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Elektronikkomponenten jeder Art Selbstgebautes, das Freude macht

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  #231  
Alt 19.01.2019, 20:02
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
Beiträge: 2.717
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Na ja Guido, was soll man auch viel dazu schreiben...? Stefan (Sincos) hat ja sehr genau vorgegeben wie man sowas baut, und daran halte ich mich so gut ich kann. Und was die mechanischen Arbeiten anbelangt, das darf man glaube ich auch nicht überbewerten. Immerhin geht das nur wegen einem meiner früheren Lehrberufe, und es wäre traurig wenn ich sowas heute nicht mehr bauen könnte.

Aber ja, gespannt wie das Teil letztlich klingen wird bin ich natürlich auch. Zwischenzeitlich habe ich die Idee schon wieder aufgegeben, den resultierenden Klang mit einer Baumarktleiste und Standardkabeln vergleichen zu wollen, das dürfte wohl verschenkte Zeit sein. Sinnvoll für einen ernsthaften Vergleich scheinen mir nur noch zwei Konfigurationen zu sein:

1.) Der Audioplan-Verteiler in Verbindung mit den The Essence Netzkabeln

2.) Einer der Vibex-Verteiler in Verbindung mit den The Essence Netzkabeln

Wenn der Verteiler vom Stefan mit den festen Ableitungen klanglich irgendwo in dieser Gegend landet, dann wäre das aus meiner Sicht ein sensationelles Ergebnis. Aber erstmal abwarten. In der kommenden Woche will ich die interne "Hochzeit" realisieren, die Wollsocken über die äußeren Kabel ziehen, die Stecker mit den Kondensatoren anbringen, den Fuß anfertigen, und dann kann es losgehen.

Viele Grüße: Wolfgang...

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  #232  
Alt 19.01.2019, 20:18
shovelxl shovelxl ist offline
Rechts ist Gas
 
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Drücke die Daumen, dass sich der Schweiß auch lohnt!
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  #233  
Alt 20.01.2019, 11:38
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Danke...
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  #234  
Alt 22.01.2019, 01:02
Janus525 Janus525 ist offline
 
Registriert seit: 14.08.2015
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Guten Abend,

heute fand die "Hochzeit" statt, und sie war alles andere als leicht zu bewerkstelligen. Sollte ich nochmal einen Verteiler dieser Art herstellen, dann wähle ich einen etwas größeren Durchmesser. So war das Ganze eine ziemliche Herausforderung, aber nun ja, es hat geklappt. Was mir allerdings nicht gelungen ist, war die Wollsöckchen über die extrem kuzen Kabelstränge im Inneren des Trident zu ziehen. Hilfsweise habe ich dann mehrere Meter des Wollschlauches in kleine Schnipsel geschnitten und die verbliebenen Hohlräume mit diesen ausgestopf..., aber ich bin ehrlich gesagt heilfroh, dass dieses Arbeitsschritt erledigt und das Teil jetzt fertig und verschraubt ist.

Zur Sicherheit habe ich alles von außen noch einmal durchgemessen, vor allem die Verbindung zwischen PE an beiden Seiten der Kabel und dem blanken Gehäuse, die Verbindung der einzelnen Schirme untereinander, die Isolation von Null zu Phase usw. Als Nächstes ist nun die Vorbereitung der Kaltgerätestecker dran, um die Kondensatoren sicher und stabil in den Steckern unterbringen zu können.

Viele Grüße: Wolfgang
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  #235  
Alt 22.01.2019, 09:16
Realist Realist ist offline
 
Registriert seit: 06.01.2015
Beiträge: 648
Standard Ein Meisterwerk

Das Ding ist handwerklich und optisch ein konsequentes Meisterwerk!!!
Allein deswegen MUSS das Ding sichtbar benutzt werden!!!!!

Was ich mir nicht vorstellen kann, dass das klanglich viel verändern wird.
Bin mal gespannt auf Deinen Bericht. Da dürfte es aber auch schwer fallen, objektiv zu bleiben, wöfür ich ein gewisses Verständnis habe.

Aber sei es drum, das hast Du extrem cool hingefrickelt!!!!!!!




Gruss Stefan
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  #236  
Alt 22.01.2019, 12:37
Janus525 Janus525 ist offline
 
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Beiträge: 2.717
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Morgen Stefan,

danke für das Lob, darüber freue ich mich sehr... Ja, das Teil sieht ganz gut aus, mit den passenden Aufklebern kann man den Verteiler zwischen seinen Geräten problemlos stehen lassen und niemand würde sich etwas dabei denken. Bestenfalls käme die Frage auf was das wohl sei und wo man sowas bekommt. Es wäre übrigens auch kein Problem einen solchen Verteiler mit sechs, acht oder zwölf Ableitungen by demand zu bauen. Wahrscheinlich wäre der sogar einfacher zu verdrahten als bei diesen enorm kompakten Abmessungen des Trident.

