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  #21  
Alt 04.11.2019, 01:14
KSTR KSTR ist offline
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 2.136
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Man spielt das passende File ab (https://archiv.rme-audio.de/download/bit_test_wavs.zip) und der RME zeigt im Display dass es unten bitperfekt ankommt und die Bittiefe die tatsächlich übertragen wurde (man nimmt also am besten immer eines der 32bit files)... oder wenn es nichts anzeigt, ist es eben nicht bitperfekt angekommen (d.h. das Prüfmuster wurde nicht erkannt).
24bit schaffen fast alle Player/Abspielumgebungen (und das reicht ja auch, wenngleich Reaper als einzigste Software sogar die 32 bit vollständig schickt -- über ASIO auf Windows).
__________________
Lest mehr Henry W. Ott, Douglas C. Smith und Ralph Morrison!

Geändert von KSTR (04.11.2019 um 01:22 Uhr).
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  #22  
Alt 05.11.2019, 15:57
keinkombigerät keinkombigerät ist offline
 
Registriert seit: 09.04.2018
Beiträge: 956
Standard

Zitat:
Zitat von Wolle Beitrag anzeigen

Zu Testzwecken habe ich auf meinen MacMini (El Capitan) mit Amarra 3.0.3
und Weiss DAC2, die Streaming-Software von Amazon geladen um HiRes-Musik probezuhören.
Ich habe diverse Titel (in 24/96 Auflösung) angehört und fand die Darstellung seltsam flach und wenig dynamisch.


Anschließend habe ich die gleichen Titel von meiner Festplatte (gekaufte Downloads mit 24/96) wieder über MacMini/Weiss DAC2 angehört und alles war wesentlich besser dargestellt!

Wie kann das sein?

Wolle
Hallo Wolle,

habe ich das richtig verstanden?: Es klang schlechter, als du während des Streamens abgehört hast ?

Ich bin leider nicht wirklich ein Digital-Experte. Aber deiner Beschreibung nach: Wäre es denkbar, dass diese Klangunterschiede gar nicht mal so sehr von den Dateien selbst herrühren, als vielmehr dem Umstand geschuldet sind, dass (Zwischenspeicherung hin- oder her) die Verarbeitung von einem physischen Datenträger herunter schlichtweg viel weniger komplex (und somit auch weniger Fehler-anfällig) ist, als bei einem Live-Stream?
__________________
Gruß

Patrik


Nicht selten beruht die Religion der Wissenschaft auf dem Ketzertum der Forschung
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  #23  
Alt 06.11.2019, 17:49
Wolle Wolle ist offline
 
Registriert seit: 15.10.2019
Beiträge: 15
Standard

Zitat:
Zitat von keinkombigerät Beitrag anzeigen
Hallo Wolle,

habe ich das richtig verstanden?: Es klang schlechter, als du während des Streamens abgehört hast ?

Ich bin leider nicht wirklich ein Digital-Experte. Aber deiner Beschreibung nach: Wäre es denkbar, dass diese Klangunterschiede gar nicht mal so sehr von den Dateien selbst herrühren, als vielmehr dem Umstand geschuldet sind, dass (Zwischenspeicherung hin- oder her) die Verarbeitung von einem physischen Datenträger herunter schlichtweg viel weniger komplex (und somit auch weniger Fehler-anfällig) ist, als bei einem Live-Stream?



Ja, der Stream klang wesentlich schlechter....
Aber ich denke mittlerweile, dass es wohl hauptsächlich mit der unterschiedlichen Abspiel-Software, nämlich einmal Amarra und einmal Amazon-Software zu tun hat.


