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Analog Analoge Quellen

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  #51  
Alt 25.06.2017, 00:36
goodnews goodnews ist offline
 
Registriert seit: 05.04.2017
Beiträge: 93
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Zitat:
Zitat von Ortofon Beitrag anzeigen
Hallo,
auch ein guter Tipp ist ,zwischen Headshell und Fingerbügelhalter,ein Stück Moosgummi zu klemmen.
Und staunen wie man günstig den Klang verbessern kann..
Hat jedenfalls an meinen Roksan Tabitz ZI vorzüglich geklappt.
Mit freundlichen Grüßen,
Marco
Marco

Der Fingerbügel sitzt doch oberhalb des Headshell und der TA unterhalb ??
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  #52  
Alt 25.06.2017, 08:35
Ortofon Ortofon ist offline
 
Registriert seit: 08.07.2011
Beiträge: 2
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Hallo,
genau so ist es.
Denn zwischen den Tonabnehmer und Headshell ,war es bei mir nicht so Zielführend.
Das kann bei anderen Tonabnehmern schon anders sein,aber bei meiner Kombi Tabitz und MP 500 .
Beste Grüße,
Marco
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  #53  
Alt 17.08.2017, 23:07
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 879
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nach langem wunderbarem Urlaub im Osten Europas nun wieder zum Musik hören komme. Da Musik hören bei mir gerne Hand in Hand mit neuen Klangeindrücken geht, habe ich mir für heute Abend sowohl eine Flasche vino, als auch einen neuen Tonabnehmer rausgelegt.

​Da mich am Micro Seiki SX 8000 MKII Laufwerk der Fidelity Research FR64s (silver wire) Tonarm sehr überzeugt hat, hatte ich mir im Urlaub vorgenommen, das historische set up zu komplettieren. So habe ich nach etwas suchen einen neuwertigen Fidelity Research FR7f Tonabnehmer mit hoher Seriennummer (8000'er Bereich) und "square shank" in OVP erstehen können.

​Schaut man in Foren nach Erfahrungsberichten, findet man als Auflagekraft zumeist ca 2,6. Mitunter aber auch 2,2 was auch die Empfehlung des Vorbesitzers am FR64s Arm war.

​Das System war schnell montiert und ausbalanciert. Auf den Anschluss warteten ein Kondo und ein Audio Technica Übertrager, aber auch ein direkter Anschluss an der Thoeress sollte stattfinden.

​Der Start mit 2,2 Auflagegewicht war für mich recht ueberraschend, macht man sich doch vorher (auch aufgrund von Berichten in Foren) so seine Gedanken über das zu erwartende Klangergebnis. So war ich recht erstaunt, dass das FR7f deutlich transparenter und analytischer abspielte, als das zum Vergleich spielende Ikeda 9TS. Dieser Charakter zog sich über beide Übertrager und die Thoeress durch, sodass im Anschluss die Thoeress alleine spielte (dank der 6 Anschlüsse ist ein TA Vergleich leichter realisierbar)

​Ich habe das FR7f am Anfang mit 100ohm an der Thoeress abgeschlossen, was einen gut integtrierten und in sich geschlossenes Klangbild bit sich brachte (ca 2 bis 3 ohm Innenwiderstand, jeh nach Quelle)

​Bei den weiteren Versuchen zeigte sich, dass das FR7f an der Thoeress bei 10ohm Abschluss noch etwas freier und transparenter spielt, so dass dies die bevorzugte Impedanz wurde (mit HMS Sestetto Phonokabel)
​(FR empfiehlt eine Abschlussimpedanz von >3ohm)

​Bei 2,2 Auflagekraft spielte das System bei mir aber deutlich zu analytisch, so dass ich auch 2,6 versuchte, was bei mir besser passte, letztendlich wurde es dann 2,5 als vorläufig gewählte beste Auflagekraft. Das FR7f reagiert für mein dafuerhalten sehr stark auf die Auflagekraft und muss zur korrekten Einstellung auch immer parallel in der Tonarmhoehe verstellt werden. Selten einen Tonabnehmer eingestellt, bei dem mir die parallele Einstellung beider Parameter so wichtig erschien. Langsam verstehe ich, warum Ikeda San für seine Tonarme den VTA Lifter entwickelt hat.