Was die Vorstellung anbelangt wie es damit klingen könnte, da habe ich eigentlich keine. Lediglich die negativen Erfahrungen, die ich in der Vergangenheit mit diesem ganzen "Filterzeugs" gemacht habe, sind in meiner Erwartungshaltung verankert; völlig ausblenden werde ich das nicht können.

Heute kann ich leider nichts machen, weil ich in Düsseldorf auf Handwerker warten muss, aber vielleicht macht es Sinn schon mal ein wenig über die Testanlage und den Test selber zu schreiben, damit sich jeder den es interessiert ein Bild davon machen kann, womit und unter welchen Bedingungen getestet wird. Die Geräte der Anlage dürften bekannt sein, dennoch will ich sie noch einmal kurz auflisten.

Als Datenlieferant bei der CD Wiedergabe kommt ein Philips - Gußlaufwerk im Madrigal Proceed PCD 2 zum Einsatz. Der Player selber ist in einem einwandfreien Wartungszustand und hat erst vor Kurzem eine neue Lasereinheit bekommen. Die Anzahl der bisherigen Betriebsstunden des Lasers schätze ich auf < 150. Das erste Foto aus dem Netz zeigt besagtes Laufwerk.

Vom PCD2 geht es per Digitalkabel der Firma Taralabs zum D/A Wandler. Es handelt sich dabei um einen ASUS Xonar Essence one plus mit einer speziellen OpAmp-Konfiguration. Diese lässt sich problemlos nach eigenem Gusto auswählen und zusammenstellen da die ICs steckbar sind. Auf den Einsatz der beliebten und verbreiteten Muses-ICs (sh. Foto) habe ich konsequent verzichtet, weil mir das Klangbild damit nicht gefällt.

Vom Wandler wird das analoge Singnal symmetrisch zum Kopfhörer-Verstärker übertragen. Bei diesem handelt es sich um einen STAX SRM-006tS. Die Übertragung erfolgt mittels eines symmetrischen NF-Kabels, des Magnan Vi. Die Lautstärkeregelung erfolgt beim Test übrigens ausschließlich am STAX, der KHV des ASUS und dessen integrierte Lautstärkeregelung bleibt ohne Funktion.

Zum Schluss noch der Kopfhörer selbst, ein STAX Lambda Signature aus dem Jahr 1987. Auch dieser befindet sich in einem erstklassigen Wartungszustand; die Wartung, Überarbeitung und Messung wurde von Sören/INEXXON durchgeführt. Gegenüber den neueren Lambda-Modellen ziehe ich diesen Hörer jederzeit vor. Zum Beispiel hatte ich mir bei dessen Erscheinen nach mehrstündigem Probehören beim Händler einen (noch nicht eingespielten) SR-L700 zugelegt, weil er angeblich (nach dem Einspielen) so toll sein sollte. Das Ergebnis war ernüchternd: Schon nach wenigen Wochen habe ich den seinerzeit rund 1.700,- Euro teuren Hörer mit hohem Verlust wieder verkauft. Aber gut, es geht ja nicht darum, sondern um den bald anstehenden Hörtest.

Der Lambda Signature ist aus meiner Sicht hierfür bestens geeignet. Nicht weil er so "schön" klingt, und erst recht nicht weil er so bequem auf dem Kopf sitzt. Nein, dieser Hörer zeigt alles, aber auch wirklich ALLES! was sich auf einer CD entdecken lässt. Eine der Ursachen dürfte die dünnste Mebranfolie sein (1,0 Mikrometer!!!) die jemals in Staxhörern verbaut wurde. Wenn es um angenehme Tonalität und kuscheligen Tragekomfort geht muss man was Anderes nehmen, wenn es aber um winzigste Details, um eine möglichst nach echten Instrumenten klingende Wiedergabe geht, ist der Signature m.E. die erste Wahl. Viele Hörer mögen ihn allerdings nicht, weil sein Klangbild sie anstrengt, weil die im Klangbild ständig auftauchenden winzigen Details das Gehirn enorm fordern und damit schnell ermüden. Länger als eine, maximal zwei Stunden hintereinander, halte ich diesen "Thrill" auch nicht aus.

Für das was wir bei dem Trident im Hinblick auf die Sauberkeit (nicht auf die Tonalität) herausfinden möchten, ist dieser extrem analytische STAX-Hörer nach meiner Meinung genau der Richtige...

Viele Grüße: Wolfgang


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