Grüße
Wolle
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  #24  
Alt 07.11.2019, 09:20
goodnews goodnews ist offline
 
Registriert seit: 05.04.2017
Beiträge: 1.454
Standard

Zitat:
Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
Nee, die Sache ist überhaupt nicht kompliziert. Es gibt zwei Fälle:

A) Die Dateien sind nicht gleich, nicht bitidentisch. Da brauchts es keine weitere Erklärung warum das unterschiedlichen klingen kann, je nach Art der Unterschiede. Bei Dateien aus unklarer Herkunft kann es schnell passieren, dass verschiedene Bearbeitungen vorliegen, im Mastering. Der Klangunterschied ist dann immer und überall vorhanden, da ja bereits in der Quelle.

.
Moin
Aus meinem gerippten Musikarchiv , gibt es zahlreiche Vergleiche zu den Flac Dateien von Streaming Portals und 24/96 garantiert keinen besseren Klang.
Der Punkt 1 , von Klaus angeführt , stimmt immer.
__________________
...wir leben alle von dem was wir bekommen , aber wir machen das Leben durch das was wir geben ...
B.C
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  #25  
Alt 08.11.2019, 14:27
jakob jakob ist offline
Administrator
 
Registriert seit: 02.12.2007
Beiträge: 1.100
Standard

Zitat:
Zitat von AM5 Beitrag anzeigen
<snip>
Ich kann nur hören. Ich habe mir vor 30 Jahren schon eine CD Spieler nach dem (nicht-verjitterten) Klang ausgesucht. Da wußte ich noch gar nicht, dass es Jitter gibt, aber sehr wohl wie es klingt wenn dieser reduziert ist.

Grüsse Jürgen
Prinzipiell würde ich dir sofort zustimmen, wenn man jedesmal total unvoreingenommen, also rein "hörbasiert", an die jeweilige Wiedergabe herangehen würde.
Es scheint allerdings so zu sein, dass Menschen sehr häufig eben doch aus den Erfahrungen bestimmte Entscheidungsregeln ableiten, die dann zunächst befolgt werden; so erklären sich mE viele Verallgemeinerungen, die iaR nicht haltbar sind. Das passiert auf der audiophilen Seite ebenso häufig wie auf der "Negationsseite".

So verselbständigen sich bestimmte Ansichten, was die Auswahl (die Diskussion sowieso) häufiger schwieriger als notwendig macht.
Vermutlich hat KSTR die Sache deshalb nochmals verdeutlicht, weil man aus vergangenen Forumsdiskussionen den Eindruck gewinnen konnte, es gäbe quasi so etwas wie den "Ghost in the Machine", d.h. als gäbe es in den identischen Daten trotzdem noch etwas undefinierbares, das zu Klangunterschieden führen könne.

@ KSTR,

Zitat:
Zitat von KSTR Beitrag anzeigen
Es gab und gibt auch welche die mit dem Lötkolben umgehen können, die der techn. Informatik. Die Wirtschaftsinformatiker haben wir seinerzeit schon belächelt und die armen Schweine mussten COBOL-Anwendungen auf dem Großrechner programmieren (was für eine bescheuerte Programmiersprache), während wir an der PDP-11 in Assembler ran mussten und für den Apple IIe Steckkarten zusammengelötet haben ;-)
Die Erfahrung aus den letzten ~20 Jahren Internetdiskussionen zeigt mE, das es keinen Zusammenhang mit der "Lötkolbenerfahrung" gibt.

Das wäre kein schwerwiegendes Problem, gingen die Falschannahmen über Unmöglichkeiten (bez. hörbarer Effekte) nicht häufig einher mit ebenso falschen Annahmen über Grundlagen wissenschaftlich fundierter Argumente/Diskussionen.
Was ich bekanntermaßen auf den Mangel an Pflichtvorlesungen über Wissenschaftstheorie insbesondere in Ingenieurstudiengängen zurückführe.

Zu welchen Auswüchsen diese Kombination führen kann, ist in den einschlägigen Foren (sowohl national als auch international) erkennbar.

Und ist selbstverständlich noch viel schlimmer bei den wichtigeren Fragen abseits guter Musikreproduktion ......
__________________
Gewerblicher Teilnehmer;
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Audiotechnik u.a.
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