​Insgesamt bleibt aber der Charakter eines ueberraschend hochauflösenden , transparenten Systems mit sehr entsprechend sehr guter Durchhoerbarkeit erhalten.

​Setzte sich das Ikeda Kai vom 9TS hauptsächlich durch seine Fähigkeit ab, den Hörer emotional mehr zu fesseln, den Stimmbereich einfach unfassbar real erlebbar zu machen, glaubt man beim FR7f zuerst nicht, dass diese Systeme vom selben Entwickler stammen. Das FR7f spielt (zumindest in meinem set up) deutlich freier als die beiden Ikeda Systeme, ohne einen Hauch von Lastigkeit zu entwicklen.

​Man versteht auf jeden Fall nach wenigen Plattenseite, warum diese Systeme auch nach 3 Dekaden noch so viele Freunde haben.

​Gerade läuft bei mir die aktuelle Mari Boine Schallplatte, welche für Mari Boine sehr modern daher kommt, dh ätherische Stimme über auch mal einem elektronischen Teppich..., das FR7f macht auch hier viel Spass, die Dynamikentfaltung des Fr7f ist schnell und ansatzlos, die Impulse sind "einfach da" , man hört (waren am Anfang meine Bedenken) auch keine Gehäuseresonanzen , kurzum macht bereits am ersten Abend Spass!

​Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf, das FR7f weiter in mein Phono setup zu integrieren , evtl auch mal einen der historischen FR step ups zu probieren.

​Die Auflösung des FR7f macht auf jeden Fall Lust, mal ein vdh Colibri im Ikeda oder Fidelity Research Tonarm auszuprobieren , ein solches im Vergleich zum FR7f zu hören.


​Gruss
​Juergen
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  #54  
Alt 20.08.2017, 18:57
shakti shakti ist offline
 
Registriert seit: 21.02.2010
Beiträge: 879
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heute morgen bei herbstlichem Wetter wachgeworden und die Radtour direkt wieder gestrichen, stattdessen dachte ich mir, dass ich mein Winterprojekt vorziehen könnte und dem Micro Seiki SX 8000 MKII die passende Basis verpassen könnte.

Bis jetzt spielte der Micro auf einer HRS M3X Basis, was sicherlich nicht die schlechteste Lösung ist, doch eigentlich hatte Micro Seiki für den Dreher ja die BA 600 Basis entwickelt. Diese kostete vor 30 Jahren unglaubliche 6000,- DM und war damit teurer , als mancher heute teuer gehandelte Micro Seiki Plattenspieler.

Die BA 600 ist ca 60kg schwer und aus gegossenem Metall. Gefühlt wuerde ich sagen, dass es sich ebenfalls um Zinkguss handelt (ähnlich dem Plattenspieler Chassis). In die Gusskonstruktion sind drei LuftPolster mit jeweiligen Ventil eingelassen.

Die zumeist verkaufte BA 600 hat einen einfachen Holzrahmen und die Ventile nach vorne raus (hinter der Typenbezeichnung) zugänglich.

Meine BA 600 war in einen Laufwerkstisch integriert und hat entsprechend von unten zugängliche Ventile.

Da die Füße des Laufwerkstisch für meinen Gebrauch nicht zu verwenden waren, habe ich diese demontiert und die Laufwerkstischplatte mit der integrierten Micro Seiki BA-600 so verwendet.

Dazu musste ich diese höher als gedacht aufstellen, da ich völlig übersehen hatte, dass die nach unten zugänglichen Ventile ja noch genügend Raum benötigen, dass man auch eine Luftpumpe verwenden kann.

Zum Glück hatte ich noch schwere HRS Nimbus Endstufenfuesse, die ich nun unter der BA-600 verwende.

Die beiden Viablue Basen zur Entkopplung von meinem Werkstattregal habe ich beibehalten, diese haben sich bereits unter mehreren Laufwerken und Basen gut gemacht, warum sollte es hier anders sein.

