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  #21  
Alt 15.10.2017, 16:56
Bajano Bajano ist offline
 
Registriert seit: 09.02.2016
Beiträge: 73
Standard

Hallo Forengemeinde,

ich habe mir die von FritzS empfohlene Stereoplay-CD besorgt und kann die ausgezeichnete Klangqualität bestätigen.
Auch wenn der Sampler nicht unbedingt immer meinen Musikgeschmack trifft, ist er doch eine Bereicherung für meine Musiksammlung.

Vielen Dank für den ausgezeichneten Tipp!
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  #22  
Alt 15.10.2017, 17:49
Ranchero Ranchero ist offline
 
Registriert seit: 22.09.2014
Beiträge: 194
Standard

Zitat:
Zitat von Bajano Beitrag anzeigen
Hallo Forengemeinde,

ich habe mir die von FritzS empfohlene Stereoplay-CD besorgt und kann die ausgezeichnete Klangqualität bestätigen.
Auch wenn der Sampler nicht unbedingt immer meinen Musikgeschmack trifft, ist er doch eine Bereicherung für meine Musiksammlung.

Vielen Dank für den ausgezeichneten Tipp!

... ja, und besonders das letzte Stück auf dem Träger, die Nr. 11-
da muss jede Anlage zeigen, was sie drauf hat. Keine Gnade für schwache Geräte, diese Orgen killt alles, was die kleinste Schwäche zeigt...auch Trommelfelle !
__________________
Lieber eine Wanne Eickel als eine Tasse Tee!
und besser einen Tinnitus, als gar keine Musik !
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  #23  
Alt 15.10.2017, 19:21
HighFidel HighFidel ist offline
 
Registriert seit: 07.02.2017
Beiträge: 114
Standard

Hallo,

in der Tat ist unter klanglichen Aspekten dieser Sampler eine Wucht.
Mustergültige Natürlichkeit, satte Klangfarben, nachvollziehbare Raumabbildung, so hören wir das gerne.
Andererseits zeigt diese CD aber auch teilweise wieder das Dilemma der sog. Audiophilen Labels: die Diskrepanz zwischen Klangqualität und künstlerischem Niveau ist manchmal doch eklatant.

Exemplarisch hier die Tracks 1 und 11:
Die Aufnahme mit Doug MacLeod klingt wirklich so unmittelbar, als spielte die Band direkt im eigenen Wohnzimmer, andererseits ist MacLeod als Blueser sowohl stimmlich, wie auch als Gitarrist bestenfalls gehobenes Mittelmaß.
Und bei Track 11 wird man vermutlich wirklich lange suchen müssen, bis man eine Aufnahme findet, die eine Orgel in dieser Urgewalt abbildet. Dumm nur, dass der Organist Virgil Fox leider nicht den Hauch einer Ahnung hat, wie man mit der Musik Johann Sebastian Bachs verantwortungsvoll umzugehen hat.

Zum Ausloten der Fähigkeiten einer Anlage sind solche Aufnahmen ideal, eine Erweiterung des musikalischen Horizonts darf man sich davon aber nicht zwingend erwarten.

Viele Grüße

Thomas
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  #24  
Alt 15.10.2017, 23:32
Ranchero Ranchero ist offline
 
Registriert seit: 22.09.2014
Beiträge: 194
Standard Cd Kritik

Zitat:
Zitat von HighFidel Beitrag anzeigen
Hallo,

in der Tat ist unter klanglichen Aspekten dieser Sampler eine Wucht.
Mustergültige Natürlichkeit, satte Klangfarben, nachvollziehbare Raumabbildung, so hören wir das gerne.
Andererseits zeigt diese CD aber auch teilweise wieder das Dilemma der sog. Audiophilen Labels: die Diskrepanz zwischen Klangqualität und künstlerischem Niveau ist manchmal doch eklatant.

Exemplarisch hier die Tracks 1 und 11:
Die Aufnahme mit Doug MacLeod klingt wirklich so unmittelbar, als spielte die Band direkt im eigenen Wohnzimmer, andererseits ist MacLeod als Blueser sowohl stimmlich, wie auch als Gitarrist bestenfalls gehobenes Mittelmaß.
Und bei Track 11 wird man vermutlich wirklich lange suchen müssen, bis man eine Aufnahme findet, die eine Orgel in dieser Urgewalt abbildet. Dumm nur, dass der Organist Virgil Fox leider nicht den Hauch einer Ahnung hat, wie man mit der Musik Johann Sebastian Bachs verantwortungsvoll umzugehen hat.

Zum Ausloten der Fähigkeiten einer Anlage sind solche Aufnahmen ideal, eine Erweiterung des musikalischen Horizonts darf man sich davon aber nicht zwingend erwarten.

