. Mitunter hatte ich gar den Eindruck, als handelte es sich um eine Neuaufnahme. Das ist schon eine merkwürdige Erfahrung gewesen. Will damit sagen: Ich entdecke vieler meiner Aufnahmen auf der Festplatte quasi neu.

Geändert von Franz (17.08.2019 um 22:29 Uhr).
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  #1155  
Alt 17.08.2019, 23:35
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
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Beiträge: 705
Standard

Zitat:
Zitat von tmr Beitrag anzeigen
Hallo,Netzkabel oder Steckdosenleisten können nicht direkt das Signal beeinflussen, das Netzteil macht aus (fast) allem, was es angeliefert bekommt, DC, d.h. eine Spannung/Strom mit der Frequenz 0 Hz, es ist also keinerlei Klanginformation, selbst wenn es sie auf irgendeine Weise gegeben haben sollte, mehr vorhanden.
Was den Klang beeinflußt, ist die Ab- oder Anwesenheit von Störungen.

__________________
Gruß

Patrik

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Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #1156  
Alt 18.08.2019, 13:32
Oliver Oliver ist offline
 
Registriert seit: 19.02.2012
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...und wie ist das mit DC Kabeln ?
__________________
Gruß,
Oliver
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  #1157  
Alt 18.08.2019, 14:20
tmr tmr ist offline
 
Registriert seit: 02.01.2009
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Hallo,
Zitat:
Zitat von Oliver Beitrag anzeigen
...und wie ist das mit DC Kabeln ?
Keine Ahnung. Muß man ausprobieren.
Geht vermutlich nur bei externen Netzteilen.
Vielleicht findet sich ja jemand, der das Austesten kann.

Gruß

Thomas
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