Da die Gewichtsverteilung des Laufwerks recht unsymmetrisch ist, war es eine recht lange Aktion mit der Pumpe , bis der Dreher endlich in der Waage stand.

Nun darf sich alles erst mal was setzen um dann wieder feineingestellt zu werden (zB die Riemenspannung)

der erste klangliche Eindruck ist auf jeden Fall ok, es spielt zumindest nicht schlechter :-)

nun erst mal cafe Pause, danach wird justiert, dann gehoert und dann mal schauen, ob sich der grosse Aufwand gelohnt hat!

gruss
Juergen
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  #55  
Alt 25.08.2017, 23:09
shakti shakti ist offline
 
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und weiter geht es!

heute hatte ich mir den nachmittag freigenommen, da ich in Ruhe und bei Tageslicht einen sehr diffizilen Einbaujob vollziehen wollte.

Auch mir als erfahrenen Tonabnehmer Einbauer wird bei einem 9k teuren Koetsu Onyx Platinum schon etwas weich in den Knien, zumal, wenn es der eigene ist...

Da ich mir in den Kopf gesetzt hatte, dass das Onyx in einem Yamamoto Titan headshell spielen sollte , fingen die Komplikationen schon zu einem frühen Zeitpunkt an. Das aktuelle Onyx hat Gewinde , das headshell auch....

Das headshell bietet 5 Einbaupositionen, da ist nicht viel mit verstellen. Zum Glück sind japanische Tonabnehmer einigermaßen genormt, so dass eigentlich immer die mittlere Position bei einem japanischen Tonarm passt.

So zum Glück auch bei der Paarung Koetsu und Ikeda 407.

Also habe ich eine kleine Feile rausgesucht und die Gewinde des headshells ausgefeilt, so dass ich die Yamamoto Titan Schrauben durchstecken und das Onyx festschrauben kann.

Das Onyx Platinum unterscheidet sich vom normalen Onyx durch einen anderen Magneten und "besonders" versilberten Kupfer Draht.

Insofern wollte ich einen solch hochwertigen Draht auch im Headshell verwenden und habe mich für Ortofon LW 800s headshell Kabel entschieden., Diese haben ebenfalls versilbertes hochreines Kupfer.

Das Onyx war dann , trotz aller Nervosität, schnell verbaut und eingestellt, mit ca 1,93 Auflagekraft und passender mittlerer Skatingkraft spielte das Koetsu Onyx Platinum mit einer Qualität auf, dass ich den legendären Ruf des Systems sofort nachvollziehen konnte.

Speziell der Stimmbereich eines Koetsu soll "bewegend" sein. Also habe ich schnell die letzte Leonard Cohen aufgelegt. Und richtig , so ergreifend habe ich LC noch nicht gehoert, einfach irre, was an dieser Stelle noch möglich war.

Nun höre ich wunderbare Peter Gabriel Platten und lass mich von der Stimmwiedergabe begeistern :-)

Grosses Kompliment an Koetsu, das System ist in der GrundKonstruktion ca 30 Jahre alt und spielt im passenden schweren Tonarm einfach nur grandios.

Nun werde ich bei Gelegenheit das System auch mal im Fidelity Research FR64s probieren, der Arm ist ähnlich alt und angeblich hat Sugano San das Onyx für die FR Arme entwickelt.

Gruss
Juergen
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  #56  
Alt 27.08.2017, 11:54
shakti shakti ist offline
 
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...und heute wird mal wieder geschleppt, meine Frau trägt es mit Fassung...

eine Taiko (Herzan TS 140 basierende) aktive Basis soll unter den Micro Seiki gewuchtet und ausprobiert werden!

Gruss
Juergen
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  #57  
Alt 27.08.2017, 13:07
shovelxl shovelxl ist gerade online
Rechts ist Gas
 
Registriert seit: 29.10.2016
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140-180kg
Nimm eine Sackkarre oder Rollbrett!
__________________
...mehr Senf...
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  #58  
Alt 27.08.2017, 22:37
shakti shakti ist offline
 
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das war wilde Schlepperei heute, aber das Projekt hat sich gelohnt, spannende Klangeindrücke mit aktiver Basis unterm Mikro Seiki!

gruss
Juergen
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