Viele Grüße

Thomas
Sinn und Zweck solcher Beilage-CDs ist genau das. Musikalische Bildung, Erziehung zum Heraushören des "Wichtigen" (wer immer hier den Maßstab setzt), ist nicht das Ansinnen der Verlage. Sie wollen den Leser natürlich auf die Technik bringen, d.h. für die hochwertige Technik sensibilisieren, damit die Inserenten leben können,die sie brauchen. Ob der Organist den Komponisten verstanden hat, interessiert die nicht. Fox war schon immer umstritten, wurde erst nach seinem Tod kritisiert, so ist Amerika nun mal. Er hat das "american feeling" bedient, alles muss hip sein, bloß nicht das Übliche, unbedingt anders. Nach dem "Halleluja" muss zwingend noch ein "yeah, baby"! kommen, sonst ist es nicht amerikanisch ! Fox wusste das und hat als businessman in New York genau das geliefert, was man erwartet. Carpenter wird als Virgil Fox von heute genannt, ist aber noch extremer, baut seine eigenen Orgeln, Chimären aus klassischer und elektronischer Technik und - kommt an. In Deutschland wäre er töter als ein Friedhof. Ich habe eine CD von ihm, habe sie genau 2x gehört, das ist nicht meine Orgel. Was Fox an der Orgel gemacht hat, war Show und Business, die Orgel ist nur der Träger, aber rein klanglich ein Hammer! Ich suche schon nach Aufnahmen von Widor auf diesem Instrument mit einem klassischen Spieler, möglichst binaural aufgenommen, gibt es aber wohl nicht... man wird ja wohl noch träumen dürfen...

Jedenfalls hat die Aufnahme meine Combo nicht ins Wanken gebracht, weder den Amp noch den Lauscher. Das ist doch schon mal beruhigend, oder? Die Aufnahme beweist aber auch, dass es schon damals möglich war, extrem gute Aufnahmen zu machen, auch ohne Technik von heute.
__________________
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und besser einen Tinnitus, als gar keine Musik !
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  #25  
Alt 16.10.2017, 09:40
HighFidel HighFidel ist offline
 
Registriert seit: 07.02.2017
Beiträge: 114
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Zitat:
Zitat von Ranchero Beitrag anzeigen
Sinn und Zweck solcher Beilage-CDs ist genau das. Musikalische Bildung, Erziehung zum Heraushören des "Wichtigen" (wer immer hier den Maßstab setzt), ist nicht das Ansinnen der Verlage. Sie wollen den Leser natürlich auf die Technik bringen, d.h. für die hochwertige Technik sensibilisieren, damit die Inserenten leben können,die sie brauchen. Ob der Organist den Komponisten verstanden hat, interessiert die nicht. Fox war schon immer umstritten, wurde erst nach seinem Tod kritisiert, so ist Amerika nun mal. Er hat das "american feeling" bedient, alles muss hip sein, bloß nicht das Übliche, unbedingt anders. Nach dem "Halleluja" muss zwingend noch ein "yeah, baby"! kommen, sonst ist es nicht amerikanisch ! Fox wusste das und hat als businessman in New York genau das geliefert, was man erwartet. Carpenter wird als Virgil Fox von heute genannt, ist aber noch extremer, baut seine eigenen Orgeln, Chimären aus klassischer und elektronischer Technik und - kommt an. In Deutschland wäre er töter als ein Friedhof. Ich habe eine CD von ihm, habe sie genau 2x gehört, das ist nicht meine Orgel. Was Fox an der Orgel gemacht hat, war Show und Business, die Orgel ist nur der Träger, aber rein klanglich ein Hammer! Ich suche schon nach Aufnahmen von Widor auf diesem Instrument mit einem klassischen Spieler, möglichst binaural aufgenommen, gibt es aber wohl nicht... man wird ja wohl noch träumen dürfen...

Jedenfalls hat die Aufnahme meine Combo nicht ins Wanken gebracht, weder den Amp noch den Lauscher. Das ist doch schon mal beruhigend, oder? Die Aufnahme beweist aber auch, dass es schon damals möglich war, extrem gute Aufnahmen zu machen, auch ohne Technik von heute.
Hallo Ranchero,

alles was Du schreibst, sehe ich zu 100% identisch (der fürchterliche Carpenter ist mir auch gleich eingefallen...).

Ich denke, es ist auch legitim seitens der Fachmagazine mit diesen Demo-CDs bei der Leserschaft ggf. auch gewisse Bedürfnisse zu wecken.

Mein Problem sind eher die Labels selbst, also Firmen wie Chesky, Telarc...oder erinnert sich noch jemand an das pseudo-esoterische Gesäusel von Windham Hill?
Deren Geschäftsmodell konzentriert sich meines Erachtens primär auf das Verkaufen einer bestimmten Soundphilosophie und damit sollen wohl eher Musik-Konsumenten bedient werden, denen wichtiger ist, wie sie hören, als was sie hören. Ist auch legitim, muss man aber nicht zwingend mögen.
Und da ist es wohl kein Zufall, dass die Mehrzahl dieser Labels von jenseits des großen Teichs kommt...oder aus Fernost.

Dass man bereits vor Jahrzehnten in der Lage war, Aufnahmen zu machen, die sowohl klanglich als auch künstlerisch auch heute noch höchsten Ansprüchen genügen, beweisen z. B. die phänomenalen "Living Stereo"-Einspielungen von Fritz Reiner mit dem CSO ab Mitte der 50er Jahre (also quasi aus der Steinzeit der Stereophonie)- und die wurden damals von ganz "normalen" Plattenfirmen wie RCA/Victor oder Mercury gemacht.
Wäre schön, wenn sich die Multis wie Decca, Sony, DG & Co daran ´mal wieder ein Beispiel nehmen würden.

Viele Grüße

Thomas
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  #26  
Alt 16.10.2017, 10:11
Franz Franz ist gerade online
 
Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 7.602
Standard

Zitat:
das pseudo-esoterische Gesäusel von Windham Hill?
Mit haben die Aufnahmen dieses labels immer gefallen, auch in musiklischer Hinsicht. Musik ist ja bekanntlich auch eine Geschmackssache. Es findet sich für jeden Geschmack was: https://windhaming.com/

Und ohne dieses label hätte ich diese wundervolle Musik nie kennengelernt:

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